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Kaltfront bringt heftige Gewitter und sogar Hagel in die Schweiz

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Unwetter in der Schweiz am Freitag
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85 SWISS-Flüge gestrichen ++ Kinder durch Hagel in Region Seuzach verletzt

28.08.2026, 10:5228.08.2026, 18:12

Das Wichtigste in Kürze:

  • Eine Kaltfront zieht am Freitag von Westen her über die Schweiz, sie bringt Unwetter und Gewitter mit sich.
  • Am Morgen wurde bereits Hagel aus den Kantonen Solothurn und Aargau gemeldet.
  • Videos und Bilder zeigen das Ausmass der bisherigen Schäden des Unwetters.
  • Ab Mittag steigt die Gewittergefahr in der ganzen Schweiz, die Unwetter sollen bis um Mitternacht anhalten. Alle News findest du im Liveticker.
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18:53
Dach von Bülacher Sporthalle komplett durchlöchert
Die Sporthalle Hirslen in Bülach wurde durch den Hagelsturm arg in Mitleidenschaft gezogen. Ein Userbild zeigt das komplett durchlöcherte Wellblechdach. (cpf)
18:12
85 SWISS-Flüge gestrichen
Die Schweizer Airline SWISS hat aufgrund des schweren Unwetters bereits 85 Flüge ab bzw. nach Zürich gestrichen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Davon sind rund 11'200 Passagiere betroffen, heisst es weiter. Zudem seien zahlreiche weitere Flüge bis zu drei Stunden verspätet, einzelne sogar noch mehr. Es sei nicht auszuschliessen, dass im Verlauf des Abends noch weitere Flüge annulliert würden, schreibt die SWISS.

Ein kleiner Lichtblick: Die SWISS werde wie üblich sämtliche Kosten, die für die Passagiere anfallen, übernehmen, heisst es weiter – als etwa Hotelübernachtungen bis zum nächstmöglichen Weiterflug, zwischenzeitliche Verpflegung sowie nötige Taxifahrten oder Telefongespräche. Entsprechende Belege sollen beim Kundendienst eingereicht werden. (cpf)
16:59
Sturm beschädigt Funksystem am Flughafen Zürich
Der heftige Sturm hat am Freitag bei vielen Reisenden für Unmut gesorgt – dutzende Flüge ab und zum Flughafen Zürich hatten grosse Verspätung oder wurden gar gestrichen. Ein konkreter Grund: Durch das Unwetter wurde laut dem «Tagesanzeiger» ein Funksystem des Flughafens beschädigt. Der Hagel hatte demnach das Instrumentenlandesystem (ILS) der Piste 14 derart in Mitleidenschaft gezogen, dass eine Landung auf der Piste nach dem Sturm nicht mehr möglich war. Skyguide bestätigte den Ausfall gegenüber der Zeitung, konnte am Nachmittag den genauen Defekt noch nicht feststellen. Auch die Dauer des Ausfalls war zunächst nicht bekannt.

Das ILS dient Piloten dazu, trotz schlechter Sicht (also bei Nebel, Unwetter oder auch bei Nacht) präzise landen zu können. (cpf)
15:38
40 Verletzte in Seuzach und Neftenbach ZH
Seuzach und Neftenbach im Kanton Zürich waren ebenfalls stark betroffen. Die Kantonspolizei erhielt nach dem Gewitter mehrere Meldungen über Schäden bei Schulhäusern. Durch den Hagel seien rund 40 Personen, darunter vor allem Kinder, verletzt worden. Mehrere von ihnen mussten ins Spital gebracht werden, heisst es in einer Mitteilung. Die betroffenen Schulklassen wurden durch ein Care Team betreut.

Weiter wurden zahlreiche Gebäude und Fahrzeuge beschädigt. Der Hagel schlug Fenster und Fahrzeugscheiben ein, Fassaden und Dächer wurden beschädigt. Auf der A1 mussten mehrere Lenkerinnen und Lenker ihr Fahrzeug auf dem Pannenstreifen abstellen – wegen der kaputten Frontscheiben konnten sie nicht mehr weiterfahren.

In mehreren Waldgebieten und auch an anderen Orten stürzten zudem Bäume um oder es brachen Äste ab. Die Polizei warnt, dass auch weiterhin Bäume umstürzen, Äste abbrechen oder Gebäudeteile herunterfallen könnten. Scherben und scharfe Gegenstände am Boden können zudem zu Verletzungen führen. (vro)
15:35
Gartenbad Eglisee in Basel verwüstet
Auch im Raum Basel kam es zu Sturmschäden. So etwa im Gartenbad Eglisee, wie das Erziehungsdepartement des Kantons Basel-Stadt mitteilt. Verletzt worden sei niemand, jedoch müsse ein grosser Teil der Liegewiesen aus Sicherheitsgründen bis auf Weiteres gesperrt bleiben. Die Aufräumarbeiten dürften bis mindestens Mitte nächste Woche andauern.

Das Bad bleibt trotzdem geöffnet, da die Schwimmbecken mit Ausnahme des Planschbeckens weiterhin in Betrieb sind.

Das Gewitter vom Freitagmorgen hat im Kanton Baselland für 20 und in Basel-Stadt für 9 Einsätze der Einsatzkräfte gesorgt. Es sind gemäss Polizeiangaben keine Verletzten bekannt. (vro/sda)
15:02
Boote treiben auf dem Bodensee
Im Thurgau gingen wegen des Gewitters rund 50 Schadensmeldungen ein. Meist betrafen sie umgestürzte Bäume oder abgebrochene Äste, wie es in einer Mitteilung der Polizei heisst. Ausserdem seien rund sechs Meldungen wegen führerloser Boote auf dem Bodensee eingegangen. Einsatzkräfte der Seepolizei und die Besitzer selbst brachten sie schliesslich wieder zurück zu ihren Plätzen. Verletzt wurde im Kanton Thurgau nach bisherigen Erkenntnissen niemand. (vro)
14:55
Grosse Schäden im Aargau
Auch der Aargau wurde mit voller Wucht vom Unwetter getroffen. Entsprechend gingen viele Notrufe ein. «Pausenlos» hätte die kantonale Notrufzentrale Meldungen entgegengenommen, teilt die Kantonspolizei Aargau mit. Bis am Mittag wurden rund 240 Schadensplätze registriert. Über 40 Feuerwehren standen und stehen noch immer im Einsatz.

Besonders betroffen war das Birrfeld. Vier massive Betonmasten der Hochspannungsleitung wurden vom Sturm umgeknickt. Zwei stürzten je auf ein Gewerbegebäude, wodurch erhebliche Schäden entstanden. Die Stromleitungen hängen auf mehreren hundert Meter bis auf Bodenhöhe herunter – natürlich wurde der Strom abgestellt. Unabhängig davon fiel in mehreren Aargauer Gemeinden der Strom aus.



Auf dem Flugplatz Birrfeld wurden Flugzeuge und Hangargebäude teils stark beschädigt. Im ganzen Kanton wurden Dächer abgedeckt, Gerüste umgerissen oder Fahrzeuge beschädigt. Laut der Polizei wurde beim Unfall auf der A1, bei dem ein Lastwagen auf einen Lieferwagen kippte, niemand verletzt. Der Unfall hatte jedoch für viel Stau gesorgt. Das genaue Ausmass der Schäden kann noch nicht beziffert werden. (vro)
14:31
20 Sanitätseinsätze gleichzeitig in Winterthur
Auch Schutz & Rettung Zürich hat eine erste Bilanz verschickt. Innerhalb von etwa 30 Minuten seien demnach rund 450 Notrufe eingegangen, heisst es in der Mitteilung. Feuerwehren und Rettungsdienste seien wegen des Hagels im Dauereinsatz gestanden. Es kam zu Sach- und Personenschäden, wie es heisst. Rund 150 Meldungen betrafen den Sanitätsdienst. Es kam zu knapp 100 Rettungsdienst- und 280 Feuerwehreinsätzen.

Am heftigsten habe es den Norden der Stadt Winterthur getroffen. Dort kam es zeitweise zu 20 Sanitätseinsätzen gleichzeitig. Meistens ging es um Platzwunden und Stürze, heisst es in der Mitteilung.

Damit die Flut an Meldungen und Einsätze bewältigt werden konnte, mussten mehrere Rettungswagen aus anderen Gebieten in die Region Winterthur verschoben werden. Die Lücken füllten schliesslich Ambulanzen aus Regionen, die weniger vom Unwetter betroffen waren, beispielsweise die Region Zug.

Auch in der Zentrale liefen die Drähte heiss. Deshalb wurden 20 rückwärtige Mitarbeitende und Angehörige der Feuerwehr Kloten aufgeboten, um all diese Notrufe entgegennehmen zu können.

Noch sind die Einsätze nicht abgeschlossen. Sie werden nach und nach abgearbeitet, was noch einige Zeit in Anspruch nehmen dürfte. Sollten weitere Niederschläge folgen, können zudem neue Einsätze folgen. Diese müssten dann priorisiert werden. (vro)

14:20
Schäden in Schaffhausen
Auch Schaffhausen war vom Gewitter betroffen. Die Polizei registrierte rund 90 Schadensmeldungen, wie sie mitteilt. Verletzt wurde niemand, es kam jedoch zu grossen Schäden. Mehrere Dutzend Bäume seien umgestürzt oder abgeknickt, teilweise versperrten sie dadurch Strassen und Durchgänge.

Auch Gebäude und Fahrzeuge wurden so beschädigt – ein Auto der Verkehrsinstruktion der Schaffhauser Polizei blieb auch nicht verschont. Kinder und eine Polizistin, die sich zu dieser Zeit im Verkehrsgarten befunden hatten, konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen.



Im Kanton Schaffhausen kam es auch zu überschwemmten Strassen, Kellern und Tiefgaragen. Wegen des Regens fielen auch mehrere Trafokästen aus. Der Wind deckte gleichzeitig mehrere Dächer ab, woraufhin herumfliegende Teile weitere Fahrzeuge beschädigten.

Das genaue Ausmass der Schäden kann laut der Polizei noch nicht genau beziffert werden. Sie weist jedoch daraufhin, dass weiterhin Gefahr durch umstürzende Bäume und abbrechende Äste besteht. Wälder und Waldstrassen sollten deshalb gemieden werden. (vro)
14:13
Eine Person im Kanton Solothurn schwer verletzt
Die Kantonspolizei Solothurn hat eine weitere Gewitterbilanz verschickt. Demnach gingen bei der Alarmzentrale am Morgen rund 290 Meldungen ein. Meistens sei es um Wassereinbrüche in Gebäude gegangen. Rund 110 Meldungen hätten im Zusammenhang mit dem Wind gestanden und etwa umgestürzte Bäume oder beschädigte Dächer betroffen.

In Erlinsbach SO wurde eine 42-jährige Frau durch einen umstürzenden Baum schwer verletzt. Sie wurde vor Ort erstversorgt und danach mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht. (vro)
14:03
Nächste Zelle zieht Richtung Luzern
Aktuell zieht eine weitere Gewitterzelle vom Berner Oberland her Richtung Kanton Luzern. Der Bund warnt rund um den Brünig vor grosser Unwettergefahr.

13:43
Heftige Schäden in Neerach im Kanton Zürich
Wie stark die Schäden sein können, die Hagel auf einem Auto hinterlassen, zeigt dieses Bild aus Neerach ZH:

Die Gemeinde im Kanton Zürich wurde am Freitagmorgen heftig vom Unwetter erwischt:

13:37
Hausfassade in Winterthur Wülflingen weitestgehend zerstört
13:34
Schäden auch im Kanton Thurgau
Das Unwetter wütete am Freitagmorgen nicht nur im Westen der Schweiz, auch der Kanton Thurgau wurde nicht verschont. Bilder aus Boltshausen zeigen, wie Zäune umgekippt, Terrassen verwüstet und gar Bäume umgerissen wurden:


13:16
Swiss musste Flüge streichen
Aufgrund des Unwetters mussten bisher 27 Flüge von und nach Zürich gestrichen werden, wie die Swiss mitteilt. Rund 3100 Passagiere seien davon betroffen. Die Flüge vom Freitag hätten teilweise erhebliche Verspätungen bis zu drei Stunden. «Wir müssen aktuell leider davon ausgehen, dass wir je nach weiterer Entwicklung der Wetterlage im Tagesverlauf weitere Flüge streichen müssen», heisst es weiter. Man bedauere dies.

In der Nähe des Flughafens würden immer wieder Blitzeinschläge registriert, weshalb die Arbeit auf dem Vorfeld aus Sicherheitsgründen zeitweise unterbrochen werden müsse. Es handle sich um einen sogenannten «Handling-Stopp». Die Mitarbeitenden müssten dabei das Vorfeld verlassen und müssten von Flugzeugen und anderen metallischen Einrichtungen Abstand halten. «In dieser Zeit können Flugzeuge beispielsweise nicht be- und entladen, betankt oder für den nächsten Flug abgefertigt werden», erklärt die Swiss.

Durch diesen Stillstand komme es zu Verzögerungen, die sich über den weiteren Tagesverlauf hinziehen können. «Uns ist sehr bewusst, was das für unsere Gäste bedeutet. Wer einen Anschlussflug erreichen muss oder wessen Reisepläne plötzlich durcheinandergeraten, braucht viel Geduld. Das ist ärgerlich und belastend. Unsere Mitarbeitenden arbeiten mit Hochdruck daran, den Betrieb so stabil wie möglich zu halten, Anschlüsse wo immer möglich sicherzustellen und die Auswirkungen auf unsere Gäste zu begrenzen.» (vro)

12:26
Sturm reisst Dach ab in Beringen SH
12:12
Bahnverbindung zwischen Winterthur und Schaffhausen wieder offen
Wie die SBB melden, ist der Unterbruch auf der Strecke Winterthur und Schaffhausen behoben. Zuvor kam es hier wegen des Unwetters zu einer Störung. Auch die Störung zwischen Sissach und Olten konnte behoben werden.
12:07
46'000 Blitze, riesige Hagelkörner und Starkniederschlag
SRF Meteo zählte innert kurzer Zeit rund 46'000 Blitze und vermeldet zwei geografische Bänder mit starken Hagel-Niederschlägen, die sich von der Region Basel und vom Neuenburgersee östlich zum Bodensee hinzogen. Lokal hätten die Hagelkörner einen Durchmesser von bis zu 6 Zentimeter gehabt. Solch riesiger Hagel komme in der Schweiz relativ selten vor.

Im Kanton Schaffhausen seien Windböen in Geschwindigkeiten von bis zu 142 Stundenkilometer gemessen worden. In Hallau seien innert zehn Minuten Regenmengen von 23 Millimetern gemessen worden, gefolgt von Langenbruck BL mit 19 und Barmelweid AG mit 18 Millimetern.

Die Kantonspolizei Aargau bestätigte auf Anfrage, dass im Autobahnbereich Birrfeld/Birrhard ein Lastwagen auf einen Lieferwagen gekippt sei. Verletzte habe es keine gegeben. In derselben Region seien auch vier Strommasten umgekippt, einer davon auf ein Haus. Und in Aarau seien Teile des Dachs einer Turnhalle abgedeckt worden. (sda)
11:48
Die aktuellen Gewitterprognosen
Am Freitagmorgen zog eine heftige Gewitterzelle über die Nordwestschweiz. Aktuell werden einzelne Gewitter bei Lausanne, Solothurn und über Aarau gemeldet. Im weiteren Verlauf des Tages dürfte es in der ganzen Schweiz zu weiteren Gewittern, Unwettern und Hagelschlägen kommen. Diese ziehen jeweils von Südwesten nach Nordosten.

Am Mittag dürfte es in weiten Teilen der Schweiz zu Niederschlägen kommen, wie der Regenradar von MeteoSchweiz aktuell zeigt:

Im Laufe des Nachmittages dürften die Niederschläge etwas nachlassen, vereinzelt kann es trotzdem zu unerwartet heftigen Gewittern kommen. Diese lassen sich nur schwer vorhersagen. Im Laufe des Nachmittages verschiebt sich der Grossteil des Regens in den Osten der Schweiz.

Nach aktuellen Prognosen dürfte es dann am Abend besonders im Bündnerland nochmals zu Gewitterzellen kommen. Ab Mitternacht sollte das Schlimmste ausgestanden sein.
11:37
Bilder zeigen umgekippte Lastwagen auf Autobahn bei Birrfeld
Auf der A1 bei der Ausfahrt Baden Richtung Mägenwil sind gemäss Blick mehrere Lastwagen wegen des Unwetters umgekippt. Nun sind Bilder des Vorfalls aufgetaucht:

11:31
Über 200 Schadensmeldungen in Solothurn
Vom Unwetter besonders stark betroffen war am Freitagmorgen der Kanton Solothurn. Das Gewitter habe den Kanton ziemlich heftig heimgesucht, sagte eine Sprecherin der Solothurner Kantonspolizei auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Am Vormittag seien weit über 200 Schadensmeldungen eingegangen. Über Verletzte habe man aber noch keine Hinweise. Die Kantonspolizei sei noch dabei, sich einen Überblick zu verschaffen und werde am Nachmittag detaillierter informieren, hiess es weiter. (sda)
11:29
Streetfood-Festival in Kloten von Sturm überrascht
Bilder zeigen, wie die Zelte und weitere Infrastruktur am Streetfood-Festival in Kloten durch den Sturm zerstört wurden:


11:07
Unwetterschäden führen zu Bahnunterbruch bei Andelfingen
Die Strecke zwischen Winterthur und Schaffhausen ist unterbrochen, der Bahnverkehr ist eingeschränkt, melden die SBB: «Der Grund dafür sind Unwetterschäden. Die Einschränkung dauert bis zirka 11:30. Betroffen ist die Linie S33.» Auch die Strecke zwischen Schaffhausen und Romanshorn ist unterbrochen.

Weitere Unterbruchsmeldungen kommen aus der Westschweiz. Hier ist die Linie zwischen Lausanne und Genf bei Nyon unterbrochen. Auch hier ist das Unwetter verantwortlich für den Unterbruch.
11:04
«Hab schon ein paar Hagel erlebt, aber das war der krasseste.»
Ein User meldet sich aus Seuzach: «Hab schon ein paar Hagel erlebt aber das war der krasseste.» Sein Bild zeigt eine komplett zerstörte Windschutzscheibe:
11:02
Neue Gewitterwarnung des Bundes
Die Lage im Norden der Schweiz scheint sich etwas beruhigt zu haben. Aktuell warnt das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz vor weiteren Unwettern im Kanton Thurgau und bei Bern.
11:00
Massive Niederschläge in Hallau
Am Freitag gab es in verschiedenen Regionen massive Niederschläge. In der letzten Stunde fiel in Hallau im Kanton Schaffhausen 23,3 Millimeter Niederschlag. Starkregen gab es mit je 19,9 Millimeter ebenfalls an den MeteoSchweiz-Messstationen Ehrendingen im Aargau und in Schaffhausen.
10:56
Userbilder zeigen Schäden an Storen – das musst du tun
Aus Bülach erreichen uns mehrere Bilder von Schäden an Storen nach dem Hagel:

Wer seinen Storen vor Hagel schützen will, soll diesen unbedingt einfahren: «Sobald Gewitter- oder Hagelwarnungen gemeldet werden, sollten alle Storen vollständig eingefahren werden. Besonders Lamellenstoren und Sonnenstoren sind empfindlich gegenüber Hagelschlag», schreibt das Unternehmen Wolf Storen auf seiner Website.
10:44
Hagel verursacht Schäden an Autos
Aus Winterthur erreichen uns Bilder von beschädigten Windschutzscheiben:

10:43
Überschwemmungen in Nussbaumen AG
Die Starkniederschläge haben in Nussbaumen im Kanton Aargau zu Überschwemmungen auf der Strasse und in Unterführungen geführt. Bilder zeigen auch Wasser in Garagen:

10:27
Mehrere Bahnunterbrüche
Die SBB melden mehrere Witterungsbedingte Bahnunterbrüche. So kam es wegen des Unwetters zu einem Unterbruch auf der Strecke zwischen Biel und Grenchen. Auch die Strecke zwischen Läufelfingen und Olten ist unterbrochen. Auf der Strecke von Olten nach Zofingen liegt ein Hindernis auf den Gleisen. «Der Bahnverkehr auf der Strecke Koblenz und Eglisau ist zwischen Koblenz und Bad Zurzach unterbrochen. Der Grund dafür ist ein Unwetter», schreiben die SBB weiter.
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Golfballgrosse Hagelkörner in Bülach
von Timo Rizzi
Auch aus dem Kanton Zürich werden erste Hagelschäden gemeldet. Bilder zeigen Golfballgrosse Hagelkörner:



10:05
Userbilder zeigen Hagel im Aargau
Aus Ennetbaden erreichen uns ebenfalls Hagelbilder:
10:03
Bahnunterbruch und Hagel in Solothurn
Besonders der Kanton Solothurn ist am Freitagmorgen von Unwettern betroffen. Videos zeigen Hagel, die SBB melden einen Bahnunterbruch zwischen Biel und Grenchen.
10:01
Gewitter und Hagel am Freitag
Eine Kaltfront durchzieht die Schweiz am Freitag von Westen nach Osten. Diese bringt heftige Niederschläge und Gewitter mit sich. Das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie warnt am Freitagmorgen vor Unwettern zwischen Genf und Lausanne sowie im Jura und in den Kantonen Solothurn sowie Aargau. (leo)
Video: watson

Gewitterwarnungen

Am Freitag zieht eine Kaltfront von Westen nach Osten über die Schweiz. Diese bringt starken Wind, aber auch Gewitter mit sich: «Neben zeitweise kräftigen Regengüssen sind auch Blitz und Donner sowie lokal Hagel möglich», schreibt MeteoNews in einer Mitteilung.

Das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz hatte für die Region von Lausanne über Solothurn und für den Jura Gewitterwarnungen herausgegeben. Für einzelne Regionen in Solothurn und im Kanton Jura und im Aargau galt gar die zweithöchste Warnstufe.

Gewitterwarnung des Bundes um 10 Uhr am 28. August 2026.
Die Gewitterwarnung des Bundes um 9.50 Uhr.Bild: meteoschweiz

Der Bund warnte hier vor abbrechenden Ästen oder gar umstürzenden Bäumen. Blitzeinschläge sowie Hagelschäden seien hier möglich. Den Menschen in dieser Region wird geraten, sich nicht auf offenen Flächen aufzuhalten und Gewässer zu meiden.

Hagel in Solothurn

Besonders im Kanton Solothurn wüteten die Unwetter am Freitagmorgen. Auf der SBB-Strecke Biel nach Grenchen kam aufgrund des Unwetters zu Unterbrüchen, wie die SBB melden. Aus Niedergösgen im Kanton Solothurn erreichen uns erste Bilder und Videos:

Hagel in Niedergösgen SO:

Video: watson

Hier gibt es am Freitag Gewitter

Am Freitagmorgen ist besonders der Westen der Schweiz betroffen. Für 9 Uhr morgens meldet MeteoSchweiz heftige Gewitter bei Genf, im Jura und in Solothurn. Auch für die Alpensüdseite im Wallis, im Tessin und in Graubünden werden höhere Niederschlagswerte gemeldet.

Gewitter über der Schweiz am Freitag um 9 Uhr.
Genf, Solothurn und der Jura werden am Freitagmorgen von heftigen Gewittern heimgesucht.Bild: meteoschweiz

Laut Niederschlagsradar ziehen die Gewitter aus dem Südwesten in den Südosten weiter. Im Laufe des Morgens dürften also auch Basel und Schaffhausen erste Gewitterzellen erreichen. Zum Mittag hin wird es auch weiter im Osten nass. Für Luzern, Zürich und St.Gallen wird ab 12 Uhr Regen prognostiziert.

Hie und da können sich auch hier bereits gröbere Gewitterzellen ausbilden, wie diese sich genau verhalten, ist aber schwer vorherzusagen. Grundsätzlich steigt die Gewittergefahr ab Mittag in der ganzen Schweiz. Bis in die Nacht ziehen immer wieder Gewitterzellen aus dem Westen in den Osten, ab Mitternacht sollte das Schlimmste überstanden sein.

Warum die Prognosen ungenau sind

Wo genau es am Freitag zu Gewitter und Hagel kommt, lässt sich auch wenige Stunden vor eintreten der Unwetter nur schwer vorhersagen. «Im Vergleich zur Temperatur ist der Niederschlag viel schwieriger zu prognostizieren», sagte auch Urs Graf, Meteorologe bei MeteoSchweiz, in einem Interview mit watson.

Und weiter: «Die Temperatur wird durch sehr wenige Faktoren beeinflusst. Regen oder andere Niederschlagsarten entstehen hingegen in verschiedenen, komplizierten Prozessen.» Die Modelle der Meteorologinnen und Meteorologen vereinfachen diese, was die Gefahr birgt, dass die Niederschläge dann eben doch nicht oder an anderer Stelle eintreten.

(leo)

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