So ist die Stimmung nach dem WM-Aus bei den Nati-Fans in Zürich
In der Nacht auf heute Sonntag traf die Schweiz im WM-Viertelfinal auf den amtierenden Titelverteidiger Argentinien. Obwohl das Spiel mitten in der Nacht stattfand – Anpfiff war um 3 Uhr morgens –, verfolgten unzählige Schweizerinnen und Schweizer das Spiel. Sogar die Public Viewings waren zu dieser späten (oder frühen) Stunde gut besucht.
Trotz dieser Unterstützung der Fans in der Heimat gelang es der Schweizer Nati aber schlussendlich nicht, einen Sieg zu erringen. Argentinien gewann das Spiel nach der Verlängerung mit 3:1.
Beim Schlusspfiff kurz vor 6 Uhr morgens war es draussen bereits wieder hell. Unter der Zürcher Hardbrücke, wo bei den vergangenen Siegen der Schweiz jeweils gejubelt und Party gemacht wurde, herrschte dieses Mal eine eher verhaltene Stimmung. Den meisten der Fans, die das Spiel in einem der verschiedenen Public Viewings geschaut hatten, war nicht nach Feiern zu Mute. Wir haben mit einigen von ihnen gesprochen:
Für viel Unverständnis und Frust haben vor allem der Unparteiische und seine Entscheidungen gesorgt. Die Gelb-Rote Karte an die Adresse an Breel Embolo in der 72. Spielminute war für die Schweiz bitter – vor allem auch, weil sie hochumstritten ist.
Dennoch wirkten die meisten Anhänger gefasst. «Es ist schade, aber es ist okay» – so lautete der Tenor. Und: «Hoffentlich klappt es ein anderes Mal wieder.» (lzo)
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