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Zwei-Tore-Führung verspielt – Hockey-Nati verliert auch gegen Tschechien

epa13362526 Sven Jung of Switzerland (L) in action against Daniel Vozenilek of Czech Republic (C) during NOCCO Hockey Games ice hockey tournament match between Czechia and Swizerland in Helsinki, Finl ...
Auch wenn es anders aussieht: Die Schweiz muss auch gegen Tschechien unten durch.Bild: keystone

Zwei-Tore-Führung verspielt – Hockey-Nati verliert auch gegen Tschechien

08.11.2026, 16:0308.11.2026, 16:46

Das Schweizer Nationalteam beendet das erste Turnier der Euro Hockey Tour in dieser Saison auf dem letzten Platz. Trotz einer 2:0-Führung geht auch die Partie gegen Tschechien mit 2:4 verloren.

Im Gegensatz zu den Niederlagen in den ersten beiden Spielen gegen Finnland (1:3) und Schweden (2:4) starteten die Schweizer deutlich besser und gingen dank Axel Simic (9.) und Verteidiger Jan Schwendeler (19.) mit 2:0 in Führung. Für Simic war es im zehnten Länderspiel bereits der fünfte Treffer. Der 22-jährige Schwendeler, der am Samstag sein Debüt gegeben hatte, traf erstmals – er erwischte den tschechischen Goalie Dominik Frodl von hinter der Torlinie.

«Wir haben über die drei Spiele gute Sachen gezeigt, aber es gibt sicher auch viel, woran wir arbeiten müssen. Am Spiel aus der defensiven Zone beispielsweise. Am Ende ist es sicher auch ein Lernprozess. Sich in einer Woche an das kleinere Eisfeld zu gewöhnen, ist aber auch nicht möglich.»
Christoph Bertschy quelle: quelle: srf
Christoph Bertschy steht dem SRF Red und Antwort.
Christoph Bertschy steht dem SRF Red und Antwort.bild: screenshot srf

Im zweiten Abschnitt passte bei den Schweizern dann allerdings praktisch nichts mehr zusammen. Ihnen unterliefen viel zu viele Fehler. Nach dem 1:2 durch Michael Kunc (26.) hielt der starke Davoser Keeper Sandro Aeschlimann den Vorsprung zwar lange fest, in der 37. Minute musste er sich aber nach einem Weitschuss von Libor Zabransky ein zweites Mal geschlagen geben.

Im letzten Drittel fingen sich die Schweizer zwar wieder, doch fehlte es ihnen an Durchschlagskraft. In der 51. Minute kassierten sie durch Ondrej Kovarcik das entscheidende 2:3. Das 2:4 durch Andrej Sustr fiel drei Sekunden vor dem Ende ins leere Gehäuse.

Das Telegramm:

Tschechien - Schweiz 4:2 (0:2, 2:0, 2:0)
Helsinki. - 2520 Zuschauer. - SR Kova/Nikander (FIN), Jusi/Lindblom (FIN/SWE).
Tore: 9. Simic (Derungs, Streule) 0:1. 19. Schwendeler (Kessler) 0:2. 26. Kunc (Pavlik, Fridrich) 1:2. 37. Zabransky (Adamek, Kunc) 2:2. 51. Kovarcik (Mysak, Sustr) 3:2. 60. (59:57) Sustr 4:2 (ins leere Tor).
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Tschechien, 2mal 2 Minuten gegen die Schweiz.
Tschechien: Frodl; Kucerik, Tichacek; Sustr, Galvas; Adamek, Koci; Zabransky; Blümel, Zohorna, Chlapik; Flek, Spacek, Vozenilek; Kovarcik, Mysak, Bambula; Pavlik, Konecny, Kunc.
Schweiz: Aeschlimann; Frick, Marti; Geisser, Dionicio; Jung, Schwendeler; Streule; Hofmann, Nussbaumer, Kurashev; Allenspach, Jäger, Bertschy; Kessler, Senteler, Müller; Alge, Derungs, Simic; Reber.
Bemerkungen: Schweiz ohne Kukan, Egli, Malgin, Andrighetto (alle überzählig) und Waeber (Ersatzgoalie). - Schüsse: Tschechien 35 (11-19-5); Schweiz 23 (10-4-9). - Powerplay-Ausbeute: Tschechien 0/2; Schweiz 0/3. (pre/sda)

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