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Hansi Flick erklärt den Abgang von Barca Kapitän Ronald Araújo.

epa12883377 FC Barcelona's head coach Hansi Flick (R) and Ronald Araujo (L) celebrate a goal during the Spanish LaLiga soccer match between FC Barcelona and RCD Espanyol, in Barcelona, Catalonia, ...
Hansi Flick (rechts) erklärt den Abgang von Barcelona-Kapitän Ronald Araujo.Bild: keystone

Flick über Araujo-Abgang: Guter Kerl, aber falscher Spielstil

Kapitän Ronald Araujo muss den FC Barcelona verlassen. Hansi Flick macht kein Geheimnis daraus, warum er nicht mehr mit dem Abwehrspieler plant.
10.08.2026, 09:0810.08.2026, 09:08
Ein Artikel von
t-online

Hansi Flick hat sich ehrlich zu den Gründen geäussert, warum er Kapitän Ronald Araujo den FC Barcelona verlassen muss. «Er ist ein grossartiger Kerl und ein fantastischer Spieler. Aber sein Spielstil ist nicht das, was ich bevorzuge», sagte er laut der spanischen Zeitung «Marca» über den 27-Jährigen in einer Medienrunde am Samstag.

In der vergangenen Saison war der Innenverteidiger noch Kapitän des FC Barcelona, fiel rund um den Jahreswechsel aber auch zwei Monate aufgrund eines Burnouts aus. In der Rückrunde stand Araujo nur noch viermal in der ersten Elf. «Er hat sich von früheren Fehlern beeinflussen lassen», übte Flick auch Kritik an seinen Leistungen. Bei seiner Verabschiedung hätte der Abwehrspieler aber laut Flick glücklich gewirkt.

Nach acht Jahren bei den Katalanen soll der Uruguayer nun vor einer Leihe zum FC Liverpool stehen. Die «Reds» sollen zudem eine Kaufoption in Höhe von 55 Millionen Euro besitzen.

Nach Marc-André ter Stegen und Robert Lewandowski wäre Araujo der nächste prominente Abgang im Team von Hansi Flick. «Veränderungen im Leben und im Fussball sind normal. Es gibt gerade viel Lärm. Wir wissen aber, was wir wollen. Wir wollen das Team verbessern», erklärte der deutsche Trainer. Man müsse Platz für junge Spieler schaffen.

Aus diesem Grund verpflichtete Barca für 80 Millionen Euro Anthony Gordon (25 Jahre), Karim Adeyemi (24) vom BVB für 22 Millionen Euro und Jesse Bisiwu (18) für 8.5 Millionen Euro von Club NXT. (car/t-online)

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