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Bernina Nähmaschinen Massenkündigung Verlagerung nach Thailand Ausland

Nähmaschine
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Nähmaschine (Symbolbild).Bild: Unsplash
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Bernina in Steckborn TG prüft Verlagerung nach Thailand

12.01.2026, 20:0012.01.2026, 20:00

Die Herstellerin von Nähmaschinen, die Bernina International AG mit Sitz in Steckborn, will die Produktion in das eigene Werk in Thailand verlagern. Das Unternehmen hat am Montag die Mitarbeitenden informiert. Bis am 11. Februar läuft ein Konsultationsverfahren.

Bernina sei 2025 unter starken wirtschaftlichen Druck geraten, teilte das Unternehmen am Montag mit. Die Bernina Textilgruppe erwirtschafte fast drei Viertel ihres Umsatzes in den USA, davon rund 70 Prozent im Kerngeschäft mit Näh- und Strickmaschinen.

Die Entwicklung des Dollar-Franken-Kurses stelle das Unternehmen vor enorme Herausforderungen. 2026 werde mit weiteren geschäftlichen Risiken gerechnet. In den USA müssten «signifikante Preiserhöhungen» durchgesetzt werden. Deren Einfluss auf die Nachfrage sei schwer abzuschätzen.

Maximal 40 Personen betroffen

In Steckborn sind derzeit 334 Personen bei Bernina tätig. Weltweit werden 1246 Angestellte gezählt. Eine Verlagerung der Fertigung vom Betrieb im Thurgau nach Thailand würde maximal 40 Personen betreffen, die aktuell mit der Nähmaschinenmontage sowie der mechanischen Fertigung beschäftigt sind. Das Unternehmen könnte mit der Massnahme seine Profitabilität stützen, heisst es in der Mitteilung.

In Steckborn sollen der Prototypenbau sowie das Logistikzentrum für Zubehör und Ersatzteile bleiben. Das Werk in Thailand wurde 1990 gegründet. Es befindet sich im Besitz der Bernina Textilgruppe und steht unter Schweizer Leitung. (sda/jul)

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