Schweiz
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ANLAESSLICH DES PATENTVERKAUFS VERSCHIEDENER MEDIKAMENTE ZWISCHEN NOVARTIS UND GLAXOSMITHKLINE, DER AM MONTAG, 2. MAERZ 2015, KOMMUNIZIERT WURDE, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Ein Gebaeude der Novartis, am Donnerstag 13. Dezember 2007 in Basel. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Bild: KEYSTONE

Millionen-Busse für Novartis und Alcon wegen Korruptionsvorwürfen

Der Pharmakonzern Novartis und seine frühere Tochter Alcon zahlen in den USA eine hohe Busse wegen Korruptionsvorwürfen in Griechenland. Die Gesamtsumme beträgt 345 Millionen US-Dollar.



Konkret müssen Novartis und Alcon eine Busse von 233 Millionen US-Dollar an das US-Justizdepartement (DoJ) im Zusammenhang mit Verstössen gegen den sogenannten Foreign Corrupt Practices Act (FCPA) berappen, wie das DoJ am Donnerstabend mitteilte. Eine weitere Zahlung von 112 Millionen US-Dollar geht an die US-Börsenaufsicht SEC.

Der Fall geht schon einige Jahre zurück. Dem Basler Pharmakonzern und seiner früheren Tochter wurde vorgeworfen, Mitarbeiter staatlicher und staatlich kontrollierter Krankenhäuser und Kliniken in Griechenland bestochen zu haben.

Die Tochtergesellschaften von Novartis hätten von Bestechungsgeldern profitiert, die Mediziner, Krankenhäuser und Kliniken dazu veranlasst hätten, Pharmazeutika der Marke Novartis zu verschreiben und chirurgische Produkte von Alcon zu verwenden, sagte der stellvertretende Generalstaatsanwalt Brian A. Benczkowski gemäss der Mitteilung. Zudem hätten sie ihre Bücher und Aufzeichnungen gefälscht, um diese Bestechungsgelder zu verbergen. (sda/awp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Demetria 26.06.2020 22:12
    Highlight Highlight So macht "Made in Switzerland" doch richtig Spass, vor allem nach der FIFA Affaire. Fragt sich warum die selbsternannten Patrioten von Rechts eigentlich bei solchen Fällen nicht um das gute Image der Schweiz besorgt sind... hmmm
  • Malt-Whisky 26.06.2020 11:10
    Highlight Highlight Und wieso greift da die Schweizer Regierung nicht ein? Wenn schon Geld fliessen muss dann schon nach Griechenland aber auf keinen Fall an die USA.

Kommentar

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