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Verfahren gegen Zürcher Pride-Droher immer noch pendent

epa13135486 People pay respects at a mourning site near the scene where a vehicle plowed into a crowd on the sideline of the Christopher Street Day (CSD) parade in Berlin, Germany, 27 July 2026. The G ...
Die Verfahren gegen zwei Jugendliche, die 2024 mutmasslich Drohungen gegen die Zürcher Pride ausgestossen hatten, sind immer noch pendent.Bild: keystone

Verfahren gegen Zürcher Pride-Droher immer noch pendent

27.07.2026, 15:0027.07.2026, 15:00

Die Verfahren gegen zwei Jugendliche, die 2024 mutmasslich Drohungen gegen die Zürcher Pride ausgestossen hatten, sind immer noch pendent. Einer der Jugendlichen sitzt in einer geschlossenen Einrichtung.

Der zweite Jugendliche befindet sich weiterhin in einer vorsorglichen ambulanten Schutzmassnahme, wie Patrik Killer, Leitender Jugendanwalt der Zürcher Jugendanwaltschaft, am Montag auf Anfrage von Keystone-SDA sagte. Wann die Verfahren abgeschlossen werden, ist offen.

Die Jugendlichen, damals im Alter von 14 und 17 Jahren, waren im Vorfeld der Zürcher Pride im Juni 2024 festgenommen worden. Sie sollen im Vorfeld der Veranstaltung ernstzunehmende Drohungen ausgesprochen haben. Die Behörden äusserten sich nie zum ideologischen Hintergrund. Laut diversen Medienberichten sollen die beiden aber, wie der Attentäter vom Christoper Street Day (CSD) am Samstag in Berlin, einen islamistischen Hintergrund haben.

Sicherheitsmassnahmen verstärkt

Ein 21-Jähriger fuhr am Samstagabend im Berliner Tiergarten am Rande des CSD Menschen an. Anschliessend attackierte er weitere Passanten mit einer Art Machete. Eine Frau starb bei dem Angriff, 29 weitere Menschen erlitten teils schwere Verletzungen. Am Sonntag erschossen Polizisten den mutmasslichen Attentäter.

Die Drohungen in Zürich machten sich bei der Pride bemerkbar. Auffällig waren 2024 die verhältnismässig hohen Sicherheitsvorkehrungen bei der grössten Schweizer Demonstration von und für queere Menschen. So wurden rund um den Helvetiaplatz Sperren aufgestellt, damit keine Fahrzeuge auf den Platz fahren konnten. Zudem waren Polizisten mit Maschinenpistolen vor Ort. (sda)

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