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Gesellschaft & Politik

Neue Kontroverse um Waadtländer Staatsrätin Dittli

La conseillere d'Etat du canton de Vaud Valerie Dittli range un dossier dans son sac apres une conference de presse sur la presentation d'un avis de droit independant relatif au respect des  ...
Kommt nicht zur Ruhe: Valérie Dittli.Bild: KEYSTONE

Neue Kontroverse um Waadtländer Staatsrätin Dittli

27.08.2026, 20:4428.08.2026, 08:29

Eine neue Kontroverse erschüttert Staatsrätin Valérie Dittli genau an dem Tag, an dem sie ihren Austritt aus ihrer Partei bekannt gibt: Die Sektion Lavaux-Oron der Mitte-Partei verdächtigt sie, versucht zu haben, ein Bankkonto mit einem Guthaben von 22’000 Franken zu schliessen und das Geld zu überweisen. Die Politikerin weist die Vorwürfe zurück.

«Ein Problem beim Zugriff auf dieses im Jahr 2025 eingerichtete Konto hat uns am vergangenen Montag stutzig gemacht. Wir haben sofort die dringende Sperrung des Kontos und der Geldüberweisung beantragt. Ausserdem haben wir Frau Dittli, die über eine Einzelvollmacht verfügte, die Zugriffsrechte auf dieses Konto entzogen», erklärte die Präsidentin der Sektion Lavaux-Oron, Faustine Tsala, am Donnerstag gegenüber Keystone-SDA. Sie bestätigte damit Berichte mehrerer Medien.

Kantonalpräsident Giancarlo Sergi bestätigt seinerseits den Vorfall, ohne sich jedoch im Detail zu dem besagten Konto äussern zu wollen: «Jeder Ortsverband ist unabhängig, und wir haben keinen Einblick in deren Konten.» Man habe jedoch intern ein Rechtsgutachten eingeholt, um genau zu erfahren, was geschehen sei, und die Verantwortlichkeiten zu klären.

Dittli wehrt sich

In einer schriftlichen Stellungnahme verteidigt sich Frau Dittli und bestreitet die Vorwürfe: «Dieses Konto wurde weder privat noch auf meine Initiative hin mit dem Ziel eingerichtet, einen Wahlkampf zu finanzieren.» Es sei vielmehr im Sinne der Transparenz von Mitgliedern des Centre Lavaux-Oron eingerichtet worden, damit Personen, die sie unterstützen wollten, dies in einem legalen und transparenten Rahmen tun könnten. «Zu diesem Zeitpunkt stellte sich die Frage einer erneuten Kandidatur für den Staatsrat ohnehin nicht», erklärte sie.

Sie wolle zudem klarstellen, dass sie keinerlei Kontakt zur Waadtländer Kantonalbank aufgenommen habe, um die Schliessung des Kontos oder die Übertragung der Guthaben zu erwirken: «Entgegenstehende Behauptungen sind unbegründet. Ich habe darum gebeten, dass alle Bankunterlagen vorgelegt werden, anhand derer sich das Vorliegen einer solchen Anweisung nachweisen und deren Urheber identifizieren lässt.»

Mehreren Medienberichten zufolge soll der Betrag von 22'000 Franken aus Spenden von Privatpersonen und Unternehmen stammen. Das Geld soll insbesondere über die persönliche Website von Valérie Dittli einbezahlt worden sein. (sda)

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Die beliebtesten Kommentare
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Avocados diaboli
27.08.2026 22:16registriert April 2019
Ist das ein Tippfehler oder ein Wortspiel im Titel? 😂 Kontoverse
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Bene883
27.08.2026 22:35registriert Juli 2014
Eine weiter Posse in einem Spiel wo es nur Verlierer*innen gibt... Sie soll einfach der Politik und der Demokratie zu Liebe abtreten, genauso wie es ein Maudet sollte.
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Bluedog5420
27.08.2026 23:01registriert Dezember 2024
Was auch war oder ist, "es stinkt". Frau Dittli hat offenbar mit der Steueraffaire in "ein Wespennest gestochen". Es macht zumindest den Anschein, dass da noch einige "Dreck am Stecken haben". Nun, ist ja "nur" ein Spiegel der Welt!
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