Schweiz
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ALS VORSCHAU ZUM ERSATZ DES SBB-GENERALANZEIGERS DURCH EINE LED-ANZEIGE IM ZUERCHER HAUPTBAHNHOF, WELCHER HEUTE NACHT ERFOLGT, STELLEN WIR IHNEN AM MONTAG, 19. OKTOBER 2015, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG -  Die mechanische Fallblattanzeige umgeben von Reisenden am Hauptbahnhof in Zuerich aufgenommen am 13. Oktober  2015. Die mechanische Anzeigetafel wird in der Nacht vom 19./20. Oktober 2015 im Zuercher Hauptbahnhof demontiert und durch LED-Technologie ersetzt. (KEYSTONE/Dominic Steinmann)

Die ZKB testet am Zürcher Hauptbahnhof intelligente Werbebildschirme, die Konsumenten personalisierte Botschaften zeigen. Bild: KEYSTONE

Neue Plakate analysieren per Kamera die Kunden – und liefern so personalisierte Werbung

Seit Mai hat die Zürcher Kantonalbank zwei Bildschirme in einem Pop-up-Geschäft am Hauptbahnhof installiert. Steht ein Kind davor, zeigen sie ein Maskottchen, Leute über 60 werden auf Nachlass-Optionen aufmerksam gemacht.

Benjamin Weinmann / Schweiz am Wochenende



Es ist wie bei Harry Potter. In der Zauberschule Hogwarts sind die alten Ölgemälde an den Wänden lebendig, die Augen der gemalten Porträtierten verfolgen den Zauberlehrling auf Schritt und Tritt und geben Kommentare ab. Genauso magisch sollen in Zukunft Plakate sein, ginge es nach der Werbebranche.

Die Zauberformel lautet: intelligente Werbebildschirme. Sie können anhand von Gesichtserkennung mit den Kunden kommunizieren. Mithilfe von Kameras und Detektoren wissen sie, wer vor ihnen steht. Sie analysieren Alter, Geschlecht, Bewegungen und Modestile der Passanten und schalten je nachdem eine andere Werbung. Ganz nach dem Motto: Steh vor mich hin und ich sag dir, was du willst.

«Das Gesicht wird weder fotografiert noch gespeichert.»

Ein ZKB-Vertreter

Im Ausland, insbesondere in Asien, sind solche Bildschirme bereits im Einsatz, in der Schweiz bisher nicht. Doch nun wagen sich erste namhafte Firmen in dieses Feld vor, wie Recherchen zeigen. Seit Mai hat die Zürcher Kantonalbank (ZKB) zwei Bildschirme am Hauptbahnhof in einem Pop-up- Geschäft installiert.

Dass der Kunde von drei an der Decke montierten Kameras beobachtet wird, ist nicht deklariert. «Das ist nicht nötig, da nicht wirklich gefilmt wird, sondern der Gesehene in Echtzeit analysiert wird», sagt der ZKB-Vertreter vor Ort. «Das Gesicht wird weder fotografiert noch gespeichert.» Dass dies geschehe, habe bisher noch kein Kunde bemerkt.

Auch Kinder werden erkannt

In der ZKB-Filiale funktioniert die Magie so: Betritt ein zirka 30-jähriger Kunde das Geschäft, erscheint auf dem Bildschirm Werbung für die Bezahlfunktion Twint. Bei 40-Jährigen werden ZKB-Vorsorgepläne propagiert. «Und Leute um die 60 werden auf unsere Nachlass-Optionen aufmerksam gemacht», sagt der ZKB-Mann. Das sei schon ein wenig brutal, meint er. Auch Kinder werden erkannt. Bei ihnen erscheint das Bank-Maskottchen Filou.

Auch die Raiffeisen-Bank hatte kürzlich einen smarten Bildschirm im Einsatz in Form eines Gewinnspiels. Bei der Filiale in St. Gallen konnten Passanten einen roten Buzzer drücken. Danach wurden den Kunden Fragen gestellt – automatisch angepasst auf Alter und Geschlecht der Person. Laut einer Sprecherin war das Projekt bisher erfolgreich. Man werde später entscheiden, ob und wie man diese Technologie in Zukunft einsetzen werde.

«Die Werbebranche hat grosses Interesse an personalisierter und datengetriebener Werbung.»

Raphael Bratschi, APG

Hinter beiden Tests steht das vier Jahre alte Start-up Advertima aus St. Gallen. Auch mit der Flughafen Zürich AG ist die Jungfirma in Gesprächen, ähnliche Bildschirme zu installieren. Bei den Advertima-Algorithmen, welche die Kundenanalyse in Millisekunden vornehmen, handelt es sich um sogenannte neuronalen Netze, die dem menschlichen Gehirn nachgebaut sind. Kurz gesagt: künstliche Intelligenz.

Was hältst du von Plakaten, die personalisierte Werbung anzeigen?

Iman Nahvi, 32-jähriger Absolvent der Universität St. Gallen, ist Chef und Co-Gründer der Firma. Er erklärt die Technologie so: «Wir nehmen zum Beispiel Hunderttausende Bilder von Frauen und Männern aus Internetdatenbanken und sagen dem System, welches Geschlecht zu sehen ist. Das Netz lernt so, wie ein Mann und eine Frau aussehen, und kann das nächste Mal selber entscheiden, um wen es sich handelt.»

Die Gesichtserkennung für personalisierte Werbung löst Erwartungen aus: «Die Werbebranche hat grosses Interesse an personalisierter und datengetriebener Werbung», sagt Raphael Bratschi von der Firma APG, die auf Aussenwerbung spezialisiert ist. Denn im Internet ist die individualisierte Werbung schon längst möglich. Doch in der realen Welt sind die Streuverluste der Werbung gross. Nicht jedermann fühlt sich vom Plakat für das neuste Parfüm, Auto oder Bikini gleich stark angesprochen. Im öffentlichen Raum ist die Aufmerksamkeit einer bestimmten Zielgruppe schwer zu generieren.

Die Migros ist mit an Bord

Das will Advertima ändern. Das Start-up gewann 2017 den «Swiss ICT Newcomer Award» und hat 8.2 Millionen Franken Risikokapital angehäuft. Inzwischen zählt die Firma mit Büros in St. Gallen, Berlin, Thailand und Argentinien 40 Angestellte.

CEO Iman Nahvi denkt bereits weiter, an Kooperationen wie zum Beispiel mit dem Schweizer Start-up Fashwell, das mit dem deutschen Onlinehändler Zalando zusammenarbeitet. Die Fashwell-Software bewertet den Kleiderstil von Leuten und generiert entsprechende Mode-Vorschläge. «Theoretisch könnten wir diese Funktion in unser System integrieren.»

Auf der eigenen Website bezeichnet Advertima seine Technologie als «Magie», die auch die Stimmung der Menschen analysieren könne. Doch auf Nachfrage sagt Nahvi, dass es heute keine Technologie gebe, die fähig sei, «echte» Gefühlslagen zu erkennen, sogenannte Mikroexpressionen. «Diese wären sehr wertvoll für die Analyse

Was sich aber auch mit Algorithmen nicht steuern lässt, ist die Angst der Leute, verfolgt und durchleuchtet zu werden. Man habe sich mehrfach von Datenschutzexperten bestätigen lassen, dass der Einsatz der Technologie gesetzeskonform sei, sagt Nahvi. Kameras in sensiblen Geschäften wie Apotheken seien nicht vorgesehen, auch nicht an Kassen von Detailhändlern oder in Einkaufszentren.

«Wird die Gesichtserkennung für Werbezwecke eingesetzt, müssen die Passanten entsprechend informiert werden und sie müssten ihre Einwilligung geben können.»

Sprecherin des Datenschützers 

Fragt sich, ob es dabei bleibt. Denn die Migros-Genossenschaft Aare stieg 2015 als strategischer Partner und 2017 als Investor bei Advertima ein. Nahvi ist sich sicher, dass die Konsumenten zunehmend auf die neuen Technologien sensibilisiert sein werden, «auch wenn es vielleicht länger dauert, als wir uns erhoffen». Tatsächlich geben Nutzer in der Onlinewelt viel mehr von sich preis und lassen die Datenspeicherung zu. Dies geschieht ständig, wenn plötzlich eine Werbeanzeige zu einem Produkt aufpoppt, das man kurz zuvor gegoogelt hat.

Dass bei den bisherigen Einsätzen, bei der Raiffeisen oder der ZKB, auf eine Information der Passanten verzichtet wurde, begründet Nahvi damit, dass es sich nur um Pilotprojekte handelte und ein entsprechender Hinweis rechtlich nicht notwendig gewesen sei. «Für eine definitive Lancierung haben wir Kommunikationsstrategien vorbereitet. Man wolle den Menschen klarmachen, dass es sich um eine «freundliche, vertrauenswürdige Technologie» handelt.

Ein ZKB-Sprecher sagt, der Einsatz der Bildschirme sei bezüglich Datenschutz geprüft worden und erfülle die geltenden Richtlinien der Schweiz und der EU. Ein Zugriff auf die komplett anonymisierten Bilder der Sensoren sei nicht möglich, weder durch die ZKB, den Technologiepartner oder Dritte.

«Juristische Grauzone»

Der Eidgenössische Datenschutzbeauftragte hat sich laut einer Sprecherin noch nicht näher mit der Technologie befasst. Dennoch mahnt sie: «Wird die Gesichtserkennung für Werbezwecke eingesetzt, müssen die Passanten entsprechend informiert werden und sie müssten ihre Einwilligung geben können.» Das Argument, dass keine personenbezogenen Daten erhoben werden, sei nicht schlüssig, da es schlussendlich um biometrische Daten gehe und die personalisierte Werbung das Ziel sei.

«Auf den Zug rennende Passanten werden kaum vor einem Plakat stehen bleiben, auch wenn sie angesprochen werden.»

Adrienne Suvada, Marketing-Dozentin ZHAW

Adrienne Suvada, Marketing-Dozentin an der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften (ZHAW), spricht von einer «juristischen Grauzone». Es gälten zwar das Persönlichkeitsrecht und der Datenschutz. «Bisher fehlt aber eine spezifische Gesetzgebung für den Einsatz solcher Technologien.» Heikel sei es vor allem, wenn die Passanten nicht darauf aufmerk- sam gemacht würden, dass sie von Kameras oder Sensoren analysiert werden. «Viele Leute goutieren so etwas ohne Einwilligung nicht.»

Zudem frage sich, wie praktikabel die Technologie sei, sagt die Marketing- Expertin. «Auf den Zug rennende Passanten werden kaum vor einem Plakat stehen bleiben, auch wenn sie angesprochen werden.» In Einkaufszentren, Geschäften, Zügen oder Flugzeugen – dort, wo Leute ungestörter sind – seien die Bildschirme hingegen vorstellbar.

Am Schluss dürfte die soziale Akzeptanz über den Erfolg der smarten Bildschirme entscheiden. Denn noch sind die Bedenken gross, wie der Fall von Valora 2016 zeigte. Der Kiosk-Konzern analysierte am Zürcher Hauptbahnhof die Kundenströme anhand von Handy-Wi-Fi-Daten, ohne die Passanten darüber zu informieren. Als die Medien den Test publik machten, kam es zu einem «Shitstorm».

Und vergangenen Herbst wurde bekannt, dass die deutsche Supermarktkette Real die Gesichter der Kunden an der Kasse filmte. Je nachdem wurden andere Werbespots in der Kassenzone gezeigt, entsprechend dem Alter und Geschlecht der Kundschaft. Bei Frauen lief eher die Werbung eines Blumenhändlers, bei Männern Filme des lokalen Autohändlers. Als Kritik laut wurde, sah sich Real gezwungen, den Versuch wieder einzustellen, und es hiess: aus der Zauber. 

Personalisierte Werbung: Spion-Programme saugen unsere Daten

Video: srf

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46
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    Alle Leser-Kommentare
  • dmark 10.06.2018 12:19
    Highlight Highlight Ich mag grundsätzlich keine Werbung. Erkennen das die Kameras auch?
    • Husar 10.06.2018 23:48
      Highlight Highlight Dann wird eingeblendet: "Du Spielverderber!"
    • dmark 11.06.2018 09:57
      Highlight Highlight Damit könnte ich leben ;)
  • Husar 10.06.2018 11:29
    Highlight Highlight Werbung ist Glaubenssache.
    Ich glaube nicht, dass personalisierte Werbeplakate funktionieren.
    Da spaziere ich dran vorbei, sofort erscheint Werbung für mein Lieblingssexspielzeug, was ich aber gar nicht bermerke, weil ich auf meinem Handy gerade einen Porno gucke, aber der älteren Dame hinter mir treibt das personalisierte Plakat die Schamesröte in's Gesicht.
    Das heisst: für eine Person wird vermeintlich zielgruppengerechte Werbung angezeigt und viele andere Passanten sehen es, obwohl sie nicht zur Zielgruppe gehören. Ist nicht besser als irgendein Plakat.
  • Obey 10.06.2018 10:58
    Highlight Highlight Oh man, jetzt krieg ich wohl nurnoch Werbung für Slimfit und andere Diätprodukte zu sehen. 🤷🏼‍♂️
  • El Vals del Obrero 10.06.2018 07:50
    Highlight Highlight Ich muss zugeben, bei mir funktioniert Werbung.
    Und zwar so, dass ich im Laden, wenn man bei einem Produkt zwischen verschiedenen Herstellern wählen kann, ich jeweils das Produkt nehme, von dem man am wenigsten oder keine Werbung sieht.
    Nebenbei umgeht man so meist auch die problematischsten Konzerne und oft ist es günstiger.

    Was bewirken solche Plakate eigentlich bei Menschen mit psychischen Erkrankungen?
    Endlich wurde man von Verfolgungswahn und Psychosen geheilt und kurz darauf merkt man, dass man ungefragt so gefilmt und analysiert wird und Werbeplakate reagieren plötzlich auf einem ...
    • dmark 10.06.2018 12:23
      Highlight Highlight Genau so funktioniert auch bei mir Werbung. Ich zahle doch nicht die Kosten eines Herstellers, damit dieser für sein Produkt werben und mich wiederum damit belästigen kann.
  • DjRedflame 10.06.2018 01:58
    Highlight Highlight Personalisierte Werbung wird jetzt schon sehr viel genutzt, allso kein wunder das man nun filter macht mit denen man jeden analysieren kann.
  • mike2s 09.06.2018 20:37
    Highlight Highlight Jetzt ist klar warum gewisse Leute ein Vermummungsverbot wolle.
  • Stefan Z. 09.06.2018 19:54
    Highlight Highlight Ich freue mich schon darauf, sobald die Kameras einzelne Personen erkennen können, dass ich dann am HB Pornhub Werbung zu sehen bekomme.
  • äti 09.06.2018 18:30
    Highlight Highlight Wäre dafür, sie könnten meinen Namen und Wohnort anzeigen. Da würde ich nach dem Apero besser nach Hause finden.
  • The fine Laird 09.06.2018 17:45
    Highlight Highlight Orwell was right!
    • Phrosch 09.06.2018 21:43
      Highlight Highlight Habe auch grad gedacht, dass es Zeit wäre, 1984 wieder mal zu lesen. Ist das in der Schule in Englisch nicht mehr Pflichtlektüre?
  • Frances Ryder 09.06.2018 17:40
    Highlight Highlight Jeglicher Einsatz von Gesichtserkennungssoftware sollte strikt verboten sein. Viel zu viel Missbrauchspotenzial durch den Staat.
    • alessandro 09.06.2018 20:53
      Highlight Highlight Warum Staat? Angst hab ich vor der Gier privater Firmen...
  • Olmabrotwurst vs. Schüblig 09.06.2018 17:25
    Highlight Highlight Das heisst ich werde mich nur noch mit Erotik und Pornos beschäftigen, mal gucken wie lange die perso. Werbung noch öffentlich sein wird, wenn dann Filme wie Nonnen in Lack und Leder, der Golfer der ständig einlocht, Free Willy xD usw. Zu sehen sind ^.^
  • nödganz.klar #161 09.06.2018 17:20
    Highlight Highlight Besorniserregende Entwicklung, allerdings war das absehbar... Ich denke, in einigen Jahren, wird es einen florierenden Schwarzmarkt für lebensechte Gesichtsmasken geben, um die eigene Identität im öffentlichen Raum zu schützen. Oder - die Gesellschaft akzeptiert den gläsernen Bürger komplett, da sich dadurch für das Individuum bedeutende Vorteile ergeben. Das Volk lässt sich gerne manipulieren und überwachen, wenn es das Leben einfacher (oder günstiger) macht... Man stelle sich vor, die Krankenkasse wäre 50% günstiger, wenn man dafür ständig ein GPS-Tracker auf dem Phone zu verfügung stellt.
    • The Destiny // Team Telegram 09.06.2018 17:43
      Highlight Highlight "Oder - die Gesellschaft akzeptiert den gläsernen Bürger komplett, da sich dadurch für das Individuum bedeutende Vorteile ergeben."

      Das sollte wohl stehen:
      "... da sich dadurch für das individum sonst bedeutenden Nachteilen gegenüber sieht "

      Oder gehören sie zu der Gruppe die sowas akzeptieren würde?
    • nödganz.klar #161 09.06.2018 18:07
      Highlight Highlight Nein, natürlich nicht. Ich wollte darauf anspielen, dass heutzutage jeder ein Gerät bei sich trägt, welches einen potentiell vollständig überwachen kann - das Mobiltelefon. Und warum tun wir das? Weil es uns Vorteile bringt, weil es bequem ist und Teil unseres Soziallebens geworden ist. Oder, warum hält jeder zweite an der Migroskasse seine Cumulus hin? Wegen den Vergünstigungen die sich dadurch ergeben, auch wenn sie noch so klein sind.
      Wir machen das alle freiwillig, und wahrscheinlich gehen wir als Gesellschaft den fatalen Weg weiter, eben - weils bequem ist.
  • nödganz.klar #161 09.06.2018 17:13
    Highlight Highlight Da lob ich mir die Graffitis an den Wänden, die werden niemals mein Gesicht scannen. 🤔
  • ikb-3-cse-8 (ehem.: weachauimmo) 09.06.2018 17:07
    Highlight Highlight «Wir nehmen zum Beispiel Hunderttausende Bilder von Frauen und Männern aus Internetdatenbanken und sagen dem System, welches Geschlecht zu sehen ist. Das Netz lernt so, wie ein Mann und eine Frau aussehen, und kann das nächste Mal selber entscheiden, um wen es sich handelt.»
    Benutzer Bild
    • Hierundjetzt 09.06.2018 21:59
      Highlight Highlight Merci BVB09. Wer auch immer mit dem absoluten Blödsinn begonnen hat, es ist Zeit damit aufzuhören
    • Ueli der Knecht 10.06.2018 02:02
      Highlight Highlight weachauimmo: Wenn man die biometrischen Daten des Individuums noch mit dessen sozialen Netzwerken und dessen dortigem Verhalten verknüpft, dann lässt sich nicht nur dessen Geschlecht verfeinern (Inter-? Bi-? Homo-? Trans-? Asexuell? Questioning? ...) sondern auch die familiäre Situation, die politische Gesinnung, das Alter, die Kaufkraft und Kaufabsichten, Lebensgewohnheiten, Gesundheitszustand, und noch vieles mehr.

      BVB09: Wo reihst du denn zB. Intersexuelle ein?
      https://de.wikipedia.org/wiki/Intersexualit%C3%A4t
    • Hierundjetzt 10.06.2018 08:17
      Highlight Highlight Ueli, Du musst Dich von gesetzes wegen zu einem von zwei möglichen Geschlechter bekennen.

      Ende der Story.

      Sorry.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Carlitos Fauxpas 09.06.2018 17:02
    Highlight Highlight Hoffentlich ist dann nicht Marki Zuckerberg für die Sicherheit der gemachten Aufnahmen zuständig!
  • Ueli der Knecht 09.06.2018 16:47
    Highlight Highlight Ein Grund mehr, nur noch in Burka rumzulaufen.
    • Saraina 09.06.2018 21:26
      Highlight Highlight ...der Einzige!
    • Ueli der Knecht 09.06.2018 21:39
      Highlight Highlight Trendsetter. ;)
  • Randen 09.06.2018 16:46
    Highlight Highlight Deutsche Passanten müssen das zuerst akzeptieren. Auf Wunsch dürfen sie die Daten anfordern oder löschen lassen.
  • Hierundjetzt 09.06.2018 16:15
    Highlight Highlight Und warum soll ich schon wieder an einem Bahnhof eine Hypothek abschliessen? Weil ich 2 Minuten Zeit habe? Weil der HB so ein wunderbarer gemütlicher Einkaufstempel ist? Weil eine Kontoeröffnung das gleiche ist wie der Kauf von einem Liter Milch?

    Wer auch immer bei der Staatsbank für die Werbung verantwortlich ist, hier ein Protipp: Bankgeschäfte sind nicht dasselbe wie der Kauf von Gütern des täglichen Bedarfs.
  • Yves Geiser 09.06.2018 16:11
    Highlight Highlight Sehr motivierend wenn man als Rentner nur noch Grabstein Aktionen zu sehen bekommt und als 30er die Windel Schnäppchen.
  • Dageka 09.06.2018 15:59
    Highlight Highlight In Zukunft werden wir für Werbefreie Räume kämpfen...
  • Lf1 09.06.2018 15:58
    Highlight Highlight Macht mal neue fotos von der bahnhofshalle.
    Oder seit ihr nostalgiker
    • huck 09.06.2018 17:28
      Highlight Highlight Und seid wann?
    • Lf1 10.06.2018 09:25
      Highlight Highlight Seit dem 20.10.15 gab sicher auch ein artikel hier wegen der neuen Anzeigetafel
  • Samurai Gra 09.06.2018 15:58
    Highlight Highlight Irgendwie kommt mir dabei der Minority Report in den Sinn, leider 😕
    • MasterPain 09.06.2018 17:29
      Highlight Highlight Kannst zu mir kommen. Hab auch nix schimmliges im Kühlschrank.

      👀
  • The Destiny // Team Telegram 09.06.2018 15:54
    Highlight Highlight Bildschirme sind keine Plakate, nennt das von mir aus Anzeigen, Werbebildschirme, Digitales Plakat oder was auch immer.

    Zum Thema, Die Umfrage sagt alles.
  • Gubbe 09.06.2018 15:45
    Highlight Highlight 'Sollte vorher die Einwilligung geben'. Soll der Stehenbleibende auch noch auf einen Knopf drücken, oder nützt schon ein verständnisvolles Lächeln? Aber die Bildschirme sind ja sind datenschutzmässig geprüft. Die Software darf alles;-)
    • Randen 09.06.2018 16:52
      Highlight Highlight Man muss zuerst die neuen Bestimmungen annehmen. Bevor man den Bahnhof betritt. Da stehen dann iPad auf denen man alles zuerst durchlesen kann. Natürlich die 512GB Modelle damit auch alles platz hat.
  • Gianni48 09.06.2018 15:43
    Highlight Highlight Werbung, Werbung, Werbung usw. Das Leben besteht doch nicht nur aus Werbung. Ich hasse Werbung und beachte sie bewusst nicht!
    • Firefly 09.06.2018 16:18
      Highlight Highlight Offensichtlich tun dies aber die meisten Menschen, auch unbewusst. Ansonsten wäre das kein so grosser Markt und Firmen würden kaum Geld für Werbung ausgeben, wenn sie keinen Nutzen davon hätten.
  • Firefly 09.06.2018 15:39
    Highlight Highlight Wenn das so weiter geht wird der Tschador wirklich noch zum Schutz von jedermann und jederfrau, oder wie soll man sich davor schutzen, gefilmt, erkannt und belästigt zu werden?
    • Saraina 09.06.2018 16:45
      Highlight Highlight ... solange der grosse Schal nicht auch verboten ist, wenn er das Gesicht bedeckt. Wie zur Zeit in Österreich und Dänemark.

      Vor lauternFreude, den Muslimen eins reinzuhauen übersehen das die Meisten.
    • Saraina 09.06.2018 17:56
      Highlight Highlight Weil in den Kommentarspalten der Wut auf Muslime, Kopftücher und Ausländer bei diesen Diskussionen jeweils breit gefrönt wird, aber kaum jemand begreift, dass es in absehbarer Zukunft durchaus Sinn machen könnte, Teile seines Gesichts zu bedecken. Zumal wir nicht wissen, was für Leute uns dann beherrschen. Die Technik wird nicht nur für Werbung gebraucht werden.

Corona-Masken aus Maschinen von Bund und Zürich scheitern beim Qualitätstest

Ende März wurden mit 1,6 Millionen Franken Steuergeldern zwei Schutzmasken-Produktionsmaschinen bestellt. Die Masken dürfen aber immer noch nicht als FFP2- geschweige denn als «Pandemiemaske» verkauft werden.

Im März gaben der Bund und der Kanton Zürich gemeinsam bekannt, dass zwei Maskenmaschinen gekauft worden seien. Plan wäre gewesen, dass diese noch im Frühling täglich bis gegen 70'000 FFP2-Schutzmasken hätten produzieren sollen. Auf den Markt kommen sie aber immer noch nicht, es kommt erneut zu einer Verzögerung.

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