Schweiz
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Verena (l.) und Susanne (r.) mit Töchterchen Ronja. bild: watson

Wie Mami und Mama zu richtigen Müttern wurden

Verena und Susanne gehören zu den ersten Frauenpaaren der Schweiz, die – ganz offiziell – gemeinsam ein Kind haben. watson hat die Regenbogenfamilie besucht.



In Ronjas Leben haben sich kürzlich zwei Dinge grundlegend verändert. Erstens: Sie ist jetzt ein «Sofakind». In der Krippe muss die bald 4-Jährige, im Gegensatz zu den Kleinen, kein Mittagsschläfchen mehr halten. Zweitens: Sie hat nun offiziell zwei Mütter.

Die erste Veränderung ist für Ronja aktuell deutlich einschneidender als die zweite. Schliesslich wird man nicht alle Tage vom Zwangsnickerchen entbunden. Mit Mami Susanne (34) und Mama Verena (44) lebt das Mädchen hingegen schon seit ihrer Geburt unter einem Dach. In einem Reiheneinfamilienhäuschen in einer kleinen Stadt im Mittelland, die Rebberge im Rücken und den Waldrand in Sichtweite.

«Ziemlich bünzlig eben.»

Auf dem Sitzplatz hängen bunte Kleider zum Trocknen an der Sonne, in den Beeten spriessen Basilikum und Walderdbeeren. Die Nachbarn haben eine Schweizerfahne gehisst, auf dem Trottoir schräg gegenüber macht gerade der Milchmann mit seinem Lieferwagen halt. «Ziemlich bünzlig eben», bemerkt Verena, und strahlt dabei übers ganze Gesicht.

Es wird wohl noch einige Jahre dauern, bis Ronja die Tragweite von Ereignis zwei versteht. Warum Verena Anfang Juni am Briefkasten plötzlich in Freudentränen ausgebrochen war. Warum sie mit zitternden Fingern Whatsapp-Nachricht um Whatapp-Nachricht verschickte und der Garten kurz darauf voller Freunde und Verwandter war, die der Familie gratulierten.

Seit Anfang Jahr haben gleichgeschlechtliche Paare in der Schweiz Zugang zur Stiefkindadoption. Susanne und Verena dürften landesweit zu den ersten gehören, die vom neuen Recht Gebrauch machten.

Im Coop fragten die Verkäuferinnen: «Wann ist es so weit?»

Susanne, Pixiehaarschnitt, grosse blaue Augen, ist die leibliche Mutter von Ronja. Seit acht Jahren ist sie mit Verena liiert, seit fünf Jahren leben die beiden Frauen in eingetragener Partnerschaft. Es war in dieser Zeit, als die beiden den Beschluss fassten, ein Kind zu bekommen. Sie erfüllten sich den Wunsch mithilfe einer Samenspende in Dänemark.

Im Städtchen blieb es nicht unbemerkt, dass der Bauch der lesbischen Frau plötzlich wuchs. Im Coop fragten die Verkäuferinnen: «Wann ist es so weit?» Und wenn Verena allein einkaufen ging: «Ui, ist das Baby schon da?» Falls es Menschen gab, die sich am Anblick störten, haben sie es das Paar nicht spüren lassen. «Die Reaktionen waren ausschliesslich positiv», sagt Susanne. Wobei sie auch Familien kenne, die andere Erfahrungen gemacht haben.

«Ah, ein Regenbogenkind!»

Während das Paar auf dem Sitzplatz in Erinnerung schwelgt, erklimmt Ronja gerade das Dach ihres Spielhauses. «Chasch es ihre jetzt säge, Mami?», stürmt das Mädchen mit den blonden Locken. «Es» – das sind die Breaking News aus der Krippe. Die Besucherin soll unbedingt erfahren, dass sie es mit einem echten Sofakind zu tun hat.

Wenn die beiden Frauen von der Schwangerschaft sprechen, legt sich ein verträumter Ausdruck über ihr Gesicht. «Weisst du noch, dein Grosi?», stupst Verena ihre Partnerin an. «Wie alt ist sie nochmals?» – «96», antwortet diese, wohlwissend, welche Geschichte nun kommt. Die 96-Jährige nämlich hatte im Sommer vor vier Jahren fleissig Kinderkleidli gestrickt, und ihre Mitbewohnerinnen im Altersheim wissen lassen: Die Enkelin und ihre Frau erwarteten eben ein Baby. Worauf die nicht minder betagte Zimmernachbarin fachkundig bemerkt habe: «Ah, ein Regenbogenkind!»

Es sind Episoden wie diese, die den Frauen das Gefühl geben, ihr Lebensmodell sei in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Und dann gibt es andere, in denen sie merken: Selbstverständlich ist das, was sie hier tun, noch lange nicht.

Bis in diesem Juni war Verena – auf Papier – schlicht und einfach inexistent in Ronjas Leben. Im Spital hätte sie kein Formular für das Kind unterschreiben dürfen. Wäre Susanne etwas zugestossen, hätte Verena darum kämpfen müssen, dass Ronja bei ihr bleiben darf. Susanne galt als alleinerziehende Mutter, die, rein zufällig, in einer eingetragenen Partnerschaft lebte.

Als das Parlament zum ersten Mal darüber diskutierte, schwulen und lesbischen Paaren die Stiefkindadoption zu erlauben, hatte Ronja gerade ihren ersten Geburtstag gefeiert. Ein Walliser CVP-Ständerat trat ans Mikrofon und warnte davor, dass die betroffenen Kinder in der Pubertät ihre beiden Mütter oder ihre beiden Väter ablehnen könnten, «weil diese Konstellation gesellschaftlich, wie bereits erwähnt, nicht akzeptiert ist».

Ein Referendum sollte verhindern, dass die «Büchse der Pandora» geöffnet und das Kindeswohl «auf dem Altar von nimmersatten Ideologien geopfert» wird.

Andere Gegner verwiesen darauf, dass das Stimmvolk die eingetragene Partnerschaft 2005 nur deshalb akzeptiert habe, weil die Vorlage die Adoptionsfrage ausgeklammert habe. «Salamitaktik!», tönte es aus dem konservativen Lager. Die Befürworter hielten dagegen, die Gesellschaft ändere sich eben, und Regenbogenfamilien gebe es in Realität schon heute zuhauf.

Schliesslich nahmen beide Räte die Gesetzesänderung deutlich an. Und die unterlegenen Gegner aus den Reihen von SVP, CVP und EDU unternahmen einen letzten Versuch, doch noch die Notbremse zu ziehen. Ein Referendum sollte verhindern, dass die «Büchse der Pandora» geöffnet und das Kindeswohl «auf dem Altar von nimmersatten Ideologien geopfert» wird, wie sich das Komitee einer Mitteilung ausdrückte.

«Als die Unterschriftensammlung anlief, zitterten wir wie verrückt», erzählt Susanne. Die erlösende Nachricht kam im Oktober, um Ronjas zweiten Geburtstag herum: Das Komitee hatte es nicht geschafft, die nötigen 50’000 Unterschriften zusammenzutragen.

Damit war der Weg definitiv frei für das neue Adoptionsgesetz. Und im Häuschen von Verena und Susanne begann der Papierkrieg: Betreibungsauszüge wurden beschafft, eine Wohnsitzbescheinigung, ein Nachweis des Familienstands, und so weiter und so fort.

In detaillierten Lebensläufen gaben beide Frauen Persönlichstes preis. Coming-out, frühere Partnerinnen, die gemeinsame Liebesgeschichte, die Beziehung zu Ronja, die Erziehungsphilosophie, Vereinstätigkeiten, berufliches Engagement, religiöse und politische Einstellungen. «Wir liessen so richtig die Hosen runter», so Verena.

Eine 1000-Franken-Rechnung und zwei Monate später erhielten die Frauen einen Termin beim Kanton. Noch einmal zweieinhalb Stunden Rede-und-Antwort-Stehen bei der Sozialarbeiterin, gefolgt von einem Hausbesuch. Und dann, endlich, am 2. Juni, flatterte der Adoptionsentscheid ins Haus. Nicht mit dem eingeschriebenen Brief, den die Frauen bei jedem Klingeln an der Tür erwartet hatten. Die frohe Botschaft kam in Gestalt eines unauffälligen A-Plus-Briefs.

Hoffen auf die «Ehe für alle»

Das Verfahren läuft nicht in allen Fällen so reibungslos ab. Oft dauern die Abklärungen lang und die Adoption ist mit viel Aufwand und hohen Kosten verbunden, wie die Anwältin Karin Hochl zu watson sagte, die auf die Familienplanung gleichgeschlechtlicher Paare spezialisiert ist. Zusätzlich stellt sich je nach Ausgangslage die Frage, inwiefern der genetische Spender im Adoptionsprozess mitwirken muss. So verlangen gewisse Kantone eine Bestätigung der Samenbank und stellen Nachforschungen zum Vater an.

«Uns ist ein Stein vom Herzen gefallen, als unsere Tochter rechtlich endlich abgesichert war. Unter dem Strich ist das ganze Prozedere aber immer noch unnötig kompliziert», sagt Susanne, den Lollipop der kletternden Ronja in den Fingern. Eine Kindsanerkennung müsste aus ihrer Sicht gleich nach der Geburt möglich sein, ohne den Umweg über eine Adoption. «Ist ein Mann zeugungsunfähig und seine Frau lässt sich künstlich befruchten, wird er schliesslich auch automatisch zweiter Elternteil.»

Für gleich lange Spiesse könnte die «Ehe für alle» sorgen, die derzeit im Parlament behandelt wird. Damit dürften sich homosexuelle Paare künftig nicht nur Ja-Wort geben, sondern auch Kinder adoptieren, die mit keinem der Elternteile genetisch verwandt sind.

Der Zugang zur Fortpflanzungsmedizin soll nach dem Willen der zuständigen Nationalratskommission in einer späteren Etappe geregelt werden. Heute dürfen sich Lesben in der Schweiz – im Gegensatz zu verheirateten, heterosexuellen Frauen – nicht künstlich befruchten lassen. Frauenpaare weichen deshalb häufig auf ausländische Samenbanken aus, so wie es Susanne und Verena getan hatten. Wenn Ronja 18 ist, wird sie die Möglichkeit haben, sich bei der Samenbank zu melden, damit sie mehr über ihre genetischen Wurzeln erfährt und bei Bedarf einen Kontakt zum Spender herstellen kann.

Nur kürzlich, da haben die beiden einfach geschwiegen. Als eine Bekannte darüber sinnierte, dass Ronja wohl nicht besonders gross wird, so klein wie ihre beiden Mütter sind.

«Diese ‹Ehe für alle› auf Raten einzuführen, ist doch ein Witz. Wir wollen keine Menschen zweiter Klasse mehr sein», sagt Susanne bestimmt, und zwirbelt dabei den Stiel des Lollipops in ihren Fingern. «Die Gesellschaft ist bereit, da bin ich ganz sicher.» Ja, die Leute hätten noch viele Fragen. «Auf dem Spielplatz gibt es zum Beispiel immer wieder Hetero-Eltern, die wissen wollen, wie das bei uns genau funktioniert hat mit dem Kind.» In dieser Situation gebe es nur eines, so das Paar. «Wir beantworten alle Fragen, bis keine mehr da sind.»

Nur kürzlich, da haben die beiden einfach geschwiegen. Als eine Bekannte darüber sinnierte, dass Ronja wohl nicht besonders gross wird, so klein wie ihre beiden Mütter sind. «Es war herzig, dass sie uns so selbstverständlich als normale Familie betrachtete und vergessen hat, dass da noch andere Gene mitwirken. Wir haben das total genossen – und einfach nichts gesagt.»

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75Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Wilhelm Dingo 20.08.2018 20:03
    Highlight Highlight Ich finds zwar nicht so optimal für ein Kind, die beiden machen es aber bestimmt besser als manche klassische Eltern.
  • Al Paka 20.08.2018 15:55
    Highlight Highlight Hauptsache Sie sind gute Eltern.
    Der Rest sollte egal sein.
  • JMJ 20.08.2018 15:42
    Highlight Highlight eine kleine Korrektur an den Verfasser: das Städtchen ist nach wie vor nur ein Dorf... :)
  • Theor 20.08.2018 14:58
    Highlight Highlight Den armen CVPler schüttelts durch bei dem Gedanken, dass in 18 Jahren nur noch schwule und lesbische junge Erwachsene in die Gesellschaft eintreten, weil ein Kind von einem homosexuellen Ehepaar MUSS doch zwangsläufig auch homosexuell werden, da es keine "normale" paarschaftliche Beziehung bei seinen Eltern abschauen konnte!

    Ja, den armen CVPler schüttelt dieser Gedanke heftigst durch; auch in jenen Momenten wo er zuvor seiner Ehefrau mitteilte, er müsse länger arbeiten, während er auf dem weg zu seiner Affäre ist, mit der er seine Ehefrau seit 5 Jahren regelmässig betrügt..

    #OrdinaryIronie
    • Toerpe Zwerg 20.08.2018 17:51
      Highlight Highlight Karl-Heinz ...

      ... der Name der Affäre.
  • Betty79 20.08.2018 14:58
    Highlight Highlight Tut mir leid, aber mir geht das zu weit. Ich habe absolut nichts gegen Homosexuelle, bin aber einfach der Meinung, dass man dann halt auf ein Kind verzichten muss. Schliesslich brauchts dafür normalerweise Mann und Frau. Der Mensch will einfach möglichst alles haben.
    • natalie74 20.08.2018 15:27
      Highlight Highlight Klar, man verzichtet darauf, weil die sexuelle Ausrichtung ja so freiwillig gewählt wird! Man kann seine sexuelle Ausrichtung ungefähr so freiwillig wählen wie seine Augenfarbe.

      Und kannst Du genau erklären, wieso sie verzichten sollen? Weil es dafür die Medizin braucht?
    • Ylene 20.08.2018 15:54
      Highlight Highlight Ich habe Fragen. Was ist mit Heteropaaren mit Fruchtbarkeitsproblemen? Dürfen die dann auch keine Kinder haben? Wenn ich nach einem besoffenen ONS schwanger werde, wäre das also besser? Sollten Alleinerziehende (bspw. weil verwitwet) zwangsverkuppelt werden? Ist Kinderheim besser als Homoeltern? Wenn Fruchtbarkeitsbehandlungen nicht ok sind, was ist dann noch ok? Darf ich dann noch meine Augen lasern lassen oder impfen?
    • Mietzekatze 20.08.2018 16:10
      Highlight Highlight Und wenn sich die Eltern scheiden lassen oder es keinen Vater zum Kind gibt, dann einfach die Kinder ins Heim oder wie stellst du dir das so vor mit deiner 18. Jht Einstellung?
    Weitere Antworten anzeigen
  • thompson 20.08.2018 14:49
    Highlight Highlight absolut dagegen, dieser Unsinn soll sofort aufhören. Mann Frau=Kind eh basta...
    • häxxebäse 20.08.2018 15:53
      Highlight Highlight Jo genau.. mann-frau-kind = scheidung... oder mannmitgeliebter-fraumitaffäre-einsames kind=scheidung... oder mannmitalkproblem-fraualleinerziehend-kind

      Sollen die menschen doch einfach glücklich sein, egal in welcher form!
    • Lalela 20.08.2018 16:38
      Highlight Highlight Aber es ist ja immer noch Mann+Frau=Kind ( oder immerhin Ei+Spermium=Kind) ! Kind wächst einfach mit Frau+Frau auf und beide übernehmen Verantwortung für das Kind, was genau ist denn daran so unsinnig?
  • Der Rückbauer 20.08.2018 14:25
    Highlight Highlight Diese Kinder werden einmal ihren Vater suchen, genau so, wie die heutigen Adoptivkinder ihre natürlichen Eltern suchen. Und das mit unerbittlichem Willen. Und irgendwann wird die Gesellschaft sich mit dem Verbrechen auseinandersetzen müssen, weshalb man diesen Kindern den Vater vorenthalten hat. Genauso, wie heute die in den 50er- und 60er Jahren zwangsadoptierten Kinder heute emotional verstanden und materiell entschädigt werden wollen.
    Die Geschichte wird zeigen, was heute alles schief läuft.
    • Carl Gustav 20.08.2018 20:02
      Highlight Highlight Guter Name für einen solchen Stuss...
    • Ruggedman 20.08.2018 22:51
      Highlight Highlight Ihr Name scheint Programm zu sein.
    • Fabio74 21.08.2018 07:06
      Highlight Highlight Denken Leute wie du über den Tellerrand raus?
    Weitere Antworten anzeigen
  • lily.mcbean 20.08.2018 14:05
    Highlight Highlight Es braucht jetzt mal dringend gleiche Rechte für ALLE. Wie lange müssen wir noch warten? Ich wusste gar nicht das lesbische Frauen sich nicht befruchten lassen durften, ehrlich gesagt wurde ich beim Lesen dabei putzverruckt. Das ist ja in etwa so wie wenn wir hetero Frauen immer noch die Erlaubnis von unseren Männern brauchen würden wenn wir arbeiten wollten.
    Eine himmelschreiende Ungerechtigkeit!
    • Trompete 21.08.2018 06:41
      Highlight Highlight Für schwule Männer ist es übrigens noch schwieriger, da niemand von beiden schwanger werden kann. Somit muss das Kind durch eine Leihmutter im Ausland ausgetragen werden. Es handelt sich also nicht um eine Diskriminierung aufgrund des Geschlechts.
    • lily.mcbean 21.08.2018 12:23
      Highlight Highlight Habe ich ja auch nirgends so geschrieben, oder?
      Der Artikel handelt halt von Frauen.
  • Japadabadubada 20.08.2018 13:54
    Highlight Highlight Wenn Ronja, mal erwachsen einen Mann datet muss sie sich dan "outen"? 😉

    • Garp 20.08.2018 14:16
      Highlight Highlight Du bist ja ein ganz Lustiger, NICHT.
    • JaneSodaBorderless 20.08.2018 14:47
      Highlight Highlight Zu was outen?
    • ChiliForever 20.08.2018 14:51
      Highlight Highlight In einigen Jahren oder Jahrzehnten wird sich zumindest zeigen, wie es sich auswirkt, wenn auch diese Kinder auf der Suche nach Ihrer eigenen Existenz nach ihren leiblichen Vätern (Müttern?) fragen wie es auch heute Kinder aus einer künstlichen Befruchtung machen.
      Auch wenn die Regelung zur Adoption so jetzt gut ist hat sie doch einen weiteren Bereich für mögliche Persönlichkeitsprobleme geschaffen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mimi Onóna 20.08.2018 13:39
    Highlight Highlight LIEEEEBEEEE!
  • G-Man 20.08.2018 13:35
    Highlight Highlight Am meisten freut mich die Tatsache dass nicht mal 50k Unterschriften für das Referendum zusammen kamen. Da sieht man dass es für die meisten Schweizer so stimmt.
    • loquito 20.08.2018 14:54
      Highlight Highlight Sry vrklickt... Ein Blitz war nicht Absicht..
  • öpfeli 20.08.2018 13:26
    Highlight Highlight Richtiger Entscheid! Wichtig ist, dass ein Kind liebevoll aufwächst. Egal ob bei un- oder gleichgeschlechtlichen Eltern
    • Toni.Stark 20.08.2018 15:38
      Highlight Highlight Nur ist dies statistisch bedingt eher bei einem Hetero-Paar der Fall.
    • häxxebäse 20.08.2018 15:55
      Highlight Highlight Zeig mir diese statistik
    • Ylene 20.08.2018 17:18
      Highlight Highlight 2 interessante Artikel mit entsprechenden verlinkten Meta-Studien
      https://www.theguardian.com/australia-news/2017/aug/17/think-of-the-kids-why-marriage-equality-opponents-are-wrong-on-parenting
      http://www.abc.net.au/news/2015-07-24/same-sex-parenting-fact-or-fiction/6616352
      Fazit: Nein, es kommt wirklich nicht auf die sexuelle Orientierung der Eltern darauf an. Kinder von LGBT-Eltern sind zudem selber nicht häufiger queer als Kinder von Hetero-Eltern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • bokl 20.08.2018 13:24
    Highlight Highlight - Ehe für die Religionen
    - (Staatliche) Partnerschaft (2 Partner) für alle

    Und natürlich macht der Staat keine Unterschiede, aufgrund der Geschlechter der Partner.
    • G-Man 20.08.2018 13:44
      Highlight Highlight Und keine Unterschiede aufgrund des Zivilstandes.
    • Fabio74 20.08.2018 13:50
      Highlight Highlight Nein. Ehe für alle. Was die Kirche machen ist egal.
    • Toerpe Zwerg 20.08.2018 17:54
      Highlight Highlight Schluss mit der staatlichen Einmischung in den Beziehungsstatus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mira Bond 20.08.2018 13:02
    Highlight Highlight Herzliche Gratulation!
    Was eigentlich schon lange sein sollte, wird endlich wirklich!
  • Medea 20.08.2018 12:53
    Highlight Highlight Endlich geht's in die richtige Richtung! <3
  • Ironiker 20.08.2018 12:52
    Highlight Highlight Ich habe im 2005 für die eingetragene Partnerschaft gestimmt, war aber gegen eine Adoption, weil ich überzeugt war, dass das Kind in der Schule (und auch in der Gesellschaft) darunter leiden wird. Heute, 13 Jahre danach befürworte ich auch eine Adoption. Ich denke, es hat sich in diesem Bereich viel getan. Ich denke, all jene die trotz Widrigkeiten und Anfeindungen offen als Schwul/Lesbisch hingestanden sind, haben das Wissen und die Akzeptanz bei den Heteros stark gefördert und so Türen weit aufgestossen. Gleiches Recht, aber auch gleiche Pflichten für alle - egal auf was Du stehst!
  • w'ever 20.08.2018 12:51
    Highlight Highlight ich werde mir hier keine freunde machen, aber ich halte nichts von künstlicher befruchtung. wenn paare, egal ob hetero oder gleichgeschlechtlich, auf natürliche weise kein kind bekommen können, dann hat das irgendwie einen grund.
    • Ylene 20.08.2018 13:35
      Highlight Highlight Das 'irgendwie' würde mich jetzt schon noch interessieren. Zum Umkehrschluss: Warum kriegen dann deiner Meinung nach bspw. vergewaltigte Frauen und Mädchen Kinder? Weil die das Kind halt 'irgendwie' doch wollten? Oder weil das Schicksal/Karma/Gott/Spaghettimonster das so wollte? Da hat jemand bei Fritzl aber gründlich daneben gegriffen...
    • natalie74 20.08.2018 13:37
      Highlight Highlight Natürlich hat das einen Grund. Manchmal sogar zwei: nämlich körperliche Probleme sowohl bei der Frau als beim Mann.
      Ich nehme mal an, Du meinst, es gibt so einen Schicksalsgrund. Es darf nicht sein! Ooooh!
      Ich hab lieber Eltern, die sich ganz bewusst für ein Kind entscheiden, als solche, die ungeplant schwanger werden und nicht für ein Kind bereit sind.
    • Silent_Revolution 20.08.2018 13:44
      Highlight Highlight Wenn Menschen krank werden und sterben, hat das auch einen Grund und ist nur natürlich, also weg mit der Medizin!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Toerpe Zwerg 20.08.2018 12:50
    Highlight Highlight Wärend sich heterosexuelle Partner nach und nach von der staatlich abgesegneten und sanktionierten Partnerschaft verabschieden, drängen die Homosexuellen mit Vehemenz ins Bünzlitum.

    Statt im Gleichschritt mit progressiven Heteros für Freiheit und für ein Ende der Staatlichen Einmischung in das Liebes- und Beziehungsleben zu marschieren, unterwerfen sich die Homosexuellen im Namen der Gleichberechtigung dem Konformitötsdruck.



    • Fabio74 20.08.2018 13:51
      Highlight Highlight Es geht um rechtliche Gleichstellung
    • Toerpe Zwerg 20.08.2018 13:55
      Highlight Highlight Schon klar, ist zu befürworten.
    • JaneSodaBorderless 20.08.2018 14:41
      Highlight Highlight Ich persönlich halte auch nix von der Ehe, darum geht es aber nicht. Es geht um
      gleiche Rechte für alle - entweder steht die Ehe allen zu oder niemandem.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Garp 20.08.2018 12:36
    Highlight Highlight Ich hoffe der Name Regenbogenfamilie und Regenbogenkind verschwindet bald wieder, und dass es bald einfach eine Familie sein wird und nichts aussergewöhnliches mehr.
    • Madmessie 20.08.2018 13:07
      Highlight Highlight Das habe ich mir auch gedacht. Wusste gar nicht, dass es diese Bezeichnung gibt. Damit grenzt man eine Familie natürlich erst recht ab.
    • anonymer analphabet 20.08.2018 14:03
      Highlight Highlight Eine liebvollere Bezeichnung als Regenbogenkind ist ja kaum möglich?
      Aber wenn man will findet man in jeder Suppe ein Haar.
    • Garp 20.08.2018 14:55
      Highlight Highlight Na es ist zweischneidig, man wird ausgegrenzt und versucht sich dann eine positive Identität über einen Begriff zu geben. Ich finde das verständlich und wir sind alle gefragt, dass das eben nicht mehr nötig ist und Familien einfach Familien sind, egal wie zusammengesetzt und die Gesellschaft nicht weiter zersplittert.
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