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Tiere auf Tinder: Das steckt dahinter

Ist dir auf Tinder gerade ein Tier begegnet? Das steckt dahinter

17.07.2019, 08:4017.07.2019, 08:40

Du hast keine Halluzinationen, wenn du auf Tinder ein Auherhuhn durchgeswipt hast. In den letzten Tagen sind auf der Datingplattform verschiedene Schweizer Wildtiere mit einem eigenen Profil aufgetaucht.

«Zeig mir deine Federn und ich baue dir ein Nest😉»: Mit diesen Worten ging etwa Auerhuhn Chantal (28) auf Partnersuche.

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«Ich bin stark und mutig», hiess es im Profil des Luchs-Männchens Finn (19).

Beim Alter hat sich der Luchs wohl vertippt.
Beim Alter hat sich der Luchs wohl vertippt.

Auch ein Fischotter suchte nach Matches. Die Tiere haben eines gemeinsam: Sie alle gelten in der Schweiz als bedroht. Die Umweltallianz von WWF, Pro Natura und weiteren Organisationen will mit den Tinder-Profilen auf die Biodiversitätskrise in der Schweiz aufmerksam machen. Das Artensterben schreite auch hierzulande ungebremst voran. Damit werde die Partnersuche für die Tiere immer schwieriger. «Unser Parlament muss dringend umweltfreundlicher werden», sagt Michael Fust vom WWF.

Damit die Wählerinnen und Wähler überprüfen können, welche Parlamentarier sich zuletzt besonders für die Umwelt engagiert haben und welche nicht, hat die Umweltallianz zudem ein Umweltrating aufgeschaltet.

(amü)

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