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Alpamare in Pfäffikon öffnet 10 von 12 Rutschbahnen wieder

Die Rutschen der Freizeit- und Badeanstalt Alpamare stehen still am Mittwoch, 18. Februar 2026 in Pfaeffikon. Wegen Sicherheitsbedenken ist der Betrieb der Rutschen bis auf weiteres eingestellt. (KEYS ...
10 von 12 Rutschbahnen können wieder in Betrieb genommen werden.Bild: keystone

Alpamare öffnet heute 10 Rutschbahnen wieder

Wochenlang waren die Rutschbahnen im Alpamare geschlossen. Grund war eine bröckelnde Decke. Am Donnerstag werden zehn von zwölf Bahnen nun wiedereröffnet.
26.02.2026, 07:2726.02.2026, 07:27

Sämtliche Rutschbahnen waren seit dem 30. Januar geschlossen. Dies auf Geheiss der Gemeinde Freienbach. Es war eine Vorsichtsmassnahme, denn eine Decke bröckelte, wie eine Quelle gegenüber Inside Paradeplatz bekannt gab.

Am Donnerstag um 10 Uhr werden die meisten Rutschen nun wiedereröffnet, teilt die Bad Seedamm AG am frühen Morgen mit. Die vorsorgliche Sperrung sei aufgehoben worden. Die Geschäftsleitung des Bades wird in der Mitteilung zitiert:

«Die teilweise Schliessung von weniger als 30 m² des Parks war eine Vorsichtsmassnahme. Es bestand zu keinem Zeitpunkt ein Sicherheitsrisiko. Die empfohlene Schliessung beeinträchtigte leider den Zugang zu den Wasserrutschen, betraf aber nicht die Rutschen selbst. Alle zwölf Rutschbahnen sind in einwandfreiem Zustand und wurden erst im November 2025 einer Qualitätsprüfung unterzogen.»

Seit der Schliessung habe es mehrere Treffen und Begehungen gegeben, darunter mit der Gemeinde, dem kantonalen Amt für Militär, dem Feuer- und Zivilschutz, dem kantonalen Arbeitsinspektorat und Ingenieuren. Drei verschiedene Gutachten hätten letztere erstellt.

Auch Fluchtwege wurden überprüft

Dabei wurden auch die Fluchtwege überprüft. Zudem wurden materialtechnologische Untersuchungen durchgeführt. Die Tragsicherheit der Decken werde als nicht gefährdet beurteilt, da der Querschnittsverlust weniger als ein Prozent betrage. «Für einen sicheren Durchgang zu den nördlichen Rutschanlagen genügen einfache Massnahmen, die inzwischen vollständig umgesetzt wurden», heisst es in der Mitteilung.

Zehn der zwölf Rutschbahnen können deshalb wieder in Betrieb genommen werden. Alle Bereiche und Attraktionen entsprächen den erforderlichen Sicherheitsstandards. Die Anlagen würden regelmässig renoviert, die festgestellten Schäden würden jetzt in die Planung des neuen Bereichs miteinbezogen.

«Die Sicherheit unserer Gäste und Mitarbeiter hat für uns weiterhin höchste Priorität. Wir haben eng und transparent mit den zuständigen Behörden zusammengearbeitet, um sicherzustellen, dass unsere Einrichtungen die höchsten baulichen und betrieblichen Standards erfüllen und übertreffen», heisst es weiter.

Schäden beschränken sich auf abgegrenzten Bereich

Auch die Gemeinde gibt grünes Licht: «Die vorsorgliche Schliessung des Zugangs zu den Rutschbahnen konnte nach vertieften Abklärungen und einer materialtechnologischen Untersuchung durch ein externes Ingenieurbüro von der Gemeinde teilweise aufgehoben werden», heisst es in einer Stellungnahme.

Die Analysen hätten gezeigt, dass sich die festgestellten Abnützungserscheinungen auf einen klar abgegrenzten Bereich beschränkten. Die Betreiberin habe Massnahmen eingeleitet und die Aufenthaltsbereiche für Gäste eindeutig definiert. «Der Betrieb der meisten Rutschbahnen wurde inzwischen wieder ordnungsgemäss aufgenommen.» (vro)

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Im Alpamare stehen weiterhin alle Rutschen still – Spekulationen über Ursache
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23 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Realitäter
26.02.2026 10:02registriert November 2017
Die Bude ist eigentlich alt genug um grundlegend saniert zu werden.
Auch eine ausgepresste Zitrone ist mal trocken....
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Heinzbond
26.02.2026 09:17registriert Dezember 2018
Naja wenn das Eigentum nur als cashcow benutzt wird....
Eigentlich haben die Eigentümer das Objekt gar nicht verdient...
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Her Majesty
26.02.2026 08:07registriert Dezember 2022
Au wenn es sicher sein mag: heruntergezupft und schmuddelig wird es immer noch sein. War vor ein paar Jahren echt negativ enttäuscht, und bin jetzt wirklich nicht heikel. Alles wirkte komplett lieblos, vom Bad bis zum Restaurant...
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