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Schweiz Wetter: Mehrere Tage über 30 Grad und mögliche Hitzerekorde

Junge Leute geniessen eine Fahrt in einem Schlauchboot auf der Aare bei Belp, am Samstag, 27. Juli 2024 in Belp. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)
Hitzewelle im Anmarsch: Ab Mitte der Woche klettern die Temperaturen landesweit stark nach oben.Bild: keystone

Die nächsten Tage werden heiss – jetzt könnte sogar dieser Uralt-Rekord geknackt werden

Eine neue Hitzewelle rollt auf die Schweiz zu und könnte zu neuen Hitzerekorden führen.
15.06.2026, 12:2315.06.2026, 12:36

Die Sonne strahlt heute über die gesamte Schweiz. Der Sommer ist da – und wird so schnell auch nicht wieder weichen. Bereits zum Wochenstart sind die Temperaturen sommerlich: Im Tessin erreichen sie rund 28 Grad, im Flachland werden 24 bis 27 Grad gemessen.

Schritt für Schritt klettern sie jeden Tag weiter nach oben. Am Mittwoch wird der erste Hitzetag erwartet – mit Temperaturen von 29 bis 33 Grad. Nachts sinken die Temperaturen vielerorts voraussichtlich nicht unter die 20-Grad-Marke – es ist also mit den ersten Tropennächten zu rechnen. Am stärksten betroffen sind das Flachland und die Grossstädte.

Auch in den Bergen wird es warm: Auf rund 1500 Metern sind 25 Grad möglich, auf 2000 Metern um die 20 Grad. Vereinzelt bilden sich in den Alpen Quellwolken, die an den Nachmittagen auch mal für Schauer sorgen können – am ehesten am Freitag.

KEYPIX - Ein Mann praepariert ein Pedalo mit einem Sonnenschirm bei sommerlichem Wetter mit Temperaturen ueber 30 Grad am Mittwoch, 27. Mai 2026 am Zuerichhorn in Zuerich. (KEYSTONE/Claudio Thoma)
In Zürich wird es diese Woche besonders sonnig.Bild: keystone

Mögliche Hitzerekorde

Vielerorts dürften neue Hitzerekorde für den Monat Juni erreicht werden. Auch der bisherige absolute Junirekord von 36,9 Grad in Basel-Binningen vom 27. Juni 1947 könnte übertroffen werden, wie Meteonews berichtet. Einige Wettermodelle zeigen für Basel sogar Temperaturen um 38 Grad.

«Die Hitze ist gekommen, um zu bleiben», schreibt SRF Meteo. Die Prognosen deuten darauf hin, dass sie mindestens bis Ende der Woche anhält. Verantwortlich für die zweite sommerliche Hitzewelle des Jahres ist das sogenannte Azorenhoch: ein Hochdruckgebiet, das sich im Bereich der portugiesischen Inselgruppe im Nordatlantik bildet und manchmal – so wie jetzt – nach Mitteleuropa ausdehnen kann. (cst/lak)

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