Schweiz
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Die menschenleere Marktgasse in der Altstadt, am Sonntag, 22. Maerz 2020 in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Die menschenleere Marktgasse in der Altstadt am Sonntag, 22. März in Bern. Bild: KEYSTONE

Diese Daten zeigen, wie die Schweiz allmählich zum Stillstand kommt

Die Schweiz hat sich am Wochenende grösstenteils an die bundesrätlichen Weisungen gehalten. Dennoch musste die Polizei auch Ordnungsbussen aussprechen. Daten zeigen, wie das Leben allmählich zum Stillstand kommt.

Raffael Schuppisser, Stefan Ehrbar und Dominic Wirth / ch media



«Bleiben Sie zu Hause!»: Das sagt der Bundesrat schon seit einiger Zeit. Und immer eindringlicher. Am Freitag hat er die Regeln erneut verschärft. Auf eine Ausgangssperre hat er zwar verzichtet. Doch seither sind im öffentlichen Raum nur noch Versammlungen von bis zu fünf Personen erlaubt; sie müssen zudem einen Abstand von zwei Metern einhalten. Doch wie hält sich die Bevölkerung daran?

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Grafik:ch media

In Zürich, wo seit Freitag etwa das Seeufer gesperrt ist, verlieren sich am Wochenende nur noch wenige Menschen draussen. Meist sind es Paare oder Familien mit kleinen Kindern. Der Sechseläutenplatz ist am Sonntagmittag fast verwaist; nur hin und wieder schlendern einzelne Spaziergänger vorbei.

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Auch sonst ruht die Stadt, es sind vor allem Autos, die noch durch ihre Strassen rollen. Wer sich auf einem Trottoir begegnet, hält Abstand, nimmt Rücksicht. Bleibt auch mal stehen, wenn es nicht anders geht. Die Stadtpolizei Zürich zieht ein positives Fazit. Man sei zufrieden mit der Reaktion der Bevölkerung, sagt ein Sprecher.

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grafik: ch media

15 Bussen à 100 Franken

Ab und zu rückt die Polizei in der grössten Schweizer Stadt dennoch aus. Meist handelt es sich um Gruppen junger Menschen, die von Schulhausplätzen oder Sportanlagen weggeschickt werden müssen. Ungefähr 15 Ordnungsbussen à 100 Franken gemäss der neuen Covid-Verordnung hat die Zürcher Stadtpolizei verhängt, weil Personen den Mindestabstand nicht einhielten oder in zu grossen Gruppen unterwegs waren.

Auch aus anderen Städten sind die Signale insgesamt positiv. So meldete die Berner Polizei, dass in der Hauptstadt weniger Personen im öffentlichen Raum unterwegs gewesen seien. Die weitere Entwicklung gelte es nun – auch bei besserem Wetter – zu beobachten. Denn der Kälteeinbruch am Wochenende hat es den Menschen natürlich einfacher gemacht, zu Hause zu bleiben.

Aus Basel heisst es, die Leute hielten sich bisher «sehr gut» an die neusten bundesrätlichen Vorgaben. Die Luzerner Polizei berichtet von «grösstenteils sehr disziplinierten» Bürgern. Vereinzelt habe die Polizei aber eingreifen und Ordnungsbussen oder Wegweisungen gegen meist jüngere Personen aussprechen müssen.

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Graifk: ch media

Auf dem Land zeigte sich die Bevölkerung ebenfalls diszipliniert, wie ein Augenschein im Wald am Fusse der Lägern bei Baden zeigt. Man sieht zwar Jogger und spazierende Familien.

Die Schweiz bewegt sich noch immer. Aber sie hält dabei Abstand. Eine Gruppe von fünf Mountain-Bikern steht auf dem Plato und unterhält sich. «Zu fünft geht ja», sagen sie auf die Weisungen des Bundes angesprochen. Ausserdem hielten sie immer zwei Radlängen Abstand, meint einer und schmunzelt. Dann stürzen sie sich den Hang hinunter.

Bis zu 70-Prozent weniger Pendler auf Bahnhöfen

Auch andere, handfestere Daten illustrieren, wie sehr die Corona-Krise das Land verändert hat. So zeigt eine Analyse der Personenzahlen, die sich in grossen Bahnhöfen aufhalten, Rückgänge von 20 bis über 70 Prozent. Verglichen wurde die Anzahl der Personen, die sich am Donnerstag zwischen 13 und 14 Uhr, am Freitag zwischen 8 und 9 Uhr und am Sonntag zwischen 10 und 11 Uhr in ausgewählten Bahnhöfen aufhielten.

Dabei handelt es sich nicht um exakte Daten: Google misst anhand von Handy-Daten, wie gut besucht ein Ort im Vergleich zu durchschnittlichen Tagen ist. Es handelt sich also nicht um eine Zählung, die alle Pendler einschliesst, sondern um eine Art Hochrechnung.

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grafik: ch media

Auffällig ist: Der Rückgang ist insbesondere in Luzern dramatisch. Hier dürften auch die ausbleibenden Touristen ins Gewicht fallen. Weniger gross sind hingegen die Rückgänge an typischen «Pendler-Bahnhöfen» wie Zürich-Stadelhofen oder Baden. Auch hier ist die Nachfrage aber um etwa die Hälfte eingebrochen. Offizielle Zahlen gibt es nicht: Die SBB haben die manuelle Frequenzerhebung zurzeit eingestellt.

Deutlicher Rückgang des Autoverkehrs auf den Strassen

Während die Menschen also den öffentlichen Verkehr meiden, scheinen sie sich auch die Aufforderung zu Herzen genommen zu haben, von Zuhause aus zu arbeiten. Denn die fehlenden ÖV-Pendler schwenken nicht einfach aufs Auto um – im Gegenteil. Wird die Anzahl der Fahrzeuge, die täglich in der Stadt Zürich an bestimmten Strassenabschnitten gemessen wird, analysiert, zeigt sich ein deutlicher Rückgang des Autoverkehrs. Wie üblich zeigt sich auch in dieser Woche am Freitag ein leichter Anstieg. In dieser Grafik sind nur Werktage aufgeführt.

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Grafik: Ch media

Diese Daten sind nicht korrigiert. Zählstellen, die einen technischen Defekt hatten, sind nicht herausgerechnet. Sie erlauben aber eine Einschätzung: Die Verhaltensempfehlungen in Bezug auf das Home-Office wirken.

Ein Effekt des Corona-Virus ist auch, dass viel weniger geflogen wird. Die Aus- und Einreise in vielen Länder ist stark beschränkt, der touristische Verkehr ist praktisch zum Erliegen gekommen. Das zeigt sich auch in den Starts und Landungen, die am grössten Schweizer Flughafen in Zürich registriert werden.

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Sie sind auf einem Tiefststand. Das zeigt die offizielle Bewegungsstatistik des Flughafens. (aargauerzeitung.ch)

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109Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Turicum04 23.03.2020 17:00
    Highlight Highlight Wir müssen nicht die Wirtschaft, sondern die Menschen retten!
  • teXI 23.03.2020 16:24
    Highlight Highlight Also erstens ist es nicht die ganze Schweiz... zweitens sind es nicht viel mehr als Anfangs Monat, bevor der Bundesrat etwas gesagt hat.

    Des weiteren Frage ich mich, warum nicht endlich ALLE ausser Lebensmittelverkäuferinnen, Gesundheitspersonal und Taxi Fahrer zuhause sind und zwar auch von Mo-Fr von 07:00 - 18:00 Uhr?! Kein Wunder das dies keiner ernst nimmt, wenn es heisst fürs arbeiten soll man das Risiko auf sich nehmen... Sind nur die die Homeoffice machen können schützenswert?
  • McStem 23.03.2020 12:40
    Highlight Highlight Als St. Galler ist man es sich gewohnt in solchen Statistiken aussen vor gelasssen zu werden. Aber "Zürich = ganze Schweiz" ist schon etwas übertrieben.
  • Optimist 23.03.2020 12:01
    Highlight Highlight Sind Hunde in der Chart inbegriffen? Ist schon krank, zu welchen Statistiken man Zeit hat mangels fehlender anderer Themen. Ich kann News-Portale nur noch max. 2 x täglich ertragen. Man liest immer wieder das Gleiche.
  • So oder so 23.03.2020 11:16
    Highlight Highlight Toll ! und die Strassenbauer vor meinem Haus machen Znüni und Mittag im Firmenauto mangels Alternativen - 2.klass Menschen, während der Banker der Homeoffice macht in seiner Kreativ Pause durch Joggt.
  • DaniMano 23.03.2020 10:16
    Highlight Highlight Könnte man solche Vergleiche auch mal in nicht städtischen Gebieten machen? Viele Volldeppen gehen nun in die justiz-lose Zone (aufs Land).
  • Tito88 23.03.2020 09:44
    Highlight Highlight Spannend nur die SBB rollt munter weiter. Züge im Minutentakt komplett verweist, nicht mal die Beleuchtung ist an aber warum auch nicht. Überall spielt Angebot & Nachfrage ausser bei der SBB. Und ja, sogar heute geht das so weiter. Beobachtung aus Zug.
    • Lami23 23.03.2020 10:54
      Highlight Highlight Die SBB fährt ihr Angebot langsam runter. Aber Hauptsache, meckern. Würdest du sicher auch,wenn sie von jetzt auf gleich nur noch das Minimum bieten würden.
    • Tito88 23.03.2020 11:45
      Highlight Highlight Nein denn ich habe das Glück, dass ich 100% von zuhause aus arbeiten kann. Daher benötige ich die SBB nicht.
    • Lami23 23.03.2020 12:13
      Highlight Highlight Trotzdem sinnlos gemeckert. Ich arbeite auf der IPS, habe kein Auto und bin darum dankbar dass die SBB "munter weiter rollt". Finde es aber sinvoll, dass der Betrieb reduziert wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dorfne 23.03.2020 09:30
    Highlight Highlight Wenn wir jetzt diszipliniert sind, dürfen ev. ab 19.4. viele Läden und Restaurants unter strengen Vorschriften (Desinfektionmittel bereitstellen, pro 10 m2 nur ein Kunde, oder Mindestabstand) wieder öffnen. Grossveranstaltungen und Massenansammlungenn werden wahrsch. noch länger ausgeschlossen sein, mindestens bis zum Impfstoff.
  • Skankhunt42 23.03.2020 09:13
    Highlight Highlight Was sollen denn all die Blitze zu den Kommentaren zu Freiheitsrechte? Ihr werdet sehen, es dauert noch zwei bis drei Wochen und dann hängen überall SVP-Plakate, die fordern den Schluss der Grenze so dauerhaft zu belassen.

    Die Freiheitsrechten sind immer gegen die Freiheitsrechte.
  • Emperor 23.03.2020 09:04
    Highlight Highlight Aber die Leute sind immer noch am Mountainbiken etc.... man stelle sich jetzt vor da stürzt einer, dann ist grad wieder ein Bett mehr besetzt im Spital. Auch darum braucht es leider mehr als nur ein Versammlungsverbot.
    • dorfne 23.03.2020 09:15
      Highlight Highlight Es waren gestern Sonntag auch sehr viele Autos auf den Strassen. Und wieviele Unfälle mit Spitaleinweisungen gab es?
    • blueberry muffin 23.03.2020 09:18
      Highlight Highlight Ja, sind nicht die hellsten, die Jungs.
    • Na_Ja 23.03.2020 09:26
      Highlight Highlight Aus Solidarität könnten die Mountainbiker die nächsten Wochen Joggen gehen, da sind die Stürze und schweren Kopfverletzungen um einiges geringer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Der Buchstabe I 23.03.2020 09:03
    Highlight Highlight Bitte Zürich nicht mit der Gesamtschweiz verwechseln. Wir sind nicht alle so ignorant und egoistisch. Die meisten bleiben tatsächlich zu Hause.
    • Burdleferin 23.03.2020 11:29
      Highlight Highlight 👍
  • humpalumpa 23.03.2020 08:44
    Highlight Highlight An einem kalten grauen sonntag siehts in bern eigentlich immer so aus wie auf dem titel bild...
  • firekillerolten . 23.03.2020 08:10
    Highlight Highlight Es wird gewiss noch eine Weile dauern bis die ganze Geschichte abgeschlossen ist, wenn wir überhaubt je wieder ohne dieses Virus leben können.
    In naher Zukunft müssen unsere Regierung und wir uns etwas Überlegen wie das Leben weitergeht.
    Wir werden unser Einkaufverhalten, ja sogar das ganze Leben anders Organisieren müssen.
    Ein Szenario:
    z. B. Schuhladen: nur noch zu gewissen Zeiten offen und nur noch auf Anmeldung.
    Ebenso andere kleine Läden wie Coiffeur, Chem. Reinigung, Kleiderläden usw.

    Allen da draussen viel Glück bleibt zuhause und viel Durchaltevermögen.
  • seechue 23.03.2020 07:58
    Highlight Highlight "Diese Daten zeigen, wie die Schweiz allmählich zum Stillstand kommt"

    "die Schweiz" und dann fast nur Daten aus Zürich...
    hätte auch gerne gewusst wie es in Bern oder anderen Städten so aussieht
  • Spiegelfabrik 23.03.2020 07:56
    Highlight Highlight Ähnliche Entwicklung in der motorisierten Mobilität (zumindest fossilbasierenden) werden wir aufgrund des Klimawandels durchmachen müssen. So haben wir bereits heute einen Vorgeschmack darauf.
  • Slant 23.03.2020 07:53
    Highlight Highlight Schweiz = Zürich, sehr gut veranschaulicht
    • Gollum27 23.03.2020 08:39
      Highlight Highlight du hast recht. Was ist mit Winterthur???
    • humpalumpa 23.03.2020 08:45
      Highlight Highlight Mir sind züri. Züri isch d wält. Züri ändlech hauptstadt!
    • ridega 23.03.2020 08:59
      Highlight Highlight Schweiz < Zürich

    Weitere Antworten anzeigen
  • Sonar 23.03.2020 07:25
    Highlight Highlight Wäre super, wenn man auf Risikosportarten verzichten würde. Wenn die Mountainbiker stürzen und ein Intensivbett brauchen, weil die Leber gerissen ist, wäre das etwas unnötig. Auch wollen die sicherlich nicht im Spital sein, wo all die Coronakranken sind.
    • Le French 23.03.2020 07:55
      Highlight Highlight Es fängt schon beim Wandern an. Ein Kollege hat sich letztes Jahr das Fussgelenk gebrochen am Pilatus und musste mit der Rega geholt werden
    • Sternentraum 23.03.2020 08:04
      Highlight Highlight Zur Erinnerung: Mit Abstand am meisten Unfälle passieren zuhause. Zusätzliche Wagnisse sollten aber aktuell wirklich nicht eingegangen werden. Und Wandern zählt definitiv nicht als Wagniss.
    • Spiegelkopf 23.03.2020 08:13
      Highlight Highlight Aber nicht doch. Zumindest eine Risikosportart war noch nie so sicher wie jetzt. Zum Beispiel Boxen mit 2 Meter Sicherheitsabstand.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pacman 23.03.2020 07:19
    Highlight Highlight Ob dir Zahlen auch so ausgesehen hätten wäre das Wetter nicht schlecht gewesen? Denke nicht. #blibdihei !!
    • Wolf von Sparta 23.03.2020 08:06
      Highlight Highlight Doch hätten Sie, denn am Wochenende hatten wir in Basel und Basel Land recht gutes Wetter und trotz viele Personen unterwegs waren also am spazieren oder im Wald habe ich keine grösseren Gruppen gesehen und alle waren für sich. Strassen waren komplett leer.
  • Bavaria 23.03.2020 06:38
    Highlight Highlight Ich denke, dass die Massnahmen in der Schweiz frühzeitig aufgehoben werden können, da es zeigt, dass die Schweiz sich gerade am Wochenende gut verhalten hat. Bestimmt nicht länger als der 19. April wird es gehen. Vor allem jetzt wenn die Grenzen dicht sind, hängen wir nicht mehr von den Zahlen der Nachbarstaaten ab.
    • Suigarah 23.03.2020 07:55
      Highlight Highlight Solange in den benachbarten Ländern nicht ruhe ist, wirst du in der Schweiz mit Neuansteckungen rechnen müssen. Heisst aber nicht das gewisse Massnahmen nicht aufgehoben werden können.
    • firekillerolten . 23.03.2020 07:57
      Highlight Highlight Wach doch bitte auf, und bliib dehei.
      Danke.
    • Kruk 23.03.2020 08:19
      Highlight Highlight Leider wird es wohl eher länger dauern als ursprünglich angenommen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stefan Morgenthaler-Müller 23.03.2020 06:10
    Highlight Highlight Wann genau erhalten wir unsere Freiheitsrechte zurück? Wenn es weltweit keine neue Corona-Infiszierte hat? Wenn ein Impfstoff da ist? Wenn alle vom Virus befallen sind? Wann? Wer will schon Monate oder Jahre in so einem Zustand leben.
    • Bavaria 23.03.2020 06:39
      Highlight Highlight Das frage ich mich auch. Zahlreiche Bekannte von mir äussern sich nämlich schon über psychische Probleme, wenn das so weiter geht und kaum mehr soziale Kontalte auf weitere Distanzen gepflegt werden können. Viele fühlen sich allein gelassen und haben existenzielle Sorgen!
    • blueberry muffin 23.03.2020 06:46
      Highlight Highlight Ich schätze etwa bis Juni. Risiko Gruppe eventuell bis zur Impfung.
    • Samurai Gra 23.03.2020 06:50
      Highlight Highlight Aber sie wollen ja hoffentlich auch keine zustände wie in Bergamo oder?

      Ja es ist hier im Moment etwas belastend aber was in Bergamo abgeht ist Wahnsinn, da haben wir es noch sehr gut dagegen.

      Es kann halt jetzt noch bis zu 3 Monate so gehen und im Herbst könnte eine 2. Welle kommen
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