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Polizeirapport

Kleinflugzeug im Säntis-Gebiet abgestürzt – Pilot wird vermisst

31.03.2022, 06:4231.03.2022, 15:30

Die Suche nach dem Piloten eines am Mittwoch unterhalb des Säntis abgestürzten Kleinflugzeugs wird fortgesetzt. An Bord befand sich ein 63-jähriger Mann aus Italien, der wahrscheinlich allein von Norddeutschland in die Toskana fliegen wollte.

«Wir gehen davon aus, dass der Pilot alleine an Bord der Maschine war», heisst es in der Mitteilung der Kantonspolizei St. Gallen vom Donnerstag. Der Mann – ein 63-jähriger Italiener – wird weiterhin vermisst. Die Polizei geht davon aus, dass der Pilot den Absturz nicht überlebte.

Wrackteile des abgestürzten Kleinflugzeuges liegen in unwegsamen Gelaende auf ca. 1700 Meter über Meer im Säntis-Massiv.
Wrackteile des abgestürzten Kleinflugzeuges liegen in unwegsamen Gelaende auf ca. 1700 Meter über Meer im Säntis-Massiv.Bild: keystone

Nach bisherigen Erkenntnissen startete das Flugzeug, eine Cessna 208 Caravan mit rund zehn Sitzplätzen, am Mittwoch kurz nach 11 Uhr in Siegen D. Der Pilot war unterwegs in Richtung Toskana, wie es in der Mitteilung weiter heisst.

Am Donnerstagmorgen lag ein Nebelband über dem Säntis. «Im Moment sieht man nicht an den Berggipfel», erklärte Kapo-Sprecher Hanspeter Krüsi auf Anfrage von Keystone-SDA. Die Suche nach dem Piloten werde fortgesetzt.

Fundstelle auf rund 1700 Metern über Meer

Am Mittwoch war bei der Polizei kurz nach 13.35 Uhr eine Meldung eingegangen, dass ein Kleinflugzeug im Säntisgebiet vermisst werde. Die Rettungskräfte machten sich auf die Suche nach Absturzopfern, was aufgrund des Nebels sehr schwierig war. Am frühen Abend wurden mit Helikoptern der Armee und der Rega erste Suchflüge durchgeführt.

Bild: keystone

Die Einsatzkräfte fanden über mehrere hundert Meter verteilt Wrackteile. Die Fundstelle befindet sich im Alpstein auf rund 1700 Metern über Meer. Das Gebiet ist sehr steil und mit Schnee bedeckt. Es wurde entschieden, vorerst keine Einsatzkräfte direkt ins Gebiet abzusetzen. Die Polizei suchte die Unglücksstelle bis Mitternacht mit Drohnen ab.

Wie bei Flugunfällen üblich, wird die Untersuchung unter der Leitung der Bundesanwaltschaft geführt. Für die Ermittlung der Unfallursache ist die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) zuständig. (sda)

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