Schweiz
Konsum

Cumulus-Karte legt schweizweit Migros-Kassen lahm

A customer uses the self-checkout, pictured on March 5, 2013, at the Migros branch in Baden, Switzerland. Migros is Switzerland's the largest retail company. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Ein Kunde be ...
Alle Self-Scanning-Kassen der Migros sind aktuell ausser Betrieb.Bild: KEYSTONE

Cumulus-Karte hat schweizweit Migros-Kassen lahmgelegt – nun ist die Störung behoben

01.05.2018, 11:1301.05.2018, 12:14

Die Migros war am Dienstagmorgen von einer technischen Störung betroffen. Das berichtete unter anderem FM1 Today. Die Folge: Die Self-Scanning-Kassen funktionierten nicht mehr – und das in der ganzen Schweiz.

Der Grund war eine Störung der Cumulus-Karte, bestätigte Andreas Bühler, Leiter der Kommunikation der Migros Ostschweiz. An den bedienten Kassen konnte man zwar normal zahlen, allerdings war es nicht möglich, Cumulus-Punkte zu sammeln.

Gegen 11 Uhr konnte immerhin ein Teil der Panne behoben werden: Ab dann war das Sammeln der Cumulus-Punkte wieder möglich. Noch eine Stunde später – pünktlich zur Mittagszeit – konnte schliesslich auch das Problem mit den Self-Scanning-Kassen behoben werden.

Das Unternehmen bedauert die Unannehmlichkeiten für die Kunden und prüft nun, ob und wie die Cumulus-Punkte im Nachhinein vergütet werden können, die am frühen Dienstagmorgen nicht registriert werden konnten. Laut Migros-Sprecher Luzi Weber sollten Kunden den Kassenbon aufheben und später bei der Migros vorzeigen, um die Cumulus-Punkte nachträglich zu sammeln. (viw)

Die Schweizer lieben Online-Shopping während der Arbeitszeit

Video: srf
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Junger Straftäter
«Carlos» ist jetzt ein Fall fürs Bundesgericht
Das Bundesgericht muss darüber entscheiden, ob der wegen einer Sonderbehandlung bekannt gewordene junge Straftäter «Carlos» aus dem Massnahmenzentrum Uitikon (MZU) entlassen werden muss. Der 18-Jährige hat den Entscheid des Zürcher Obergerichts zur vorsorglichen Versetzung nach Uitikon nach Lausanne weitergezogen.
Das Bundesgericht gab am Freitag bekannt, dass eine Beschwerde gegen den Entscheid des Zürcher Obergerichts eingegangen ist. Aufgrund einer Fernseh-Reportage von SRF im August 2013 war das teure Sonder-Setting für den wiederholt straffällig gewordenen Jugendlichen zum öffentlichen Thema geworden. Die Kosten der Sonderbehandlung beliefen sich auf monatlich gut 29'000 Franken.
Zur Story