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Migration

Rund 23 Prozent mehr Asylgesuche im Januar eingereicht

Rund 23 Prozent mehr Asylgesuche im Januar eingereicht

19.02.2024, 13:1519.02.2024, 14:08
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2768 Menschen haben im Januar in der Schweiz ein Asylgesuch gestellt. Das sind 23,4 Prozent mehr als im Dezember. Im Berichtsmonat wurde zudem 90 aus der Ukraine geflüchteten Personen der Schutzstatus S erteilt, wie das Staatssekretariat für Migration (SEM) am Montag mitteilte.

Blick in die Raeumlichkeiten der temporaeren Asylunterkunft des Bundes in Duebendorf, aufgenommen am Samstag, 29. April 2023. Gegen 30 Objekte der Armee werden seit dem Ausbruch des Krieges in der Ukr ...
Blick in eine temporäre Asylunterkunft des Bundes in Dübendorf.Bild: keystone

Im Januar stellten 1487 Personen aus der Ukraine ein Gesuch um den Schutzstatus S. Bei 47 Schutzsuchenden wurde er abgelehnt, weil die Kriterien nicht erfüllt waren. Im Laufe des Monats wurde er in 57 Fällen beendet.

Insgesamt wurde der Schutzstatus S laut dem SEM seit seiner Aktivierung bereits in 21'190 Fällen beendet, in 3788 Fällen sei die Beendigung in Prüfung. Per Ende Januar hatten insgesamt 65'587 Personen den Schutzstatus S.

Die wichtigsten Herkunftsländer der Personen, die im Januar ein Asylgesuch eingereicht haben, waren Afghanistan mit 793 Gesuchen, die Türkei (501 Gesuche), Algerien (224 Gesuche), Marokko (143 Gesuche) und Eritrea (142 Gesuche).

Das SEM erledigte gemäss Mitteilung im Januar insgesamt 2743 Asylgesuche. Es wurden 732 Nichteintretens-Entscheide gefällt. 666 Personen erhielten Asyl und 555 wurden vorläufig aufgenommen. Die Zahl der erstinstanzlich hängigen Fälle nahm im Vergleich zum Vormonat um 88 auf 15'655 zu.

844 Personen haben im Januar die Schweiz kontrolliert verlassen oder wurden in ihr Herkunftsland oder einen Drittstaat rückgeführt. Die Schweiz hat bei 1123 Personen einen anderen Dublin-Staat um Übernahme angefragt, 192 Personen konnten im selben Zeitraum in den zuständigen Dublin-Staat überführt werden. Gleichzeitig wurde die Schweiz von anderen Dublin-Staaten um Übernahme von 346 Personen ersucht und 58 Personen wurden in die Schweiz überstellt. (sda)

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