Hitzetage, Tropennächte, 39,7 Grad – der Sommer 2026 in 4 Grafiken
Der Sommer 2026 bricht Rekorde am Laufmeter: 43 der 149 Wetterstationen aus dem Messnetz von MeteoSchweiz haben in diesem Jahr die höchste je gemessene Temperatur verzeichnet.
Bevor die Temperaturen nächste Woche wieder in die Höhe klettern, wagen wir einen Blick auf die Statistik. Hitzetage, Tropennächte, Maximaltemperatur und Co.: Diese vier Grafiken zeigen, wie heiss es diesen Sommer bislang tatsächlich war.
Hitzetage und sehr heisse Tage
Ein Tag gilt als Hitzetag, wenn er die Maximaltemperatur von 30 Grad Celsius oder höher erreicht. 69 der 149 Wetterstationen verzeichnen 2026 einen neuen Rekord an Hitzetagen – und der Sommer ist noch nicht vorbei.
Ab 35 Grad Celsius gilt er als sehr heisser Tag. In den drei Städten Basel, Bern und Zürich gab es 2026 bislang mehr Tage über 35 Grad als in den 22 Jahren zuvor kombiniert. Bei 32 Stationen hat der Sommer 2026 diesen Rekord bereits gebrochen.
Tropennächte
Nicht nur die Tage sind heiss, auch in der Nacht kühlt es kaum ab. Als Tropennacht gelten Nächte, in denen die Temperaturen nicht unter 20 Grad Celsius sinken.
Auch hier bricht das Jahr 2026 Rekorde: 30 Stationen hatten heuer bereits die meisten Tropennächte seit Messbeginn. In Bern/Zollikofen gab es gar zum ersten Mal seit 1975 wieder Nächte, die nie unter 20 Grad fielen.
Maximaltemperatur
Wenig überraschend fielen auch Rekorde bei der Maximaltemperatur: Die Wetterstation in Basel/Binningen zeigte am 30. Juli 39,7 Grad. Das ist die höchste je gemessene Temperatur auf der Alpennordseite.
Den Allzeit-Rekord hält weiterhin die Station in Grono GR. Am 11. August 2003 stieg das Thermometer dort bis auf 41,5 Grad.
Die komplette Liste
Nächste Woche steigen die Temperaturen in der Schweiz wieder deutlich an. Meteorologen rechnen mit weiteren Hitzetagen, mancherorts vielleicht sogar mit neuen Tropennächten.
Wer nachschauen will, wie heiss es in den einzelnen Regionen bislang war, findet in der Liste alle 149 Stationen einzeln aufgeschlüsselt. Nur eine Zahl bleibt bis auf Weiteres unerreicht: die 41,5 Grad, die das Thermometer 2003 in Grono erreichte.
