Der simple Kühltrick, der wenigstens beim Einschlafen hilft
Wie bei vielen anderen Schweizerinnen und Schweizern ohne Klimagerät zu Hause herrschen auch bei uns nicht sehr einschlaffreundliche Temperaturen. In den Kinderzimmern kletterte gestern Abend die Temperatur auf 28,2 Grad. Die Ältere flüchtete darauf in den Keller.
Dass der Jüngere trotzdem einigermassen komfortabel einschlief, lag an einem wirklich einfachen Life Hack, den ich kürzlich auf Insta gesehen habe – und der mich gleich doppelt überraschte. Erstens, weil er nicht KI-generiert war, zweitens, weil er wirklich funktionierte. Aber es ist auch keine Raketenwissenschaft.
Und so geht's: Eine möglichst grosse PET-Flasche mit Wasser auffüllen, in den Gefrierschrank damit, und dann zu gegebener Stunde in einer Schale vor einen Ventilator positionieren. Die Konstruktion stellt man dann ein paar Meter vom Bett entfernt hin.
Die Luft, die nun zum Bett strömt, ist nicht markant kühler. Aber ein My. Und das My reicht, um kurzfristig einen erfrischenden Effekt zu produzieren, mit dem es sich entspannt einschlafen lässt. Mit kurzfristig meine ich ungefähr zwei Stunden. Dann ist das Eis geschmolzen und das Wasser bereits ein bisschen warm.
Sie arbeiten auch bei > 35°C noch draussen
Theoretisch reichen 1,5 Kilogramm –10 Grad kaltes Eis, um das kleine Kinderzimmer ein paar Grad zu kühlen. Das ist aber nur die Theorie. Die Luftumwälzungen sorgen dafür, dass der Kühleffekt des Eises schnell verpufft. Praktisch reicht es also wirklich nur, um gemütlich einzuschlafen. Aber immerhin das.
PS: Wer heute nach der Arbeit schnell eine Flasche Wasser ins Gefrierfach legt, der wird schon heute Nacht vom Trick profitieren. Wenn man denn einen Ventilator hat.
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