Schweiz
Gesundheit

Zug zahlt schweizweit tiefste Prämien – 14,7 Prozent weniger

Alles aus einer Hand: Die Krankenkassen wollen künftig wieder geeint auftreten.
Im Kanton Zug sinken die Krankenkassen-Prämien gegenüber dem Vorjahr deutlich.Bild: Christian Beutler / Keystone

Zug zahlt schweizweit tiefste Prämien – 14,7 Prozent weniger als im Vorjahr

23.09.2025, 15:2823.09.2025, 15:57

Die Zugerinnen und Zuger zahlen im nächsten Jahr landesweit die tiefsten Krankenkassenprämien. Die durchschnittliche Prämie sinkt im Vergleich zum Vorjahr um 14,7 Prozent.

Als einziger Kanton verzeichnet Zug im nächsten Jahr sinkende Krankenkassenprämien. Grund ist ein Regierungsentscheid, der die Zugerinnen und Zuger mit 220 Millionen Franken entlastet. In den Jahren 2026 und 2027 übernimmt der Kanton mit 99 Prozent fast vollständig die Kosten der stationären Spitalbehandlungen. Üblicherweise übernimmt der Kanton 55 Prozent der Kosten.

Im Kanton Zug sinkt per 2026 die monatlich mittlere Prämie auf 264.50 Franken, nach 310.10 Franken im Vorjahr, wie das Eidgenössische Departement des Innern am Dienstag mitteilte. Damit liegt Zug 6.20 Franken unter Appenzell Innerrhoden, dem Kanton mit den zweittiefsten Prämien schweizweit. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Lithografien von Schweizer Städten
1 / 7
Lithografien von Schweizer Städten

Ansicht aus Möllingers Mappenwerk: Bern, 1844.
bild: zentralbibliothek solothurn

Auf Facebook teilenAuf X teilen
Swiss Skills 2025: Goldgewinnerin Fassadenbau Ladina Oppliger
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
GLP-Moser warnt vor Nein zu neuen EU-Verträgen: «Es wäre ein Brexit auf Raten»
Tiana Moser, Ständerätin der GLP, gibt zu, dass die neuen Verträge mit der EU auch Nachteile haben. Aber die Vorteile überwiegen klar, sagt sie. Gerade auch mit Blick auf das Mitspracherecht.
Frau Moser, Ihre Ständeratskollegin Heidi Z'graggen von der Mitte hat in unserem Interview erklärt, dass sie die neuen EU-Verträge als Ganzes ablehnt. Der Widerstand geht weit über die SVP hinaus und erreicht Mitte und FDP. Haben die Bilateralen III noch eine Chance?
Tiana Moser: Auf jeden Fall. Mit diesem Paket setzen wir den pragmatischen Weg fort, der bisher immer mehrheitsfähig war. Dass wir in Wohlstand und Sicherheit leben, ist alles andere als selbstverständlich. Die Bilateralen sind eine Grundlage dafür. Die Menschen in diesem Land wissen das.
Zur Story