Schweiz
Polizeirapport

Verwirrter Bewaffneter stirbt nach Polizeieinsatz in Chiasso TI

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Verwirrter Bewaffneter stirbt nach Polizeieinsatz in Chiasso TI

08.07.2023, 17:0708.07.2023, 17:30

Ein 44-jähriger, offenbar verwirrter Italiener ist am Samstagmorgen mit einem Messer bewaffnet in Chiasso im Südtessin umhergerannt. Einmal in Polizeigewahrsam, brach er zusammen und starb später im Spital.

Die Tessiner Polizei-Alarmzentrale hatte am früheren Morgen verschiedene Meldungen erhalten, in der Nähe des Bahnhofs renne ein Mann schreiend und mit einem Messer in der Hand umher. Das teilten die Tessiner Kantonspolizei und die zuständige Staatsanwaltschaft am Samstagnachmittag mit.

Der Mann betrat auch einen Laden und fuchtelte dort mit dem Messer herum. Eine Patrouille der Kommunalpolizei von Chiasso griff den 44-Jährigen in der Folge auf.

Bewusstsein verloren

Gemäss einer ersten Rekonstruktion des Vorfalls widersetzte sich der Mann den Polizisten, die ihn entwaffneten und ihn in Handschellen legten. Dies, obwohl er in einem ersten Moment zusammenbrach. Später sagte der Mann, er fühle sich schlecht und verlor das Bewusstsein.

Auf einem Posten der Tessiner Kantonspolizei entschieden Polizisten und Sanitäter des lokalen Ambulanzdienstes deshalb, den Mann ins Spital zu bringen. Dies, nachdem sie erste Hilfe geleistet hatten. Trotz Wiederbelebungsversuchen verstarb der Mann, der in der Region wohnhaft war.

Zum Vorfall ist eine Untersuchung eingeleitet worden. Auch wurde eine Autopsie verfügt. Zudem werden Videoaufnahmen des Ladens ausgewertet, in dem sich der Mann aufgehalten hatte.

(dsc/sda)

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