Erste Durchführung 2029 geplant: So soll das neue Züri Fäscht aussehen
Der Zürcher Stadtpräsident Raphael Golta (SP) hat am Dienstag das Konzept für das neue Stadtfest präsentiert: Der Nachfolger für das Züri Fäscht soll auf einer Strecke von zehn Kilometern entlang von Sihl und Limmat stattfinden und ebenfalls alle drei Jahre stattfinden.
Das «Flusskonzept» wurde von Böögg-Bauer Lukas Meier und seiner Agentur Aroma ausgearbeitet. Das Konzept sieht vor, dass das Stadtfest künftig zahlreiche Stadtkreise und Quartiere entlang des Wassers verbindet. Die erste Durchführung des neuen Stadtfestes ist für 2029 geplant.
Das Programm soll Angebote für Familien sowie Kultur- und Musikveranstaltungen beinhalten. Auch kommerzielle Angebote soll es geben. Vereine, Initiativen und Anwohnende sollen sich beteiligen können.
Details sind noch offen
Ob es auch künftig ein Feuerwerk gibt, ist noch nicht klar. Eine Chilbi ist hingegen in Planung. Wo, steht noch nicht fest. Die Details sind noch nicht ausgearbeitet. Dafür wird nun der Verein Zürcher Volksfeste (VZV) zuständig sein, der schon jahrelang das Züri Fäscht organisiert hatte. Das Detailkonzept soll Mitte 2027 vorliegen. Danach sollen politische Entscheide zur Finanzierung und Umsetzung folgen. Für die Ausarbeitung des Detailkonzepts sind 420'000 Franken vorgesehen.
Im November 2023 hatte der bisherige Trägerverein die Zusammenarbeit mit der Stadt gekündigt. Gründe dafür waren das Flugshow-Verbot, die Kritik am Feuerwerk, immer strengere Vorschriften zu Abfall und Recycling und die sinkende Akzeptanz in Politik und Bevölkerung für das grösste Volksfest der Schweiz.
Das Fest von 2023, das mehr als zwei Millionen Besucherinnen und Besucher anlockte, war das letzte in der bisherigen Form. (sda/vro)
