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Swiss prüft wegen Nordkoreas Raketen Risiken für Flüge nach Japan

Swiss prüft wegen Nordkoreas Raketen Risiken für Flüge nach Japan

29.08.2017, 13:5429.08.2017, 13:56

Nachdem Nordkorea eine Rakete über Japan hinweg geschossen hat, prüfen die Fluggesellschaften Swiss und Lufthansa eine Anpassung der Route für Japan-Flüge. Sie sind dafür in Kontakt mit den zuständigen Behörden.

«Die Crew kann so die Route auch während des Fluges anpassen.»

Lufthansa, die Muttergesellschaft von Swiss, habe noch nicht über eine Routenänderung für Flüge von und nach Japan entschieden, sagte eine Swiss-Sprecherin am Dienstag der Nachrichtenagentur SDA. Die Risiken müssten noch abgeschätzt werden.

Längere Flugzeit

Seit mehr als einem Jahr bereits werde der Luftraum Nordkoreas umflogen, fügte die Sprecherin an. Nach den Tests von Interkontinentalraketen im Juli sei die Flugroute von und nach Japan erneut angepasst worden, was die Flugzeit etwas verlängert habe.

Bestünde konkrete Gefahr durch einen Raketentest, würden die Piloten zudem direkt von den japanischen Behörden informiert. «Die Crew kann so die Route auch während des Fluges anpassen», erklärte die Swiss-Sprecherin. (whr/sda)

Reiseziel: Nordkorea. Eine Fahrt ins Ungewisse

Video: srf
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