Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Senioren sind in der Stadt Luzern unterwegs am Freitag, 20. Maerz 2020, waehrend der Coronavirus-Pandemie. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Ein älteres Paar am letzten Freitag unterwegs in Luzern. Bild: KEYSTONE

Analyse

«Sperrt die Alten und Kranken weg!» Warum dies eine heikle Forderung ist

In der Corona-Krise werden Forderungen laut, nur die Gefährdeten zu isolieren, damit Wirtschaft und Gesellschaft wieder normal funktionieren können. Was ist davon zu halten?



Das Wetter hilft, für den Moment. Die Bise, die seit Samstagabend durchs Land pfeift, animiert trotz strahlendem Sonnenschein nicht dazu, sich im Freien zu verlustieren. Die Menschen bleiben eher zu Hause als beim Frühlingswetter von letzter Woche. Das könnte den Bund (vorerst) davon abhalten, eine totale Ausgangssperre zu verhängen.

Trotzdem oder gerade deshalb äussern immer mehr Menschen ihren Unmut über den Stillstand des öffentlichen Lebens in der Schweiz. Sie fürchten um die Wirtschaft und die psychische Verfassung vieler in ihren vier Wänden «eingesperrter» Leute. Braucht es wirklich einen «Lockdown» in der Hoffnung, das Coronavirus bändigen zu können?

Die Vorreiterrolle spielte SVP-Nationalrat Roger Köppel. Er forderte auf Twitter und in der «Weltwoche», vor allem «die Minderheit der speziell Gefährdeten» unter «strengste Schutzquarantäne» zu stellen: «Anstatt gezielt zu schützen und abzuschirmen, auferlegt der Bundesrat der ganzen Schweiz gigantische Opfer mit unabsehbaren Langzeitfolgen.»

«Für breite Massen ungefährlich»

Köppel hat seine Tonalität zuletzt heruntergefahren, andere aber hauen in die gleiche Kerbe. Ein Kommentar in der «Handelszeitung» postulierte, dass das Virus «für breite Massen ungefährlich» sei und man weiterarbeiten könne. Notwendig wären «lediglich Abschirmungen für über 60-Jährige und Risikopersonen mit ganz bestimmten Vorerkrankungen».

Der deutsche Ökonom und «Wirtschaftsweise» Lars Feld äusserte in der «Welt am Sonntag» grosse Zweifel, «dass wir den Stillstand länger als drei Monate durchhalten». Irgendwann werde man «zu einer personalisierten Isolierung übergehen müssen», sagte Feld. In Quarantäne blieben nur noch jene, die infiziert seien oder einer Risikogruppe angehörten.

Selbst in der Fachwelt gibt es entsprechende Abwägungen. Pietro Vernazza, Chefarzt der Infektiologie am Kantonsspital St. Gallen, schrieb letzte Woche, es wäre «mindestens zu überlegen, ob man Isolationsmassnahmen vor allem auf gefährdeten Personen beschränkt». Er fordere nicht das Ende der Massnahmen: «Aber lasst uns darüber nachdenken. Jetzt.»

Über 100 begeisterte Zuschriften

In einem Nachtrag vom Montag bedankte sich Vernazza «bei den über 100 begeisterten Zuschriften». Nur vier Voten seien kritisch gewesen. Das zeigt: Solche Überlegungen treffen in der Bevölkerung einen Nerv. Die Idee ist auch zu verlockend: Isolieren wir die Alten und Kranken, dann bekommen wir «Gesunden» unser normales Leben zurück.

Das Problem ist, dass sie nicht zu Ende gedacht ist, aus zwei Gründen:

Die Jungen

abspielen

Karoline Preisler berichtet über ihre Erfahrung mit Covid-19. Video: YouTube/ARD

Die meisten Covid-19-Todesfälle betreffen ältere Menschen, die häufig bereits krank sind und ein geschwächtes Immunsystem haben. Das zeigen die Erfahrungen aus China und Italien. Das bedeutet jedoch nicht, dass junge und gesunde Menschen nicht erkranken können. Es werden im Gegenteil immer mehr Fälle in dieser Altersgruppe registriert.

Sie verlaufen keineswegs harmlos, wie das Beispiel der 39-jährigen Britin Tara Jane Langston zeigt. Es fühle sich an, als ob man Glas in der Lunge habe, beschrieb sie ihre Erfahrungen mit der Krankheit. Ähnliches berichtet die 49-jährige deutsche FDP-Politikerin Karoline Preisler, die ihre Erfahrungen in einem #coronatagebuch dokumentiert hat.

Sie hatte sich bei ihrem Mann – einem Bundestagsabgeordneten – infiziert, der das Virus beim Skifahren in Österreich «aufgelesen» hatte. Während er symptomfrei blieb, war ihre Erfahrung traumatisch: «Stellen Sie sich vor, Sie ertrinken. So ist das Gefühl. Als ob man Luft holen will, aber nicht kann. Und je mehr Sie es versuchen, desto schlimmer wird es», sagte sie der «Welt».

Preisler ist inzwischen wieder zu Hause. Tatsächlich haben jüngere Menschen eine hohe Überlebenschance. Aber auch sie belegen Spitalbetten. Lässt man die Leute unkontrolliert auf das Coronavirus los, drohen ebenfalls eine Überlastung der Intensivstationen und des Pflegepersonals sowie Ausfälle auf dem Arbeitsmarkt.

Die Alten

epa08315442 Italian Army soldiers and police jointly patrol the streets in a Naples neighborhood after the Italian government decided to deploy troops to check the compliance with the general lockdown, in Naples, 23 March 2020. The Italian government had decided to deploy troops as many people still go out even after declaring national lockdown and the pandemic of the SARS-CoV-2 coronavirus which causes the Covid-19 disease is not showing any sign of slowing down in the country.  EPA/CIRO FUSCO

Ein älterer Passant wird in Neapel von Armee und Polizei kontrolliert. Bild: EPA

Die Frage lautet, wie gross die Risikogruppe ist, die man «wegsperren» will. Der Anteil der über 65-Jährigen an der Schweizer Bevölkerung beträgt rund 20 Prozent, was 1,7 Millionen Menschen entspricht. Hinzu kommt eine unbekannte Anzahl von Jüngeren mit Vorerkrankungen. Wie will man alle diese Leute vom Rest der Bevölkerung isolieren?

Selbst wenn man die «gesunden» Alten ausnimmt, bleibt eine beträchtliche Zahl gefährdeter Menschen. Sie müssten im Extremfall abgeschirmt werden, bis ein Medikament oder Impfstoff vorliegt, also womöglich ein Jahr oder mehr. Das schlägt auf die Psyche, wenn gleichzeitig die Mehrheit der Bevölkerung das Leben geniessen darf.

Fachleute fordern eine noch radikalere Stilllegung des Landes. Sie dürften zunehmend Mühe haben, sich Gehör zu verschaffen. Die Wirtschaft klagt schon jetzt über die Folgen eines langen Shutdowns. Manche Restaurants und Läden werden nicht mehr öffnen und KMU trotz «Bundeskredit» Konkurs gehen, weil die Aufträge fehlen.

Druck auf die Behörden

Auch in der Bevölkerung wird der Stresslevel zunehmen. Einige werden sich an den Shutdown und das Verbot von Zusammenkünften in grösseren Gruppen gewöhnen, viele nicht. Es dürfte vermehrt zu Fällen von Gewalt gegen sich selbst und andere kommen. Sie werden die Rufe nach einer Rückkehr zur Normalität verstärken.

Je länger der Ausnahmezustand andauert und ein Durchbruch in der Forschung ausbleibt, umso stärker wird der Druck auf die Behörden in der Schweiz und anderen Ländern wachsen, nicht nur die Infizierten «wegzusperren», sondern alle Risikogruppen. So schwierig das auch sein mag.

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Coronavirus: Was du wissen musst

Unterwegs trotz Corona-Krise – «Was soll ich zuhause machen?»

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

382
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
382Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • promensch 25.03.2020 14:56
    Highlight Highlight Meine Eltern sind leicht pflegebedürftig, morgens kommen Helfer, das heisst der Kontakt ist nicht zu vermeiden. An dem Tag , an dem aber ffp3 Masken für alle Risikopatienten und pflegebeteiligten produziert sein werden. Gehe ich (selbst immunologisch unterdrückt) knuddeln und wer will kann wieder raus. Freut euch darauf..... ich vermisse euch alle .
    • Der Typ 25.03.2020 16:47
      Highlight Highlight und du glaubst das ffp3 Masken Dich schützen wenn du deine Eltern knuddelst? Versteh mich nicht falsch, dass wird nicht so sein. Auch ich will meine Eltern knuddeln und schützen, aber das wird durch diese Masken nicht möglich sein, ohne ein Risiko einzugehen...
  • easy skanking 25.03.2020 01:02
    Highlight Highlight wisst's, trotz all der tragischen folgen des momentan gravierenden virus und dessen opfer, dürfen wir uns trotzdem fragen, wer davon am meisten profitiert..
    oder auch beachten, was gerade im persischen golf vor sich geht, wo die usa, 2! flugzgträger stationiert und den iranischen luftraum mit übungen bezirzt..
    oder die tatsache, dass wieder rettungspakete vorbereitet werden, um die grossbanken und -konzerne zu schützen, während selbstständigerwerbende, welche in den letzten 5 jahre firmen gegründet, kein rappen sehen dürfen.. etcetera..etcetera..
  • dmark 24.03.2020 22:36
    Highlight Highlight Irgendwie gehen mir diese Wirtschaftsgeldgeilen und auch so manche Ökonomen gewaltig auf den Senkel. Ich glaube, die können nur in eine Richtung denken und sind eigentlich völlig falsch auf dieser Welt.

    Manchmal ertappe ich mich sogar dabei, denen mal das Virus an (in) den Hals zu wünschen.
  • JJTheBigDog 24.03.2020 19:24
    Highlight Highlight Letzte Woche sah ich noch viele Weisshaarige draussen. Auf die täglichen frischen Brötchen und Eier kann man eben genauso wenig verzichten, wie auf den Spaziergang zu zweit in der Innenstadt. Und Schulkinder genossen die zusätzlichen Ferien. Jetzt muss ich zu Hause sitzen, anstatt Geld zu verdienen. Mal schauen, wie solidarisch dann alle sind, wenn's um meine Miete und denn anderen Kram geht.
  • Swen Goldpreis 24.03.2020 19:09
    Highlight Highlight Ich sehe eigentlich nur einen sinnvollen Weg: Die Leute durchzutesten. Deswegen sollte die Frage nicht lauten: Wer muss wie lange zu hause bleiben? Sondern: Wie bekommen wir so schnell wie möglich eine ausreichende Anzahl an Testkits, um das zu bewerkstelligen?

    Wie schwer die Prozesse sind, kann ich nicht beurteilen. Aber wenn das Uni Spital Basel wie in diesem Bericht ( https://www.srf.ch/news/schweiz/kampf-dem-coronavirus-mangelware-testkits-basler-unispital-bietet-loesung-an ) die Tests selber macht, sollte es doch nicht so schwer sein, entsprechende Kapazitäten aufzubauen.
    • Siru 25.03.2020 14:05
      Highlight Highlight Das Problem ist, dass man die Tests bei allen regelmässig wiederholen muss.
      Auch wenn du den Virus gestern nicht hattest, könntest du dir ihn morgen einfangen...
  • Sarkasmusdetektor 24.03.2020 18:19
    Highlight Highlight Die Frage, die man sich aber schon stellen muss ist, wie die aktuelle Situation eigentlich beendet werden kann. Wenn wir jetzt alle zu Hause sitzen, entwickeln wir ja keine Abwehrkräfte. Und wenn wir die Massnahmen lockern, geht es doch von vorne los. Aber Quarantäne bis das Virus verhungert ist oder es eine Impfung gibt, ist auch kaum machbar. Also wie soll das enden?
    • Citation Needed 25.03.2020 23:31
      Highlight Highlight Die Quarantäne ist eigentlich nicht, um das Virus auszuhungern, sondern um die Kapazitätsgrenze des Gesundheitssystems nicht zu übersteigen.
      Es wird immer mehr immune geben, es darf aber nicht zu schnell gehen.
      Wobei wir wieder beim Problem „Wid lange noch?“ wären...
  • Marc Oh Polo 24.03.2020 15:25
    Highlight Highlight Danke für diesen differnzierten Beitrag.
  • Barthummel 24.03.2020 15:19
    Highlight Highlight Zitat: "Sie [Risikogruppe] müssten im Extremfall abgeschirmt werden, bis ein Medikament oder Impfstoff vorliegt, also womöglich ein Jahr oder mehr."

    Das scheint mir nicht zu Ende gedacht. Was ändert nun eine Isolation ALLER Schweizer an der Zeit von einem Jahr oder mehr? Weder verschwindet das Virus dadurch, noch wird schneller ein Impfstoff oder Medikament gefunden.
    Im Gegenteil, die natürliche Immunität der "Gesunden" wird verhindert, womit die Ansteckingsrate bei einer Lockerung wieder in dir Höhe schnellt. Aktuell machen wir Schadensbegränzung. Wie es weitergeht, weiss aber niemand. 🤔
    • elco 24.03.2020 18:31
      Highlight Highlight Das Zitat ist insofern falsch, da ab einer Immunität von 60% der Bevölkerung, das Virus sichnicht mehr ausbreiten kann. D.H. dann wäre auch die Risikogruppe geschützt.
  • Nkoch 24.03.2020 13:57
    Highlight Highlight Hat schon mal jemand wortwörtlich von wegsperren gesprochen? So formuliert ist die Forderung natürlich eine Frechheit, und dass Einseitigkeit unangenehm ist - logisch. Aber wie kann man denn bitte den Aspekt "So schütze ich nicht nur mich, sondern sich viele andere" so ausser Acht lassen? Ist halt nicht nur unsympathisch, sondern auch noch dumm.

    Ich persönlich finde übrigens dass JEDER, egal welcher Jahrgang, momentan draussen möglichst wenig zu suchen hat. Nicht einsperren. Aber mal ein bisschen mitdenken.
  • TheRealSnakePlissken 24.03.2020 13:43
    Highlight Highlight Roger Köppel macht sich für‘s Wegsperren der Alten stark - vielleicht, weil seine Eltern schon lange tot sind? Dabei sind die Ü-60 und regelmässigen Arztpraxenbesucher ja die Hauptzielguppe seiner Zeitschrift. 🤔
  • Fairness 24.03.2020 12:57
    Highlight Highlight Das wäre FÜR sie - und nicht gegen sie. Was ist daran so schwer zu verstehen?
    • Fairness 24.03.2020 13:21
      Highlight Highlight Ausgehsperre für ü65 meine ich, nicht die Durchseuchung.
  • Conradinho 24.03.2020 12:40
    Highlight Highlight Wenn es etwas nützen würde, uns Ü65 für einige Zeit zu Hause total zu isolieren, um den weiteren exponentiellen Anstieg der Neuerkrankungen abzuflachen, wäre ich damit u. U. einverstanden. Nur müsste dann auch für Leute, die nicht auf Verwandte oder Nachbarn zählen können, aber bis jetzt auch noch nicht auf die Dienste einer Spitex angewiesen sind, ein Einkaufsdienst geschaffen werden. Angesichts der grossen Anzahl Betroffener, müsste dies z.B. von der Gemeinde organisiert werden. Bis jetzt gibt es nur einige private Initiativen, die bei einer Totalisolation von Ü65 wohl überfordert wären.
    • Fairness 24.03.2020 16:26
      Highlight Highlight Zivilschutz kann das übernehmen. Dann machen sie etwas Sinnvolles.
    • Cat‘sName 24.03.2020 17:21
      Highlight Highlight Pro Senectute hilft auch weiter.
  • i schwörs 24.03.2020 12:35
    Highlight Highlight Ja wie, Alte wegsperren und die anderen schutzlos dem Virus aussetzen? Was anderes als zynisches Wirtschaftsdenken steht denn hinter einer solchen Schnapsidee? Klar, die Pensionäre wegsperren, schafft Raum im ÖV für die Lohnsklaven. Der Anteil derer, die dann trotz Jugend schwer erkranken, kann man dann ja locker auf dem internationalen Lohnsklavenmarkt abdecken. Nene, also auf diese Masche falle ich nicht rein: ich will eine solidarische Gesellschaft, die alle schützt, alte und junge. Kostet es was? Ja klar, aber schliesslich haben die Lohnsklaven diesen Reichtum über Jahre angeschafft.
    • phreko 24.03.2020 14:28
      Highlight Highlight Koste es die Zukunft der Jungen.

      Das ist der Reichtum der Alten den du meinst.
    • i schwörs 24.03.2020 19:19
      Highlight Highlight Nein, ich meine nicht den Reichtum der Alten. Ich meine den Reichtum dieses Staates, der vor allem durch die Steuereinnahmen der Steuerpflichtigen entsteht. Zu diesem tragen die unter65 deutlich mehr bei, als die Alten, ich denke, das siehst auch Du ein. Zum einen. Zum Anderen: Aha, Deiner Meinung nach würde also Solidarität die Zukunft der Jungen kosten? Nur mal so nachgefragt...
  • champedissle 24.03.2020 12:12
    Highlight Highlight Der Kanton Uri ist ja letzte Woche mit dem schlechtesten aller Beispiele vorangestürmt. Er hat einfach alle ü65 eingesperrt und sie sich selbst überlassen. Er hat keine Versorgung organisiert, nichts. Dafür hat er bereits am nächsten Tag lauthals verkündet "Die Massnahme zeigt schon Wirkung". Solch verantwortungsloses Handeln sollte strafrechtlich verfolgt werden, das ist eine Ungeheuerlichkeit. Wenn man Vorschriften erlässt, so hat man auch für die Versorgung zu sorgen und nicht einfach "après moi le déluge" zu verkünden.
    • Guido Zeh 24.03.2020 15:04
      Highlight Highlight M.W. wurde ein Freiwilligendienst für die Einkäufe aufgeboten...
  • Quiiebong 24.03.2020 12:08
    Highlight Highlight In meinem Fall würde dass bedeuten, dass meine knapp 8jährige Tochter voraussichtlich für ein Jahr ins Kinderheim kommen würde und ich wäre in dieser Zeitspanne sozusagen in Einzelhaft.
  • DerRaucher 24.03.2020 12:04
    Highlight Highlight Man muss sich langsam von dem Gedanken verabschieden das dir aktuellen Massnahmen wirklich was bringen. Das Virus findet seinen weg und wird die Bevölkerung weiter durchseuchen. Auch in Spanien nach 11 Tagen Ausgangssperre ist das weiterhin der Fall. Mittlerweile finde ich Köppels Idee nicht mal zu 100% schlecht. Risikogruppen bleiben Zuhause. Der Rest nimmt das Leben wieder auf. Nur wird das nicht passieren da die Panik viel zu groß ist. Ich frag mich was die Menschheit macht, sollte mal wirklich ein Virus kommen das jeden zweiten umbringt und für alle Altersgruppen tödlich ist.
    • Sarkasmusdetektor 24.03.2020 18:04
      Highlight Highlight Ein Virus kann sich auch weiterverbreiten, bevor der Träger tot ist. Und auch danach noch, z.B. Ebola, da sind die Toten noch hoch ansteckend.
  • djohhny 24.03.2020 11:55
    Highlight Highlight Ich finde es schon noch einen interessanten Ansatz.. vor allem wenn man die Herdenimmunitätstheorie kennt (die btw. Auch durchaus von gewissen führenden Epidemologen empfohlen wird).
    Die 70% gesundesten Leute bewegen sich frei, kriegen das Virus und bauen so eine Herdenimmunität auf.. Wenn diese besteht könnenauch die Alten und Schwachen wieder raus. Den das Ding mit der Impfung kann noch seehhr lange dauern.
    • Mutzli 24.03.2020 13:09
      Highlight Highlight @djohhny
      "btw. Auch durchaus von gewissen führenden Epidemologen empfohlen wird"

      Wer? Namentlich bitte.

      Ich finde es eher interessant, dass auch die UK, die bis vor kurzem den starken Max markiert und behauptet hat, "Durchseuchung" wäre die beste Strategie, inzwischen eine 180° Wende machen musste.

      Grund dafür war die Konfrontation mit den modellierten Folgen ihres Modells:"This predicted that if no action was taken more than half a million people would die, and that even some limited mitigation efforts would only halve this. " https://bit.ly/3dqivZg
  • Special K 24.03.2020 11:39
    Highlight Highlight Wie können die Fachleute eine "kontrollierte" Ansteckung der Bevölkerung in Betracht ziehen, wenn wir doch offensichtlich nicht in der Lage sind, alle zu testen und die Infektionswege nachzuvollziehen? Was daran wäre denn kontrolliert? Insbesondere ist man ja noch nicht einmal sicher, ob man nach einer überstandenen Infektion überhaupt immun bleibt.

    Achtet darauf, wo dieser Vorschlag herkommt. Es sind vor allem wirtschaftsliberale Kreise, denen die Wirtschaft und die Aktienkurse wichtiger sind als Menschenleben.

    #notdying4wallstreet

    • phreko 24.03.2020 12:34
      Highlight Highlight Wo gibts denn in einer Depression arbeit?
  • ThePower 24.03.2020 11:35
    Highlight Highlight Also wenn ich ganz ehrlich bin, könnte ich entscheiden, dann hätten wir die Ausgangssperre ab 65 schon seit einer Woche. Die betroffene Altersgruppe hält sich eher schlecht als recht an die Regeln. Warum sollten wir Jungen uns da noch solidarisch zeigen und monatelang zuhause sitzen? Sehe ich doch nicht ein🤷🏻‍♂️
    • ChillDaHood 24.03.2020 12:07
      Highlight Highlight Also auf der einen Seite weigere ich mich eigentlich, Ü65 und Risikopatienten so zu bevormunden. Auf der anderen sage ich jetzt geradeheraus, dass ich seit letzten Dienstag mein Haus nicht mehr verlassen habe (ich habe keinen Garten oder Balkon). Ich arbeite täglich 8,5h im Homeoffice. Da ist bei mir die Zündschnur extrem kurz, wenn mir jemand vorjammert, dass er/sie doch täglich ein bisschen raus und sozialkontaktös sein will und halt aus Routine mindestens jeden 2ten Tag einkaufen gehen will. Ja, so kommen wir dann eben soweit, dass es nicht geht und weiter beschnitten wird.
    • champedissle 24.03.2020 12:09
      Highlight Highlight Es ist in der Schweiz kein Fall bekannt, wo die Polizei einschreiten musste, weil sich ü65 nicht an die Vorschriften gehalten haben, aber Hunderte von Einsätzen bei 18 - 35jährigen die auch zu zahlreichen Verzeigungen und Geldbussen geführt haben. Vielleicht sollte man sich überlegen die 18-35 jährigen als Risikogruppe zu bezeichnen und wegzusperren.
    • MARC AUREL 24.03.2020 15:14
      Highlight Highlight Champedissle, draussen Frischluft schnappen mit genug Abstand verstehe ich ja aber die Meisten die Luft schnappen sind die Alten und beim Einkaufen sowieso!! Ich arbeite im Verkauf und Familien und Kinder sieht man massiv weniger hingegen die Senioren lassen sich nicht bevormunden und tun so als wäre nix!!!
  • Kari Baldi #WirAlleSindCorona 24.03.2020 11:32
    Highlight Highlight Und plötzlich stellt jemand fest, dass extrem Kurzsichtige Hochrisikopatienten sind. Was dann, Herr Köppel 🤥😂?
  • Latryx 24.03.2020 11:21
    Highlight Highlight Ich mache jetzt nochmal einen Anlauf, da mein erster Kommentar gelöscht wurde. Herr Köppel, wie die meisten Populisten, spricht mit markigen Worten zum Volk. Diese Aussagen treffen natürlich den Nerv. Wie immer liefert aber auch er keine Lösungsansätze. Das sollen dann bitte andere übernehmen. Wie soll denn das funktionieren? Unsere Mütter und Väter wegsperren? Und ich wiederhole mich nochmals und damit alle meinen Sarkasmus verstehen: ja, das hat es vor 80 Jahren schon mal gegeben. Nur DAS würde natürlich Herr Köppel nicht so direkt rausposaunen, aber genau darauf zielt seine Aussage hin.
    • jimknopf 24.03.2020 12:08
      Highlight Highlight Gebe Ihnen recht was die Lösungsansätze betrifft.

      Ich bin wahrlich kein Freund des Köppels aber was Sie ihm mit Ihrer zweiten Aussage unterstellen ist wahnsinn?! Oder wo muss ich da den Sarkasmus suchen?
    • Eisvogel 24.03.2020 13:09
      Highlight Highlight Jimknopf
      Es gibt ganz grundsätzlich zwei Haltungen im Leben: einschliessend und ausschliessend. Die Ausdifferenzierungen sind gross, ok. Aber wohin ein ausschliessendes Menschen-, Gesellschafts- und Weltbild führt, wissen wir aus der Geschichte. Ganz unabhängig von Roger Köppel oder was er gerade meint oder sagt. Überdies habe ich ihn im Verdacht, etwas PR zu betreiben.
  • Motiv 24.03.2020 11:16
    Highlight Highlight Genau das wäre der Beginn des Verlustes der Menschlichkeit. Das wäre ja erst der Beginn einer verhängnisvollen Entwicklung. Es folgt die Stigmatisierung und der Ausschluss aus der Gesellschaft. Man würde wohl irgend wann irgendwelche "Schutzcamps" für diese Bevölkerungsgruppen erstellen und dann sind wir schon sehr nahe der Konzentrationslager. Man kann das nun als Schwarzmalerei abtun - aber wer hätte vor vier Wochen geglaubt, dass wir da sind wo wir jetzt sind?
    • phreko 24.03.2020 12:36
      Highlight Highlight Was wenn wir wegen den Massnahmen in eine wirtschaftliche Depression geraten? Frag mal die Deutschen, wie ihre Depression ab 1929 verlaufen ist...
    • Sergej Mütlich 24.03.2020 14:13
      Highlight Highlight dann wissen wir jetzt schon, wer pauschal ganze bevölkerungsgruppen wegsperren will, und auch wer solche ideen unterstützt...
  • Dragonlord 24.03.2020 11:06
    Highlight Highlight Ich würde momentan am liebsten Roger Köppel isolieren.
    Er ist Gift für eine solidarische Schweiz, die auch die Schwachen als vollwertiges Mitglied unserer Eidgenossenschaft sehen.
    Herr Köppel, sie sind pragmatisch und rhetorisch sehr begabt, aber die Empathie und Solidarität haben Sie leider in Ihrem Studium und Ihrer Karriere verloren.
    Überdenken Sie Ihre Sichtweise wenigstens in dieser schwierigen Zeit.
  • weekender 24.03.2020 11:05
    Highlight Highlight Wegsperren ist natürlich keine Lösung! Aber es muss schon auch erlaubt sein, darüber. nachzudenken, ob es noch andere Lösungen gäbe als den Lockdown (welcher ja 12-24 Monate andauern wird - mit kurzen Pausen). Wir werden sehen, wie es jetzt in Wuhan weitergeht. Ich befürchte dort steht in ein paar Wochen wieder alles still.
    Wir könnten in Zermatt, St. Moritz, Saas-Fee etc. Corona-freie Orte einrichten, wo sich ü65 & Risikogruppen frei bewegen können?
    • Fairness 24.03.2020 13:01
      Highlight Highlight Und wer zahlts?
    • weekender 24.03.2020 14:22
      Highlight Highlight Das wäre vermutlich einiges günstiger als der Lockdown...
    • Garp 24.03.2020 14:51
      Highlight Highlight Und all das Pflegepersonal steckt sich dann an und die Alten werden in den Heimen infiziert. Nein, danke!
  • Horst-Rüdiger 24.03.2020 10:59
    Highlight Highlight Das Virus ist nicht gefährlich für gesunde junge Leute, also für Erwerbsfähige.
    Diese Stories über junge Einzelschicksale rund um den Globus tragen auch nicht zur Beruhigung der Bevölkerung bei. Würde man das bei jeder Grippe machen?
    Köppel hat in diesem Fall wohl recht.
    Und wenn auch nicht, gerade in einer solchen Krise ist es wichtig auch eine differenzierte Meinung zu vertreten um einen katastrophalen Lemmingeffekt zu verhindern
    • Mattse73 24.03.2020 11:19
      Highlight Highlight Ja genau, was wir genau jetzt brauchen ist ein Unruhestifter der die Massen mobilisiert und aufwiegelt gegen die Behörden und die Anordnungen...
      Ihr werdet es erst begreifen wenn einer eurer Angehörigen auf einer Notfallstation im Gang liegt, anstelle auf der Intensiven und man ihn schon abgeschrieben hat weil die Möglichkeiten fehlen und man gezwungen war eine Triage zu machen, wen versuchen wir zu retten/wen nicht
    • Kari Baldi #WirAlleSindCorona 24.03.2020 11:28
      Highlight Highlight Wo ist eine "differenzierte Meinung" und wo ist es undifferenziertes, populistisches Geschwätz? Thats the qustion.
    • FrancoL 24.03.2020 11:34
      Highlight Highlight Eben "differenziert" und nicht mit dem Vorschlaghammer, denn das zerstört jegliche Differenzierung.

      Wenn Du dann von der Katastrophe sprichst, dann solltest Du eben bei der Differenzierung auch anfügen zu welcher Katastrophe dies auch führen könnte.

      Die die arbeiten können "tragen" die die es nicht können oder dürfen? Kurz mal überlegen und dann eine Lösung anbieten, denn bereits heute tragen wir die die in Rente sind ja nicht ohne Zusatzleistungen und jetzt können wir gleich die alle Risikogruppen tragen?
      Bitte zu Ende denken.
  • easy skanking 24.03.2020 10:46
    Highlight Highlight wer denkt frei zu sein, hat noch nie steuern gezahlt..
  • FrancoL 24.03.2020 10:46
    Highlight Highlight Was ich bei den vielen Voten und auch bei Blunschi nicht erwähnt finde ist die Tatsache, dass gerade in den letzten Jahren immer mehr Menschen mit Atmenwegerkrankungen zu kämpfen haben und dies bereis auch bei Säuglingen häufig der Fall ist. Eine Isolierung der "Risikobevölkerung" wäre wohl eine sehr komplexe Lösung und würde mehr als nur Probleme bieten.
  • easy skanking 24.03.2020 10:45
    Highlight Highlight orwell's vision, wird jahr um jahr realer.. nur anders.
    • FrancoL 24.03.2020 11:29
      Highlight Highlight Meine Großmutter hat zwar kein Buch geschrieben, aber sie sah das Ende der Welt auch kommen.
    • easy skanking 24.03.2020 22:12
      Highlight Highlight hä? wtf? was?
  • meglo 24.03.2020 10:44
    Highlight Highlight Risikogruppen 'isolieren', damit Junge und Gesunde normal weiterleben, arbeiten und ungehindert der Wirtschaft dienen können. In diese Richtung geht das einfach gestrickte Rezept Roger Köppels. Vom 'Hermann Göring-Versteher' Köppel war nichts anderes zu erwarten. Wie er sich das vorstellt, bleibt er uns schuldig. Es bleibt nur zu hoffen, dass ihm bei der Umsetzung nicht die Methoden 'Hermanns' vorschweben. Roger, mir graut vor dir.
  • Bülach 24.03.2020 10:42
    Highlight Highlight Sperrt alle Raucher weg den die sind eine Gefahr für alle, die alkis auch am besten alle wie in Spanien oder Italien. Wir sitzen alle im gleichen Boot
  • Lowend 24.03.2020 10:41
    Highlight Highlight Watson Headline gestern:
    «Biologische Bombe» – ein Fussballfest brachte Bergamo das Coronavirus

    Das Spiel Atalanta-Valencia, wo sich viele Junge angesteckt haben, gilt als "Spiel-0" für die Coronakrise in der Lombardei.

    Watson Headline heute (leicht überspitzt):
    Köppel fordert «Sperrt die Alten und Kranken weg!»

    Nach Köppel-Logik ist das Virus für Junge ja ungefährlich und wir müssen gar nichts machen.

    Merkt irgendjemand noch, wie brandgefährlich dieser radikale Schreier der Populisten ist und dass seriöse Medien solchen ***** besser keine Plattform bieten sollten? 🤦‍♀️🤦‍♂️🤦‍♀️
  • Erklärbart. 24.03.2020 10:23
    Highlight Highlight 2! Herr Blunschi, gerade mal 2 Fälle von jüngeren Personen. Und das soll eine Sperre für ALLE rechtfertigen? 2 Fälle?

    "Hinzu kommt eine unbekannte Anzahl von Jüngeren mit Vorerkrankungen. Wie will man alle diese Leute vom Rest der Bevölkerung isolieren?"

    Jüngere mit Vorerkrankungen bleiben sowieso drin. Ein guter Freund von mir hat Probleme mit der Lunge - der hat sich sofort selbst isoliert, vor Wochen schon. Ein anderes Beispiel, für diese Familie gehe ich einkaufen, hat sich auch selbst isoliert da sie ein Kind mit Trisomie 21 haben.

    Augenmass ist angesagt! Mehr denn je!
  • JoeyOnewood 24.03.2020 10:21
    Highlight Highlight Wie gefährlich das Virus für die Jungen ist, können wir nicht gesichert sagen, weil wir nicht wissen, wieviele überhaupt infiziert sind und möglicherweise gar keine Symptome aufweisen. Darauf weist Vernazza hin und äussert die Vermutung nach einer extrem hohen Dunkelziffer. In diesem Kontext ist ein kontrolliertes Durchseuchen allenfalls tatsächlich eine mittelfristige Option (wenn wir verlässlichere Daten haben).

    Diese Überlegungen mit "aber die war imfall 39 und es war schlimm" zu kontern, find ich ziemlich polemisch und eigentlich fast schon die Definition von schlechtem Journalismus.
  • Linus Luchs 24.03.2020 10:13
    Highlight Highlight Man weiss noch wenig über Langzeitfolgen einer überstandenen Covid-19-Erkrankung, aber es gibt bereits Hinweise, dass gravierende Konsequenzen möglich sind. Chinesische Ärzte haben bei einzelnen Ex-Corona-Patienten Symptome einer Lungenfibrose festgestellt*. Das ist eine sehr ernsthafte, nicht heilbare, das Leben verkürzende Erkrankung! Von wegen "den Jungen kann ja nichts passieren". Die Forderungen der Wirtschaft sind menschenverachtend und entschieden zurückzuweisen!

    * https://www.dw.com/de/corona-sp%C3%A4tfolgen-genesene-haben-teilweise-reduzierte-lungenfunktion/a-52838231
    • JoeyOnewood 24.03.2020 12:45
      Highlight Highlight Du beginnst mit "Man weiss noch wenig" und kommst dann auf "das ist eine ernsthafte, nicht heilbare, das Leben verkürzende Erkrankung" und schliesst damit, der Wirtschaft "Menschenverachtung" vorzuwerfen.

      Siehst du das Problem? Dürfen wir mal konstatieren: Wir wissen noch wenig.

      Nun gibt es verschiedene Anzeichen, die in die eine oder andere Richtung deuten, denen muss man nachgehen, die muss man seriös prüfen und dann schauen wir weiter.

      Es muss aber möglich sein, dass wir verschiedene Optionen diskutieren ohne das jemand dem anderen grad sofort "Menschenverachtung" vorwirft. OK?
    • Linus Luchs 24.03.2020 16:40
      Highlight Highlight @JoeyOnewood: Ja, alle Optionen sind zu diskutieren. Also:

      1. sind die Beobachtungen chinesischer Ärzte alarmierend. Menschen mit Lungenfibrose wären kein unbedeutender Kollateralschaden, falls sich der Verdacht erhärtet.

      2. wissen wir, die Schweiz verfügt über relativ wenig Intensivpflegeplätze und geschultes Personal. Eine Überlastung der Spitalkapazität fordert Tote.

      Für mich folgt daraus:
      Angesichts dieser Ausgangslage ist die Forderung "alle Nicht-Risikopersonen zurück an die Arbeit" menschenverachtend, denn sie stellt Wirtschaftsinteressen über die Verhinderung von Krankheit und Tod.
  • Heidi73 24.03.2020 10:10
    Highlight Highlight Egal welche Variante kommen mag, ich wäre froh, wenn man wieder respektvoller mit den älteren Menschen umgehen würde.
  • soulpower 24.03.2020 10:10
    Highlight Highlight Gut, als vorübergehende Massnahme um die Infektionslinie abzuflachen, finde ich, dass einschneidene Massnahmen im Moment nötig sind. Möge unsere Regierung mit dem bisher eingeschlagenen Weg und dem nötigen "Feingefühl" weitermachen. Wenn ein Kanton Tessin, der zur Zeit am Härtesten betroffen ist, vorübergehend noch schärfere Massnahmen durchziehen will, sollte dies jedoch auch irgendwie berücksichtig werden. Ein wenig Spielraum für die am meisten betroffenen Kantone kann in diesem Sinne durchaus förderlich statt hindernd sein.
  • Swen Goldpreis 24.03.2020 10:05
    Highlight Highlight Das Problem ist, dass wir nicht wissen, wie lange das dauern wird, bis wir ein Medikament oder einen Impfstoff finden.

    Meine Befürchtung ist halt ein bisschen, dass wir nun zwei, drei Monate die Wirtschaft abwürgen bis alles kaputt ist und wir dann trotzdem überschwenken müssen, die Leute durchzuseuchen. In dem Fall hätten wir dann eine kaputte Wirtschafts UND viele Tote.
    und dann mangels Impfung trotzdem durchseuchen müssen. Dann haben wir die Toten UND die kaputte Wirtschaft.

    Wäre absehbar, dass wir in einem Monat ein wirksames Medikament haben, wär es das Warten selbstverständlich wert.
  • Platon 24.03.2020 10:01
    Highlight Highlight Immerhin, das muss man Köppel lassen, er bleibt sich treu. Genau wie beim Klimawandel setzt er alles auf die Wirtschaft und ignoriert die Experten. Das ist immerhin konsistenter als alle anderen Bürgerlichen, die jetzt vollstes Vertrauen in Behörden und Experten haben, und jede Einschränkung gerne in Kauf nehmen, aber dann in drei Monaten nur noch von Massnahmen gegen den Klimawandel propagieren, die nichts kosten und nicht nicht einschränken dürfen. Bei Köppel weiss man, was man hat.
  • Butschina 24.03.2020 09:57
    Highlight Highlight Post 2
    Die anderen würden in den nicht isolierten Bereichen normal weiterleben und arbeiten. Sie würden krank werden. Auch ohne Risikogruppe gäbe es schwere Fälle. Mind 60% müssten die Krankheit durchmachen. Dennoch würden die vielen fehlenden Arbeitskräfte zum Zusammenbrechen der Wirtschaft führen.
    Ich glaube nicht, dass dies unser Wunsch sein soll.
    Es funktioniert nicht nur die risikogruppe zu isolieren. Solange deren Betreuer kontakte nach aussen haben wird der Virus weitergegeben. Oder kann mir jemand erklären wie das sonst gehen soll?
  • dorfne 24.03.2020 09:57
    Highlight Highlight Nach dem 19.4. Läden und Geschäfte unter Auflagen öffnen. Weiterhin nur eine Person auf 10 m2 in den Läden, Coiffeursalons, Restaurants mind. 1,5 Meter Abstand zw. Tischen, Barhockern und Frisier-Stühlen. Kunden und Personal tragen ev. Masken, Desinfektionsmittel am Eingang inkl. Hinweisschilder. Freiwillige kontrollieren von der Strasse aus stichprobenweise und diskret die Einhaltung der Auflagen. Keine Grossanlässe bis zur 90%igen Durchimpfung der Bevölkerungen.
  • Peter R. 24.03.2020 09:52
    Highlight Highlight Was Herr Köppel hier herauslässt ist typisch für die Dummheit und die Selbstdarstellung gewisser Politiker in diesem Land. Wir sollten auf die Experten hören - Leute wie Köppel sollten sich auf ihrer eigene Arbeit konzentrieren - objektiver Journalismus - und nicht dumm/dreiste Sprüche zum Besten geben über Dinge, die sie nicht verstehen.
    Im übrigen sollten wir uns auch bei diesem Thema nicht in einen Generationenstreit einlassen.
  • Butschina 24.03.2020 09:51
    Highlight Highlight Post 1
    Nehmen wir mal an, alle Risikogruppen und deren Betreuer werden komplett isoliert. Das würde bedeuten, man müsste ganze Spitäler und Rehas für diese Gruppe mit isolieren. Das Betreungspersonal dürfte keinen Kontakt mehr zur eigenen Familie haben. Es wären geschätzt mind. 2Mio personen davon betroffen. Damit es sinnvoll durchsetzbar wäre müssten mehrere Kantone geräumt und für die Risikogruppe inkl deren Betreungspersonal (Ärzte, Pflegende, Physio, Hausarbeitshilfe, Aktivierungspersonal und und und) freigegeben werden. Sonst ist eine solche Massnahme nicht länger durchführbar.
    • elco 24.03.2020 11:01
      Highlight Highlight Man kanns auch übertreiben...
    • Butschina 24.03.2020 11:21
      Highlight Highlight Dann erkläre mir wie du die Risikogruppe isolieren willst. Da hängt ein Rattenschwanz dran. Siehe mein post 2
    • Butschina 25.03.2020 13:08
      Highlight Highlight Elco, ich wäre wirklich an einer Erklärung wie eine komplette Isolation gehen soll, interessiert.
  • ETH1995 24.03.2020 09:50
    Highlight Highlight Hat sich einer der Befürworter einer "kontrollierten" Durchseuchung schon mal überlegt, dass wir mit so einer Massnahme das Gesundheitssystem für Monate am Anschlag laufen lassen. Wann sollen Ärzte und Pflegende denn mal ein bisschen erholen, mal ein bisschen Homeoffice machen, wenn dermassen viel los ist. Ganz zu schweigen vom psychischen Stress, der sich in einer solchen intensiven Zeit anhäuft.
    Aber nein, da kommen die gelangweilten Sesselfurzer, weil ihnen die Aperos fehlen und sie ihre Äffare nicht kultivieren sollen.
    Wir bleiben jetzt mal drei Wochen zu Hause, und schauen dann weiter!
  • Maracuja 24.03.2020 09:49
    Highlight Highlight Ob Klimawandel oder Coronaepidemie der spätpubertäre Köppel hält sich immer an die Experten, welche ihm genehme Thesen vertreten. Dass die Mehrheit der Fachleute jeweils anderer Meinung ist, stört ihn nicht, er macht ja prinzipiell auf Antimainstream. Dass Politiker wie Johnson mittlerweile von dieser hochriskanten Durchseuchungsstrategie abgekommen sind, dürfte er somit als Einknicken vor dem Mainstream betrachten.
    Ob der Bundesrat, sobald es die Situation erlaubt, eine schrittweise Lockerung der Massnahmen für verschiedene Bevölkerungsschichten vornehmen soll, sollten Experten entscheiden.
  • SBRUN 24.03.2020 09:45
    Highlight Highlight 1982 haben sich einige Witzbolde in Zürich einen 1. April Scherz mit einem Flugblatt erlaubt. Inhalt: Es gibt zu viele Alte, deshalb sollen sich die über 70J an einem der 3 aufgeführten Daten zur Zwangseinäscherung beim Krematorium einfinden. Dann folgten Regeln, was 24h vor dem Termin zu befolgen sei, damit alles reibungslos und schmerzfrei ablaufe. Mir war damals keine Person bekannt, die das lustig fand. Und heute habe ich langsam den Eindruck, dass sich die Diskussionen betreffend Risikofaktor "Alte" wieder eher diesem damaligen "Aprilscherz" etwas angenähert haben.
  • dorfne 24.03.2020 09:38
    Highlight Highlight Ich lass mich garantiert nicht 1 Jahr lang in der Wohnung einsperren. Lieber sterbe ich gleich. Der Hass auf Senioren wurde während der Rentendiskussion herangezüchtet und trägt jetzt in der Krise seine giftigen Früchte.
    • Kari77 24.03.2020 10:25
      Highlight Highlight ich, ich, ich, es geht nicht um Sie ....
    • Radesch 24.03.2020 11:05
      Highlight Highlight @dorfne

      Wirklich sehr rational, dass man wegen ein paar Wochen-Monate kleinerer Einschränkungen um Menschenleben und das Gesundheitssystem zu retten, gleich sein eigenes in Frage stellt...
    • Red4 *Miss Vanjie* 24.03.2020 14:01
      Highlight Highlight Niemand mit normalen Menschenverstand möchte Sie einsperren. Jedoch appellieren wir an ihren Menschenverstand sich draussen gut wie möglich zu schützen. Abstand halten, desinfizieren, spazieren alleine oder eben mit Abstand :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • DaniMano 24.03.2020 09:35
    Highlight Highlight Es ist dumm weil:
    es gibt ja Alte denen ist es egal zu sterben. Mit welchem Recht würde man diese einsperren?

    Aktuell verhält sich eine Risikogruppe als gäbe es keine Gesetze mehr; die Raser. Im Fall eines Unfalls bei Triage würde man die jungen Raser dann noch bevorzugen und ältere Corona-Patienten sterben lassen.

    Ich kenne persönlich jemanden die mit 40 ebenfalls zur Risikogruppe gehört und diese Personen werden in Köppels Fantasie nicht geschützt sondern vermehrt einem Risiko ausgesetzt.

    Der SVP, dem Sprachrohr der Erdö-, Auto- und Motorradlindustrie sind Menschen egal.
  • David Marti 24.03.2020 09:34
    Highlight Highlight Köppel ist ruhig geworden, weil seine Forderungen verheerend wären. So zeigen Hochrechungen der Uni Basel nach Neher (2020) , dass wir in einem Szenario mit mittlerenvHygienemassnahmen zehntausende Tote haben werden. Je besser wir jetzt das Virus eindämmen, desto weniger Leute sterben!

    Quelle: https://www.google.com/amp/s/www.luzernerzeitung.ch/amp/leben/coronavirus-diese-hochrechnungen-zeigen-warum-drastische-massnahmen-notwendig-sind-ld.1206096
  • Wetterleuchten 24.03.2020 09:32
    Highlight Highlight Man kann nicht allen Risikogruppen Hausarrest verordnen, denn wer hohen Blutdruck, Diabetes, COPD/Asthma, Krebs, HIV oder eine Autoimmunerkrankung hat oder nur schon Raucher ist, gehört zur Risikogruppe. Da reden wir bei den unter 65 und Arbeitsfähigen von schätzungsweise 1,5 Mio., welche zusätzlich zu den ü-65 mit Vorerkrankungen "evakuiert" werden müssten. Unbekannt bliebe die Anzahl stark Gefährdeter, welche gar noch nicht wissen, dass sie eine relevante Vorerkrankung haben. Und dann bliebe noch die Frage, wie man deren existentielle Versorgung logistisch und finanziell lösen möchte.
    • ursus3000 24.03.2020 10:28
      Highlight Highlight Und darum am besten alle , dass sich niemand benachteiligt fühlt ?
  • landre 24.03.2020 09:27
    Highlight Highlight Es ist eine Pandemie, SARS-CoV-2/ Virus bzw Covid-19/ Krankheit, die jeden Mitmensch und jedes künstliche System indirekt oder direkt (be-) treffen kann.
    Es ist soweit auch eine Pandemie die offensichtlich allerlei Schwächen so wie Stärken offen legt.

    Diese Pandemie, zu Gunsten des gesamten Wohls, darf ein Lernprozess für alle und alles sein und besser nicht als Spielplatz oder Nährboden für totalitär oder fanatisch radikal Orientierte fungieren…
    • dorfne 25.03.2020 12:18
      Highlight Highlight Oder für das Herbeiredennvon Sündenböcken.
  • no_worries 24.03.2020 09:26
    Highlight Highlight Wenn offensichtlich eine Mehrheit der Exprten sich darin einig ist, dass uns dieses Virus noch die nächsten 1-2 Jahre (oder sogar noch länger) beschäftigen wird kommen wir wohl nicht um die Frage herum, wie lange wir einen eventuellen - auch abgeschwächten - Lockout aus wirtschaftlichen, vor allem aber gesellschaftlichen Gründen durchziehen könnten. Auch hier kommt irgendwann das "Fressen vor der Moral" und je früher wir darüber diskutieren und Lösungen finden desto besser.
    • champedissle 24.03.2020 10:11
      Highlight Highlight Ich würde so sagen "Wenn das Fressen vor der Moral kommt", so müssen wir aufhören. Dann hat die Menschheit ihre Existenzberechtigung verloren.
    • no_worries 24.03.2020 12:01
      Highlight Highlight @champedissle: bin 100% mit Dir einverstanden. Darum plädiere ich auch dafür, dass wir die Diskussion und die Entscheide über unsere Werte gerade auch in dieser Situation nicht nur "Experten", Technokraten und Wirtschaftsführern überlassen. Aber führen müssen wir sie, darum kommen wir meiner Ansicht nach nicht herum.
    • JoeyOnewood 24.03.2020 15:15
      Highlight Highlight @Champedissle, das ist ein ziemlicher Quatsch, es ist natürlich umgekehrt: Wenn das Fressen nicht vor der Moral gekommen wäre, existierte die Menschheit gar nicht.

      Zudem ist Moral weder objektiv noch statisch, sondern sehr subjektiv und wandelbar, genau wie die Gesellschaft entwickelt sich deren moralisches Denken.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Noblesse 24.03.2020 09:17
    Highlight Highlight Was ich nicht verstehe, weshalb nicht rascher mehr Tests kommen. Roche Schnelltests auch bei Novartis usw produzieren lassen. Fertig Konkurrenz! Was macht der Bund hier? Auch könnten die App-Lösungen helfen, dass anonymisiert geschaut werden kann, wo Infiszierte sich bewegen. Aktive Beteiligung der Bevölkerung wäre da gemeint. Nicht Überwachung. Siehe die gute PulsSendung vom 23.3. auf srf. Testen und anonyme Datenzugriff via Handy.
  • faustus 24.03.2020 09:15
    Highlight Highlight Es ist genug. Noch weitergehende Ausgangssperren sind nicht zu tolerieren. Weder für Alte noch für Junge. In einem freiheitlich demokratischen Staatswesen gibt es Grenzen und die sind jetzt erreicht. Zuerst nichts tun und dann zu diktatorischen Massnahmen greifen; so nicht meine Damen und Herren Politiker. Gehen Sie etwas in der Bise spazieren, machen Sie Ihre Köpfe frei und danach versuchen Sie zu retten, was noch zu retten ist.
    • dorfne 25.03.2020 12:29
      Highlight Highlight Und bitte, liebe Landesregierung: Jetzt nicht einem Machtrausch verfallen und immer mehr Einschränkungen per Notrecht befehlen. Und kein Wettbewerb mit andern Staaten, nach dem Motto: wer hat mehr Macht, mehr Entscheidungsgewalt.
  • Doppelhorn 24.03.2020 09:11
    Highlight Highlight Es gibt keine „Die Wirtschaft“. Wir alle sind die Wirtschaft.
    • Fairness 24.03.2020 10:32
      Highlight Highlight Theoretisch ja, die Volkswirtschaft. Nur hapert es mit der Verteilung des Profits.
  • willi202202 24.03.2020 09:01
    Highlight Highlight Mir erschliesst sich nicht wieso man das Leben im Moment nicht mehr geniessen kann? Diese Ruhe ist doch die reinste Wohltat für unsere hyperturbo Kapitalistengesellschaft. Es gibt noch mehr im Leben als Konsum. Und genau jetzt ist der Moment das zu Begreifen.
    • die_rote_Zora 24.03.2020 10:02
      Highlight Highlight Das Grösste für mich ist, Zeit mit tollen Menschen zu verbringen. Und genau das fehlt mir bereits nach 2 Wochen im Home Office und ohne mich mit meinen engen Freunden zu treffen gewaltig.... Und ich wage zu behaupten, dass es sehr vielen so wie mir geht und die meisten nicht den Konsum vermissen!
    • Radesch 24.03.2020 11:09
      Highlight Highlight @die_rote_Zora

      Das stimmt, aber man muss in solchen Zeiten einfach mal ein wenig Entschleunigen und in sich gehen. Beschäftige dich mit dir selbst, lerne eine neue Sprache, ein neues Instrument oder trainiere von Zuhause aus deinen Körper. Es ist für niemanden einfach. Es kann aber nicht sein, dass wir wegen ein wenig Verzicht das Leben vieler Menschen aufs Spiel setzen. Darum geht es. Niemand findet es toll, was gerade abläuft.
    • Demetria 24.03.2020 11:53
      Highlight Highlight Hast du es mal mit Spiele machen übers Internet versucht? Wir haben unsere Brettspielrunde einfach ins Internet verlegt. Einer moderiert die Andern Würfeln von zuhause aus. Gewöhnungsbedürftig aber lustiger als gedacht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • maylander 24.03.2020 08:54
    Highlight Highlight Es gibt zwei strategien

    1. Ein sehr restriktiver Shutdown für einige Wochen wie in einigen asiatischen Ländern. Ziel ist das es während dieser Zeit keine Neuansteckungen mehr gibt und sich das Virus tot läuft. Danach müssen Neuinfektionen mittels ausgedehntem Testen sofort identifiziert und isoliert werden.

    2. Limitierte Ausgangsbeschränkungen. Der Virus kann sich weiterverbreiten wenn auch nur langsam. Die Beschränkung wird erst aufgehoben wenn die Bevölkerung durchseucht ist. Will man die Kapazitäten der Spitäler nicht überlastet wird diese Massnahme bis in den nächsten Winter anhalten.
    • dorfne 24.03.2020 09:40
      Highlight Highlight Variante 1. Danke.
    • Maracuja 24.03.2020 10:07
      Highlight Highlight @dorfne: Variante 1. Danke.

      Dafür ist es schon lange zu spät. Die Schweiz hat sich für Variante 2 entschieden. Die Verantwortlichen haben auch immer wieder betont, dass aufgrund der Mentalität der hiesigen Bevölkerung sofortige radikale Massnahmen nicht umsetzbar sind. Möglicherweise hat das riesige Gejammer nach dem Verbot von Grossveranstaltungen zum langsamen schrittweisen Vorgehen des Bundesrats beigetragen.
    • ursus3000 24.03.2020 10:31
      Highlight Highlight Variante 2 ist viel besser
  • Skeptischer Optimist 24.03.2020 08:54
    Highlight Highlight Was viele noch nicht begriffen haben: Dies ist ein Stresstest für unser Wirtschaftssystem. Falls es den Test nicht besteht, brauchen wir ein anderes.

    Diejenigen die fordern den Stresstest abzubrechen, haben de facto bereits eingestanden, dass das System nicht krisensicher ist.
    • Bene86 24.03.2020 09:53
      Highlight Highlight Da werden die feuchten Kommunismuswünsche langsam wahr, was? :-)
    • Wetterleuchten 24.03.2020 10:25
      Highlight Highlight Habe zwar ein "Grundsatz-Zustimmungs-Herzchen" vergeben, aber welches System wäre denn krisensicher. Mir fällt keines ein, ausser vielleicht das von Bhutan. Ob sowas hier bei uns umsetzbar, bzw. mehrheitsfähig wäre, wage ich extrem zu bezweifeln, ausserdem würden wir in der Konsequenz wirtschaftlich auf das Niveau der allumfassenden Selbstversorgung kommen müssen und das in jedem Wirtschaftszweig. Kein Export, ausser Tausch. Und keine Demokratie mehr, sonst funktioniert es nicht und gerade deshalb ist wohl kein System krisensicher.
    • ursus3000 24.03.2020 10:34
      Highlight Highlight Okay wenn du meinst wir brauchen ein neues Wirtschaftssystem , was schlägst denn Du vor ? Werden wir Selbstversorger ?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Joseph Quimby 24.03.2020 08:52
    Highlight Highlight Ich verstehe die Kritik an Roger Köppel nicht. Als Medizinhistoriker ist er sicher bestens qualifiziert die Lage einzuschätzen.
    • Super8 24.03.2020 09:55
      Highlight Highlight Ich glaube sie verwechseln da einen Rechtspopulisten mit einem anderen Rechtpopulisten...
    • Swen Goldpreis 24.03.2020 10:07
      Highlight Highlight Ich bin ehrlich gesagt gar nicht so sicher, ob er für überhaupt etwas qualifiziert ist.
    • Commi 24.03.2020 10:24
      Highlight Highlight Du sagst es doch. Medizinhistoriker ist er und kein Arzt der sich mit moderner Medizin befasst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Latryx 24.03.2020 08:46
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Wolf von Sparta 24.03.2020 08:41
    Highlight Highlight Tara Jane Langston hatte aber eine Vorerkrankung. Über diese wird hier leider nicht berichtet. Bereits 11 Tage vor ihrem Video hatte sie eine bakterielle Lungenentzündung. Sie war bereits im Spital wurde aber nach Hause geschickt und dann wieder in Spital verlegt, wo bei ihr eine Lungenentzündung festgestellt wurde. Erst später wurde bei ihr COVID-19 festgestellt. Sieht so aus als wäre ihr Immunsystem schon so eher schwach. Den Virus hatte sie übrigens aus einem Gym aufgeschnappt.
  • Don Alejandro 24.03.2020 08:37
    Highlight Highlight Ein Grossteils der Wirtschaft arbeitet ja, einfach wo möglich vom Homeoffice aus.
  • Antichrist 24.03.2020 08:35
    Highlight Highlight Wenn man ein Tier nach Australien bringen will, braucht es mindestens 10 Tage Quarantäne und unzählige Papiere und Tests. Vielleicht brauchen wir das in Zukunft für alle Länder und die Menschen.
  • trichie 24.03.2020 08:35
    Highlight Highlight Um zum Anfang des Artikels zurückzukehren... schauen was Köppel für Ideen in die Welt posaunt und dann das genaue Gegenteil davon tun ist oft noch eine recht vernünftige Strategie ;-)
    • Bülach 24.03.2020 10:47
      Highlight Highlight Und genau dieser Typ jammert help me please 😡😡😡😡
  • Saerd neute 24.03.2020 08:34
    Highlight Highlight Diese Ruhe in den Strassen, wenig Autos fast kein Verkehr, praktisch keine Flieger am Himmel, saubere Luft, einfach herrlich.
    Können wir das Ganze nicht so wie jetzt lassen?
    • Antichrist 24.03.2020 10:26
      Highlight Highlight Das kannst Du haben, nennt sich Nordkorea.
  • Rundlauf 24.03.2020 08:31
    Highlight Highlight Klar dass auf Watson solche Ideen der Reizfigur Köppel nicht gut ankommen. Man sollte ideologische Würgreflexe in solch ausserordentlichen Situationen aber unterdrücken und sich bemühen, möglichst alle denkbaren Szenarien in Betracht zu ziehen.

    Wegsperren ist das falsche Wort; die Risikogruppe ist aber schon jetzt angehalten sich einzuschränken. Neu wäre es einfach so, dass bei allen anderen wieder etwas gelockert wird. Was wäre daran so schlimm? Der Gewinn an Freiheit würde die Kosten an zusätzlich belegten Spitalbetten überwiegen. 6 Mio. Freie vs. ein paar Tausend ernsthaft Kranke?
    • Commi 24.03.2020 10:26
      Highlight Highlight Das Personal im Spital hat sicher Freude.... die laufen ja nicht jetzt schon am Anschlag.
    • easy skanking 24.03.2020 10:40
      Highlight Highlight achso, wie damals mit den juden?
    • phreko 24.03.2020 11:37
      Highlight Highlight @make.love.not.war: Was hälst du von einer Depression die nächstens 10 Jahre? Frage mal die Juden, was ihnen die Depression in Deutschland gebracht hat. So als kleiner Hinweis, sie begann mit der Weltwirtschaftskrise 1929...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Goldjunge Krater 24.03.2020 08:29
    Highlight Highlight Ok dann bleiben wir alle 2 Jahre zu Hause und häufen einen Schuldenberg an, an dem dann die Welt zugrunde geht..?

    Nope, die gezielte Immunisierung wird (muss!) bald kommen!
    • Platon 24.03.2020 09:57
      Highlight Highlight @Goldjunge
      Red keinen Unsinn, an einem Schuldenberg geht man nicht zugrunde. Tatsächlich wird dir kein Ökonom sagen können, ab welchem Betrag man zu viele Schulden hat. Das mit den Schulden ist nur eine weitere rechte Flause in deinem Kopf.
    • easy skanking 24.03.2020 10:40
      Highlight Highlight unser geldsystem basiert auf schulden.. von daher.. ja
    • FrancoL 24.03.2020 10:48
      Highlight Highlight Zum Glück haben wir mit Dir einen Experten und können uns auf die baldige Immunisierung zählen. Du kannst uns ja vielleicht orientieren wann diese ist, nicht das wir diese verpassen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fairness 24.03.2020 08:24
    Highlight Highlight Die Klugen sind ja zu Hause. Vielleicht würde es helfen, dass diejenigen, die sich nicht an die Empfehlungen halten, offiziell Hausarrest bekommen anstatt oder und Bussen.
    • dorfne 24.03.2020 09:46
      Highlight Highlight Und wie soll das überprüft werden? Personalien aufnehmen und im Wiederholungsfall 3 Tage Haft. Polizeistaat? Nur so weit wie nötig.
    • Fairness 24.03.2020 10:33
      Highlight Highlight Nachbarn spielen je nachdem sonst schon Polizei. Zettel an Türe dürfte reichen.
    • Fairness 24.03.2020 11:04
      Highlight Highlight Politessen und Hausfrau/-mann Blaue Zone-Kontrolleure in Zürich, die die letzten fünf Minuten der ablaufenden Parkzeit genauestens beobachten und sofort nach Ablauf losrennen, um die Busse unter dennScheibenwischer zu klemmen, würden das sicher gerne übernehmen.
  • De-Saint-Ex 24.03.2020 08:21
    Highlight Highlight Erstaunt bei einem Köppel überhaupt nicht. Na ja, zumindest scheint er bereit zu sein, diese Risikogruppe am Leben zu lassen. Da waren seine Idole weit weniger „zimperlich“.
    • FrancoL 24.03.2020 09:22
      Highlight Highlight Er kann ja nicht gut seinen Geldgeber internieren lassen. Auch scheint ein guter Teil der SVPler nicht gerade fern von der RisikoAltersgruppe zu sein.
    • Bülach 24.03.2020 10:51
      Highlight Highlight Ja zb. Der übervater Christop Blocher und seine zimmerlinde von dem getraut sich Köppel nicht zu reden
  • Gelöschter Benutzer 24.03.2020 08:21
    Highlight Highlight Danke für den Artikel. Einen Satz finde ich etwas stossend: "Das schlägt auf die Psyche, wenn gleichzeitig die Mehrheit der Bevölkerung das Leben geniessen darf."
    Es schlägt deutlich mehr auf die Psyche aller, wenn niemand das Leben geniessen darf. Zudem geht es ja auch ums Arbeiten und nicht nur ums Rausgehen.
    Ab dem 20.4. muss für mich langsam wieder hochgefahren werden, das Virus geht nicht weg, wir müssen uns langsam immunisieren.
    • Ich hol jetzt das Schwein 24.03.2020 09:12
      Highlight Highlight "...wir müssen uns langsam immunisieren." Und wie soll das gehen?
    • Hierundjetzt 24.03.2020 09:13
      Highlight Highlight Soso und wie möchtest Du Dich immunisieren? So à la Masernimpfung? Bei einem Virus, dass etwa 90 Tage alt ist? Bei einem Virus, dass man nicht genau kennt?

      Du bleibst jetzt schön in Deiner Wohnung, gäll!
    • wintergrün 24.03.2020 09:18
      Highlight Highlight Wenn Du Dich immunisieren willst kannst Du im Krankenhaus arbeiten gehen. Das Personal dort ist besonders gefährdet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hiker 24.03.2020 08:20
    Highlight Highlight Das perfide an solchen Ereignissen ist, dass am Anfang die Masse keine Erfahrung damit hat. Daher wird man immer zuerst versuchen das ganze zu verharmlosen. Erst allmählich wird allen klar was Sache ist. Dann werden Schuldige gesucht und schliesslich die Bestrafung (nichts anderes ist diese Forderung nach Inhaftierung der Alten und Risikogruppen) der vermeintlichen Schuldigen gefordert. Wir Alten sind nicht schuld an dieser Pandemie und es ist nicht fair uns dafür bestrafen zu wollen. Vermutlich wird damit auch niemandem geholfen.
  • Stefan Morgenthaler-Müller 24.03.2020 08:20
    Highlight Highlight Gibt es Studien über die Langzeitfolgen von an Corona erkrankte Menschen?

    Ich kann mich erinnern einen Artikel gelesen zu haben, dass es da auch Langzeitschäden geben kann. Unter diesen Aspekt ist es für niemanden erreicht bei kleine Sache, sich mit Corona zu infiszieren.

    Warum begibt sich Köppel nicht zu Corona Patienten, wenn das so harmlos ist? Er könnte dann Antikörper aufbauen und an forderster Front gegen das Virus kämpfen.
    • elco 24.03.2020 09:09
      Highlight Highlight Langzeitstudie...? Bitte erst denken dann schreiben.
    • Butschina 24.03.2020 10:03
      Highlight Highlight Jede längere Beatmung kann zu langzeitschäden führen. Egal aus welchem Grund sie nötig war.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 24.03.2020 11:27
      Highlight Highlight Herr Elco. 1. Steht ein Fragezeichen, es ist also eine Frage 2. Langzeitfolgen ist nicht das gleiche Wort wie Langzeitstudie 3. Es gibt mathematische Methoden um Aussagen über den Verkauf einer Krankheit machen zu können. Und 4. 'Zuerst denken dann schreiben' bei sich selber anwenden
  • Kari Baldi #WirAlleSindCorona 24.03.2020 08:19
    Highlight Highlight Schaut man sich die Bilder aus Asien an, dann fällt auf, dass es – im Gegensatz zum Westen - praktisch keine Übergewichtigen gibt. Also keine mit BMI Ü25. Übergewicht führt zu Diabetes, Bluthochdruck, Herz- und Kreislaufproblemen, Stoffwechselerkrankungen. Also alles potentielle Corona-Risikokandidaten. Von den Rauchern ganz zu Schweigen. Klammert man einfach aus. Weil zu viele davon betroffen sind. Auch Jüngere. Aus Politik, Wirtschaft, Kultur. Wenn man mich gesunden Ü65 isoliert, dann bitte auch die oben aufgeführten...
    • phreko 24.03.2020 11:33
      Highlight Highlight Und trotzdem ist das Durchschnittsalter der Toten in Italien bei 79.5 Jahren.

      Du hast deine Vermögensbildungs abgeschlossen, erhälts fix deine Renten, möglicherweise besitzt du eine Immobilie und trotzdem willst du aus Fairnessgründen denjenigen, die dein jetztiges Leben finanzieren, die Wirtschaft komplett abwürgen, so dass eine Depression droht?
    • Kari Baldi #WirAlleSindCorona 24.03.2020 16:01
      Highlight Highlight phreko: Diejenigen alten Menschen, die jetzt sterben, haben sich angesteckt bevor man die Massnahmen getroffen hat. Jetzt sind die Rentner Zuhause und weitgehendst isoliert. Lässt man jetzt die restlichen Risikogruppen - wie beschrieben - wieder arbeiten und das sind viele, dann infizieren sich diese auch und sterben weg. Ein 2-3-monatiger Shutdown wird die Wirtschaft überleben. Und dank eines funktionierenden Sozialstaats werden die Jungen unterstützt. Köppels Welt ist eben schwarz-weiss.
  • bebby 24.03.2020 08:16
    Highlight Highlight Wenn man alle über 65 jährigen in Heimquarantäne schickt und alle anderen sich frei bewegen dürfen, dann hat das eben den Vorteil, dass weiterhin alles funktioniert wie bisher. Und es ist relativ einfach umsetzbar. In meinem Bekanntenkreis wird das eh schon so praktiziert.
    Das mit den Risikopersonen ist deutlich komplizierter und kaum umsetzbar. Abgesehen davon sind die meisten davon eh schon zu Hause. (vom Arbeitgeber nach Hause geschickt)
    Ein weiterer Vorteil von dieser Lösung ist, dass die restliche Bevölkerung sich dann anstecken lassen und eine Herdenimmunität entstehen kann.
    • Lioness 24.03.2020 09:11
      Highlight Highlight Ü65 jährige fahren fürs Rote Kreuz, liefern Mahlzeiten, hüten Enkel, betreuen Tiere während Ferienabwesenheiten, sind in Vereinsvorständen, etc.. Wenn wir alle Ü65 wegsperren ist der Alltag mitnichten wieder ganz normal.
    • Wetterleuchten 24.03.2020 10:32
      Highlight Highlight Ich hoffe, dass ü-65 jetzt nun wirklich keine Enkel mehr hüten. Der Rest ist mit Abstandsregeln und Hygienemassnahmen vertretbar.
    • Lioness 24.03.2020 13:28
      Highlight Highlight Gratuliere Wetterleuchten, sie haben es nicht begriffen. Die Ü65 jährigen machen im Moment gar nichts davon. Was korrekt ist. Wenn wir alle anderen wieder ins normale Leben zurückgehen, fehlen die Ü65 jährigen eben immer noch bei genau diesen Arbeiten, die sie normalerweise ausführen. Somit ist ein sogenantes normales Leben ohne die Ü65 Jährigen nicht möglich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pummeleinhorn 24.03.2020 08:14
    Highlight Highlight Bin absolut dagegen nur Ältere und Risikogruppen wegzusperren wir haben wohl vergessen das auch wir mal alt werden oder auf einmal zu den Risikogruppen gehören können solche Forderungen machen mich sauer nur, weil gewisse Leute nicht mal für paar Wochen auf ihr Luxus leben verzichten können sperren wir einfach mal all die Menschen weg wo sowieso schon mit der Einsamkeit zu kämpfen haben einfach nur egoistisch
    • Tagedieb 24.03.2020 10:57
      Highlight Highlight merci - Geht mir genau gleich!
    • bebby 24.03.2020 14:11
      Highlight Highlight die Alternative heisst alle zu Hause...sorry, aber das macht noch weniger Sinn
    • dorfne 25.03.2020 12:01
      Highlight Highlight Es gibt unter den unter 65zig-Jährigen jede Menge Risikopatienten. Zucker, Herz, Rauchen, Alkohol, Übergewicht, Bluthochdruck, usw.. Das Rentner-Bashing fing an bei der Rentendiskussion (die Alten verbrauchen unsere künftigen Renten) und hört offenbar nicht mehr auf. Ich wiederhole mich gerne: 45 Jahre Erwerbsleben, Steuern zahlen, die Sozialkassen füllen und
      Kinder grossziehen und zum Dank dann Geringschätzung, ja Hass. Danke.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Thomas G. 24.03.2020 08:12
    Highlight Highlight Wer das vordert kann nicht rechnen.
  • Sándor 24.03.2020 08:09
    Highlight Highlight Hauptsache die Anleger bekommen ihre Dividenden.
  • Lucida Sans 24.03.2020 08:08
    Highlight Highlight Wegsperren? Denkt daran, jeder Strafgefangene hat das Recht auf einen täglichen Hofgang.
    • phreko 24.03.2020 09:17
      Highlight Highlight Garantiere dir, dass viele darauf verzichten würden, wenn dieser Hofgang lebensgefährlich wäre.
    • dorfne 25.03.2020 12:09
      Highlight Highlight @phreko. Sie sind mir ja ein ganz Trolliger. Ist er eben nicht! Das Virus wird durch Tröpfchen übertragen und nicht durch die Luft, die die Tröpfchen nur verteilt. Ich huste und niese denLeuten draussen ja nicht ins Gesicht, sondern wahre grossen Abstand zu ihnen. Wäre es die Luft, würde auch das Wegsperren, der von
      Ihnen so verehrten Senioren*Innen nicht mehr helfen. Garantiert.
  • COVID-19 ist Evolution 24.03.2020 08:00
    Highlight Highlight Herr Blunschi schreibt verkürzt. Das Virus wird nahezu alle infizieren, früher oder später. Gesunde wie Alte und Gefährdete.

    "Sie müssten im Extremfall abgeschirmt werden, bis ein Medikament oder Impfstoff vorliegt" ist falsch. Die Herausforderung der Kapazität in den Spitälern ist real.

    Statt die Entwicklung dem Zufall zu überlassen kann man die Verfügbarkeit der Spitäler gezielt steuern: zuerst die Gesunden infizieren lassen, diese helfen die Herden-Immunisierung zu bauen. Danach Alte und Kranke dosiert natürlich immunisieren.

    Das ist ein rücksichtsvoller Ansatz, kein diskriminierender.
    • bokl 24.03.2020 08:19
      Highlight Highlight "Das ist ein rücksichtsvoller Ansatz, kein diskriminierender."
      Vor allem ist es ein dummer Ansatz.
    • Donald 24.03.2020 08:26
      Highlight Highlight Auch viele Leute, die nicht ins Spital müssen werden Langzeitfolgen haben. Auch die Gesunden müssen geschützt werden. Immunisieren ist bestenfalls eine mathematische Spielerei.
    • Matti_St 24.03.2020 08:30
      Highlight Highlight Herdenimunität wurde bisher an 4 Affen bestätigt. Aber es gibt auch Fälle, die sich mehrmals infiziert haben.

      Wo ist dein Beweis, dass Herdenimunität tatsächlich funktioniert? Wissenschaftliche Beweise gibt es nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • sheshe 24.03.2020 07:59
    Highlight Highlight 27% der Schweizer sind aktive Raucher. Viel Spass dabei, die alle wegzusperren...
    • elco 24.03.2020 08:23
      Highlight Highlight
      Die Prävalenz des Rauchens beträgt laut WHO-Daten in China 50.5 % unter Männern und 2.1 % unter Frauen, d.h. es rauchen dort nahezu ausschließlich Männer, was die Datenanalyse vereinfacht. In den 5 Studien wurden insgesamt 899 Männer und 165 Raucher erfasst. Unter der gerechtfertigten Annahme, dass alle Raucher Männer waren, betrug demnach die Raucherquote unter COVID-19 Patienten 18 % gegenüber 50 % in der Gesamtbevölkerung.
      Bei unvoreingenommener Betrachtung legen die bisher veröffentlichten Daten also nahe, dass Rauchen die Infektion nicht fördert sondern davor schützt.
    • Saraina 24.03.2020 08:34
      Highlight Highlight ...und die Übergewichtigen gleich mit.
    • famefo 24.03.2020 09:23
      Highlight Highlight Wer nur Raucher ist, gehört zu keiner Risikogruppe. Auch wenn die Lunge angeschlagen ist und ein Verlauf dadurch schneller und kritischer sein kann, ist das Immunsystem, im Gegensatz zu den Älteren und Vorerkrankten, intakt und kann das Virus besiegen bevor die Lunge kritisch betroffen ist. Kein Grund 27% der Bevölkerung zu verängstigen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • M.Ensch 24.03.2020 07:59
    Highlight Highlight Irgendwann muss der Lockdown schrittweise gelockert werden. Geordnet und diszipliniert. Auch wenn das Virus noch nicht ganz besiegt ist. Sicher ist dabei, dass die Risikogruppen am längsten zu Hause bleiben müssen. Die Herausforderung besteht darin, den richtigen Zeitpunkt zu erkennen und das Ganzheitliche nicht aus den Augen zu verlieren.
  • Rudolf VII 24.03.2020 07:56
    Highlight Highlight Das Virus wird nicht einfach verschwinden, auch nicht nach dem lockdown. Es wird bleiben sich mutieren und wir werden mit ihm leben müssen wie mit allen anderen Viren. Natürlich müssen wir die Hochrisikogruppe schützen. Welches die beste Lösung ist oder gewesen wäre werden wir erst in der Rückblende wissen.
    • Wolf von Sparta 24.03.2020 08:43
      Highlight Highlight Absolut!! Sie sprechen es aus.
      Das Virus wird sich nicht in Luft auflösen, sondern wahrscheinlich so weit mutieren, dass wir es zu normalen Grippeviren zählen werden.
    • Aglaya 24.03.2020 09:42
      Highlight Highlight @Wolf von Sparta

      Corona und Influenza sind zwei verschiedene Stämme. Das SARS-CoV-2 Virus kann vielleicht so weit mutieren, dass es für den Menschen weitgehend harmlos wird, es kann aber nicht zu einem Influenza (= Grippe) Virus mutieren.
    • COVID-19 ist Evolution 24.03.2020 09:54
      Highlight Highlight @Wolf von Sparta: Es ist nicht die Mutation des Virus. Es ist die Konditionierung des Immunsystems welches COVID-19 zur "Grippe" werden lässt. Die Mutation des Virus wird dafür sorgen dass wir immer wieder daran erkranken, so wie bei der Grippe auch. Jedoch wird durch die Konditionierung des Immunsystems die Erkrankung wesentlich weniger schwer sein, da das Immunsystem schneller reagieren kann. Wie bei der Grippe wird es auch mit COVID-19 immer wieder Tote zu beklagen geben. Das ist der Lauf der Dinge die sich nicht ändern lassen. Auch eine Impfung ist immer nur zu teilen erfolgreich.
  • FRILIE 24.03.2020 07:51
    Highlight Highlight Liebe leute ich weiss ich werde wieder geblitzt ist mir aber egal... eins sollte man bedenken unser verhalten ist nicht erst seit corona bedänklich sondern schon länger unsere welt konnte nicht atmen, co2 ausstos, brände, Überschwemmungen usw. die wirtschaft ist nicht unser gut sondern unsere gesundheit. Seit nicht naiv zu glauben das politiker unsere gesundheit fördern sondern die Wirtschaft. Wo Wurde das geld die letzen Jahre investiert? So wie es aussieht nicht in das gesundheitssystem wo es hingehört, unser pflegepersonal sowie Ärzte kriegen abgelaufene sachen.
    #newworldpoliticnow
    • Aurum 24.03.2020 08:56
      Highlight Highlight Wenn die Gelegenheit für einen Systemwechsel da wäre, dann jetzt. Ewiges Wirtschaftswachstum kann und wird niemals funktionieren. Auch durften wir erleben, wie in dieser kurzen Zeit unsere Umwelt schlagartig besser wurde (Bessere Luft in China/Italien, klare (nicht saubere) Kanäle in Venedig, wo die Fische zurückkehren...).
      Ohne die Natur klappts nicht. Ich hab aber leider eher die Befürchtung, dass wir zum Status Quo zurückkehren werden, als ob nie was gewesen wär und wir dann Umwelttechnisch wieder mit der selben leier von vorne beginnen können.
    • Gubbe 24.03.2020 09:02
      Highlight Highlight FRILIE
      " unser Pflegepersonal sowie Ärzte kriegen abgelaufene Sachen".
      Aber doch wohl nur in dramatischen Bergdoktorfilmen.
    • Gubbe 24.03.2020 12:00
      Highlight Highlight Aurum
      Systemwechsel, ja was denn?
      Gleicher Lohn für alle?
      Jedem sein Haus?
      Gratis Krankenkasse?
      Astronomische Steuern auf SUVs?
      Es ging uns noch nie so gut wie heute (ohne Corona), und immer wieder kommen Leute mit dieser dubiosen Forderung. Wieso, was passt euch den nicht, und was wollt ihr?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Trompete 24.03.2020 07:51
    Highlight Highlight "Das schlägt auf die Psyche, wenn gleichzeitig die Mehrheit der Bevölkerung das Leben geniessen darf."

    Haben Sie einen Beleg (wissenschaftliche Mehrheitsmeinung), dass nicht das eingezwängt sein an sich, sondern das Wissen darum, dass andere weniger Einschränkungen erdulden müssen, die Psyche belastet?

    Aber ich weiss ja: Analyse = subjektiver Artikel, welcher theoretisch kein Funken Wahrheit enthalten muss.
  • elco 24.03.2020 07:46
    Highlight Highlight Weltumspannend werden die Notenpressen hochgefahren, mit gigantischen Summen werden Schuldenberge angehäuft. Es ist unsere Jugend welcher wir den Scherbenhaufen hinterlassen und welche die Suppe auslöffeln darf. Aber Hauptsache moralisch einwandfrei...
    • Fairness 24.03.2020 08:18
      Highlight Highlight Hast du einen besseren Vorschlag?
    • bokl 24.03.2020 08:20
      Highlight Highlight 10% Erbschaftssteuer zur Schuldentilgung -> Problem gelöst
    • FrancoL 24.03.2020 08:35
      Highlight Highlight Man sollte nicht von Moral sprechen, wenn man keine Lösung anbieten kann die auf ihre Moralität hin geprüft werden kann.
    Weitere Antworten anzeigen
  • manchmalnervts 24.03.2020 07:45
    Highlight Highlight Ich habe mich beim Lesen des Artikels ziemlich genervt. Die Aussagen sind meiner Meinung nach völlig unreflektiert und schlecht recherchiert. Gerade die Aussage von Herrn Vernazza war eine ganz andere. Seine Hauptaussage war, das Virus wird nicht mehr verschwinden. Also wie geht man basierend auf wissenschaftlicher Basis damit um, damit die Gesellschaft sich möglichst schnell dagegen immunisiert. Denn wir können uns nicht für Jahre einsperren. Konkret empfahl er sich darüber Gedanken zu machen. Und die Jungen sind am besten Geeignet für die Immunisierung, weil das Risiko am kleinsten ist.
    • Snowy 24.03.2020 08:48
      Highlight Highlight Danke für diese richtige und wichtige Einordnung.
    • Hiker 24.03.2020 09:16
      Highlight Highlight Mich nerven auch gewisse Dinge. Zb. wenn man fordert einfach mal alle bis 60 anstecken zu lassen ohne zu wissen was genau passieren wird. Gut möglich, dass dann trotzdem das Gesundheitssystem überlastet wird und gerade dadurch viele dabei sterben werden. Dazu braucht es keine Studien. Mit Menschenleben experimentiert man nicht! Das ist höchst unmoralisch und solche Forderungen nerven wirklich.
  • champedissle 24.03.2020 07:44
    Highlight Highlight Es gab schon einmal solche Ueberlegungen und damals wurden sie knallhart durchgeführt. Es begann 1933. Die Schweiz übernahmj damals mit der Einführung des "Judensterns" eine skanalöse und schreckliche Vorreiterrolle. Sind wir jetzt wieder soweit. Man sperrt die weg "die schuld sind, dass es uns schlecht geht, wir eingesperrt sind, uns nicht vergnügen dürfen". Wollen wir das wirklich?
    • andrew1 24.03.2020 08:05
      Highlight Highlight Drastische situationen erfordern drastische massnahmen. 2-3 monate zu hause bleiben ist weniger schlimm als viele todesopfer zu beklagen. Bei einer gefahr muss man sich halt anpassen und einschnitte in die freiheit in kauf nehmen. Es ist ja nur zum schutz aller und vor allem der betroffenen. Man kann sich dafür dann das ganze übrige leben wieder frei und ohne angst bewegen(hoffentlich!)
    • Plan B 24.03.2020 08:10
      Highlight Highlight Also bitte... Bei dieser Forderung geht es um die Gesundheit der alten und Kranken (gehöre dazu). Es gibt immer noch sehr viele rentner die Ihren Einkauf selbst erledigen. Dies dürfte im Moment einfach nicht mehr sein. Die grösste gefahr geht unterdessen fast in einem Supermarkt aus. Dadurch benutzen Sie auch die ÖV und machen gleich noch einem Spaziergang im freien.
      Dies sollte doch unterbunden werden. Ich habe vollstes Verständis für die Rentner und Kranken. Aber es ist einfavh zu gefährlich im Moment.
    • Curly Turkey 24.03.2020 08:31
      Highlight Highlight Der Vergleich ist eine massive Verharmlosung des Holocaust.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eisvogel 24.03.2020 07:43
    Highlight Highlight Wer sich überhaupt auf diese Diskussion einlässt, muss sich bewusst sein, dass er/sie aus irgendeinem zukünftigen Grund zu einer Gruppe von Wegzusperrenden gehören könnte. Analog dazu aus einem anderen Kontext: als sie die Kommunisten holten, habe ich nichts gesagt. Als sie die Juden holten, habe ich nichts gesagt, als sie die Behinderten holten, habe ich nichts gesagt. Als sie mich holten, war niemand mehr da, der etwas hätte sagen können. Zugegeben, der Kontext ist nicht vergleichbar, das Muster schon.
    • CalibriLight 24.03.2020 09:21
      Highlight Highlight Den Holocaust und das Naziregime mit solchen Aussagen zu verharmlosen finde ich ziemlich daneben.
    • Hiker 24.03.2020 09:24
      Highlight Highlight Diejenigen die Sie geblitzt haben, haben die Botschaft nicht verstanden. Einfach einen Teil der Gesellschaft in Geiselhaft zu nehmen ist schändlich. Zudem ist nicht erwiesen, dass dieses Verhalten etwas an der Sache verbessern würde. Es ist gut möglich, dass damit noch mehr Todesfälle provoziert würden. Mit Menschenleben experimentiert man nicht!
    • Eisvogel 24.03.2020 09:55
      Highlight Highlight CalibriLight
      Kannst du lesen? Genau deshalb habe ich ja geschrieben, der Kontext sei nicht vergleichbar, das Muster schon.
    Weitere Antworten anzeigen
  • kev 24.03.2020 07:40
    Highlight Highlight Nicht zu vergessen wäre es einfach unmenschlich Menschen, welche eh schon einsam sind und eher wenig Kontakt zur Aussenwelt haben komplett zu isolieren. Auch alte Menschen sind in der Lage sich die Hände zu waschen und abstand zu halte. Nur weil es einige Fälle gibt, welche sich auch hier nicht an die Regeln halten, kann es nicht korrekt sein, 1.7 Millionen dafür zu bestrafen
  • dracului 24.03.2020 07:40
    Highlight Highlight Roger Köppel sollte nicht nur nur rechtsextremes Gedankengut von der ganzen Welt importieren und Leute damit anstecken. Langfristig ist eine Herdenimmunisierung zwar das Ziel, aber eben ohne Überlastung des Gesundheitssystems. Deshalb hat nur eine „flache Kurve“ am wenigsten negative Auswirkungen - sowohl für die Wirtschaft als auch für alle Menschen, die Hilfe benötigen. Es ist genau dieser Kompromiss, den das BAG und der BR ausbalanciert. Zudem ist jede Besserwisserei und Hetze im Moment für die Solidarität untereinander kontraproduktiv!
    • Dong 24.03.2020 08:24
      Highlight Highlight Hört doch bitte auf mit dieser Herdenimmunisierung und rechnet das selber mal durch: Wenn wir 1000 Betten für Corona-Patienten haben, und 10% der Infizierten 10 Tage lang ein Spitalbett brauchen, dann können wir 1000 Ansteckungen pro Tag „verarbeiten“. Bei einer Bevölkerung von 8 Mio. sind wir also nach 8000 Tagen durch, das sind 24 Jahre! Oder rechne ich falsch?
    • Hiker 24.03.2020 11:07
      Highlight Highlight Ich glaube an Ihrer Rechnung ist was falsch. 1000 Betten sind 10 Tage besetzt ok? Dann können pro Tag 100 Neuansteckungen aufgenommen werden richtig? Dann sind ja 2 Mio Alte Menschen in Quarantäne und bestenfalls aus der Betrachtung raus. Also 600’000/100= 6000Tage ok? 6000/365= 16 Jahre und 160 Tage! Immer noch gewaltig. Wenn die Zahl von 10% stimmen würde! Wären es nur 1% dann 60‘000/100=600, 600/365= 1 Jahr und 235 Tage. Während dieser Zeit wären sämtliche Intensivbetten total ausgelastet! Unmöglich sich auf sowas einzulassen.
    • mrmikech 24.03.2020 11:13
      Highlight Highlight Dong und Hiker, es wird doch bald medis geben, und impfungen! Hab geduld!
    Weitere Antworten anzeigen
  • malu 64 24.03.2020 07:35
    Highlight Highlight Diejenigen, die freiwillig zumachen, werden große Mühe haben, wieder auf die Beine zu kommen, viele suchen sich andere Lieferanten.
  • Dong 24.03.2020 07:35
    Highlight Highlight Wir reden da von 20% der Bevölkerung, die „vulnerabek“ sind, ausserdem brauchen nicht wenige davon Betreuung, das klappt logistisch niemals.
    Wenn alte hingegen mehr Unterstützung bei der bereits jetzt praktizierten Selbstisolation bekämen, also wenigstens Einkaufs-Service, dann wäre das natürlich gut.
    • karl_e 24.03.2020 10:50
      Highlight Highlight Ich suche schon lange nach einem Einkaufsservice und finde keinen in der Grossstadt Winti.
    • Hiker 24.03.2020 13:12
      Highlight Highlight karl_e, das kann ich fast nicht glauben? Versuchs mal bei der evangelischen oder katholischen Kirche. Die haben das für Risikogruppen bei uns organisiert.
  • Ohniznachtisbett 24.03.2020 07:29
    Highlight Highlight Eins ist klar, der Status quo ist nichts was länger als 8 Wochen (und das ist schon verdammt lang) aufrecht zu halten ist. Wir riskieren damit häusliche Gewalt, Übergewicht, Bewegungsmangel, psychische Probleme, von den wirtschaftlichen Folgen ganz zu schweigen. Wir müssen uns tatsächlich überlegen, was ab dem 30. April (ca.) passieren soll.
    • Hiker 24.03.2020 09:31
      Highlight Highlight Da mögen Sie recht haben. Nur wissen weder Sie noch ich noch sonst jemand was genau weiter passiert. Die jetzige Strategie scheint über alles gesehen die beste zu sein. Es ist alles spekulativ und wir sollten nicht anfangen mit Menschenleben zu experimentieren indem wir dazu übergehen Strategien zu wechseln wie es lustig ist.
  • Queen C 24.03.2020 07:27
    Highlight Highlight Ich weiss nicht, was von der Forderung, nur die Risikogruppen zu idolisieren, zu halten ist.

    Das Argument aber, dass es den Isolierten schlecht geht, weil die anderen nicht isoliert sind, finde ich schwach.

    Ebenso die Überlegung, wie man die 20% Gefährdeten isolieren soll.

    Ein Land auf unbestimmte Zeit komplett runterzufahren finde ich verhältnismässig einschneidender und schwieriger zu bewerkstelligen als die zwei genannten Einschränkungen.
    • Hiker 24.03.2020 09:41
      Highlight Highlight Wenn es denn erwiesen wäre, dass diese von Ihnen favorisierten Methoden unter dem Strich erfolgreicher wären. Das ist es nämlich nicht. Kein einziges Land hat bisher solche Massnahmen umgesetzt. Warum wohl? Wenn bei der nächsten Pandemie die Jungen die Gefährdeten wären, sperren Sie dann die ein? Praktisch alle Spezialisten haben sich gegen solche Massnahmen ausgesprochen weil sie das als zu gefährlich für alle eingestuft haben.
    • Queen C 24.03.2020 11:35
      Highlight Highlight Ich hab nie geschrieben, dass ich diese Methoden favorisiere. Ich hinterfrage bloss die zwei genannten Argumente.
  • buddelflink 24.03.2020 07:25
    Highlight Highlight Ist es denn keine Option mehr, durch die getroffenen Massnahmen und Einschränkungen die Zahl der Infizierten in ein paar Wochen auf nahe 0 in der Schweiz zu bekommen?
    Erst wenn das nicht gelingt, wäre es doch an der Zeit über den weiteren Weg zu diskutieren.
    • maylander 24.03.2020 09:00
      Highlight Highlight Das wäreder asiatische Weg.
      Die Massnahmen müssten aber noch verschärft werden. Dafür wäre ein Ende absehbar. In der Zwischenzeit müsste man dann die Produktion an Masken und anderen Dingern hochschrauben. Es braucht dann für jeden Schweizer mehrere Masken pro Tag.
    • buddelflink 24.03.2020 09:33
      Highlight Highlight @maylander, schauen wir doch mal, wie die derzeitigen Massnahmen wirken. Es hängt ja auch immer davon ab, wie stark verbreitet das Virus in der Bevölkerung (unerkannterweise) schon ist. Ich habe Hoffnung, dass wir mit den getroffenen Einschränkungen die Situation schon gut in den Griff bekommen, aber wir werden das erst in einigen Tagen wissen können.
  • Spooky 24.03.2020 07:18
    Highlight Highlight Immer fragen, wem nützt's?
    • Nick Name 24.03.2020 07:51
      Highlight Highlight Was?
    • Spooky 24.03.2020 11:25
      Highlight Highlight @Nick Name

      IMMER FRAGEN: WEM NÜTZT'S ?
    • Nick Name 24.03.2020 11:43
      Highlight Highlight Bitte nicht gleich schreien, ich kann m.E. ganz ordentlich Kleinbuchstaben lesen.

      Also, erweitert: Was ist in Ihren geschätzen Augen «'s», hier, jetzt, in Ihrem Kommentar, auf den Artikel oben bezogen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • batschki 24.03.2020 07:11
    Highlight Highlight Solange wir nicht wissen, wer warum vulnerabel ist, und die Beatmung offenbar sehr gut nützt, ist es ungerecht und nicht sinnvoll, irgendeine Bevölkerungsgrupppe wegzusperren. Die Warnungen vor Aspirin und Ibuprofen waren falsch, bei den ACE-hemmern und Sartanen (Blutdruckmittenln) ist noch unklar, ob sie eher schaden oder sogar nützen. Jede Person reagiert auf ihre Art und wir haben KEINE Ahnung.
    • Lami23 24.03.2020 07:22
      Highlight Highlight Wie kommst du darauf, dass Beatmung sehr gut nützt?
    • Fiesekatzekratzetatze 24.03.2020 07:39
      Highlight Highlight Kommst Du mit Covid19 an ein Beatmungsgerät beträgt deine Überlebenschance ziemlich genau 50% was ich nicht als besonders gut erachte.
    • batschki 24.03.2020 07:39
      Highlight Highlight Aus einer Zeitung am Wochenende. Schrieb ein Pneumologe, die Lungen seien bei Covid noch viel besser dehnbar als bei SARS, weshalb auch die Todesrate kleiner sei.
    Weitere Antworten anzeigen
  • PC Principal 24.03.2020 07:11
    Highlight Highlight Die Frage ist, was ist die Alternative? Das Virus wird in ein paar Monaten nicht einfach weg sein.
    • Nick Name 24.03.2020 07:24
      Highlight Highlight Es geht doch im Moment ganz einfach darum, die Gesundheitssysteme weltweit nicht einfach kollabieren zu lassen, denn das hätte ziemlich schlimme Folgen. Diese Gefahr ist JETZT da – sie wird sich mit den Wochen und Monaten entschärfen.
    • PC Principal 24.03.2020 07:33
      Highlight Highlight @Nick: Die Gefahr wird auch noch in ein paar Monaten da sein.
    • phreko 24.03.2020 08:14
      Highlight Highlight @nick name: also unbedingt nur kurzfristig denken?

      Ich sehe schon, dass die Junge Bevölkerung auch diese Rechnung zu begleichen hat, während dann die Alten weiterhin die gleiche Rente bekommen werden und in ihrem EF-Häuschen leben werden, da der Bund alles unternehmen wird um einen Immocrash zu verhindern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • -thomi- 24.03.2020 07:10
    Highlight Highlight Ich glaube nicht, dass sich der Zustand jetzt mehr als ein, zwei Monate erfolgreich aufrecht erhalten lässt. Da drehen dann auch jüngere Leute wohl komplett durch. Dann hat man ein noch grösseres Problem, als das Virus. Letztlich wird nichts anderes übrigbleiben, als das Ding durchzuseuchen. Das heisst, wenn die Kurve langsam abflacht, wird es Zeit darüber nachzudenken, wie man ganz langsam wieder zur Normalität übergeht. Überlegungen wie jene von Herrn Köppel sind egoistisch und geschmacklos. Und sie zeigen sein wahres Gesicht. Die Wähler werden sich daran erinnern (gerade wohl die älteren).
    • BVB 24.03.2020 07:20
      Highlight Highlight Warum sollten die jüngeren Leute durchdrehen?
    • _kokolorix 24.03.2020 07:39
      Highlight Highlight Dein letzter Satz ist wohl Wunschdenken. Die ältere Generation wird zwar von Linken und Netten gepflegt und unterstützt, aber sie wählen unverdrossen die Partei die diese verunglimpft und verhöhnt...
    • mrmikech 24.03.2020 07:57
      Highlight Highlight Das Virus wird sich eh verbreiten, es geht nur um das tempo: langsam ist besser weil wir dann die Kapazitäten haben um erkrankte zu behandeln. Dazu, es wird wahrscheinlich sehr bald antivirale mitteln geben die dem verlauf der Krankheit bremsen, und neue Antikörpertests werden diejenige die es schon hatten (aber es jetzt nicht wissen) erlauben wieder normal zu arbeiten etc. So können wir langsam das öffentliche leben wieder zurückbringen ohne allzu grosse schaden. Für die nächste welle haben wir dann vielleicht schon die Impfungen dazu.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nick Name 24.03.2020 07:09
    Highlight Highlight Danke für die zwar kurze, aber doch mal etwas konkrete Betrachtung einer populistischen Forderung.
    • Latryx 24.03.2020 08:36
      Highlight Highlight Auf den Punkt!
  • Kladyr 24.03.2020 07:07
    Highlight Highlight Im Job mehr zu tun als üblich & gleichzeitig (Klein-)Kinder zu Hause, da wir die Kinder freiwillig nicht in die Kita schicken. Aber ich nehme dies Einschränkungen hin und versuche solidarisch zu sein. Aber dann erwarte ich insbesondere auch von den Älteren und der Risikogruppe, dass sie diese Einschränkungen auf sich nehmen und sich daran halten.
    • regen 24.03.2020 07:44
      Highlight Highlight korrekt, als knapp ü65iger staune ich ab und zu auch, wie einige (wenige) gleichaltrige immer noch nichts gemerkt haben (wollen) oder die massnahmen grosszügig interpretieren.....geht im moment einfach nicht.
      und hätte das bag genau im sinne von herrn köppel gehandelt, würde dieselbe person das aktuelle regime propagieren und auch da die kompetenz des br in frage stellen.
      kennen wir diesen pappenheimer doch afängs.....
  • wintergrün 24.03.2020 06:56
    Highlight Highlight Guter Artikel, endlich lässt man mal jüngere betroffene zu Worte kommen.
    Merci
    • FrancoL 24.03.2020 08:41
      Highlight Highlight Die Wahrheit, die man zudem gerade in der Lombardei 1 zu 1 miterleben kann, ist nicht gefragt. Zu sehr hat man sich auf ein Szenario fixiert und will es als Realität verkaufen. IN einer Zeit in der wir problemlos über die Grenzen schauen können finde ich dies mehr als fahrlässig.
  • elco 24.03.2020 06:55
    Highlight Highlight Immer schön reisserisch... Niemand redet von wegsperren, aber Gedankenverbote sind auch nicht hilfreich. Uns sollte allmählich allen klar sein, dass wir auf eine gewaltige Depression zusteuern, wenn wir - wie jetzt passiert - die gesamte Weltwirtschaft grounden. Massenarbeitslosigkeit, Verarmung und Verelendung werden die folgen sein. Das sind keine guten Voraussetzungen, für Niemanden, schon gar nicht für die Alten und die Kranken.
    • Amboss 24.03.2020 08:09
      Highlight Highlight @elco: ääääääh doch. Roger Köppel redet von Wegsperren. "Kranke und Gefährdete isolieren" heisst genau das.
      Denn "Gefährdet" ist grundsätzlich Mal die gesamte Bevölkerung ca. ab 60 Jahren.

      Ich bin auch der Meinung, dass die jetztigen Massnahmen nicht für die Ewigkeit sein können. Ich denke man sollte ab Mitte April anfangen, die Einschränkungen langsam zu lockern, zB Coiffeur, Restaurants, Geschäfte, Schulen eingeschränkt wieder zu öffnen und gleichzeitig die Entwicklung der Coronafälle sehr gut beobachten. Ich nehme an, dies ist auch die Idee des BR
  • Bgribi 24.03.2020 06:55
    Highlight Highlight Und noch etwas an die leute die denken dass dies eine gute wahl sein könnte. Bedenkt euren umgang und worte! Ihr seid vermutlich die ersten die dann damit ins spital rennen und dann könnte es heissen, sorry keinen platz mehr für dich. Wir müssen dieses problem solidarisch lösen. Es betrifft uns alle!
    • Hamudi Dudi 24.03.2020 08:13
      Highlight Highlight Warum sollten diese Leute vermutlich die ersten sein, die damit ins Spital rennen?
  • JohnDoe 24.03.2020 06:53
    Highlight Highlight 1 bis 2 Monate schaffen wir unter diesen Bedingungen, danach wird der Wind drehen und diejenigen die heute nach Rücksicht schreien, werden die ersten sein, welche das nicht mehr wollen.

    Refuges welcome, ah nein doch nur ein paar und wir wusdten ja nicht, dass Kriegstraumata und Kulturschock zu Problemen führen.

    Lieber nun bereits für die Zeit nach der Quarantäne Ideen sammeln, damit der Virus möglichst unter Kontrolle bleibt. Ein weiteres Problem wird die Ferienverschiebung. Sommerferien ohne Reisen? Dann verschieben wir s mal Kollektiv in den Herbst.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 24.03.2020 08:43
      Highlight Highlight Mindesten 18 Monate muss die Sperre aufrecht erhalten werden, um das Virus einzudämmen. Das dürfen Politiker nicht sagen, weil sonst Aufruhr und Aufstand vorprogrammiert sind. Seuchenexperten aber sagen in Fachpublikationen genau dies.

      Die Leute können also schon mal für die Herbstferien 2021 sparen. Vielleicht auch erst Frühlingsferien 2022. Davor wird's wohl nichts werden.
    • Ferd Blu 24.03.2020 09:54
      Highlight Highlight @Antinatalist, gewisse Experten sagen aber das eine gezielte Durchseuchung deutlich besser ist. 18 Monate? Das wird man nicht mal 2 Monate aufrecht erhalten. Wenn sich das Virus mutiert dann wird es deutlich harmloser und Impfungen machen keinen Sinn mehr, da es dann verschiedene Mutationen gibt, für die Erkältung gibts ja auch keinen Impfstoff. Weil es das nicht bringt und gefährlich ist es nicht. Ausserdem finde ich es widerlich das du ernsthaft 18 Monate forderst aufgrund ziemlich widerlicher Experten. Man sollte gegen solche Leute vorgehen.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 24.03.2020 14:51
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tomara 24.03.2020 06:53
    Highlight Highlight Da Kinder und Jugendliche das Virus in sich tragen können, ohne Symptome zu haben, macht es doch Sinn, diese einzuschliessen, damit die älteren Menschen wieder an die frische Luft gehen können.
    • batschki 24.03.2020 07:42
      Highlight Highlight ;-)
    • phreko 24.03.2020 08:16
      Highlight Highlight Wer bezahlt dann die Rente?
    • Latryx 24.03.2020 08:38
      Highlight Highlight Hahaha! Genau richtig!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antichrist 24.03.2020 06:51
    Highlight Highlight Es gibt nur eine Lösung. Alle 8 Mio Einwohner müssen getestet werden und die positiven isoliert. In Zukunft wird an der Grenze jeder getestet werden müssen, der das Land betritt.
    • Fiesekatzekratzetatze 24.03.2020 07:42
      Highlight Highlight Bringt nichts wenn die Inkubationszeit bis 14 Tage dauern kann. Da wird einer an Tag 5 als Virus-frei getestet, darf sich frei bewegen und kann etliche anstecken. Genau darum sind wir ja heute in dieser Lage.
    • Unicron 24.03.2020 07:52
      Highlight Highlight Am besten importieren wir 8 Millionen Ärzte, damit die Tests auch alle genau gleichzeitig gemacht werden.
      Oder wie stellst du dir das vor? Kannst du dir das vorstellen wie lange es dauert 8 Millionen Menschen zu testen? In der Zeit zwischen dem ersten Test und der letzten Auswertung hast du längst Tausende neue Ansteckungen welche wieder nicht erkannt wurden!
      Wenn das so einfach wäre, hätten wir AIDS schon vor Jahrzehnten besiegt.
    • Hiker 24.03.2020 08:02
      Highlight Highlight Das wäre das beste.... leider im Moment nicht machbar weil die Tests fehlen. Zudem würde der Virus immer wieder von neuem ausbrechen. Ob das gut wäre? Vielleicht, es würde uns Zeit geben um ein Medikament und eine Impfung zu entwickeln. Leider alles Träume bis zuverlässige Schnelltests in ausreichender Menge verfügbar sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Unicron 24.03.2020 06:50
    Highlight Highlight Ich kann mir aber vorstellen dass es für viele welche jetzt für eine solche Massnahme sind, im Nachhinein ein böses Erwachen gibt.
    Dass hoher Blutdruck eine kritische Vorerkrankung ist, hätte ich nicht gedacht/gewusst, und schwupp, schon gehöre ich in eine Risikogruppe und wurde vom Arbeitgeber ins HomeOffice geschickt.
    Da wird es noch einige geben welche gar nicht wissen dass sie besonders gefährdet sind.
    • elco 24.03.2020 07:05
      Highlight Highlight Risikogruppe ist nicht gleichbedeutend mit Hochgefährdet. Hier wird von den Medien auch viel zu wenig nachgefragt, schliesslich sollen ja alle verunsichert sein, damit sie sich an die Vorgaben halten. Es verhindert aber eine nüchterne Betrachtung. Diese bekommt man, wenn man das Alter und den Gesundheitszustand der Todesopfer anschaut.
    • Hamudi Dudi 24.03.2020 08:17
      Highlight Highlight Diejenigen, die nicht wissen, dass sie einer Risikogruppe angehören, werden sicher nicht vom Chef ins Homeoffice geschickt. Wenn man es selbst nicht weiss, woher soll es der Chef wissen?
    • CalibriLight 24.03.2020 08:38
      Highlight Highlight Das ist ja das Problematische. Ich habe einen gut eingestellten zu hohen Blutdruck und mein Arzt meinte, ich gehöre - da er mich kennt - nicht zur Risikogruppe (was ich automatisch dachte, deshalb habe ich nachgefragt).
      So gibt es auch kerngesunde 75jährige, die vermutlich weniger gefährdet sind als jüngere Vorerkrankte.
      Somit sind die Vorgaben halt einfach Richtwerte.

      Ach wenn doch einige SeniorInnen einfach weniger stur wären.....
    Weitere Antworten anzeigen
  • skisandtrail 24.03.2020 06:50
    Highlight Highlight Leider sage ich dies schon lange:
    Wir der menschliche und gesundheitliche Schaden nicht viel grösser sein durch die ganze Isolation und Restriktionen?

    Dieser Wert wird nicht messbar sein und in keiner Statistik auftauchen - doch schadet es nicht sich darüber Gedanken zu machen.
    • Nick Name 24.03.2020 07:14
      Highlight Highlight Was ist «menschlicher Schaden»?

      Aber stimmt, «dieser Wert» (wobei mir auch hier nicht eindeutig klar ist, was gemeint ist ...) ist nicht messbar. Daher ist es wohl eine ethische Frage, wie Blunschis Erörterung auch implizit zeigt. Und seine Einwände finde ich gut. :-)
    • BVB 24.03.2020 07:22
      Highlight Highlight Welchen menschlichen Schaden meinst du genau?
    • bokl 24.03.2020 07:28
      Highlight Highlight 99% der Experten sind sich einig, dass dieses "Experiment" medizinisch oder ethisch nicht vertretbar ist. Trotzdem werden einige Unverbesserliche nicht müde, genau dies als den besseren Weg anzupreisen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • SJ_California 24.03.2020 06:43
    Highlight Highlight Ein totaler Lockdown ganz am Anfang wäre wohl das beste gewesen. Da hätten möglicherweise 2-3 Wochen gereicht. Man hätte die Infektionsketten minutiös zurückverfolgen können. Die unwissend infizierten hätten keine weiteren Personen angesteckt oder höchstens diejenigen, die mit ihnen zusammenwohnen.
    • PC Principal 24.03.2020 07:08
      Highlight Highlight Schwer zu sagen. Angenommen man hätte das Ende Februar gemacht, dann wäre man Anfang März so richtig ins offene Messer gelaufen.
    • Maya Eldorado 24.03.2020 08:21
      Highlight Highlight Hätte man das gemacht und wäre das Virus dann wirklich nicht mehr bei uns, hätten wir uns aber vollkommen vom Rest der Welt abschotten müssen, dass es nicht wieder eingesschleppt, würde.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 24.03.2020 08:29
      Highlight Highlight @SJ_California: Da wird dir jeder Seuchenexperte widersprechen. Jeder. Ausnahmslos.
  • Ichweissmeinennamennichtmehr 24.03.2020 06:42
    Highlight Highlight Herr Köppel und sein unstillbaren Wunsch nach Aufmerksamkeit 🙄
  • Asmodeus 24.03.2020 06:41
    Highlight Highlight Köppel will Leute wegsperren. Passt zu ihm und seinen Gesinnungsfreunden.
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 24.03.2020 08:27
      Highlight Highlight Der Köppel hat damit gerade die SVP-Wählerschaft und deren Hauptzielgruppe verärgert. Schade, wurden die Abstimmungen verschoben. Das hätte der SVP die grösste Klatsche aller Zeiten verpasst.
    • Latryx 24.03.2020 08:41
      Highlight Highlight Ja, haben nichts aus der Geschichte gelernt und verbreiten gefährliche Ansichten... die Geldmaschinerie muss am Laufen bleiben, ohne Rücksicht auf Verluste.
    • -thomi- 24.03.2020 08:50
      Highlight Highlight Für meinen Geschmack fehlt noch so ein Bisschen der ausländerfeindliche Touch. Er könnte à la Donald Trump noch etwas mehr darauf hinweisen, dass das Virus aus China kommt. Dann wäre er richtig authentisch. Aber mal schauen. Kommt ja vielleicht noch. Der hockt ja im Moment auch zu Hause und hat nichts zu tun ausser twittern und schreiben.
  • gallix 24.03.2020 06:34
    Highlight Highlight Es ist wenig intelligent wegen einer gefährdeten Gruppe die ganze Gesellschaft in Sippenhaft nimmt.
    Man darf den jüngeren die Arbeitsplätze und damit deren Zukunft nicht kaputt machen. Deshalb müssen die Gefährdeten sich selber schützen und den Kontakt zu anderen Personen meiden, dann passiert auch ihnen nichts.
  • Panna cotta 24.03.2020 06:32
    Highlight Highlight Auf Köppel hat die Welt jetzt gerade noch gewartet. 🤦🏻‍♂
  • wasihrnichtsagt 24.03.2020 06:20
    Highlight Highlight Wie geht Ihr mit euren Eltern um, wenn sie einfach nicht hören wollen und jede Hilfe ignorieren? Bin ich der Einzige der irgendwie nicht durchdringt?
    Beim letzt Telefon schon wieder... „Mami, was beaucht ihr? Gehe für euch einkaufen.“
    Mutter: „Nichts, war gerade Einkaufen, der Migros, der mach das super, da kannst du Händ desinfizieren und sie lassen nur wenige gleichzeitig rein...“
    Es ist zum verzweifeln wie geht ihr damit um?
    • elco 24.03.2020 07:02
      Highlight Highlight Schwierig, hier bräuchte es staatlicher Druck, wie es der Kanton Uri vorgemacht hat. Aber eben, dann kommen wieder die Moralisten...
    • Ichweissmeinennamennichtmehr 24.03.2020 07:51
      Highlight Highlight Mein Schwester hat ihren Sohn geschickt, diese Argument zieht immer!
      Immer wenn man vernünftig Argumentieren will funktioniert es nicht, aber wenn der kleine Enkel bittet nicht raus und das er für sie einkaufen will damit sie nicht krank werden funktioniert es. Fies aber effektiv!
    • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 24.03.2020 08:24
      Highlight Highlight Manche Leute gehen basejumpen, andere gehen während der "aussergewöhnlichen Lage" in die Migros. Jedem Tierchen sein Pläsierchen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antinatalist ⚠ Lockdown-Fan-Club 24.03.2020 06:16
    Highlight Highlight Diese erwähnte "Normalität" ist eine Krankheit. Dahin sollten wir nicht zurück, sondern sie mindestens so ambitioniert bekämpfen, wie diese Pandemie.
  • Carl Gustav 24.03.2020 06:16
    Highlight Highlight Was bleibt uns den anderes übrig, als irgendwann zurück zur Normalität zu kommen.
    Wenn wir diese Massnahme länger als 2 Monate durchziehen, haben wir plötzlich grössere Probleme als das Virus.
  • Rethinking 24.03.2020 06:12
    Highlight Highlight Jetzt haben wir endlich mal Home Office, sind erst die zweite Woche zu Hause und schon schreien gewisse, das Ganze müsse wieder abgebrochen werden....

    Abrechen bevor die Massnahmen ziehen würde die ganze Aktion erst recht zum teuren Reinfall machen. Kosten ohne Nutzen...
    • Ichweissmeinennamennichtmehr 24.03.2020 11:51
      Highlight Highlight Die die schreien können kein Home Office machen, die müssen zurück zum Arbeitsplatz um überhaupt arbeiten zu können!
  • Yolo 24.03.2020 06:08
    Highlight Highlight Die eigenen Interesse stehen über dem Wohl aller. Die Stimmen der Gesundheitsdarwinisten verstummen, sobald in den Spitälern italienische Verhältnisse herrschen.
    • MARC AUREL 24.03.2020 07:58
      Highlight Highlight Bin gar kein SVP -Sympathisant aber ganz Unrecht hat er nicht.. Die Spitäler sind zu über 80% mit ü65 überlastet.. auch sind sie es die sich am wenigsten einschränken wollen! Während man kaum mehr Familien oder Kinder in den Lebensmittelgeschäften sieht machen sie weiter wie gewohnt!
    • phreko 24.03.2020 08:52
      Highlight Highlight Bezahlen tun die Rechnung sowieso die U65.

      Bei einer ausgewachsenen Depression dann wohl sogar die U55. Am härtesten trifft es dann die, welche (noch) kein Vermögen auf der Seite haben, ergo die Jungen.

      Somit ist es der Foifer, das Weggli und gleich noch die Crèmeschnitte für die Alten. Keine Einschränkung, alle schauen für sie und dann müssen sie nicht mal für die langfristigen Kosten aufkommen.
    • hüttechäs 24.03.2020 09:30
      Highlight Highlight Hallo Yolo

      Wir werden nie italienische Verhältnisse in unseren Spitälern haben.

      Keine Ahnung warum, aber dieser Tage scheint es vielen Menschen Spass zu machen, sich im Pessimismus zu suhlen. Und angesichts der Herzen verkauft es sich sogar ziemlich gut. Warum, werde ich nie verstehen. Es hilft nämlich niemandem.

      Tipp: Mit vorsichtig optimistischem Realismus begründet durch Vertrauen in die Regierung und ihre Experten kommt ihr viel angenehmer durch die (auch psychisch belastende) Krise!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hauswurz 24.03.2020 06:01
    Highlight Highlight Wenn das Schlimmste vorbei ist, würde lieber in einer Gesellschaft leben, die weiterhin Rücksicht nimmt und allenfalls beschützt anstatt wegsperrt.
    • Mehmed 24.03.2020 08:29
      Highlight Highlight @Hauswurz, ob dann die sogenannt Solidarischen weiterhin über Alte schimpfen wird (Umweltsau)? Oder gar über alte Männer, die Gruppe der Bevölkerung, die das höchste Risiko hat, an Corona zu sterben?
    • blueberry muffin 24.03.2020 13:21
      Highlight Highlight Die Wirtschaft ist da leider anderer Meinung. Und für viele Politiker ist das alles, was sie interessiert.

Nach 2 Monaten in Isolation: Wie mein Omi ihren Lebensmut verloren hat

Ein Sturz zwang meine 86-jährige Grossmutter in den verhassten Rollstuhl und ins Altersheim. Nachdem sie ihr Leben lang für ihre Selbstständigkeit gekämpft hat, bedeutete das die ultimative Kapitulation. Dann kam der Lockdown.

Ich mache mir Sorgen.

Ich mache mir Sorgen um meine Grossmutter und um ihre Generation. Um fast 100’000 Personen in der Schweiz, die derzeit in einem Alters- oder Pflegeheim leben. Die rund um die Uhr betreut werden, weil die Beine nicht mehr richtig wollen, das Aufstehen Mühe bereitet. Und der Kopf auch. Weil die Erinnerungen kommen und gehen, wie sie wollen.

Seit dem 16. März befinden sich diese Menschen in Isolation. Sie gelten in der Coronakrise als besonders gefährdet. Dringt das Virus in …

Artikel lesen
Link zum Artikel