Schweiz
Technik

Todesanzeigenportal.ch erklärt 2 Kinder aus dem Aargau für tot

Onlineportal erklärt zwei Aargauer Buben für tot – bis sich der Vater meldet

Für einen 7-Jährigen und einen 12-Jährigen aus dem Kanton Aargau wurden fälschlicherweise Todesanzeigen aufgeschaltet. Dabei sind die beiden Buben am Leben. Beim Betreiber räumt man einen Fehler ein.
22.10.2026, 15:1922.10.2026, 15:19

Das Onlineportal Todesanzeigen.ch hat am Dienstag jeweils eine Meldung für einen 7-Jährigen und einen 12-Jährigen aus dem Kanton Aargau publiziert. Die Nachricht bewegte viele Menschen, wie der Blick berichtet. Offensichtlich auch den Vater der beiden angeblich verstorbenen Buben, denn der meldete sich über ein Kontaktformular beim Portal.

Dabei stellte er klar, dass die beiden Kinder am Leben sind. Bei den Todesanzeigen habe es sich um einen Fehler gehandelt, räumt man gegenüber dem «Blick» ein. «Nachdem wir die Einträge gelöscht haben, haben wir uns bei ihm in aller Form für den Fehler entschuldigt.»

Todesanzeigenportal.ch
Die Namen der beiden Buben tauchten auf dem Todesanzeigenportal auf.Bild: Todesanzeigenportal.ch

Wie genau der Prozess für die Publikation der Anzeigen abläuft, führt die Betreiberfirma nicht aus. Zur Ursache heisst es: «Das war ein äusserst ärgerlicher, technischer Fehler bei der Auswertung einer Quelle.» So etwas dürfe nicht passieren.

Auch bei der persönlichen Kontrolle durch eine Mitarbeiterin sei der Fehler nicht aufgefallen. KI sei jedoch nicht im Spiel gewesen. «Wo Menschen arbeiten, passieren leider auch mal Fehler. Wir haben circa 2 Millionen Einträge und hatten noch nie einen solchen Fall», betont die Firma. (vro)

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