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Appell an den Bundesrat: Schweiz soll zivile Opfer aus Gaza aufnehmen

Appell an den Bundesrat: Schweiz soll zivile Opfer aus Gaza aufnehmen

18.06.2026, 14:00

Zahlreiche Schweizer Personen, unter anderem aus Gesundheit, Politik, Wirtschaft und Kultur, wollen, dass die Schweiz zivile Opfer aus Gaza aufnimmt und medizinisch versorgt. Dabei geht es insbesondere um schwerverletzte oder erkrankte Frauen und Kinder, wie dies bereits Ende 2025 geschehen ist.

epa13044812 Palestinians transport wounded people to Nasser Hospital in Khan Yunis, southern Gaza Strip, 17 June 2026. At least two Palestinians were killed and several others wounded in an Israeli ai ...
In einem Appell wird der Bundesrat aufgefordert, zivile Opfer aus Gaza aufzunehmen.Bild: keystone

Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner eines entsprechenden Appells an den Bundesrat zeigen sich entsetzt über die anhaltende schwierige Lage im Gazastreifen für die Bevölkerung. Hunger, Durst und mangelnde medizinische Versorgung verursachten grosses Leid in der Zivilbevölkerung, insbesondere bei den schutzbedürftigsten Menschen: Kindern, Frauen und älteren Menschen, heisst es in dem Appell, der auch von den Ex-Bundesräten Micheline Calmy-Rey, Ruth Dreifuss und Joseph Deiss unterzeichnet ist.

Verschärft werde die Situation durch die extreme Behinderung der Arbeit von Nichtregierungsorganisationen, die Einfuhrbeschränkungen für lebensnotwendige Güter und medizinische Hilfsmittel sowie die anhaltende Vertreibung der Bevölkerung. Der Bundesrat solle von den politischen und militärischen Verantwortlichen Israels die Öffnung der Grenzen für Hilfsgüter, die Evakuierung von Verletzten und die Einstellung aller Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen verlangen. Ausserdem sollten Medien Zugang nach Gaza erhalten, um die Lage und die Bedürfnisse der Bevölkerung zu dokumentieren.

Der Bundesrat soll nach dem Willen der Unterzeichnenden auch ausdrücklich erklären, dass die israelische Regierung, sollte sie die Praktiken, die gegen das humanitäre Völkerrecht verstossen, nicht einstellen, mit gezielten Sanktionen gegen Personen, Unternehmen und Institutionen rechnen müsse. (dab/sda)

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37 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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George Cloowney & Brad Pildo
18.06.2026 15:10registriert November 2022
Vor Ort oder in Ägypten kann man das gut unterstützen und "Bruddi und Onkel" müssen nicht extra mit und so weit weg von daheim zu den bösen Westlern.
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Ronnia88
18.06.2026 16:28registriert Februar 2024
Nein und nochmals nein. Die sollen in die Länder in deren Umgebung aber sicher nicht zu uns. Die werden wir nie mehr los.
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