Jetzt ist klar, wer die Bürgenstock-Rechnung übernimmt
Eine Woche ist es her, seit sich auf dem Bürgenstock im Kanton Nidwalden hochrangige Vertreter der USA und des Irans zu Gesprächen getroffen haben. Dafür war das Luxusresort kurzfristig zum Schauplatz für diplomatische Gespräche umfunktioniert worden. Unklar war bisher, wer am Schluss die Rechnung bezahlt.
Gemäss Informationen des Blick steht nun fest, wer die Kosten übernimmt: Katar soll nicht nur für Kost und Logis für die Teilnehmenden der Gespräche aufkommen, sondern auch für die Kosten, die Umbuchungen der Hotelgäste verursacht haben. Das Bürgenstock-Resort gehört dem katarischen Staatsfonds.
Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) bestätigte eine Anfrage des «Blick», dass die Schweiz keine Kosten «innerhalb des Bürgenstock-Resorts im Bereich Logistik, Übernachtung und Organisation» übernehme.
Auf die Rechnung der Schweiz gehen jedoch die Sicherheitskosten. Für den Schutz des Gipfels waren ungefähr 2000 Angehörige der Armee und der Polizei im Einsatz.
(hah)
