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Audrey Werro siegt in Brüssel

Switzerland's Audrey Werro celebrates winning the women's 800-meters at the Diamond League athletics meeting in Brussels, Saturday, Sept. 5, 2026. (AP Photo/Geert Vanden Wijngaert)
Audrey We ...
Audrey Werro triumpfiert erneut.Bild: keystone

Werro siegt auch im Diamond-League-Final – mit Meeting-Rekord

05.09.2026, 21:4505.09.2026, 22:33

Audrey Werro gewinnt beim Diamond-League-Final in Brüssel über 800 m. Damit holt sich die Freiburgerin wie im letzten Jahr den Diamanten.

Die 22-Jährige kam in 1:54,75 Minuten ins Ziel und stellte damit erneut einen Meeting-Rekord auf. Bereits bei ihren fünf vorherigen Starts in dieser Diamond-League-Saison hatte Werro jeweils die schnellste Zeit erzielt, die an den entsprechenden Austragungsorten je gelaufen worden war. Der Weltrekord von 1:53,28 bleibt weiterhin das Ziel der überlegenen Schweizerin.

«Es war mein grosses Ziel, hier zu gewinnen», sagte Werro im Interview mit SRF. Nach ihrem eher überraschenden Erfolg beim Saisonfinale im Vorjahr in Zürich war sie dieses Mal in Brüssel als klare Favoritin an den Start gegangen. Entsprechend grösser sei auch der Druck gewesen, sagte Werro.

«Nun bin ich sehr stolz.»
Audrey Werro

Broeders-Bol nur knapp dahinter

Femke Broeders-Bol kam ihr allerdings sehr nahe. Nur sechs Hundertstel trennten die Niederländerin, die auf der 800-m-Distanz immer stärker wird, von Werro. Olympiasiegerin Keely Hodgkinson fehlte wie bereits in Zürich. Nächste Woche könnte es bei den Ultimate Championships in Budapest jedoch zum nächsten Aufeinandertreffen der drei Spitzenläuferinnen kommen.

Eine ebenfalls starke Leistung zeigte Veronica Vancardo. Die Schweizerin klassierte sich in 1:58,66 Minuten auf Platz 4.

Platz 2 für Angelica Moser

Im Stabhochsprung musste sich Angelica Moser mit Platz 2 begnügen. Die Schweizerin übersprang 4,80 m im ersten Versuch, konnte sich danach aber nicht mehr steigern. Die 28-Jährige blickt damit auf eine Saison mit sieben Podestplätzen in der Diamond League zurück. Der Sieg ging an die Amerikanerin Hana Moll, die nach 4,86 m auch 4,91 m übersprang.

Bei den Männern ging Dominic Lobalu über 5000 m leicht angeschlagen an den Start. In einem schnellen Rennen hielt er lange mit der Spitzengruppe mit, am Ende fehlte ihm jedoch die nötige Kraft. Mit 12:56,07 Minuten wurde er Achter.

Auch Timothé Mumenthaler verpasste über 200 m einen Exploit. Der Genfer wurde in 20,52 Sekunden Siebter, darf sich im Gegensatz zu Lobalu aber über die Qualifikation für die Ultimate Championships freuen. (sda)

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quelle: screenshot bikester.ch
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