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Osterferien im Ausland trotz Corona: Diese Destinationen werden gebucht

Diese Destinationen werden derzeit trotz Corona gebucht

27.02.2021, 16:5228.02.2021, 12:12
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Statt Ostereier im Garten zu suchen, nutzten vor der Pandemie viele Schweizer und Schweizerinnen die Osterfeiertage, um einen Kurztrip ins Ausland zu machen. Im letzten Jahr machte Corona den Reisehungrigen einen Strich durch die Rechnung – oder besser gesagt durch die Agenda.

Flug- und Hotelbuchungen sind massenhaft gestrichen worden. Die meisten Länder befanden sich im totalen Lockdown. Im April ist der Flugverkehr in Zürich um 99 Prozent regelrecht zusammengebrochen. Gerade einmal 27'000 Personen wurden noch abgefertigt – so viele wie seit 1952 nicht mehr.

Obwohl die Coronazahlen weltweit abnehmen und sich die Massnahmen in den einzelnen Ländern gelockert haben, ist der Flugverkehr auch im zweiten Corona-Jahr weiterhin stark eingeschränkt und bestimmt das Ostergeschäft.

Mit der Einführung des obligatorischen PCR-Tests bei der Rückreise in die Schweiz seien die Anfragen noch einmal zurückgegangen, teilt das Schweizer Reiseunternehmen Globetrotter auf Anfrage von watson mit. Die Nachfrage für Reisen im Frühling sowie an Ostern sei «recht bescheiden». Konkrete Zahlen nennt Globetrotter nicht.

Destinationen wie Costa Rica, Tansania, Sansibar (Tansania), Mexiko, Malediven und Ägypten werden bei Globetrotter aufgrund ihrer lockeren Massnahmen in Bezug auf die Einreisebestimmungen fürs Frühjahr am meisten gebucht.

Ähnliche sieht es bei Tui aus. «Für Ostern haben wir bereits einige Buchungen erhalten. Malediven, Hurghada (Ägypten), Antalya (Türkei) und Mexico gehören derzeit zu den beliebtesten Ferienzielen», sagt das grösste Touristikunternehmen der Welt auf Anfrage von watson.

Punta Cana, Ferien, Corona, Dominikanische Republik
Einsam am Strand von Punta Cana.

Neben den Malediven und Ägypten gehört beim Reisekonzern Kuoni auch die Dominikanische Republik zu den aktuell am meisten gebuchten Reisezielen. Doch abgesehen von Auslandsreisen seien wie im letzten Jahr auch Ferien in den Schweizer Bergen sehr gefragt.

Den Trend für Binnentourismus spürt auch der Ferienwohnungsvermittler Interhome. «Wir glauben, dass der Trend zu individuellen Ferien in einem inländischen Ferienhaus weiterhin anhalten wird.» Man verbringe seine Ferien praktisch in den eigenen vier Wänden. So habe man wenig Kontakt zu fremden Personen und fühle sich sicher.

Bei Hotelplan zeichnen sich derzeit noch keine Trends für die Osterferien ab. «Ganz grundsätzlich buchen unsere Kundinnen und Kunden aufgrund der dynamischen Lage sehr kurzfristig», teilt das Schweizer Reiseunternehmen auf Anfrage von watson mit.

Abtauchen auf der zyprischen Insel Ayia Napa.
Abtauchen auf der zyprischen Insel Ayia Napa. bild: shutterstock

Man rechne aber damit, dass rund um Ostern im Kurzstreckenbereich vor allem Reisen rund ums Mittelmeer wie Zypern, Griechenland, Mallorca und die Kanarischen Inseln sehr beliebt sein werden. Im Langstreckenbereich würde man wahrscheinlich – wie in den Jahren vor Corona – vermehrt in die USA, nach Kanada und Thailand reisen.

Grundsätzlich sei die Nachfrage nach Flügen innerhalb Europas im Moment grösser als die nach Interkontinentalflügen, sagt die Fluggesellschaft Swiss auf Anfrage. «Es zeichnet sich sowohl für den Frühling als auch für den Sommer ab, dass sich der Mittelmeerraum und Osteuropa besonderer Beliebtheit erfreuen. Stärker nachgefragt sind ausserdem klassische Städtedestinationen wie etwa London oder Berlin».

Die griechische Insel Paros.
Die griechische Insel Paros.bild: shutterstock

Alle Reiseunternehmen geben an, dass derzeit sehr kurzfristig gebucht wird. Eine Prognose für den Sommer sei deshalb für die Reisebüros schwierig. Hotelplan wagt zumindest eine vage Vorhersage. «Wir gehen davon aus, dass kleinere Destinationen wie Korfu statt Kreta oder Paros statt Rhodos diesen Sommer beliebt sein werden.» Zudem sei anzunehmen, dass kleinere Hotels und Bungalows mehr gefragt sein werden als grosse Hotelanlagen mit x-beliebigen Zimmern und einem gigantischen Buffet.

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