Sport
Eishockey

NHL: Alex Ovechkin trifft erneut für die Washington Capitals

NHL
Philadelphia – Washington 3:5
Vancouver (Bärtschi verletzt) – Toronto 3:2nV
Anaheim – St.Louis 4:5
Vegas – Calgary 2:1

Du willst gegen Washington gewinnen? Dann lass Ovechkin nicht so frei stehen

07.03.2019, 07:0507.03.2019, 07:42

Alexander Ovechkin ist der beste Torschütze seiner Generation, ja vielleicht sogar der Geschichte der NHL. Was sollte man also nicht machen, wenn man den Russen und seine Washington Capitals schlagen will? Ihn ganz alleine vor dem eigenen Tor stehen lassen. Das haben auch die Philadelphia Flyers wieder erfahren müssen.

So viel Platz darf man Ovechkin (mit der Nummer 8) natürlich nicht lassen.
So viel Platz darf man Ovechkin (mit der Nummer 8) natürlich nicht lassen.Bild: screenshot nhl.com

In der 23. Minute geht Ovi völlig vergessen und hat dann keine Mühe, Brian Eliott zwischen den Beinen zu bezwingen, sein 46. Tor in dieser Saison. Es ist zu diesem Zeitpunkt schon das 3:0 für die Capitals. Am Ende gewinnen sie 5:3.

Video: streamable

Vancouver, das weiterhin ohne den verletzten Schweizer Sven Bärtschi auskommen muss, gewinnt zuhause gegen die Toronto Maple Leafs mit 3:2 nach Verlängerung. Das schönste Tor des Spiels erzielt aber Torontos Verteidigungsveteran Ron Hainsey, wobei eigentlich vor allem die Vorarbeit und Geduld von Mitch Marner sehenswert ist.

Marner sei Dank: Ron Hainsey trifft zum 1:0.Video: streamable

Schweizer Meilensteine in der NHL

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Schweizer Meilensteine in der NHL
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Das Hockey-Wahldebakel beschert Marc Lüthi viel unnötige Arbeit
Eine neue Verwaltungsrätin, gerettete Ehre, aber keine Wiederwahl für Peter Zahner in den Verwaltungsrat und eine politische Charme-Offensive: So wird unter dem neuen Präsidenten Marc Lüthi versucht, die Scherben nach dem historischen Hockey-Wahldebakel zusammenzukehren.
Zur Erklärung: ZSC-Manager Peter Zahner hat den Verwaltungsrat des Verbandes dazu gebracht, ihn statt den bisherigen Amtsinhaber Raëto Raffainer (44) als Kandidaten für die Wahl ins Council des internationalen Verbandes (IIHF) aufzustellen. Er ist 65, wird bald pensioniert und die Wahl ins IIHF-Council wäre die Krönung seiner Karriere gewesen. Er ist kläglich gescheitert (Raffainer hätte die Wiederwahl problemlos geschafft) und nun hat die Schweiz erstmals seit 1986 keinen Sitz mehr im höchsten Gremium des Weltverbandes. Die Kalberei, einen aussichtsreichen Kandidaten zu Gunsten eines aussichtslosen Bewerbers auszutauschen, hat unseren Verband zur internationalen politischen Lachnummer gemacht. Peter Zahner hatte schon wegen seiner Nähe zum ehemaligen Präsidenten René Fasel (bekennender Freund der Russen) nie eine echte Chance.
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