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SVP-Nationalrätin Natalie Rickli will in den Zürcher Regierungsrat

SVP-Nationalrätin Natalie Rickli will in den Zürcher Regierungsrat

05.08.2018, 12:4405.08.2018, 17:22
Natalie Rickli, SVP-ZH, spricht waehrend einer Debatte im Nationalrat, waehrend der Fruehlingssession der Eidgenoessischen Raete, am Mittwoch, 15. Maerz 2017 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
Natalie Rickli während einer Debatte im Nationalrat (März 2017).Bild: KEYSTONE

Nationalrätin Natalie Rickli will den freiwerdenden SVP-Sitz in der Zürcher Kantonsregierung verteidigen. Die Winterthurerin lancierte ihre Kandidatur in der «NZZ am Sonntag».

Der amtierende Baudirektor Markus Kägi will nach zwölf Jahren in der Zürcher Exekutive bei den Wahlen im kommenden Frühling nicht mehr antreten. Nun würde Rickli gern die Kantonspolitik mitgestalten.

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«Nach 16 Jahren in drei verschiedenen Parlamenten – 11 davon im Nationalrat – würde ich gerne Verantwortung in einer Exekutive übernehmen», sagte die 41-Jährige in einem Interview mit der «NZZ am Sonntag». Für die SVP sitzt Rickli seit 2007 im Nationalrat, ihre Stammthemen sind Sicherheit und Medienpolitik.

Als Regierungsrätin würde sich Rickli für einen attraktiven Wirtschaftsstandort Zürich einsetzen, wie sie weiter sagte. Was sie genau erreichen wolle, hänge aber in erster Linie von der Direktion ab.

Die Zürcher SVP-Delegierten werden am 11. September entscheiden, mit wem die SVP ins Rennen steigen wird. Klar ist, dass Finanzdirektor Ernst Stocker dabei ist. Der 63-Jährige hatte bereits früher bekannt gegeben, dass er für eine weitere Legislatur zur Verfügung stehe. Ob die SVP wieder mit einem Zweierticket antreten wird oder gar mit drei Kandidaten, ist noch offen. (wst/sda)

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Junger Straftäter
«Carlos» ist jetzt ein Fall fürs Bundesgericht
Das Bundesgericht muss darüber entscheiden, ob der wegen einer Sonderbehandlung bekannt gewordene junge Straftäter «Carlos» aus dem Massnahmenzentrum Uitikon (MZU) entlassen werden muss. Der 18-Jährige hat den Entscheid des Zürcher Obergerichts zur vorsorglichen Versetzung nach Uitikon nach Lausanne weitergezogen.
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