Schweiz
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Das Hauptgebaeude der Google Schweiz an der Europaallee in Zuerich, aufgenommen am Dienstag, 10. September 2019. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Google hat eine grosse Niederlassung in Zürich, aber aus der Schweiz selber stammt kein Player dieser Grössenordnung. Bild: KEYSTONE

Interview

«In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money»

Warum hat die Schweiz kein Google oder Facebook hervorgebracht, trotz Geld und Knowhow? Die Unternehmerin Sunnie Groeneveld äussert sich im Interview zum Nachholbedarf bei der Digitalisierung und zur «Kostenlüge» beim Klima.



Wie gut ist die Schweiz für die Digitalisierung gerüstet im Vergleich mit den USA und dem Silicon Valley?
Sunnie Groeneveld:
Wir sind sehr gut in der Grundlagenforschung. Das Internet wurde in der Schweiz erfunden, am CERN in Genf. Darauf dürfen wir sehr stolz sein. Ein grosser digitaler Player wie Google hat sich in Zürich niedergelassen, weil wir ausserordentliche Talente ausbilden und in der Forschung sehr gut aufgestellt sind. IBM und Disney unterhalten hierzulande Forschungszentren, Huawei stockt auf.

Also sind wir gut unterwegs?
Die Schweiz ist weltweit in diesem Bereich führend. Aber in Aspekten, die näher bei der Wirtschaft liegen, könnte man noch einiges besser machen. Sei es beim digitalen Kundenerlebnis vieler Firmen, sei es hinsichtlich der Skalierung von Startups mit einem digitalen Geschäftsmodell. Bis dato haben wir kein Jungunternehmen hervorgebracht, dass in derselben Liga wie Airbnb, Twitter oder Uber spielt. Da ist der Nachholbedarf enorm, in der Schweiz und ganz Europa.

Sunnie J. Groeneveld, Unternehmerin, Dozentin im Bereich Digitalisierung

Sunnie J. Groeneveld

Die 31-jährige Zürcherin mit Wurzeln in mehreren europäischen Ländern hat an der US-Eliteuniversität Yale Wirtschaft studiert und im Silicon Valley gearbeitet. Sie ist Gründerin der Beratungsfirma Inspire 925, Verwaltungsrätin von drei KMU, Fachhochschul-Dozentin, Moderatorin und Buchautorin.

Sie beraten Firmen bei der digitalen Transformation ...
... und dem damit einhergehenden Kulturwandel. Die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung hängen stark davon ab, wie weit Führungskräfte fähig und willens sind, sich über den eigenen Bereich hinaus zu vernetzen und übergreifende digitale Projekte voranzutreiben.

«Wir müssen wegkommen von einem Führungsstil, bei dem man als eine Art Kommandant agiert, der über alles Bescheid weiss und keine Fehler macht.»

Was sind Ihre konkreten Erfahrungen?
Die Führungskultur muss sich der digitalen Welt anpassen. Wir müssen wegkommen von einem Führungsstil, bei dem man als eine Art Kommandant agiert, der über alles Bescheid weiss und keine Fehler macht. Führungskräfte müssen sich vermehrt als Coach verstehen und fähig sein, die richtigen Fragen zu stellen. Man kann angesichts der heutigen Informationsflut nicht mehr alles wissen. In der Schweiz gibt es noch zu wenig Führungskräfte mit diesem neuen Selbstverständnis.

Was bedeutet das für Ihre Arbeit?
Ich engagiere mich seit diesem Jahr an der HWZ als Studiengangsleiterin und baue einen neuen Executive MBA in Digital Leadership auf. Denn um unser Land digital voranzubringen, braucht es auf allen Ebenen – in Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft – Führungskräfte, die den Mut haben, Dinge neu zu denken und auszuprobieren.

Was nicht einfach ist. Wer scheitert, gilt in der Schweiz schnell als Versager.
Die Fehlerkultur in der Schweiz ist ein grosses Thema. Sie ist einerseits eine Stärke. Unser Perfektionismus und die Qualität «Made in Switzerland» haben weltweit einen hohen Stellenwert. In Zeiten der digitalen Veränderung aber kann man nicht immer warten, bis die Dinge zur Perfektion entwickelt sind. Stattdessen lohnt es sich bei digitalen Innovationen möglichst früh an den Markt zu gehen, Ideen am Kunden zu testen und basierend auf den Nutzerfeedbacks das Angebot laufend weiterzuentwickeln. Am Anfang geht man also mit einem «unfertigen» Produkt an den Markt und nimmt gewisse Fehler in Kauf, was eher unschweizerisch ist. Daran scheitern viele Digitalisierungsprojekte, es werden Millionen verbrannt.

Apple, Google und Facebook bauen monumentale Hauptquartiere

Im laufenden Wahlkampf scheint die Digitalisierung kein Thema zu sein.
Ich denke schon, dass sie ein Thema ist. Verschiedene Exponenten sprechen darüber, auf allen Seiten des politischen Spektrums. Aktuell ist sie medial aber sicher nicht so präsent wie der Klimawandel.

Die Digitalisierung ist auch ein heikles Thema, das bei vielen Menschen Ängste auslöst.
In unserem Teil der Welt trifft das zu. Wir haben das teilweise den Medien zu verdanken, aber auch gewissen Technologiefirmen. Wir haben kein Google oder Facebook hervorgebracht, zumindest kein Unternehmen in dieser Grössenordnung. Das hat dazu geführt, dass das Narrativ bei uns mehr gefahren- als chancenorientiert ist.

«Die Vorstellung, dass man 20 oder 30 Jahre das Gleiche macht, ist vorbei. Aber war das jemals menschlich befriedigend?»

Wie kann man dem begegnen?
Eigentlich haben wir aber unternehmerisch heute viel mehr Chancen und weniger Hürden als früher. Es braucht nur einen Laptop, eine Internetverbindung und eine URL, und schon kann man sein digitales Angebot auf dem globalen Markt platzieren. Nur ist dieser Aspekt in den Köpfen der Menschen bisher viel weniger zum Tragen gekommen. Derzeit versuchen verschiedene Kräfte, dies zu ändern, aber dafür braucht es viele gute, positive Beispiele.

In der realen Welt aber haben viele Angst, dass ihre Jobs durch die Digitalisierung verschwinden.
Grosse industrielle Veränderungen führten stets zu einer Umwälzung im Arbeitsmarkt. Als das Telefon erfunden wurde, damals eine neue Technologie, wurden die Verbindungen von Hand gestöpselt. Diese Aufgabe wurde seither wegautomatisiert. Sind wir als Gesellschaft total unglücklich darüber? Ich wage dies zu bezweifeln. Wir stehen immer noch am Anfang der Digitalisierung. Derzeit können wir noch vieles mitgestalten.

Was kommt auf die Arbeitnehmenden zu?
Personen, die sehr repetitive Aufgaben mit einem gewissen Automatisierungspotenzial erledigen, müssen sich fragen, wie sie sich weiterbilden und in ihren Tätigkeiten in den nächsten Jahren weiterentwickeln können. In den allermeisten Fällen ist es aktuell noch ein evolutionärer Prozess, den sie mitgestalten können. Das ist Teil der Arbeitsmarktdiskussion. Die Vorstellung, dass man 20 oder 30 Jahre das Gleiche macht, ist vorbei. Aber war das jemals menschlich befriedigend? Ich sehe viele Chancen und bin für die Schweiz mit ihrer grossen Tradition in Bildung und Weiterbildung zuversichtlich. Wir haben die Chance, eine Arbeitswelt zu kreieren, die besser ist als die heutige.

ZUM THEMA DIGITALISIERUNG AN DER FRUEHLINGSSESSION 2018 VOM 26. FEBRUAR BIS ZUM 16. MARZ STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Journalisten testen die automatisierte Passkontrolle anlaesslich der Pressekonferenz am Flughafen Zuerich, aufgenommen am Mittwoch, 27. September 2017. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Die Digitalisierung schreitet ungebremst voran, etwa in Form einer automatisierten Passkontrolle am Flughafen Zürich. Bild: KEYSTONE

Das hört sich gut an. Aber was raten Sie einer 50-jährigen Sachbearbeiterin bei einer Versicherung, deren Job schon bald von einem Algorithmus erledigt werden könnte?
Niemand darf das Gefühl haben, die Digitalisierung gehe sie oder ihn nichts an. Das beginnt bei den Arbeitnehmenden. Aber auch die Arbeitgeber müssen sich mit der Frage auseinandersetzen, wie sie ihre Leute weiterentwickeln wollen. Wie können wir ältere Menschen weiterhin beschäftigen, in Zukunft womöglich länger als heute? Und es muss für Arbeitgeber attraktiver werden, ältere Leute einzustellen. Für diese ist es heute oft nicht einfach, einen neuen Job zu finden. Die Schnittstellen in der Schweiz funktionieren noch nicht zu 100 Prozent. Politik und Wirtschaft sind gefordert, aber ich bin überzeugt, dass wir das mit Willen, Engagement und einem erhöhten Dringlichkeitsverständnis gemeinsam hinbekommen können.

«Heute können Pensionskassen 15 Prozent ihres Kapitals in alternative Anlagen investieren. Ich fände es toll, wenn nur schon ein kleiner Prozentsatz in Innovation investiert werden würde.»

Welche «Hausaufgaben» muss die Politik in der neuen Legislatur erledigen?
Sie kann die Rahmenbedingungen für digitale Geschäftsmodelle und allgemein das Unternehmertum stärken. Dazu gehört beispielsweise das Startup-Visum, das bisher mehrmals im Parlament abgelehnt wurde. Andere Länder wie Irland, Kanada, Frankreich und Singapur haben es bereits erfolgreich eingeführt. Es würde der Schweiz gut tun, mehr unternehmerisches Talent anzuziehen. Dazu gehört auch, dass wir ausländische Studierende, die an unseren Hochschulen mit unseren Steuergeldern ausgebildet werden, im Land halten, insbesondere wenn sie ein Jungunternehmen gründen wollen. Stattdessen müssen sie nach dem Studium um die weitere Aufenthaltsbewilligung bangen. Ein weiteres Thema sind die Kontingente. Es ist gerade für kleinere Firmen schwierig, im Ausland Fachkräfte zu rekrutieren. Auch bei Themen wie Datenschutz und digitale Verwaltung besteht Handlungsbedarf.

Es gibt also noch einiges zu tun.
Ja, definitiv. Wir hätten in der Schweiz viele Chancen und Möglichkeiten, die Digitalisierung zu gestalten. Es braucht aber Leute, die nicht nur bewahren, sondern auch etwas bewegen wollen. Seit Jahren wird beispielsweise über einen Zukunftsfonds geredet, der unter anderem mit Pensionskassengeld finanziert würde. Heute können Pensionskassen 15 Prozent ihres Kapitals in alternative Anlagen investieren. Ich fände es toll, wenn nur schon ein kleiner Prozentsatz in Innovation investiert werden würde. Damit könnte die Schweiz das nächste Google oder Facebook hervorbringen. Unsere Jungunternehmen, etwa ETH- und EPFL-Spinoffs, sind mindestens so gut wie jene im Silicon Valley, wenn nicht sogar besser. Aber oft hapert es bei der Finanzierung in der Wachstumsphase. In der Schweiz gibt es zu viel Old Money und zu wenig Smart Money.

Muss die Politik eingreifen?
Ich befürworte nicht, dass der Staat einen Innovationsfonds lanciert. Aber verschiedene Auflagen etwa für Pensionskassen könnten geändert werden. Die Konzepte gibt es auch, teilweise seit Jahren, aber es ist noch kein Franken geflossen. Da braucht es vielleicht ein wenig Druck, damit ein Konzept auch mal umgesetzt wird. Ich habe 2015 mit Jungunternehmern in der Wirtschaftskommission des Nationalrats einen Katalog mit Forderungen präsentiert und die Reaktionen noch lebhaft vor Augen. Ich kann Ihnen sagen: Dringlichkeit und Umsetzungswille sehen anders aus!

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Startup-Hearing 2015 im Bundeshaus. Video: YouTube/digitalswitzerland Association

Haben Sie eine Erklärung dafür?
In der Politik wird man für vier Jahre gewählt, häufig verbunden mit der Forderung, den Status Quo eher länger als kürzer zu bewahren. Einzelne Politiker und Politikerinnen setzen sich sicherlich dafür ein, die Schweiz weiterzubringen, doch über das ganze Parlament betrachtet wurde in der aktuellen Legislatur bei den grossen Zukunftsfragen tendenziell der Ist-Zustand bewahrt ...

«Oft werden sich junge Menschen zu spät im Leben bewusst, wie politische Entscheide gefällt werden. Dieser Aspekt wird von den Bildungsinstitutionen nicht genügend abgedeckt.»

... dessen Niveau in der Schweiz sehr hoch ist.
Dem ist so. Sie suggerieren aber indirekt, dass alles so bleibt wie es ist, wenn wir nichts verändern. Das ist ein kompletter Trugschluss. Denn Veränderung geschieht auch ohne unser Zutun, und zwar mit einer immer höheren Geschwindigkeit. Das Nichtstun, das viel zu oft unter dem Deckmäntelchen der bewahrenden Mentalität stattfindet, ist auch ein Entscheid, nicht an den Veränderungen zu partizipieren, nicht vorausschauend zu handeln und in vielen Fällen geschenkte Chancen zu verpassen.

Sie stellen der Schweizer Politik kein gutes Zeugnis aus.
Dabei wissen wir als Demokratienation, wie wichtig Partizipation, Engagement und Eigenverantwortung sind. Das ist auch ein Aufruf an meine Generation, politisch aktiver zu werden. Gewisse Leute in Bern haben rein aus Altersgründen einen Zeithorizont von maximal acht Jahren. Man denkt dann anders, als wenn man 30 oder 40 Jahre bis zur Pensionierung vor sich hat. Es braucht eine gesunde Balance zwischen den Generationen, um zukunftsorientierte Themen voranzutreiben, und die ist im heutigen Parlament nicht vorhanden.

Was ist Ihre Erklärung dafür?
Wir können uns in der Schweiz glücklich schätzen, dass wir einen hervorragenden demokratischen Prozess haben. Es braucht aber ein politisches Bewusstsein, damit wir die Hebel nutzen, die wir zur Verfügung haben. Oft werden sich junge Menschen zu spät im Leben bewusst, wie politische Entscheide gefällt werden. Dieser Aspekt wird von den Bildungsinstitutionen nicht genügend abgedeckt. Das ist ein Nachteil, wenn man nicht familiär politisiert wurde. Ich habe die öffentlichen Schulen besucht und wurde dreimal ausführlich über die Römer unterrichtet. Der politische Prozess in der Schweiz wurde hingegen nur kurz abgehandelt.

Seit meiner Schulzeit hat sich offenbar nichts geändert.
Das ist eine Katastrophe! Es führt dazu, dass viele Junge das Gefühl haben, Politik gehe sie nichts an. Sie verstehen nicht oder zu spät, wie wichtig und dringlich sie ist. Es braucht einen Wandel in der Bildung. In Zeiten von Google sollte man das Auswendiglernen abschaffen, ausser es geht um eine Sprache. Google kann aber den Menschen niemals beibringen, neugierig und partizipativ zu sein. Die Schule müsste mehr auf solche Aspekte fokussieren. Hier gibt es viel Luft nach oben. Natürlich ist meine Generation auch selber gefordert, aber die Schule trägt eine Mitverantwortung.

Lohngleichheit gehörte zu den Forderungen des Frauenstreiks im Juni. Ab 2021 müssen grosse Unternehmen untersuchen, ob sie Frauen und Männern für gleiche Arbeit gleichen Lohn bezahlen. (Archivbild)

Am Frauenstreik nahmen wie hier in Bern Zehntausende teil. Bild: KEYSTONE

Gerade in diesem Jahr aber beobachtet man eine Politisierung der Jungen, etwa durch Klima- und Frauenstreik. Die Schweiz hat bei der Frauenförderung nicht den besten Ruf.
Wie haben verschiedene Baustellen. In einer Rangliste des «Economist» zu den Karrierechancen von Frauen lag die Schweiz auf Rang 26 von 30 Ländern. Bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie wüssten wir eigentlich schon lange, was wir machen sollten. Aber es gibt kein signifikantes Momentum, obwohl wir damit ein enormes wirtschaftliches Potenzial vergeben. Die Mehrheit der Akademikerinnen arbeitet im Schnitt vier Jahre und reduziert danach auf Teilzeit oder zieht sich ganz aus dem Beruf zurück. Das ist schockierend! Es geht auch um unsere Steuergelder.

«Im 21. Jahrhundert wünsche ich mir, dass die Schweiz den Grundstein für eine neue Tradition legt, und global zum Vorbild für eine klimafreundliche Wirtschaft avanciert.»

Muss man darauf hoffen, dass das Parlament nach den Wahlen jünger und weiblicher wird?
Ja, ich gehe davon aus, dass diese Themen so mehr Drive bekommen würden.

Das grosse Thema im Wahljahr ist das Klima. Sie haben in Yale beim Umweltökonomen und Nobelpreisträger William Nordhaus studiert, der in diesem Bereich forscht.
Ökonomen sprechen gerne vom Wert, den die Dinge haben. Nordhaus stellt die Grundsatzfrage, wie viel Wert die künftige Generation für uns hat gegenüber der heutigen. Wie viel sind wir bereit, für sie zu investieren? Worauf sind wir bereit, für sie zu verzichten? Wir haben das gesellschaftlich nie explizit besprochen, aber implizit haben wir uns darauf geeinigt, dass die künftige Generation de facto weniger wichtig ist als die aktuelle.

Welche Schlüsse ziehen Sie daraus?
Es gibt mir zu denken. Es bedeutet zum Beispiel nicht, dass ich nicht mehr fliege. Ich tue das durchaus, aber ich bin mir bewusst, dass ich mich damit definitiv dafür entscheide, dass es der künftigen Generation schlechter gehen wird. Das ist schwierig und führt dazu, dass ich in Europa wenn möglich nur mit dem Zug unterwegs bin, auch nach London.

Climeworks-Projekt in Hinwil

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Video: srf

Wie soll die Politik das Thema angehen?
Es gibt verschiedene Lösungsansätze. Die Grünen setzen auf Regulierung und eine Änderung des Wirtschaftssystems. Bei der FDP fragt man sich, was vor den Wahlen und nach den Wahlen ist. Welches Lager setzt sich innerhalb der Partei durch? Bei den Grünliberalen stellt sich die Frage, was sie konkret machen werden. Finden sie die Balance zwischen Regulierung, wirtschaftlichen Anreizen und neuen Technologien?

Nordhaus propagiert mehr Kostenwahrheit, etwa durch eine CO2-Steuer.
Der liberale Gedanke funktioniert, so lange der Markt funktioniert. Wenn der Preismechanismus schief läuft wie beim Fliegen, liegt es an der Politik die Rahmenbedingungen für eine Preiskorrektur zu schaffen. Dann brauchen wir eine Klima-Steuer oder einen Mechanismus, der die negativen externen Effekte in den Preis einbezieht. Heute leben wir in zu vielen Bereichen mit Kostenlügen, was zu Fehlentscheiden führt. Wir müssen näher an die Wahrheit heran kommen und die vollen Kosten kennen, damit wir in der Lage sind, bessere Entscheide zu treffen, für uns selbst, den Planeten und die zukünftigen Generationen.

Was kann die Schweiz für die Umstellung auf eine klimafreundliche Wirtschaft tun?
Im 20. Jahrhundert haben wir den Grundstein dafür gelegt, dass wir heute von einer humanitären Tradition der Schweiz sprechen und weltweit diesbezüglich als Vorbild gelten. Im 21. Jahrhundert wünsche ich mir, dass die Schweiz, den Grundstein für eine neue Tradition legt, und global zum Vorbild für eine klimafreundliche Wirtschaft avanciert. Wir haben dafür alles was es braucht: Angefangen mit der unternehmerischen Innovation wie beispielsweise das ETH-Spinoff Climeworks. Seine Gründer sind für mich die «Hidden Swiss Elon Musks». Mit ein oder zwei weiteren derartigen Projekten könnte die Schweiz zeigen, dass wir es beim Klima hinbekommen. Es wäre so etwas wie der nächste Gotthardtunnel und vor allem total machbar. Wir haben das Geld, die Leute, Rechtssicherheit, ein funktionierendes Wirtschaftssystem. Es braucht einfach den Willen.

Google in Zürich

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    Alle Leser-Kommentare
  • whatthepuck 15.09.2019 13:09
    Highlight Highlight Leute Groeneveld sind sehr intelligent - lassen gleichzeitig aber auch sehr viel heisse Luft raus, wobei ich mich dann frage, ob da nicht mehr prätentiöse Fassade als tatsächliche Intelligenz und Weitsicht ist.

    Zur ü50-Thematik bzw. generell von der Digitalisierung nicht abgehängt werden: Seit Jahren lassen diese Experten die immergleichen, unkonkreten Phrasen raus. Handfeste Ratschläge, neue Bildungsmodelle (alle 10J ein offizielles Bildungsjahr?) oder erste Praxiserfahrungen können keine präsentiert werden. Man hofft wohl, dass die Basis ihre Probleme selbst löst.
  • sowhat 15.09.2019 10:26
    Highlight Highlight Sie hat in eingen Punkten recht. Auch wen es manchen Kommentatoren hier nicht gefällt.
    Es ist tatsächlich Unsinn, dass von der schweizer Bevölkerung indirekt finanzierte Studierende ihre erworbenen Kenntnisse nicht in die schweizer Wirtschaft einbringen können. Ob es die Akademikerinnen betrifft, weil die Kinderbetreuung nicht sichergestellt ist (und obendrein gesellschaftich immer noch nicht akzeptiert). Oder ob es der ausländische Student ist der nach abgeschlossenem Studium das Land verlassen muss. Wir verschwenden hier investriertes Steuersubstrat.
  • Thomas G. 15.09.2019 01:30
    Highlight Highlight Die Schweiz hat nur ein Problem und das ist dass die Staatsbetriebe und grossen Banken alles kaputtmachen. Das sind die wahren Innovations- und Wettbewerbsverhinderer. Sie besetzen jedes Feld mit viel Geld. Das fliesst aber an ihre eigenen "Innovationsmanager", nur nicht in die Startups. Diese lässt man kostenlos arbeiten, klaut die Ideen und setzt sie dann halbpatzig um. Es wird alles getan damit eine Innovation nicht erfolgreich wird, nur damit niemals jemand schneller und besser ist als diese Betriebe selbst. Das ganze nennt man obendrein "Startupförderung".
  • hämpii 14.09.2019 18:46
    Highlight Highlight Bei 20 habe ich aufgehört das Wort digital zu zählen...
    • sowhat 15.09.2019 10:29
      Highlight Highlight Du sollst ja auch nicht Wörter zählen, du sollst dich mit dem inhalt des Textes auseinander setzen. Das würde mehr bringen.
      Wenn es um Honig geht, kommt des wort Biene auch ganz oft vor.
    • hämpii 15.09.2019 19:06
      Highlight Highlight Haha :-) Touchée!
  • Der Rückbauer 14.09.2019 18:16
    Highlight Highlight Naja, der smarten, schwadronierenden Digi-Sunnie mit "europäischen Wurzeln" und dem digitalen Durchblick wäre zuerst einmal zu empfehlen, für die Frauenquote in den diesbezüglich führenden Weltkonzernen zu sorgen. Da ist Handlungsbedarf. Das wäre Knochenarbeit und würde schlecht bezahlt. NIcht wie smarte Beratung. Anderen sagen, wie sies machen müssen und wenn es, wie meistens, schiefläuft, sich aus dem Staub machen? - Smartie kommt mir vor wie jene, die damals antiautoritäre Erziehung predigten.
    N.B.: PK, Anlagen in Venture Capital?? Hilfe, die will uns ruinieren.
    • Sebi1 15.09.2019 07:46
      Highlight Highlight Die Frauenquote ist ein anderes Thema und man kann auf 3 Seiten nicht alle Probleme diskutieren. Sonst müssten wir auch noch Lohnungleichheit, den Krieg in Syrien und Altersarmut jeweils mit 5 Sätzen beschenken.

      Es ist aber richtig den Interviewer ein wenig für seine Themenführung zu kritisieren. Wäre es nicht sinnvoller Klimawandel in einem anderen Artikel als diesem zur Digitalisierung zu diskutieren. Das ist ziemlich verwirrend.
    • sowhat 15.09.2019 10:33
      Highlight Highlight Rückbauer, du machst deinem Namen alle Ehre. Es geht hier nicht darum, dass sie zuerst die vorgelagerten Themen anspricht. Es geht um Möglichkeiten, die bestehen und die die Schweiz ausschöpfen könnte. Dazu wurde se befragt und dazu hat se Antworten gegeben. Antworten, die im Übrigen durchaus Sinn machen.
  • Schlauer_Fuchs 14.09.2019 17:10
    Highlight Highlight Gut analysiert! Gute Vorschläge.... bitte umsetzen.
  • Firefly 14.09.2019 17:03
    Highlight Highlight Nun das Problem hier ist ja vor allem, dass wenn ein Start-Up erfolgreich ist, es von einem der grossen Player gekauft und von den Geldgebern und Investoren an einen solchen verkauft wird.

    Dort sollte man ansetzen. Es darf nicht sein, dass man wegen des schnellen Geldes für Shareholder, erfolgreiche Start-Ups gleich verkauft asntatt auszubauen.

    So wachsen die wenigen grossen Player auch immer weiter, mit immer weniger Konkurrenz und haben immer mehr Macht, Marktmacht und soziale- und politische Macht. Hier sollte man regulieren. Dies müsste man aber auf internationaler Ebene machen.
    • Sebi1 15.09.2019 07:54
      Highlight Highlight Den Verkaufsmoment zu regulieren macht ja wenig Sinn. Aber die Erkenntnis, dass Technologie hier oft aufgekauft wird, bevor sie gross ist ist wahr. Man nehme z.B. das relativ jung Beispiel von Magic Leap die Dacuda gekauft haben.

      Sunnies Vorschlag für die Innovationsvisas ist dahingehend aber spannend. Da uns das Angebot an passenden Fachkräften fehlt, suchen wir in unserem Tech-Unternehmen regelmässig 6-9 Monate, um eine Stelle zu bestzen. Das ist viel zu lang, um schnell wachsen zu können. Nun haben wir ein Büro im Ausland aufgemacht, nur um Arbeitskräfte schneller zu finden
    • Firefly 15.09.2019 08:27
      Highlight Highlight @Sebi1 man kann natürlich nicht den Verkaufsmoment regulieren jedoch dafür sorgen das Start-Ups in der Schweiz weniger Risikokapitalgeber-getrieben sind und die Mitarbeiter der Firmen, die sie halfen aufzubauen zu über 50% beteiligt sind.

      Kurzum weniger Kapitalismus, mehr Soziale Marktwirtschaft.
  • recto 14.09.2019 17:00
    Highlight Highlight Vielleicht nicht wirklich viel Neues. Aber die letzte Antwort ist für mich das Motto für die kommenden Wahlen. Ich werde grünliberal wählen. Vielleicht kommen wir dieser Idee dann wenigstens etwas näher ...
    • sowhat 15.09.2019 10:38
      Highlight Highlight Das Ganze macht leider nur Sinn, wenn grüne Innovationen die Arbeitnehmenden mitnehmen. Da ist die GLP zu schwach. Für die soziale Absicherung dazu braucht es die SP. Die ist bei uns in der Schweiz zum Glück nicht so altbacken wie in D. Wir haben ein paar innovatve Köpfe auf den SP-Listen. Kuck mal smartvote spider.
  • Jemand67 14.09.2019 16:54
    Highlight Highlight Digitalisierung hat uns krank gemacht. Nur noch online. Hinter dem Rücken des Partners am Flirten. Guten Morgen usw. Online/Beziehungen usw. Wir können ohne diese nicht mehr sein.
    • Clay 16.09.2019 08:24
      Highlight Highlight Da hat aber jemand ganz falsche Vorstellungen von der Digitalisierung......
  • Aberbitterschön 14.09.2019 15:53
    Highlight Highlight Mein Vater war über mehrer Jahrzehnte im gleichen Beruf. Soviel ich weiss, ist er immer (meist) gerne zur Arbeit gegangen. Stetigkeit beruhig und kann durchaus Menschen zufrieden stelle. Das Argument, dass einem nur Veränderungen glücklich machen, ist schlicht nicht wahr.
    • Firefly 14.09.2019 20:36
      Highlight Highlight Es ist sogar so, dass der Mensch eine gewisse Kontinuität und Routine/Rituale braucht, um sich auf Neues einlassen zu können. Wer dieses Fundament nicht hat oder nie etablieren konnte, ist getriben oder brennt irgendwann aus.
    • sowhat 15.09.2019 09:59
      Highlight Highlight Da bin ich nicht einverstanden. Eine gesundes Mass an Veränderung macht das Arbeitsleben tatsächlich interessanter.
      Wohl bemerkt ich spreche nicht davon, dass alle 2 Jahre die ganze Firma völllig umgekrempelt wird. Ich spreche davon, dass Anpassungen laufend vorgenommen werden. Nämlich dann, wenn sie anstehen und nicht erst dann wenn es nicht mehr anders geht.
  • Genti 14.09.2019 15:39
    Highlight Highlight Über verbrennt jeden Tag Millionen. Bei den anderen sieht es nicht viel besser aus.
    • Sebi1 15.09.2019 07:57
      Highlight Highlight Google und FB verdienen jeden Tag Millionen nachdem sie über die ersten 6-7 Jahre jeden Tag Millionen verbrannt (man nennt es auch in Produkt und Marketing zur Neukundenakquise investieren) haben.
  • Chrisiboy 14.09.2019 15:11
    Highlight Highlight Spannender Artikel, der aber auch ein paar Denkfehler enthält.

    "Sei es beim digitalen Kundenerlebnis vieler Firmen", das digitale Kundenerlebnis wird völlig überschätzt, es gibt bereits die Möglichkeit alle möglichen Kommunikationskanäle einzubeziehen und bis zum Kundenbetreuer zu fokussieren. Aber vielen wollen gar nicht über alle möglichen Kanäle mit Firmen kommunizieren, viel wichtiger ist, dass die Probleme angepackt und gelöst werden, sonst nichts.

    Google, Facebook, Twitter und Co. suggerieren eine Welt, die es in Wirklichkeit nicht gibt und die auch mit realen Werten nichts zu tun hat.
  • D0MD0M 14.09.2019 15:02
    Highlight Highlight Jesses. Was für ein Gelaber. Die Dame hält parasitäre Geschäftsmodelle wie Uber oder Airbnb für die erstrebenswerte Zukunft? Auch egal, dass Twitter kaum und Uber gar kein Gewinn macht? Dank Google soll niemand mehr was auswendig lernen müssen? Echt jetzt? Von sich überzeugten Flachdenker mit Top-Ausbildung sind so ziemlich das letzte, was diese Welt braucht. Warum gibt man solchen Leuten überhaupt eine Plattform? So bitz als Abschreckung?
    • sowhat 15.09.2019 10:44
      Highlight Highlight D0MD0M, was ist denn bitte dein Beitrag? Hast du auch was Konstruktives nebst den dumpfen Ablehnungen?
      Immerhin hat sie ein paar Eckpfeiler genannt an denen wir wirklich arbeiten sollten: Investition in unsere Studierenden abholen, PKs erlauben in Gewinnbringendes zu investieren, Bildungsschwerpunkte verschieben uvm.
    • Clay 16.09.2019 08:25
      Highlight Highlight Wissen ist wo Wissen steht!
  • ain hasardeur 14.09.2019 15:01
    Highlight Highlight So sehr wie sie sich auch anstrengt, sie ist dem alten Wirtschaftsdenken verhaftet.

    Innovation war noch nie Sache von Wirtschaftsberatern und Digitalisierung noch nie die von Politikern.

    Dem Klima ist übrigens die Wirtschaft egal.
    • sowhat 15.09.2019 10:45
      Highlight Highlight Und trotzdem hat sie einige wichtige Punkte erwähnt, die auch ein neues Wirtschftsdenken berücksichtigen sollte.
  • Gawayn 14.09.2019 14:35
    Highlight Highlight Sorry, aber wer Firmen wie Uber als erfolgreiches Beispiel aufführt,
    der verdient sich eine schallende Ohrfeige!

    Diese Firmenprinzip nennt sich menschenverachtend!

    Die Firma holt sich praktisch ohne Gegenleistung Geld vom Arbeiter.
    Bezahlt weder AHV, Versicherung, Ferien und kaum Steuern.

    Der Arbeiter bleibt sich selbst überlassen
    Er muss sehen, wie er mit den mickrigen Einnahmen seine Kosten deckt und Vorsorge finanziert.
    Was rechnerisch gar nicht geht

    Es gibt kaum etwas Asozialeres als das.
    • sowhat 15.09.2019 10:06
      Highlight Highlight Und genau da hat die schweizer Politik eben versagt. Man könnte Regelungen für solche Geschäftsmodelle schaffen, die den Arbeitnehmer schützen. In Schweden haben Uberfahrer zB eine Taxilizenz zu beantragen.
      Da kann dar Staat sehr wohl politisch Vorgaben machen ohne gleich das neue Modell zu verhindern nur um ein Veraltetes zu schützen.
  • PC Principal 14.09.2019 14:26
    Highlight Highlight Ob man die Dame intelligent oder sympathisch oder arrogant findet, ist jedem selbst überlassen. Aber recht hat sie auf jeden Fall. Um dem Klimawandel zu begegnen, sollten mehr in Technologie investieren, von Gleichberechtigung kann die Wirtschaft profitieren und die Politik legt viel zu wenig Wert auf digitale Innovation.
    • Firefly 14.09.2019 17:17
      Highlight Highlight Im Gegenteil, momentan scheint die Wirtschaft nichts anderes zu kennen als die digitale Revolution, obwohl die gar nicht soo revolutionär ist. Google und Facebook und co. haben vor allem den Konsum im Sinne der Wirtschaft revolutioniert jedoch kaum das Leben im Sinne eines aufgeklärten, emanzipierten Bürgertums.

      Eine Revolution bezüglich Lösungen für heutige globale Probleme sehe ich eher in anderen Bereichen wie Biochemie, Nanotechnologie, Materialwissenschaften und Umweltwissenschaften.

      Die digital Players jedoch werden morgen ihr neues Handy anpreisen mit einer Kamera mehr.
    • PC Principal 14.09.2019 21:05
      Highlight Highlight @Firefly: Es geht nicht um Handys oder Kameras sondern um Software, die immer intelligenter wird und jeden Bereich der Wirtschaft betreffen wird. Biochemie, Materialwissenschaften, Nanotechnologie und Umweltwissenschaften sind darauf angewiesen.

      Von der Politik wird eben fast nichts gemacht. Die Idee, dass die Pensionskassen einen kleinen Betrag in Innovation investieren sollen, wäre sehr gut.
    • Firefly 14.09.2019 21:23
      Highlight Highlight @PC Principal Software und KI oder AI werden meiner Meinung nach überschätzt.

      Sie dient vor allem der Mustererkennung und kann dem Menschen dabei Hilfe leisten oder für Manipulation verwendet werden. Jedoch innovativ ist ein Programm nicht. Es macht noch immer genau das wofür es geschrieben, programmier und trainiert wurde.

      Natürlich ist die Forschung auf digitale Technologie angewiesen, aber dort versteht man etwas anderes darunter als man es bei der von der Wirtschaft propagierten digitalen Revolution versteht. Dort geht es um noch effizenteren Konsumismus, um mehr nicht.
  • elnino 14.09.2019 14:26
    Highlight Highlight Ich verfolge Sunny schon seit einiger Zeit und sie ist auf fast jedem tech event panel Teilnehmerin. Mein Fazit: Beratertypisch die grossen Firmen in den Himmel loben, Angst vor der Digitalisierung zu schüren sowie aber im Endeffekt keinerlei konkrete Aktionen folgen zu lassen.

    Dennoch ist sie everybodys darling (weil Frau in der Tech-Szene, Yale Elite-Studium) und nutzt die Publizität als schöne Selbstvermarktung. Hoffe, dass Initiativen wie Digitalswitzerland, uns doch noch mal in Sachen Innovation/ Unternehmertum verbessern, statt eine Plattform zur Selbstbeweihräucherung zu sein.
  • Ökonometriker 14.09.2019 14:02
    Highlight Highlight So ein Interview hätte ich jetzt ehrlich gesagt nicht von jemandem erwartet, der Wirtschaft studiert hat. Die Meisten ihrer Aussagen sind aus akademischer Sicht ungenau oder schlicht und ergreifend falsch.

    Die angesprochene Problematik ist wichtig - aber wir hätten in der Schweiz weitaus fähigere Innovationsökonomen als diese Dame. Ich würde es begrüssen, wenn man bei akademischen Themen wieder mehr Leute aus der Forschung und weniger Selbstdarsteller aus der Wirtschaft befragen würde.
    • MaxHeiri 14.09.2019 17:56
      Highlight Highlight Ich finde sie hatte doch konkrete Forderungen, die unkompliziert umsetzbar wären und vielen jungen Unternehmen helfen würden:
      -Erleichterte Working Visa (nicht für Multis)
      -Wenige starre Vorschriften für Pensionskassen (welche gern offensiver anlegen würden)
  • Hoci 14.09.2019 13:30
    Highlight Highlight Tolles Interview. Sunny endlich sagt jemand was Sache ist. Die Schweiz macht vieles gut, aber noch sehr viel mehr ist möglich. Angefangen bei den wertvollen Frauenarbeitskraft und Mindwork, bei noch mehr Förderung von Innovation und risky start ups und wertvollen innovativen ausländischen Studenten, die nur hier und nicht zuhause etwas auf die Beine kriegen, zum Nutzen aller.Finde die Ideen super, sie sollten endlich umgesetzt werden, sind in sich logische Konsequenz.
  • BoJack Horseman 14.09.2019 13:26
    Highlight Highlight Eine professionelle Verbändlerin welche etwa gleich viel Innovation in die Schweiz bringt wie die graumelierten Herren im Digital Switzerland Gruppenphoto.

    Startups mit Ambitionen braucht das Land, nicht contentlose Networker mit ‚Innovation rockstar‘ im LinkedIn Profil
  • Chrigi-B 14.09.2019 13:16
    Highlight Highlight Beraterin mit Yale Abschluss, etwa so kompetent wie unsere HSG'ler 🤢.
  • Coffeetime 14.09.2019 12:42
    Highlight Highlight Für mich ein sehr spannendes Interview. 👍🏻
  • Shlomo 14.09.2019 12:35
    Highlight Highlight Schön zu lesen das Ökonomen zwar immer von Digitalisierung sprechen und auf klug machen aber doch nie auch nur die kleinste Ahnung von Informatik haben.
  • Scaros_2 14.09.2019 12:11
    Highlight Highlight Finde viele Aspekte meines studiums wieder. „Servant leadership“ etc.

    Die schweiz muss noch viel ändern.
  • John Henry Eden 14.09.2019 12:08
    Highlight Highlight Liest sich wie ein überlanges Horoskop fürs Sternzeichen «Wirtschaft».

    Was rät die smarte Sunnie der über 50-jährigen Sachbearbeiterin jetzt genau?

    Bitte mehr Interviews mit Macherinnen und Machern, dafür weniger mit beratenden Menschen. Diese Leute sind die fleischgewordenen Stimmen im Kopf, die andere nach ihrem Gusto beeinflussen wollen.


    • Amöbe 14.09.2019 13:08
      Highlight Highlight Sie haben nicht verstanden was mit old money und smart money gemeint ist. Sie hat ziemlich genau den Nagel auf den Kopf getroffen. Nur "Macher" verstehen was Sie meint.
    • Filzstift 14.09.2019 13:43
      Highlight Highlight Würde man von Bargeld (oder was mit Old Money gemeint ist) und was-auch-immer-Smart-Money-bedeutet reden, dann würde der Funke vieleicht rüberspringen.

      Ich als Nicht-HSGler, sondern Arbeitnehmer mit Frau und Kind, verstehe nichts davon. Schon die Manager in unserem eigenen Unternehmen reden mit uns in einer Sprache die wir alle nicht verstehen. Und kein Wunder, dass es dann im Unternehmen auch keine Veränderungen gibt, die von denen da oben ach so sehr gewünscht wären. Und das mangelnde Engagement wird uns dann auch noch vorgeworfen.
    • The Destiny // Team Telegram 14.09.2019 14:36
      Highlight Highlight Filzstift, smart money sind Leute wie Warren Buffet oder Jack ma, also Investoren mit viel Geld etc.

      Old money? Keine Ahnung, wahrscheinlich alle anderen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • The Destiny // Team Telegram 14.09.2019 11:55
    Highlight Highlight Die Digitalisierung finde ich toll, jedoch mangelt es oft bei der Umsetzung.

    Bsp. Swisspass, könnte man so machen, dass die Privatsphäre des Kunden Geschützt ist in dem Gültigkeit und Kundendaten nicht verknüpft sind.
  • The Destiny // Team Telegram 14.09.2019 11:51
    Highlight Highlight So bezüglich kostenlüge, wie kann man dem normalo noch mehr Geld aud der Tasche ziehen und mit welcher Verpackung kann man eine Mehrheit dahinter bringen.
  • fools garden 14.09.2019 11:39
    Highlight Highlight Das wird überall wirtschaftlich zum Problem. In Frankreich ist es aber noch weit größer.
    Die Jungen verdienen im Verhältnis zu den Lebensunterhaltkosten schlicht zu Wenig.
    Und Diese sollten Die Pfeiler der Economie von Morgen sein.
    • mrmikech 14.09.2019 12:17
      Highlight Highlight Ist in UK und DE genau so. Von Spanien und Italien muss man gar nicht reden.

      Lass uns auf grundeinkommen hoffnen, sonst wird Europa arm...
    • Matterhorn 14.09.2019 13:19
      Highlight Highlight Also die Minimalstvariante, typisch für die CH!
  • Freddy Blütteler 14.09.2019 11:26
    Highlight Highlight Ganz ehrlich... dieses Interview bringt keinerlei neue Erkenntnisse oder Lösungen. Eher finde ich es gefährlich, dass es scheinbar in der Zukunft reichen wird Projekte nicht fertig zu studieren, weil sie in der Digitalisierung nicht perfekt sein müssen. Wohin das führt, sehe ich jeden Tag in kleinen und grossen IT-Projekten... sei es im Geschäft oder auf Staatsebene.

    Weiterbildung ist gut und wichtig, gar keine Frage. Aber wenn ich mir das tägliche LinkedIn Marketing- und Werbegebrabbel von den MBA-, Bachelor - und Sonstigen Masterabschlüssen Sammlertypen anschaue...für mich der falsche Weg.
    • Matterhorn 14.09.2019 13:17
      Highlight Highlight Irgendwie die Aussagen nicht richtig verstanden?
    • wolge 14.09.2019 13:35
      Highlight Highlight Selbstverständlich bringt es keinerlei neue Erkenntnisse. Schon Peter Drucker sprach 1960 vom Wissensarbeiter und zeigte auf wie solche zu organisieren und führen wären...

      Trotzdem arbeiten 99% aller Organisationen noch immer nach dem sogenannten wissenschaftlichen Managements nach Frederic Winslow Taylor, welches in Zeiten der Industrialisierung im Jahre 1911 veröffentlicht wurde...

      Solange die Manager, Politiker und Schulen nicht umdenken benötigt es läute die das Thema immer wieder bringen
    • Raphael Stein 14.09.2019 16:22
      Highlight Highlight Aber wenn ich mir das tägliche LinkedIn Marketing- und Werbegebrabbel von den MBA...

      yep

      ...zum Teil peinlich das ganze Theater. Kreativmeetings mit null Ergebnis. Bloss in der Politik ist es noch schlimmer.
  • Amöbe 14.09.2019 11:13
    Highlight Highlight Watson könnte mal den Anfang machen und konkreten Start-ups eine Platform bieten die nicht an irgendwelchen Apps und Drohnen tüfteln sondern an konkreten Umwelttechnologien im industriellen Massstab!
    • Auric 14.09.2019 12:49
      Highlight Highlight @Amöbe: "Industriellen Masstab"

      Genau das ist das Thema an dem es hier fehlt

      Risikokapital

      hier kann nur in solchen Maßstäben denken der schon Geld hat (also grosse Firmen) und die haben wenig Interesse (und Aktionäre) an Diversifikation oder Konversion ihrer evtl. nicht zukunftsträchtigen Geschäftsprozesse in was ganz anderes.
    • Der Tom 14.09.2019 14:24
      Highlight Highlight Apps und Drohnen gehören da aber dazu. Oder wie ist das gemeint?
    • Magd 14.09.2019 17:00
      Highlight Highlight Ich bin schon lange für intelligente Steckdosen. Damit man nicht nur Neubauten damit verbauen kann natürlich auch als Adapter für herkömmliche Stromanschlüsse.

      Jeder Verbraucher (Steckdose) kann programmiert werden über (mir egal, PC, Handy usw.). Hier ist der TV, hier der Kühlschrank, Kaffeemaschine usw. - Jedem Verbraucher wird angegeben wann er mit Energie versorgt werden muss. Kühlschrank immer, TV usw. nur wenn ich zu Hause bin ab 17 Uhr. Als Präsenzmelder fungiert das Handy.

      Es gibt solche Dingens langsam, aber immer noch viel zu teuer, als dass sich Otto Normalbürger das leisten...
    Weitere Antworten anzeigen
  • wolge 14.09.2019 11:09
    Highlight Highlight @Frau Groeneveld:

    Vielen Dank für das spannende Interview. Wir brauchen sehr viel mehr Menschen wie sie.

    Ich bin mir zwar fast sicher, dass Sie das Buch Reinventing Organizations von Frederic Laloux bereits kennen. Nichts desto trotz meine Empfehlung an dieser Stelle. Das Buch hat mir quasi die Augen geöffnet und erklärt warum vieles schief läuft in unseren Organisationen.

    Gerade Politiker, Lehrer, Dozenten und Manager sind Schlüsselpersonen. Gerade hier benötigen wir eine Umdenke und gerade hier scheint man sich aus Angst vor Verlust vehement dagegen zu wehren.
    • wolge 14.09.2019 13:07
      Highlight Highlight Keine Ahnung warum ich Blitzer erhalte. Da scheinen einige mich nicht richtig verstanden zu haben
    • Matterhorn 14.09.2019 14:43
      Highlight Highlight Ist mir auch unverständlich!!! Ich hätte selber ein IT-Projekt nach USA verkaufen „müssen“. Es aber nicht getan, weil ich Made in Switzerland wollte. In der CH aber sind sog. Business-Angels zw. 70 & 80 Jahre alt und haben nur Interesse an Investitionen in die Biotech- und Pharmabranche. Null Risikobereitschaft weil null Ahnung (sahen kein Potential) im Digitaltbusiness! Das Interview trifft genau den Kern! Da könnte ich darüber stundenlang referieren...
    • Matterhorn 14.09.2019 14:57
      Highlight Highlight Und noch etwas: in der CH muss alles sofort Geld abwerfen. Kein Investor möchte warten (investieren), bis sich IT-Priojekte durch stetiges Weiterentwickeln rentabel werden. Das ist in der USA fundamental anders! Was nützt da ein top ausgebildeter Programmierer hier in der CH ohne Visionen und Investoren? Sie wandern ins Ausland ab...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Didi2000 14.09.2019 11:07
    Highlight Highlight Die „Swiss Elon Musks“ von Climeworks sind übrigens Deutsche.
    • Shlomo 14.09.2019 13:34
      Highlight Highlight Und dass das ganz völliger Nonsens ist muss auch noch gesagt werden.
      Klar ohne Capture and Storage werden wir das Problem nicht lösen. Aber anstelle zu hoffen, das irgendwer, aber ja nicht wir also der Staat, da investiert, würden wir lieber Morgen den Verkauf von Verbrennungsmotoren verbieten. Das wäre um einiges billiger.
  • Dubio 14.09.2019 10:59
    Highlight Highlight Also das Internet wurde nicht in der Schweiz erfunden, das wäre dann das WWW mit den http, HTML und URL Protokollen gewesen.
    • Gustav.s 15.09.2019 08:15
      Highlight Highlight Da fragt man sich wieso schon 9 Leute ein minus für die Wahrheit gaben.
      *kopfschüttel*
  • Glenn Quagmire 14.09.2019 10:53
    Highlight Highlight Bei uns gibts GELD, kein Money...🤦🏻‍♂️

    unnötiger Anglizismus sollte meist mangelnde Fachkenntnisse überdecken.
    • sowhat 15.09.2019 20:23
      Highlight Highlight Old money ist ein stehender Begriff für verebtes Geld. Meist im Sinne von "konservativ angelegt"
      Smart money ist der Begriff der genutzt wird, wenn es um Hilfeleistung für Existenzgründer geht.
      Ist also nicht einfach ein Anglizismus für das Wort Geld.
      Bitte gerngeschehen.
  • Amöbe 14.09.2019 10:47
    Highlight Highlight Innovation, heisst in irgendein Fintech, AI, ML zu investieren. Bringt der Welt aber nicht viel. Innovation braucht es im Umweltschutz. Dort lässt sich aber nicht so einfach und schnell Geld verdienen für die VC.
    • Auric 14.09.2019 12:55
      Highlight Highlight Ich sehe nur zwei Möglichkeiten über Innovation massgeblich der Umwelt zu helfen:

      1.) ein Thorium basierender Flüssigsalzreaktor sowas wie der https://dual-fluid-reaktor.de

      der wenn überhaupt dann nicht im Deutschsprachigem Raum entwickelt wird.

      2.) eine Pille nach deren Einnahme der Mensch eine unbändige Lust auf ein Leben in der Steinzeit hat (sowas könnte wie das LSD aus Basel kommen)

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