Schweiz
Zürich

Bei Tiefenbrunnen in Zürich ist ein Teil der Hafenmole abgesunken

Video: watson/nina bürge

Bootsanlegesteg im Hafen Tiefenbrunnen in Zürich gesunken: Öl und Treibstoff ausgelaufen

In der Nacht auf Donnerstag ist im Zürcher Hafen Tiefenbrunnen ein grosser Teil der Betonmole versunken. Mehrere Boote wurden beschädigt oder sanken ebenfalls in die Tiefe.
26.03.2026, 13:4026.03.2026, 15:02

In der Nacht auf Donnerstag kam es im Hafen Tiefenbrunnen in der Stadt Zürich zu einem aussergewöhnlichen Zwischenfall. Kurz nach 2 Uhr morgens erhielt die Stadtpolizei Zürich die Meldung, dass ein erheblicher Teil der dortigen Betonmole aus noch ungeklärten Gründen im Zürichsee versunken sei. Die ausrückenden Einsatzkräfte der Wasserschutzpolizei stellten vor Ort fest, dass der Bootsanlegesteg weiträumig untergegangen war.

Treibstoff ausgelaufen

Durch das Versinken des Stegs wurden zahlreiche Boote aus ihren Verankerungen gerissen oder mit in die Tiefe gezogen. Die Polizei traf auf mehrere im Wasser treibende Fahrzeuge und leitete Bergungsmassnahmen ein. Unter Mithilfe benachbarter Seerettungsdienste sowie der Seepolizei der Kantonspolizei Zürich wurden die losgerissenen Schiffe eingesammelt, abgeschleppt und in Sicherheit gebracht.

Da durch die Havarie Treibstoff und Öl aus den betroffenen Booten austraten, wurde der Hafen Tiefenbrunnen seeseitig sofort abgesperrt. Die Berufsfeuerwehr von Schutz & Rettung Zürich errichtete eine Ölsperre rund um das betroffene Areal, um eine weitere Ausbreitung der Verschmutzung auf dem Zürichsee zu verhindern.

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Bootsanlegesteg im Hafen Tiefenbrunnen in Zürich gesunken

In der Nacht auf Donnerstag ist im Zürcher Hafen Tiefenbrunnen ein grosser Teil der Betonmole versunken.

quelle: brk news
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Ungeklärte Ursache und grosser Sachschaden

Bislang konnten etwa ein Dutzend Boote gesichert, an andere Liegeplätze verlegt oder ausgewassert werden. Es ist jedoch noch unklar, wie viele Schiffe sich derzeit noch unter der Wasseroberfläche befinden. Spezialisten des Forensischen Instituts Zürich haben zusammen mit der Polizei die Ermittlungen zur Unglücksursache aufgenommen.

Der entstandene Sachschaden dürfte massiv sein, kann aber aktuell noch nicht beziffert werden. Trotz der Schwere des Vorfalls wurde nach aktuellem Kenntnisstand niemand verletzt. (sda)

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