Kabarett-Ikone Margrit Läubli am Prix Walo irrtümlich für tot erklärt: Sohn kontert
Wie das Nachrichtenportal Blick.ch berichtet, erschien Läubli im Zürcher Kongresshaus im «In Memoriam»-Teil der Gala auf der Leinwand. Dort war fälschlicherweise der 17. Dezember 2019 als Todesdatum angegeben. Der Fehler sorgte nach der Preisverleihung für Irritationen.
Am Sonntag reagierte Läublis Sohn Lorenz Keiser auf Instagram, wie Blick.ch weiter schreibt. In einer Story auf dem sozialen Netzwerk stellte der 66-Jährige klar: «Meine Mama lebt und ist glücklich.» Dazu richtete er eine Spitze gegen SRF: «Sie lebt mehr als das Schweizer Fernsehen.»
«Grosser Fehler»: Veranstalter entschuldigen sich
Margrit Läubli hatte erst kürzlich ihren 98. Geburtstag gefeiert. Auf dem Instagram-Profil ihres Sohnes war dazu ein Video zu sehen, das sie gemeinsam mit Keisers Partnerin im Garten zeigt.
Prix-Walo-Präsidentin Monika Kälin entschuldigte sich nach der Gala gegenüber Blick.ch für den Vorfall. Sie sagte, es tue ihr «unfassbar leid». Ihr sei nicht bewusst gewesen, dass das Bild in die Sequenz geraten sei; auch bei der Sichtung sei der Fehler offenbar nicht aufgefallen. Kälin sprach von einem «grossen Fehler».
Der Prix Walo ist die wichtigste Auszeichnung im Schweizer Showbusiness und wurde am Samstagabend zum 50. Mal verliehen. Unter anderem wurde Moderator Nik Hartmann als Publikumsliebling ausgezeichnet. Den Ehren-Prix-Walo für sein Lebenswerk erhielt Veranstalter Freddy Burger.
(luk / ch media)
