KI-Video parodiert Fussball-WM und Trump – auch die Schweiz kriegt ihr Fett weg
An der Fussball-WM in Mexiko, den USA und Kanada vermischen sich aktuell Sport und Politik. Doch wie sähe das aus, wenn sich die Spitzenpolitiker Europas und Amerikas wirklich an einem Fussballspiel messen würden? Der KI-Kurzfilm «The Champion of the Universe» des Schweizer Filmemachers Adrian Aeschbacher zeigt es:
Das Video wurde in den letzten zwei Tagen tausendfach geliked und wird noch immer geteilt. Sogar SP-Politikerin Jacqueline Badran befand es als teilungswürdig, dabei bekommt beim Schlagabtausch zwischen den USA und Europa auch die Schweiz ihr Fett weg.
Die Schweizer Protagonisten stehen während des gesamten Spiels an der Seitenlinie und versuchen verzweifelt, US-Finanzminister Scott Bessent mit Goldbarren dazu zu bringen, die Strafzölle für die Schweiz zu senken.
Obwohl, ein Schweizer greift doch noch aktiv ins Spielgeschehen ein: Nachdem Papst Leo XIV. Donald Trump die Rote Karte verpassen will und daraufhin gleich selbst vom Platz gestellt wird, darf FIFA-Präsident Gianni Infantino unter amerikanischem Applaus die Leitung des Spiels übernehmen.
Ein Video voller Spitzen
Der Kurzfilm von Aeschbacher ist gespickt mit Spitzen gegen allerlei Entscheidungsträger. So versucht sich der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz auf dem «rechten Flügel», Europas Linke ist derart in eine Grundsatzdiskussion vertieft, dass sie nicht eingreifen kann, und Donald Trump hält sich an keine einzige Spielregel.
In der Menge auf den Zuschauerrängen und bei den Rückennummern der Spielerinnen und Spieler sind ebenfalls einige Easter Eggs versteckt. Am Ende schiesst Elon Musk – im Stile eines Bondbösewichts – Donald Trump versehentlich auf den Mars.
Auf den Social-Media-Plattformen kommt das Video des Schweizers sehr gut an: «Absolut GENIALER Humor. Sehr gut präsentiert», schreibt etwa ein Nutzer auf Instagram. Ein anderer meint: «Sehr realistisch, abgesehen davon, dass Trump niemals mehr als ein paar Schritte laufen könnte.»
Bekannt für AI-Comedy
Es ist bereits das zweite Video des Filmemachers, das weite Kreise zieht. Im Dezember begeisterte Aeschbacher mit dem Kurzfilm «Die Weihnachtsräuber auf Parkplatzsuche in Zürich». Der Clip erreichte innert kurzer Zeit über 2 Millionen Views.
Das Video sei entstanden, weil er sich im KI-Bereich weiterbilden wolle, so Aeschbacher. Der Künstler schrieb damals auf seiner Website: «Mir selbst bereitet die Erstellung solcher Videos viel Vergnügen und ich sehe darin grosse Chancen. Aber gleichzeitig bleibe ich auch skeptisch im Hinblick auf die Gefahr des Missbrauchs dieser Technologie und auch ihrer Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt.» (leo)
