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Gesundheit

Jährlich sterben in der Schweiz 4000 Menschen an einer Blutvergiftung

ARCHIVBILD ZUM ANSTIEG DER KRANKENKASSENPRAEMIEN UM 1,2 PROZENT 2019, AM MONTAG, 24. SEPTEMBER 2018 - Sicht in ein Ambulanz Fahrzeug anlaesslich des "Tag der offenen Tuer" im Spital Einsiede ...
Eine Blutvergiftung ist ein medizinischer Notfall. Bild: KEYSTONE

Jährlich sterben in der Schweiz 4000 Menschen an Blutvergiftung

Anlässlich des Welt-Sepsis-Tages vom Sonntag macht das Swiss Sepsis Program auf die Gefahren der Krankheit aufmerksam. Eine Blutvergiftung könne alle treffen – blieben die Symptome unerkannt, könne daraus ein lebensbedrohlicher Notfall werden.
13.09.2026, 10:5213.09.2026, 10:52

In Schweizer Spitälern werden jährlich 20'000 Sepsis-Fälle registriert, von denen 4000 tödlich enden. Die Zahl der Todesfälle ist damit laut der Mitteilung vergleichbar mit jener von Brust-, Darm- und Prostatakrebs zusammen.

In Bern haben Betroffene- und Familiengruppen aus dem Swiss Sepsis Program (SSP) nun den Verein «Sepsis Schweiz» gegründet, um über die Krankheit aufzuklären und für bessere Hilfe zu sorgen. Die Gründung erfolgte im Vorfeld des Welt-Sepsis-Tages. Im Verein sollen Betroffene und Angehörige eine Plattform für Austausch und Beratung finden.

«Sepsis ist immer ein medizinischer Notfall», betonte Vereinspräsident Anton Löffel in einer Mitteilung. Die Krankheit könne zu dauerhaften körperlichen und psychischen Beeinträchtigungen sowie zu Organschäden oder Amputationen führen. Man solle bei Verdacht rasch medizinische Hilfe holen. «An Sepsis zu denken, heisst, Leben zu retten», so Löffel. (sda)

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