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Bundesfeier: So war das Wetter am 1. August in den letzten Jahren

ARCHIV - 19.07.2022, Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin: Ein Außenthermometer in einem Kleingarten zeigt die Temperatur von knapp 40 Grad an. Die Welt muss sich nach einer Prognose der Weltwetterorganis ...
Am diesjährigen Nationalfeiertag sinken die Temperaturen zwar leicht, bleiben aber weiterhin um die 30 Grad.Bild: DPA
Extremwetter

Als die 1.-August-Feiern noch bei 13,2 Grad abgehalten wurden

Die momentane Hitzewelle hat auch den Nationalfeiertag fest im Griff. Der Allzeitrekord von 35,6 Grad – gemessen am 1. August 2018 in Zürich-Kloten – wird aber wahrscheinlich nicht geknackt werden.
01.08.2026, 12:5801.08.2026, 12:58
Mara Widmer

Obwohl der Juli meist der wärmste Monat des Jahres ist, werden auch im August heisse Temperaturen gemessen. So lagen die Höchstwerte im Mittel (1990–2022) am Nationalfeiertag im Flachland zwischen 25 und 28 Grad. Die Temperaturunterschiede über die Jahre am 1. August sind aber ziemlich gross.

Hitzefeiertage vs. Herbstwetter

Betrachtet man die Daten der Jahre 1997 bis 2025 für die Messstation Zürich-Fluntern, wurden dort insgesamt vier Bundesfeiertage als Hitzetage mit mindestens 30 Grad registriert. So wurden 2018 am 1. August in Zürich-Fluntern 33,4 Grad gemessen.

So ist es nicht das erste Mal, dass verschiedene Kantone und Gemeinden ein Feuer- und Feuerwerksverbot zum 1. August erlassen. Auch 2022 wurde aufgrund der Trockenheit und Waldbrandgefahr vielerorts das Zünden von Raketen und Höhenfeuern verboten.

Ganz anders sah es im Jahr 2021 aus. Mit einer Temperatur zwischen 15 und 20 Grad war der Nationalfeiertag ein ziemlich herbstliches Ereignis. In Zürich Fluntern wurden 2021 am 1. August gerade mal 16,7 Grad gemessen. Nur im Jahr 1993 war es mit 13,2 Grad noch kühler.

Bundesraetin Simonetta Sommaruga bei windigen Wetter auf dem Weg zum Ruetlischiff in Brunnen waehrend der Bundesfeier auf dem Ruetli, welche im Zeichen von 50 Jahre Frauenstimmrecht steht, am Sonntag, ...
Bundesrätin Simonetta Sommaruga bei windigem Wetter auf dem Weg zum Rütlischiff in Brunnen am Sonntag, 1. August 2021.Bild: keystone

Betrachtet man den Zeitraum zwischen 1997 und 2025, lassen sich für die Messstation Zürich Fluntern Temperaturunterschiede von über 20 Grad feststellen.

Höchsttemperaturen vom 1. August (1997–2025) der Messstation Zürich Fluntern:

Niederschlag am 1. August

Nicht alle Regionen sind am Nationalfeiertag gleichermassen vom Wetterglück begünstigt. Wie eine Auswertung der letzten 40 Jahre (1984–2025) von Meteoschweiz zeigt, hatte die Region um die Stadt Bern nur ganz wenige verregnete 1.-August-Abende. Auch Basel und Genf sowie Lugano auf der Alpensüdseite hatten oft gute Wetterverhältnisse. Anders sieht es im Osten und in den Alpen aus. In Adelboden und Glarus regnete es im Durchschnitt jedes zweite Jahr an der Bundesfeier.

Ausblick auf Samstag

Für den diesjährigen Nationalfeiertag sinken die Temperaturen zwar leicht, bleiben aber weiterhin um die 30 Grad. Da der Taupunkt jedoch steigt und somit die Luftfeuchtigkeit, wird es zunehmend schwül. Statt trockener Hitze erwartet uns eine drückende, beinahe saunaartige Schwüle, wie MeteoNews in einer aktuellen Mitteilung schreibt.

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quelle: keystone / michel euler
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Die beliebtesten Kommentare
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The Barbarian
01.08.2026 13:20registriert Oktober 2025
Warum liest man nirgends, dass Wirtschaftswachstum den Klima schadet, ergo ist Arbeiten ein Klimakiller. Trotzdem wird permanent kommuniziert, wir müssten alle noch härter und noch mehr Arbeit. Manchmal hat man das Gefühl, dass man es mit der idiotischen Führung aller Zeiten zu tun hat. Es gibt nur 1 Erde für den Menschen und alle Generationen nach uns.
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Antinatalist
01.08.2026 14:08registriert September 2019
Egal wie heiss. Es ist einfach fantastisch. Kein Geböller. Kein Schwefelgestank. Kein Feuerwerksmüll. Wunderbar. So muss es sein.











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