Tragödie in Oberwinterthur ZH: Mann fährt sechsjähriges Kind tot
Am Donnerstag ist es in Oberwinterthur zu einem tragischen Unfall gekommen. Ein Mann überfuhr ein sechsjähriges Kind, welches anschliessend seinen Verletzungen erlag. Dies berichtete der Blick am Donnerstagabend mit Berufung auf Angaben der Stadtpolizei Winterthur.
Gegen 17.45 Uhr sei bei der Stadtpolizei eine Meldung eingegangen, dass es an der Stadlerstrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Kind gekommen sei. Die Einsatzkräfte seien daraufhin umgehend gemeinsam mit der Sanität ausgerückt.
Trotz sofortiger Hilfe habe der Notarzt vor Ort nur noch den Tod des Kindes feststellen können, so ein Sprecher der Polizei gegenüber dem Blick. Doch wie kam es zum Unfall?
Nach ersten Erkenntnissen habe der 33-jährige Lenker des Unfallwagens vor seinem Hausvorplatz über die Rampe auf die Stadlerstrasse fahren wollen. Aufgrund des ungünstigen Blickwinkels dürfte er das Kind dabei wohl übersehen haben, so der Blick.
Im Anschluss an den Unfall wurde die Stadlerstrasse in beide Richtungen gesperrt. Ab etwa 19.00 Uhr sei eine Fahrspur wieder in eine Richtung befahrbar. Vor Ort sei ein Sichtschutz errichtet worden, zudem haben Spezialisten der Stadtpolizei Spuren gesichert, heisst es weiter.
Die Stadtpolizei Winterthur und die zuständige Staatsanwaltschaft haben die Ermittlungen aufgenommen, um den genauen Unfallhergang zu eruieren, schreibt der Blick.
Auch wenn die Tendenz sinkend ist, kommt es im Schweizer Strassenverkehr immer wieder zu Unfällen mit Todesfolgen. Im vergangenen Jahr wurden 214 Menschen getötet sowie 3935 schwer und 17 285 leicht verletzt. Somit verloren durchschnittlich pro Woche rund 4 Personen im Strassenverkehr ihr Leben.
(cpf)
