Im Alpamare stehen weiterhin alle Rutschen still – Spekulationen über Ursache
Auf der Website weist das Alpamare derzeit auf einen eingeschränkten Betrieb hin: «Aufgrund einer technischen Störung bleiben die Rutschbahnen geschlossen. Die vier Schwimmbäder bleiben uneingeschränkt geöffnet.» Dieser Zustand dauert inzwischen bereits seit zwei Wochen an.
Wie die NZZ berichtet, wurde die Schliessung der Rutschbahnen von der Gemeinde Freienbach veranlasst. In einer Mitteilung der Gemeinde ist von «Sicherheitsbedenken» sowie von «technisch bedingten Beeinträchtigungen» die Rede, die im Rahmen einer Kontrolle festgestellt worden seien.
Konkrete Angaben zu den beanstandeten Punkten macht die Gemeinde Freienbach jedoch nicht. Auf Anfrage teilt sie mit, es handle sich um ein laufendes Verfahren, die entsprechenden Abklärungen seien noch nicht abgeschlossen.
Von Rost bis hin zu Schimmel
Dass der Zustand des schweizweit bekannten Wasserparks Alpamare in der Kritik steht, ist nicht neu. In den vergangenen Jahren wurde dies immer wieder thematisiert: Gäste bemängelten unter anderem abgeblätterten Lack, Schimmel, Rost sowie weitere hygienische Mängel.
Ein Blick auf die Bewertungen bei Google zeigt ein entsprechend gemischtes Bild. Das Alpamare erreicht dort derzeit 3,5 von 5 Punkten. Die Kommentare reichen von «Horror» bis zu «definitiv rehabilitiert». Die Pendlerzeitung «20 Minuten» berichtet zudem bereits über Spekulationen zu einer möglichen Einsturzgefahr.
Das Alpamare weist diese Darstellung jedoch entschieden zurück. Nach eigenen Angaben wurden die Rutschbahnen erst im November 2025 überprüft und hätten dabei mit dem Prädikat «gut» abgeschlossen.
Die Betreiberin teilt mit, dass derzeit die Durchgangspassage zu den Rutschbahnen untersucht wird. Aus diesem Grund bleiben sämtliche Bahnen vorübergehend geschlossen. Die Sicherheit der Gäste und Mitarbeitenden habe oberste Priorität.
Wann die Wasserrutschen wieder genutzt werden können, ist derzeit noch offen. Bis dahin müssen sich die Besucherinnen und Besucher wohl oder übel mit den vier geöffneten Erlebnisbädern begnügen. Immerhin ist der Eintrittspreis aktuell um die Hälfte reduziert. (fak)
