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frau handy smartphone

Chatten ist und bleibt Privatsache. Bild: shutterstock

Per WhatsApp über den Chef lästern ist kein Kündigungsgrund – sagt das Zürcher Obergericht



Ein Zürcher Unternehmen hat eine Sekretärin fristlos entlassen, weil diese auf Whatsapp über den Geschäftsleiter gelästert hatte. Das Unternehmen hatte den Chat, der auf dem Firmen-Handy geführt wurde, genauestens gelesen. Das war illegal, so das Obergericht.

Die Stimmung im Büro war wohl seit einiger Zeit angespannt: In einem Whatsapp-Chat lästerten die Sekretärin und eine Kollegin ausgiebig über den Geschäftsleiter. Dabei fielen unter anderem Begriffe wie «Scheiss Sozialphobiker» und Deftigeres.

Im Juni 2017 erhielt die junge Frau dann ohne Vorwarnung die fristlose Kündigung. Grund waren die Lästereien, aber auch Mobbing gegenüber einer dritten Kollegin sowie eine vorgetäuschte Krankheit, um sich vor der Arbeit zu drücken. All dies ging aus den Whatsapp-Chats hervor, welche die Sekretärin geführt hatte.

Das Unternehmen, ein Personaldienstleister, zog die Firmen-Handys regelmässig zu Kontrollzwecken ein. Es wollte damit verhindern, dass die Angestellten private Apps auf den Handys installierten, weil diese Handys nur zum Arbeiten genutzt werden sollten.

Chat gehört zur Privatsphäre

Bei einer solchen Kontrolle flog die Sekretärin auf. Sie entfernte zwar als Vorsichtsmassnahme die SIM-Karte, wusste aber nicht, dass der Whatsapp-Chat auf dem Handy gespeichert war – und nicht auf der Karte. Er verschwand somit nicht und das Unternehmen konnte nachlesen, mit welch saftigen Fluchwörtern die junge Frau über den Chef herzog. Auch die anderen Verfehlungen kamen ans Licht. Der Blaue Brief war das Resultat.

Dies wollte die Sekretärin nicht hinnehmen. Der Chat sei ihre Privatsphäre, auch wenn er auf dem Firmenhandy geführt worden sei. Das Beweismittel für die Kündigung sei somit nicht rechtens.

Sie klagte vor Arbeitsgericht und erhielt im August 2018 Recht. Das Gericht wies die Firma an, der Frau den Lohn während der ordentlichen Kündigungsfrist, nicht bezogene Ferien sowie einen zusätzlichen Monatslohn zu zahlen, insgesamt 22'887 Franken.

Das Unternehmen wehrte sich vor Obergericht. Es widerspreche jeglichem Gerechtigkeitsempfinden, wenn die Klägerin für ihr Verhalten auch noch belohnt werde.

Unternehmen muss zahlen

Das Obergericht teilt jedoch die Meinung des Arbeitsgerichtes, wie aus dem kürzlich gefällten Urteil hervorgeht. Ein Unternehmen sei nicht befugt, ganze Chat-Verläufe zu lesen. Erlaubt sei nur, den Nutzungsumfang zu ermitteln, also wie lange ein Arbeitnehmer mit einer App verbringe. Diese Kündigung sei somit rechtswidrig.

Wolle man verhindern, dass auf Geschäftshandys private Apps installiert würden, genüge es, diese Anwendungen einfach zu löschen.

Das Obergericht kam zum Schluss, dass das Unternehmen die 22'887 Franken zahlen muss. Zudem wird es verpflichtet, der entlassenen Sekretärin für das Berufungsverfahren eine Entschädigung von 2300 Franken zu geben. Ihre Stelle erhielt die Frau jedoch nicht zurück. Dieses Urteil ist rechtskräftig. (viw/sda)

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39Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ciaociao 01.07.2019 07:23
    Highlight Highlight Sind wir jetzt im Wilden Westen?

    Kläger: „Person A hat Person B umgebracht!“

    Richter: „Wie können Sie das belegen?“

    Kläger: „Ich habe Beweise, hier auf dem FIRMENhandy, bei dem ich REGELMÄSSIGE KONTROLLEN im VORAUS angekündigt habe.“

    Richter: „Oh, illegal beschaffte Beweise also. Das war jetzt ein Eingriff in die Privatsphäre von A. Kläger, zahlen Sie bitte eine Entschädigung an A wegen Bespitzelung. A, niemand kann Ihnen etwas beweisen. Sie sind freigesprochen.“

    Kläger: „WTF!“

    A: „WTF (yaaaay)“
    • fidget 01.07.2019 11:03
      Highlight Highlight Nein, wir sind nicht im Wilden Westen. Und genau deswegen sind illegal beschaffte Beweise nicht zulässig. Es soll ja noch so etwas wie einen Rechtsstaat geben.
    • ciaociao 01.07.2019 11:15
      Highlight Highlight Ich verstünde es ja bedingt, wenn man in diesem Fall dem Chef eine Strafe auferlegen würde wegen unrechtmässiger Bespitzelung (was es meiner Ansicht nach nicht ist weil FIRMENHANDY, & Privatapps klar verboten waren).

      Aber trotz vorliegender Beweise, wenn auch nach richterlicher Ansicht illegal beschafft? Hört sich doch recht willkürlich an.
  • Kampfsalami 01.07.2019 07:10
    Highlight Highlight Beim Vorstellungsgespräch:

    Cheff: Ja also mir kontroliäräd dänn amigs no iri Privatä nachrichtä us em Whatsapp Chatt.
    Ich: Adé Mässi!
    • ciaociao 01.07.2019 11:52
      Highlight Highlight ich sehe das problem nicht. es heisst nicht umsonst „Geschäftstelefon“. Da gehört einfach nun mal nichts privates drauf.
  • Frausowieso 30.06.2019 21:27
    Highlight Highlight Es ist kein Grund für eine fristlose Kündigung. Kündigen darf man, ausser in Sperrzeiten, immer. Dazu muss man keinen Grund angeben. Man muss einfach die gesetzlichen oder vertraglichen Kündigungsfristen einhalten.
    • Hierundjetzt 30.06.2019 21:36
      Highlight Highlight , (komma) aber der AN kann von gesetztes wegen eine Begründung der Kündigung verlangen.

      Danach viel Glück bei arbeitsrechtlichen Schlichtungsverhandlungen.

      Basteln mit Mitarbeiter sollte man sich als Chef nie leisten.

      Das geht innert 0 komma nichts in die 10tausenden.

      1 guter Fachanwalt und Du zahlst als Unternehmen für die Fehler dieses Chefs bis Du schwarz wirst
    • Pümpernüssler 01.07.2019 03:16
      Highlight Highlight @hierundjetzt so ein schwachsinn!
    • Frausowieso 01.07.2019 07:39
      Highlight Highlight @Hierundjetzt

      Das stimmt nicht. In der Schweiz herrscht die Kündigungsfreiheit. So lange eine Kündigung nicht missbräuchlich ist, benötigt man keinen Grund dazu. Einzig fristlose Kündigungen sind enorm streng geregelt und können gut angefochten werden.

      Eine ordentliche Kündigung, die nicht zu Unzeiten erfolgt und bei der keine Forderungen des AN im Raum stehen (Rachekündigung) , können idR nicht angeforchten werden. Was missbräuchlich ist, kann du gerne unter Art. 336 OR selbst nachlesen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thinkdeeper 30.06.2019 20:18
    Highlight Highlight Einerseits ist es richtig, dass die Privatsphäre und die Rechte des Arbeitnehmer geschützt wird.
    Anderseits darf Mobbing und Bossing nicht toleriert werden.
    Wenn eine Firma regelmässig Handy einzieht und kontrolliert, dürfte die Verantwortung für Mobbing und Gegenmobbing wohl bei deren Führung und deren mangelden Fähigkeiten liegen.
  • wunschpunsch 30.06.2019 19:08
    Highlight Highlight "...wusste aber nicht, dass der Whatsapp-Chat auf dem Handy gespeichert war – und nicht auf der Karte."

    Kündigungsgrund gefunden. I'm out!
  • Nasi 30.06.2019 18:07
    Highlight Highlight Ich hab gehört, seine Mutter per Whatsapp übelst zu beschimpfen sei aber ok.
  • Hierundjetzt 30.06.2019 17:41
    Highlight Highlight Grundsätzlich: wie blöd muss man sein, sein Geschäftshandy -Laptop etc für privates zu verwenden?

    Trotzdem: ich kann das Urteil gut nachvollziehen. Wobei, Das mit dem Mobbing hätte für eine Kündigung vollkommen ausgereicht.
    • J4un7y 30.06.2019 19:25
      Highlight Highlight Geht ja nicht um die Kündigung, sondern um eine Fristlose Kündigung. Bei welcher nicht 3 Monatslöhne ausgezahlt oder geleistet werden.
  • Swooot 30.06.2019 17:25
    Highlight Highlight
    Benutzer Bild
    • Hierundjetzt 30.06.2019 18:05
      Highlight Highlight Wooosh: ich habe Experte gehört? Hiiiier 🎩🐰
    • tzhkuda7 01.07.2019 01:53
      Highlight Highlight Läck Swooot ich han mer fascht en Schranz id Lunge glachet ab dem Bild xD
      Isch save abgleit under; Legendäri Memes
  • A_C_Doyle 30.06.2019 17:22
    Highlight Highlight Also sorry aber wer die Handys seiner Mitarbeiter einziehen muss um zu verhindern dass sie private Apps Installieren hat definitiv noch nie was von MDM gehört, bedenklich für die IT Abteilung einer Firma.
    • goschi 30.06.2019 17:36
      Highlight Highlight das ging, wie der Fall nun zeigte, wohl eher darum, den Mitarbeitern nachzuspionieren, denn effektiv darum.

      Das wirkt generell wie eine extrem unsympathische Firma.
    • Dominik Treier 30.06.2019 18:16
      Highlight Highlight Wer das nötig hat bietet wohl auch ein enorm mieses Arbeitsklima und hat wohl noch nicht viel von Führung und einer gesunden Personalpolitik gehört. Gerade in so einem extrem umkämpften Sektor, wie der Personalvermittlungsbranche kaum verwunderlich...
    • The Destiny // Team Telegram 30.06.2019 19:13
      Highlight Highlight Die Firma sollte mal ein principal/agent seminar buchen.
  • Uglyman 30.06.2019 17:19
    Highlight Highlight Während der bezahlten Arbeitszeit catten, sich im Freundeskreis über Stress bei der Arbeit beklagen. So eine Arbeitskollegin wünsche ich mir nicht




    • goschi 30.06.2019 17:36
      Highlight Highlight wo steht, dass dies während der Arbeitszeit passierte?
    • Jacques #23 30.06.2019 19:25
      Highlight Highlight Chatten. Da ist ein Schriebfehler, Du Freak.
  • chicadeltren 30.06.2019 17:18
    Highlight Highlight Wie doof muss man denn sein, um sowas auf einem regelmässig kontrollierten Geschäftshandy zu schreiben?
    • Charlie Brown 30.06.2019 17:52
      Highlight Highlight Ziemlich.
    • Dominik Treier 30.06.2019 18:14
      Highlight Highlight Wie unfähig muss man in seiner Personal- und Führungspolitik sein, um das nötig zu haben...
    • Dominik Treier 01.07.2019 09:12
      Highlight Highlight Ich finde das Smartphone ist grundsätzlich Privatsache, ausser es ist ausdrücklich nur fürs Geschäft und man muss noch ein eigenes nebendrann haben. Da hat nichts kontrolliert zu werden, weder die installierten Apps, die Inhalte oder sonst irgendwas!
  • Kong 30.06.2019 17:04
    Highlight Highlight Nicht nachvollziehbar. Ihr Verhalten war illoyal und strafrechtlich relevant. Auch Privat ist nicht alles erlaubt. Es gibt Entscheide vor Arbeitsgericht die waren gegensätzlich. Daher keine rechtlich eindeutige Ausgangslage. Es spielt sicher auch eine Rolle wie der Arbeitgeber von den Verfehlungen erfährt (zB Whistleblower- Kollegen, etc)
    • goschi 30.06.2019 17:18
      Highlight Highlight Und das ist alles egal, so lange die beweise dafür illegal beschafft wurden.

      Die Kündigung wäre absolut rechtens gewesen, nichgt aber die Fristlose und eine illegale Bespitzelung mittels nachlesen der Chatverläufe ist ein absoluter Verstoss.
    • Dominik Treier 30.06.2019 17:22
      Highlight Highlight Wie kommst du denn bitte darauf das Lästereien strafrechtlich relevant sind? Alles was das ist, ist vertrauensverletzend und nicht dem guten Ton entsprechend und dafür hätte ihr auch gekündigt werden dürfen, wenn der Chef es erfahren hätte. Chatverläufe zu lesen ist dagegen rechtlich relevant und nicht korrekt, genauso wie es eine fragwürdige Praxis ist die Handys von Mitarbeitern zu kontrollieren. Wenn so etwas nötig ist oder scheint, scheint mir in der Personlalpolitik und Geschäftführung schon einiges falsch zu laufen, auch wenn ich mit Geläster und deren Urheber wenig anfangen kann...
    • Ridcully 30.06.2019 17:34
      Highlight Highlight Art 328b OR. Der Arbeitgeber darf nur Personendaten bearbeiten, welche einen unmittelbaren Zusammenhang mit dem Arbeitsverhältnis haben. Sonst noch rumschnüffeln ist eine Persönlichkeitsverletzung. Wir schulden unseren Abeitgebern nur die Arbeitsleistung und nicht unsere Seelen.
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