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1.-April-Scherze: Mit diesen Witzen narren dich die Medien 2024

Clown Frau
HAHAHAHAHA! 1.-April-Scherze entlarvt.Bild: Shutterstock

April, April!! Mit diesen «lustigen» Scherzen narren dich die Medien heute

Am 1. April muss man auf der Hut sein und darf nicht alles glauben, was man sieht und hört. Hier entlarvt watson die «lustigsten» Aprilscherze der Schweizer Medien und Firmen.
01.04.2024, 11:2801.04.2024, 15:54
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Die besten Aprilscherze der Schweizer Medien 2024

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17:05
Juso Schweiz zieht die «Initiative für eine Zukunft» zurück
Die Juso will ihre «Initiative für eine Zukunft» zurückziehen und sich zukünftig für Steuersenkungen für Grossunternehmen einsetzen.


16:31
Die Zürcher Flughafengemeinde Rümlang hat sich zum 1100-jährigen Bestehen ein neues Wappen geschenkt. Dabei soll das bisher abgebildete Einhorn wegfallen und durch einen Waldrapp ersetzt werden, wie der «Tagesanzeiger» online berichtete. Grund für den Relaunch sei, dass sich im vergangenen Frühjahr zwei Waldrappe auf einem Fenstersims in Rümlang niedergelassen hätten, um zu brüten. Zwei Küken gingen dabei hervor. Der Vogel galt zuvor hierzulande während 400 Jahren als ausgestorben.
16:29
Wolkennamen
SRF Meteo hat zum 1. April einen Aufruf gestartet, neue Namen für spezielle Wolken zu finden. Gesucht wurden Namen für Wolken, die einem Gegenstand oder einem Tier ähneln. Aufgrund grosser Lücken im internationalen Wolkenatlas habe die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) seit Anfang des Jahres einen geeigneten Wetterdienst für das Projekt gesucht, teilte SRF Meteo mit. Am Ostermontag sei man mit der Aufgabe betraut worden. Man habe sich gegen namhafte Bewerber wie den Deutschen Wetterdienst (DWD), BBC Weather oder Meteo France durchgesetzt. Leserinnen und Leser wurden aufgerufen, Fotos von Wolken etwa in Elefanten-, Drachen-, Herz- oder Hutform inklusive Namensvorschlägen einzureichen.
A person rests on a chair in front the landscape which surrounded the city as clouds hang in the sky on a spring day in Pamplona, northern Spain, Tuesday, June 6, 2023. (AP Photo/Alvaro Barrientos)
Bild: keystone
16:28
Stimmrecht
In der Schweiz sollen die Menschen ab 62 Jahren ihr Stimmrecht verlieren. Die Jungen Grünen kündigten zum 1. April in einer Mitteilung Vorstösse «auf allen Ebenen» für das maximale Stimmrechtsalter 62 an. Solange Jugendliche in den ersten 18 Lebensjahren kein Stimmrecht hätten, solle man auch in den letzten 18 Lebensjahren nicht mehr an die Urne dürfen, so die Jungpartei. Die Lebenserwartung in der Schweiz betrage etwa 80 Jahre, wenn davon 18 Jahre abgezogen würden, komme man auf ein maximales Stimmrechtsalter von 62 Jahren. Weil Frauen im Durchschnitt älter werden, sollen sie entsprechend länger abstimmen und wählen dürfen.
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13:00 Uhr: Die Verkehrsbetriebe Biel mit einem Aprilscherz
von messanger
12:58
Die SBB lancieren mit «SBB on air» einen Radiosender in den Zügen. Ab dem 22. April präsentiert der über DAB+ streambare Sender beste Eisenbahn-Songs, aktuelle Bahnverkehrsinfos sowie wissenswerte Informationen über den öffentlichen Verkehr und über die Geschichte und Entwicklung des Eisenbahnwesens, wie das Bahnunternehmen auf der Plattform X mitteilte. Gemäss einer Umfrage würden viele Fahrgäste während ihrer Zugreise für Musik Kopfhörer tragen und so teils wichtige Zugdurchsagen verpassen. Der SBB-Radiosender will da Abhilfe schaffen. Falls sich das Konzept bewähre, überlegen sich die SBB, das Programm um streckenbezogene Spezialinhalte zu ergänzen.
12:58
Scherzwerkstatt
Das Nachrichtenportal Ajour.ch verriet, was viele Menschen nicht wüssten: Ein grosser Teil der 1.-April-Scherze stammt demnach aus dem Seeland. Genauer: aus der Justizvollzugsanstalt (JVA) Witzwil BE. Dort könnten die Insassen an einem jeweils dreimonatigen Sonderprogramm teilnehmen und sich unter kundiger Anleitung im Verfassen von Aprilscherzen üben. Diese jährlich über hundert Scherze würden dann in der ganzen Schweiz zum Verkauf angeboten. «Seit Bestehen dieses Programms konnten wir unseren Anteil am Schweizer Aprilscherz-Markt auf über 50 Prozent steigern», verriet Anstaltsdirektor Balz Bütikofer dem Portal.
Eingang zur Justizvollzuganstalt JVA Witzwil, wo Erwin Sperisen, der ehemalige Polizeichef von Guatemala, am Freitag, 20. Oktober 2023, freigelassen werden soll. Das Bundesgericht hat die Verurteilung ...
Bild: keystone
12:57
Osterhasen-Verbot
Die Website «20 minutes» berichtete, dass eine antispeziesistische Vereinigung erreicht hat, dass man künftig zu Ostern keine Schokoladenhasen mehr essen darf. Ab 2025 sollen diese Süssigkeiten andere Formen – etwa von Autos – haben. Der Bundesrat habe die Forderungen eines Schweizer Tierschutzvereins erhört. Er stehe kurz davor, den Verkauf von Schokoladenfiguren, die lebende Kreaturen imitierten, ab dem nächsten Jahr landesweit zu verbieten.
Wander-Osterhase Milchschokolade 850g
ostern sprüngli
12:30
Steuer auf «Buzzwords»
Die Partei für Rationale Politik, Allgemeine Menschenrechte und Teilhabe PARAT hat die Idee für die Einführung einer Lenkungsabgabe auf den Gebrauch von Trendwörtern – sogenannten Buzzwords – lanciert. Die Abgabe soll Anreize schaffen, den «inflationären Gebrauch» von Schlagworten wie «Digitalisierung», «Nachhaltigkeit», «Resilienz» und «Inklusion» zu minimieren, wie die Partei mitteilte. Die Massnahme ziele darauf ab, die Qualität in politischen Debatten zu erhöhen und gleichzeitig den nachhaltigen Einsatz von Sprache zu fördern. Die Abgabe soll durch KI-Technologien erhoben werden und Parteien zugutekommen, die sich für einen «Buzzword-freien» Diskurs einsetzen. (sda)
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12:28 Uhr: Swisscoms Box kann nun staubsaugen
von Luca (1) (2) (3)
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12:24 Uhr: iRobot Staubsauger
von wirklich wundervoll wuschiger Waschbär
Stadreinigung in Davos.
12:22
Denkmal-Züglete
Im Zuge der neuen Bahnhofgestaltung in Bern soll die überlebensgrosse Statue des Berner Schultheissen und Feldherrn Adrian von Bubenberg (1434-1479) ins Schloss nach Spiez verfrachtet werden – einstiger Hauptwohnsitz der von Bubenberg. Die Gemeinde Spiez habe der Stadt Bern ein entsprechendes Angebot gemacht, berichteten «Berner Zeitung» und «Bund» online. «Das stattliche Denkmal würde sehr gut in den Innenhof unseres Schlosses passen», wurde die Spiezer Gemeindepräsidentin Jolanda Brunner zitiert. Im Gegenzug zur grossen Statue soll Bern das sehr viel kleinere Denkmal von Bubenberg auf der Schlossterrasse erhalten.
12:19
Solardach
Die «Südostschweiz» schickte ihre Onlineleser mit einer Solarprojekt-Idee in den April. Im Kanton Graubünden stiessen einige hochalpine Grosssolarprojekte auf Widerstand, zuletzt jenes im Skigebiet Splügen-Tambo. Nun sollen grössere Bauten ins Visier genommen werden. So plane die Stadt Chur vorerst, das Dach des historischen Schlosses Haldenstein mit Solarpanels zu bedecken. Die Dachfläche des Baudenkmals sei ausreichend gross und die alten Ziegel würden den Stadtpräsidenten von Chur optisch schon länger stören.
1. April, Solardach
https://www.suedostschweiz.ch/graubuenden/energiewende-jetzt-macht-chur-ernst-mit-der-energiewende-schloss-haldenstein-bekommt-ein-solardach
Bild: suedostschweiz.ch
11:26
Polizeivelos in Winterthur
Die Stadtpolizei Winterthur ersetzt laut eigenen Angaben per sofort über 20 Jahre alte Kleinwagen der Quartierpolizei in einem Pilotversuch durch klimafreundliche Leichtmotorfahrräder. Mit den Gefährten, die aussehen wie Kindervelos, wollen die Beamtinnen und Beamten noch bürgernaher in den Winterthurer Quartieren unterwegs sein. Tempoexzesse müssen sie nicht fürchten: Die mit Strom betriebenen Zweiräder haben eine Maximalgeschwindigkeit von 20 km/h. Die Zweiräder könnten innert weniger Sekunden zusammengeklappt und wie ein Koffer gezogen werden, hiess es. Dies ermögliche den Polizistinnen und Polizisten auch spontane Fusspatrouillen in ihren Quartieren.
11:25
Roboterautos
Der Auto-Abo-Anbieter Carvolution hat mit dem Bundesamt für Strassen (ASTRA) die schweizweit grösste Pilotphase für autonomes Fahren auf öffentlichen Strassen angekündigt. Bis Ende 2024 sollen laut einer Mitteilung des Unternehmens Tausende Fahrzeuge mit modernsten Automatisierungssystemen auf Schweizer Strassen zum Einsatz kommen, um wichtige Erkenntnisse zur Sicherheit und Effizienz des autonomen Fahrens zu gewinnen. Untersucht würden drei Aspekte: Die Sicherheit, die Kommunikation der Fahrzeuge untereinander und mit der Infrastruktur für einen besseren Verkehrsfluss sowie die Akzeptanz in der Bevölkerung. Ein erster Testbericht soll im November 2024 vorliegen.
11:23
Self-Boarding für Flugpassagiere
Der Flughafen Genf hat für Passagiere einen neuen Service zum selbständigen Einsteigen ins Flugzeug angekündigt. Mit einem elektrischen Gokart können diese ab sofort ihr Flugzeug selbstständig über eine signalisierte Strecke erreichen, ohne an der Sicherheitskontrolle lange warten zu müssen, wie der Flughafen auf X in einem Video mitteilte.

Zudem können die Passagiere einen Blick hinter die Kulissen werfen, etwa bei der Gepäckabfertigung des Flughafens. Benutzen darf den Service, wer über einen Fahrausweis verfügt sowie Helm und Sicherheitsgurte anzieht. Fussgänger und auf dem Rollfeld auch Flugzeuge haben Vortritt.
00:15
Wandern wird olympisch (oder doch nicht?)
Ein Pärchen wandert durch einen Wald im Nationalpark
Bild: Schweiz Tourismus
«Im Sommer 2024 wird Wandern vom Organisationskomitee der Olympischen Sommerspiele offiziell als neue Disziplin vorgestellt.» Mit dieser Ente steigt die Dachorganisation der kantonalen Wanderwegvereine, Schweizer Wanderwege, ins Rennen um den lustigsten Aprilscherz.

Doch die Schweizer Wanderer haben ihrem April-Scherz einen durchaus plausiblen Anstrich gegeben. In der Medienmitteilung lässt sich Michael Roschi, Geschäftsleiter des Verbands Schweizer Wanderwege, höchstpersönlich zitieren:
«Während bei uns die Hauptmotive die Förderung der eigenen Gesundheit und der Genuss der Natur sind, wandert man zum Beispiel in Frankreich vorrangig, um sportliche Leistungen zu erbringen oder um sich mit anderen zu messen.» Die französische Hauptstadt eignete sich also bestens, um Wandern als neue Wettkampfdisziplin der Olympischen Spiele zu lancieren, schlussfolgert Schweizer Wanderwege darum.

Im Weiteren wurde von den Scherzkeksen von Schweizer Wanderwege die (imaginären) Disziplinen bis ins kleinste Detail ausgearbeitet: Fabuliert werden eine Kurzstrecke über 20 Kilometer, eine Mittelstrecke-Kategorie über 50 Kilometer Wanderwege in anspruchsvollem Gelände und einem Höhenunterschied von bis zu 1000 Metern sowie eine Langstrecke über
100 Kilometer mit Steigungen von über 1000 Höhenmetern. Disqualifiziert wird, wer rennt und den Boden nicht ständig mit mindestens einem Fuss berührt, sich nicht an die vorgeschriebene Ausrüstung hält oder auf einer vom festgelegten Wanderweg abweichenden Route wandert.

Bei der Ausarbeitung dieses Aprilscherzes hätten wir gerne Mäuschen gespielt! (yam)

Zum Ursprung des 1. Aprils

Der Aprilscherz hat in der Schweiz eine lange Tradition. Aber wieso eigentlich? Ganz so genau lässt sich das heute tatsächlich nicht mehr eruieren. Aber es gibt viele Thesen und Theorien, warum wir uns am 1. April nicht ganz so ernst nehmen.

Als Ursprung des Aprilscherzes werden dabei behandelt: ein Scheindate im Lustschloss, die alten Römer und ihre Feste, richtig schlechte Investitionen von deutschen Händlern im 16. Jahrhundert und einen katastrophalen Tag für das Christentum. Die Hintergründe findest Du in diesem Artikel:

Und hier gibt es noch mehr 1.-April-Scherze aus den vergangenen Jahren:

Übrigens kein 1.-April-Scherz:

(anb/yam)

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Hallo Frühling, hallo Frühlings-Memes!
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Hallo Frühling, hallo Frühlings-Memes!
quelle: watson/imgflip
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Doch kein wildes Erdmännchen in Bern
Video: watson
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81 Kommentare
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Klirrfactor
01.04.2024 12:29registriert August 2015
Der einzige Tag im Jahr an dem der Grossteil der Internetuser überlegt, ob das, was im Internet steht, Fake ist oder nicht.
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Markus1
01.04.2024 12:21registriert Oktober 2021
Warum klärt man die Aprilscherze bereits am 1. April auf und nicht am 2. April? Ihr seit Spassbremsen!
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RaWi - Wir sind mehr
01.04.2024 11:42registriert Februar 2014
Am besten würdet ihr doch die April-Scherze bereits Ende März spoilern...
NICHT
Den Artikel lieber erst am 2. April. Danke.
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«Bei Wölfen ist erlaubt, was sonst illegal ist» – das Wallis nutzte umstrittene Methoden
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