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So sieht Schweizer Solidarität aus: Diese 14 Bilder und Tweets leuchten blau-gelb

Tausende Menschen in der Schweiz sind am Samstag auf die Strasse gegangen, um sich mit der Ukraine zu solidarisieren. Alleine in Bern sollen bis zu 20'000 Menschen demonstriert haben. Die Bilder aus Genf, Bern und Basel.
26.02.2022, 21:1728.02.2022, 07:40

Genf

In Genf haben sich am Samstag mehrere hundert Menschen zu einer Kundgebung gegen den Krieg in der Ukraine versammelt. Sie versammelten sich auf dem «Palais des Nations» – vor dem europäischen Hauptsitz der Vereinten Nationen. Die Demonstranten forderten die Schweizer Behörden auf, zu handeln und Sanktionen umzusetzen.

Die Demonstranten versammelten sich vor dem europäischen Hauptsitz der Vereinten Nationen.
Die Demonstranten versammelten sich vor dem europäischen Hauptsitz der Vereinten Nationen. Bild: keystone

Verschiedene Redner, darunter Mitglieder der Diaspora und Vertreter von Schweizer Parteien, wandten sich ebenfalls an die Menge und forderten den Bundesrat auf, «seine Verantwortung wahrzunehmen» und «nicht halbherzig zu handeln». Er solle «konkrete und strenge Sanktionen» verhängen.

Die Demonstranten forderten die Schweizer Behörden auf, zu handeln.
Die Demonstranten forderten die Schweizer Behörden auf, zu handeln.Bild: keystone
Bild: keystone

Basel

Auch in Basel ist es am Samstag zu einer Kundgebung gegen den Krieg in der Ukraine gekommen. Auf dem Barfüsserplatz kamen rund tausend Personen zusammen, wie ein Korrespondent der Nachrichtenagentur Keystone-SDA berichtete. Und auf dem Weg Richtung Clara- und Messeplatz wuchs der Demonstrationszug nach Angaben der Polizei auf rund 2000 Teilnehmende an.

Bern

Peace. In Bern sollen 20'000 Menschen demonstriert haben für Frieden in der Ukraine. Bern, 26. Februar 2022.
Peace. In Bern sollen 20'000 Menschen demonstriert haben für Frieden in der Ukraine. Bern, 26. Februar 2022.Bild: keystone

In Bern haben bis zu 20'000 Menschen für Frieden in der Ukraine demonstriert. Der Protest am Samstag richtete sich nicht nur gegen Russlands Präsidenten Wladimir Putin und seinen Einmarsch in die Ukraine, sondern auch gegen die Schweizer Regierung, die die EU-Sanktionen gegen Moskau nicht vollständig mitträgt: «Es ist verantwortungslos, dass der Bundesrat die Milliarden in russischem Besitz nicht sofort einfriert», sagte Cédric Wermuth, Co-Präsident der Schweizer Sozialdemokraten, in einer Rede.

Das Volk demonstriert laut, die offizielle Schweiz schweigt eher.
Das Volk demonstriert laut, die offizielle Schweiz schweigt eher.Bild: Roland Zoss
Demonstration in Bern, 26. Februar 2022.
Demonstration in Bern, 26. Februar 2022.Bild: keystone
Demonstration in Bern für Frieden in der Ukraine, 26. Februar 2022.
Demonstration in Bern für Frieden in der Ukraine, 26. Februar 2022.Bild: keystone
Demonstranten rufen zu Sanktionen gegen Russland auf, Bern, 26.02.2022.
Demonstranten rufen zu Sanktionen gegen Russland auf, Bern, 26.02.2022.Bild: keystone

(yam/sda)

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89 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Lowend
26.02.2022 21:29registriert Februar 2014
Danke für diesen klitzekleinen Artikel über die farbenfrohen und friedlichen Grossdemonstrationen in den grösseren Städten der Schweiz!

Ich dachte schon, warum kein Wort über diese Demonstrationen gegen den Krieg in der Ukraine zu lesen sind, während bei jeder Kleinstdemo von Leerdenkern sofort Ticker und Pushnachrichten den Home-Bildschirm mit deren Quatsch voll spammen.
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Daniel Pünter
26.02.2022 21:38registriert April 2021
Wenn ich die Berechnungsgrundlagen der Corona-Skeptiker (Massvoll etc) anwende, dann komme ich in Bern auf 238'000 Teilnehmer.
Ist auf jeden Fall ein starkes Zeichen gegen den Zar.
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Lefka Ori
26.02.2022 21:30registriert Dezember 2018
St. Gallen hat mal wieder durch Nichtstun geglänzt, aber überall rennen die bescheuerten Faschingspappnasen auf Entzug herum; nur peinlich. Die Freiheitstrychler hocken auch still im Eck, weil die SVP nicht will, dass man gegen ihre Geldgeber trychelt. Jetzt wäre ihre erste gesellschaftliche, nationale und internationale Rechtfertigung gegeben.
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