Schweiz
Schule - Bildung

«Aktion für sichere Schulwege»: über 6000 Ordnungsbussen im Aargau

Schulkinder der 1. Klasse des Schulhaus Hofmatt in Horw im Kanton Luzern praesentieren ihre neue Leuchtweste auf ihrem Schulweg zum Schulbeginn, anlaesslich einer Medienorientierung zur Lancierung der ...
Mehr als 6000 Ordnungsbussen wurden bei der diesjährigen Aktion für sichere Schulwege ausgesprochen.Bild: keystone

«Aktion für sichere Schulwege»: über 6000 Ordnungsbussen im Aargau

14.09.2026, 14:3214.09.2026, 14:32

Die Aargauer Regionalpolizeien haben bei der diesjährigen «Aktion für sichere Schulwege» deutlich mehr Übertretungen festgestellt und Bussen ausgesprochen als noch 2025. Es gab mehr als 6000 Ordnungsbussen. Sorgen machen der Polizei auch die Elterntaxis.

Bei der kantonsweiten Aktion zum Schulbeginn 2026 verzeichneten die 15 Regionalpolizeien bei den Geschwindigkeitskontrollen insgesamt 6660 Ordnungsbussen, wie der Verband Repol Aargau am Montag mitteilte. Dies sei im Vergleich zum Vorjahr eine Zunahme um 41 Prozent.

Auch bei den übrigen Ordnungsbussen wie dem Missachten von Anhalteverboten stieg die Zahl um die Hälfte auf 75 Fälle. Zudem erstatteten die Korps laut Angaben von Repol Aargau 63 Anzeigen an die Jugend- und Staatsanwaltschaften.

Die Zahl der Übertretungen stieg, obwohl die Polizistinnen und Polizisten weniger Stunden rund um die Schulanlagen im Einsatz standen, wie es hiess. Die Zahl der Einsatzstunden sei um 17 Prozent auf knapp 633 Stunden gesunken.

Ein Schwerpunkt der Arbeit war weiterhin das Problem der Elterntaxis. Das Anhalten und Wenden unmittelbar bei Schulanlagen schafft laut Repol Aargau unübersichtliche Situationen und gefährdet Kinder. Die Regionalpolizeien empfehlen den Eltern daher, Kinder den Schulweg nach Möglichkeit selbstständig zu Fuss zurücklegen zu lassen oder sie zu Fuss zu begleiten. (sda)

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26 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Empathie404
14.09.2026 15:29registriert August 2026
Zu Fuss? Das geht doch nicht, um die Schulhäuser herrscht viel zuviel Verkehr. Zudem sind sich das die Kinder nicht gewohnt, wie sollen sie in die Schule laufen, wenn man sie sonst zum Fussball, Ballett und zu ihren Freunden fährt?
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gunbol
14.09.2026 16:19registriert April 2018
Es wird eine lange Zeit dauern, bis die Erwachsenenbildung Erfolge zeigt. Verbuchen wir doch zunächst einmal die Bussgelder als freiwillige Beiträge für die öffentlichen Kassen.
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Lobelia Pusteblume
14.09.2026 16:24registriert September 2021
Oh nein, da fühlen sie sich garantiert abgezockt und bevormundet....richtig so, weitermachen!
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