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Schweiz: Asylgesuche gehen im ersten Halbjahr zurück

epa13087454 A Spanish Martime Rescue vessel escorts a boat carrying 78 migrants to La Restinga port after being recued by near El Hierro, Canary Island, Spain, 04 July 2026. EPA/GELMERT FINOL
Ein Schiff mit 78 Migrantinnen und Migranten wird vor den Kanarischen Inseln gerettet.Bild: keystone

Asylgesuche in der Schweiz gehen im ersten Halbjahr zurück

16.07.2026, 13:5516.07.2026, 13:55

In der Schweiz sind im ersten Halbjahr 2026 deutlich weniger Asylgesuche eingereicht worden als in der Vorjahresperiode. Insgesamt registrierte der Bund 9734 Gesuche, was einem Rückgang von 16 Prozent entspricht.

Im Juni 2026 wurden 1777 Asylgesuche gestellt, wie das Staatssekretariat für Migration (SEM) am Donnerstag mitteilte. Dies waren 20 Prozent weniger als noch im Juni des vergangenen Jahres, jedoch neun Prozent mehr als im Vormonat Mai. Den Rückgang gegenüber dem Vorjahr begründete das SEM mit tieferen Ankunftszahlen in Süditalien und weniger Gesuchen von türkischen Staatsangehörigen.

Die meisten Gesuche im Juni stammten von Personen aus Afghanistan (456). Dahinter folgten Eritrea mit 222, Algerien mit 175, die Türkei mit 140 und Somalia mit 139 Gesuchen.

Das SEM entschied im Berichtsmonat über 2235 Asylgesuche und gewährte in knapp einem Drittel der Fälle Asyl. Zudem verliessen 872 Personen die Schweiz kontrolliert. Davon reisten 527 Personen selbständig aus, während 345 Personen in ihre Heimat oder einen Drittstaat zurückgeführt wurden. (nil/sda)

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31 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Squawk 7700
16.07.2026 14:22registriert Mai 2025
Good news, aber immer noch massiv zu viel. Zwei Drittel erhalten kein Asyl, aber nur ein Bruchteil reist kontrolliert aus. Das heisst, dass ganz viele einfach untertauchen. Denn wenn man schon ein Gratis Flugticket für den Rückflug bekommt, wird man ja kaum selbst eines kaufen um unkontrolliert zurück zu Reisen.

Um die Rückreise zu garantieren, sollten alle den definitiven Asylentscheid auf dem Amt abholen und wenn er negativ ausfällt, direkt in ein Abschiebezentrum gebracht werden. Sonst tauchen sie irgendwo in der Schweiz/Europa unter.
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