Imker entdeckt erste Asiatische Hornissen in Appenzell Ausserrhoden
Ein Imker hat in Herisau Asiatische Hornissen bei seinen Bienenkästen festgestellt. Es sind die ersten bestätigten Exemplare der invasiven Art im Kanton Appenzell Ausserrhoden. Sie stellen eine Gefahr für die heimische Artenvielfalt dar, wie der Kanton am Donnerstag mitteilte.
Der Fund der aus Südostasien stammenden Hornissen ist laut Mitteilung am 23. Juli bestätigt worden. Der Imker konnte ein Exemplar einfangen und dem Amt für Umwelt übergeben. Später wurden in Herisau weitere Asiatische Hornissen bei anderen Bienenkästen entdeckt.
Zur Eindämmung einer weiteren Ausbreitung sei es wichtig, die Nester samt Königinnen rasch zu vernichten. Lokale Imker, die bereits letztes Jahr für die Suche nach der Asiatischen Hornissen ausgebildet worden waren, haben nun Locktöpfe aufgestellt.
Asiatische Hornissen jagen zur Ernährung ihrer Larven Insekten, insbesondere Wild- und Honigbienen. Bei extrem hohem Druck durch die Hornissen kann ein Bienenvolk zugrunde gehen. Zum ersten Mal wurde der eingeschleppte Schädling 2017 in der Schweiz entdeckt. In der Ostschweiz wurde er 2023 erstmals in Tägerwilen TG nachgewiesen. (dab/sda)
