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National League: Der HC Davos feiert Kantersieg gegen den SC Bern

Die Davoser Marc Wieser (Torschuetze), und Dominik Egli, (Passgeber), vl. jubeln nach ihrem Treffer zur 2:0 Fuehrung, im Eishockey-Qualifikationsspiel der National League zwischen dem HC Davos und dem ...
Marc Wieser und Dominik Egli jubeln – Davos siegt gegen den SC Bern deutlich.Bild: keystone

Davos demontiert den SCB +++ Klarer Derby-Sieg für Lugano +++ Zug unterliegt Kloten

In der National League kommt es gleich zu zwei Kantersiegen – vom Davos gegen Bern und Lugano gegen Ambri. Kloten bleibt nach seiner Trainer-Entlassung im Hoch.
01.12.2023, 23:09
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Davos – Bern 7:0

Der HC Davos konnte zwei Tage nach der 2:3-Niederlage in Bern zurückschlagen - und wie! Gleich mit 7:0 schickten die Bündner vor Heimpublikum den SC Bern zurück ins Unterland; es war für den HCD im dritten Duell der Saison mit dem SCB der erste Sieg.

Topskorer Matej Stransky, mit seinen Saisongoals 15 und 16, und Marc Wieser konnten sich beim Rekordmeister als Doppeltorschützen auszeichnen. Dem Davoser Goalie Sandro Aeschlimann gelangen beim dritten Saison-Shutout 19 Paraden.

Für die Berner, die mit Oldie Daniel Manzato im Tor, aber ohne ihren verletzten Topskorer Dominik Kahun antraten, war es nach einer beschwerlichen Anreise durch den Schnee und zuvor vier Siegen am Stück ein Abend zum Vergessen.

Der Berner Goalie Daniel Manzato im Eishockey-Qualifikationsspiel der National League zwischen dem HC Davos und dem SC Bern am Freitag, 01. Dezember 2023, im Eisstadion in Davos. (KEYSTONE/Juergen Sta ...
SCB-Goalie Daniel Manzato erlebte im Bündnerland einen bitteren AbendBild: keystone

Davos - Bern 7:0 (1:0, 2:0, 4:0)
5048 Zuschauer. - SR Piechaczek (GER)/Ströbel, Cattaneo/Schlegel.
Tore: 16. Stransky (Rasmussen, Prassl) 1:0. 25. Wieser (Dominik Egli) 2:0. 29. Stransky (Näkyvä, Prassl) 3:0. 45. Bristedt (Corvi, Ambühl) 4:0. 48. Prassl (Rasmussen) 5:0. 55. (54:35) Chris Egli (Dominik Egli, Knak) 6:0. 56. (55:08) Wieser (Nussbaumer) 7:0.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Davos, keine gegen Bern.
PostFinance-Topskorer: Stransky; Knight.
Davos: Aeschlimann; Dominik Egli, Dahlbeck; Fora, Näkyvä; Guebey, Jung; Barandun; Wieser, Nordström, Nussbaumer; Ambühl, Corvi, Bristedt; Stransky, Rasmussen, Prassl; Frehner, Chris Egli, Knak; Peltonen.
Bern: Manzato; Untersander, Nemeth; Loeffel, Maurer; Pokka, Paschoud; Zgraggen; Moser, Sceviour, Luoto; Lehmann, Baumgartner, Scherwey; Fahrni, Knight, Vermin; Schild, Ritzmann, Fuss.
Bemerkungen: Davos ohne Schneeberger (verletzt) und Jurco (überzähliger Ausländer), Bern ohne Bader, Füllemann, Kahun, Kreis, Meile, Wüthrich (alle verletzt) und Reideborn (überzähliger Ausländer).

Zug – Kloten 2:3

Seit dem Trainerwechsel läuft es plötzlich wieder beim EHC Kloten. Die Zürcher Unterländer lagen auswärts gegen den EV Zug zwar bis zur 58. Minute 1:2 zurück, gingen letztlich aber doch noch als Sieger vom Eis. Der aus Bern ausgeliehene Verteidiger Mika Henauer schoss die Gäste in der Verlängerung zum ersten Auswärtssieg seit fast zwei Monaten.

Der neue Klotener Trainer Larry Mitchell punktete bislang in allen seinen vier Spielen, bei denen er an der Bande stand. Seine Bilanz: 4 Spiele, 10 Punkte. Der Rückstand auf den unteren Playoff-Strich beträgt nur noch sieben Punkte.

EHC Klotens Marc Marchon, Tyler Morley und Mika Henauer, von links, bejubeln das Tor zum 2:3 im Eishockey Qualifikationsspiel der National League zwischen dem EV Zug und dem EHC Kloten am Freitag, 1.  ...
Nach dem Trainerwechsel gelingt Kloten eine weitere Überraschung.Bild: keystone

Zug - Kloten 2:3 (1:0, 0:1, 1:1, 0:1) n.V.
6966 Zuschauer. - SR Wiegand/Hungerbühler, Steenstra (CAN)/Burgy.
Tore: 19. Martschini (Herzog) 1:0. 37. Derungs (Simic/Powerplaytor) 1:1. 53. Senteler (Bengtsson) 2:1. 58. Morley (Ang/bei 5 gegen 3) 2:2. 63. Henauer (Morley, Marc Marchon) 2:3.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Zug, 4mal 2 Minuten gegen Kloten.
PostFinance-Topskorer: Michaelis; Simic.
Zug: Hollenstein; Bengtsson, Leon Muggli; Hansson, Stadler; Schlumpf, Gross; Riva; Simion, Kovar, Wingerli; O'Neill, Michaelis, Biasca; Martschini, Senteler, Herzog; Robin, Leuenberger, Allenspach; Tim Muggli.
Kloten: Zurkirchen; Profico, Steiner; Matthew Kellenberger, Beaulieu; Henauer, Steve Kellenberger; Sataric; Schreiber, Aaltonen, Meyer; Ang, Morley, Marc Marchon; Simic, Diem, Derungs; Loosli, Lindemann, Ramel; Joel Marchon.
Bemerkungen: Zug ohne Geisser und Hofmann (beide verletzt), Kloten ohne Meier, Obrist, Riesen (alle verletzt) und Reinbacher (krank).

Genf – Tigers 0:2

Die letzten drei Duelle zwischen Genève-Servette und den SCL Tigers endeten allesamt in der Verlängerung. Diesmal jedoch stand der Sieger bereits nach 60 Minuten fest. Die Langnauer Verteidiger Noah Meier und Samuel Erni schossen die Tore beim 2:0-Sieg der Gäste in Genf.

In der Tabelle zogen die Tigers damit am Meister vorbei und sind neu Neunter. Servette gestaltete zwar die ersten acht Heimspiele der Saison erfolgreich, verlor zuletzt in der Les-Vernets-Halle aber sechs Mal in Folge.

Tigers' goaltender Luca Boltshauser #39 and his teammates celebrate their victory after defeating the team Geneve-Servette, during a National League regular season game of the Swiss Championship  ...
Der Matchwinner: Tigers-Goalie Luca Boltshauser jubelt nach einem Shutout.Bild: keystone

Genève-Servette - SCL Tigers 0:2 (0:0, 0:1, 0:1)
6023 Zuschauer. - SR Kohlmüller (GER)/Mollard, Stalder/Duc.
Tore: 29. Meier (Malone) 0:1. 56. Erni (Pesonen) 0:2.
Strafen: je 2mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Vatanen; Saarela.
Genève-Servette: Mayer; Vatanen, Jacquemet; Karrer, Berni; Honka, Le Coultre; Völlmin, Chanton; Jooris, Richard, Winnik; Hartikainen, Manninen, Miranda; Bertaggia, Filppula, Rod; Praplan, Pouliot, Berthon.
SCL Tigers: Boltshauser; Meier, Riikola; Saarijärvi, Erni; Cadonau, Zanetti; Schwab; Julian Schmutz, Malone, Saarela; Rohrbach, Mäenalanen, Pesonen; Petrini, Flavio Schmutz, Lapinskis; Berger, Salzgeber, Weibel.
Bemerkungen: Genève-Servette ohne Lennström und Maillard (beide verletzt), SCL Tigers ohne Diem, Guggenheim, Rossi, Schilt, Zryd (alle verletzt) und Louis (überzähliger Ausländer). Genève-Servette ab 57:44 ohne Torhüter.

  • Stürmer
  • Verteidiger
  • Torhüter
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Nation Flag

Aktuelle
Note

  • 7

    Ein Führungsspieler, der eine Partie entscheiden kann und sein Team auf und neben dem Eis besser macht.

  • 6-7

    Ein Spieler mit so viel Talent, dass er an einem guten Abend eine Partie entscheiden kann und ein Leader ist.

  • 5-6

    Ein guter NL-Spieler: Oft talentierte Schillerfalter, manchmal auch seriöse Arbeiter, die viel aus ihrem Talent machen.

  • 4-5

    Ein Spieler für den 3. oder 4. Block, ein altgedienter Haudegen oder ein Frischling.

  • 3-4

    Die Zukunft noch vor sich oder die Zukunft bereits hinter sich.

  • Die Bewertung ist der Hockey-Notenschlüssel aus Nordamerika, der von 1 (Minimum) bis 7 (Maximum) geht. Es gibt keine Noten unter 3, denn wer in der höchsten Liga spielt, ist doch zumindest knapp genügend.

5,2

09.22

5,2

09.23

5,2

01.24

Punkte

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