Ab heute ist die neue biometrische ID erhältlich – das willst du wissen
Ab heute ist die neue biometrische Schweizer Identitätskarte (ID) erhältlich. Gleich wie beim Schweizer Pass enthält die ID nun biometrische Daten über die jeweilige Person. Ob man eine mit oder ohne Chip will, sei nach wie vor frei wählbar, wie das Bundesamt für Polizei (Fedpol) in einer Medienmitteilung schreibt.
Zwei Fingerabdrücke und ein Gesichtsbild sind seit dem 2. November auf einem Chip in den neu ausgestellten Identitätskarten gespeichert. Die ID sei so besser vor Manipulationen und Fälschungen geschützt, schreibt das Fedpol. Die Karte «entspricht den europäischen Standards und ist eine zukunftsorientierte Lösung für Reisen in die Europäische Union».
Beantragen kann man die neue biometrische Identitätskarte bei den kantonalen Passbüros, bei den Schweizer Vertretungen im Ausland sowie auch online. Um die biometrischen Daten zu erfassen, muss man jedoch persönlich vorbeikommen.
Personen, die keinen Chip mit biometrischen Daten in ihrer ID wünschen, müssen dies, je nach Kanton, bei ihrer Einwohnergemeinde oder bei der kantonalen Behörde beantragen. Das Fedpol empfiehlt bei Reisen innerhalb der EU eine biometrische ID. Für das physische Vorzeigen in der Schweiz reiche die nicht-biometrische Variante. Preislich unterscheiden sich die Identitätskarten nicht.
Alle Identitätskarten, die heute im Umlauf sind, bleiben bis zu ihrem Ablaufdatum gültig.
Namensänderung beim Provisorischen Pass
Nebst der neuen biometrischen ID gibt es eine weitere Änderung: Der «provisorische Pass» heisst neu «Notpass». Dies entspreche den internationalen Begrifflichkeiten, so das Fedpol. Sein Design wurde an den seit 2022 eingeführten Pass angeglichen und die Sicherheitsmerkmale angepasst. Der Bestellvorgang sowie die Voraussetzungen für einen Notpass bleiben dieselben.
(nil)
