Basel vergeigt ersten Sieg unter Jokanovic fahrlässig – FCZ-Nullnummer in Genf
Thun – Basel 3:3
Nach einem spektakulären Schlagabtausch teilen Thun und Basel die Punkte. Die Partie im Berner Oberland endet 3:3. Mit dem Unentschieden konnten beide Teams nicht richtig zufrieden sein. Thun wollte im sechsten Anlauf den ersten Heimsieg in der Meisterschaft feiern, Slavisa Jokanovic hoffte dagegen auf seinen ersten Liga-Sieg als Trainer des FCB.
Seinem Team gelang tatsächlich ein Traumstart: Die Gäste gingen bereits nach 40 Sekunden in Führung und erhöhten gut zehn Minuten später auf 2:0. Dann zeigte sich jedoch, dass die Mannschaft weiterhin alles andere als gefestigt ist. Die Basler gaben das Spieldiktat aus der Hand und kassierten noch vor der Pause den Ausgleich.
Bei beiden Gegentreffern machte Goalie Jonas Omlin keine gute Figur. Zunächst versprang ihm der Ball, wovon die Thuner profitierten. Beim 2:2 liess sich der 32-Jährige, der in Abwesenheit des gesperrten Xherdan Shaqiri die Captainbinde trug, in der nahen Torecke erwischen.
Ein Penalty brachte die Hoffnung der Basler zurück: Zan Celar erzielte sein zweites Tor des Spiels und seinen insgesamt achten Meisterschaftstreffer. Doch erneut liessen die Basler den Gegner gewähren und wurden bestraft. Nach einem Freistoss lenkte Kevin Rüegg den Ball per Kopf ins eigene Netz.
Am Ende mussten die Basler sogar froh sein, zumindest einen Punkt aus Thun mitzunehmen. Die Berner Oberländer konnten ihre Heimausbeute derweil nicht wesentlich aufbessern: Aus sechs Partien im eigenen Stadion holte der Schweizer Meister lediglich zwei Punkte.
Thun - Basel 3:3 (2:2)
SR Fähndrich.
Tore: 1. Celar (Malachowski) 0:1. 12. Otele (Metinho) 0:2. 16. Labeau 1:2. 39. Reichmuth (Fehr) 2:2. 55. Celar (Penalty) 2:3. 78. Rüegg (Eigentor) 3:3.
Thun: Steffen; Fehr, Bürgy, Bamert, Mambwa (77. Dähler); Käit (64. Zoukit), Roth; Reichmuth (64. Kristal), Ilic (56. Maier); Labeau, Dursun (77. Christoffersson).
Basel: Omlin; Rüegg (85. Tsunemoto), Akpe, Daniliuc, Cissé (68. Louis); Omeragic, Malachowski (53. Koloto), Metinho; Asane Sow (68. Olaigbe), Celar, Otele (85. Harder).
Bemerkungen: Verwarnungen: 43. Otele, 81. Louis, 96. Bamert.
Servette – FCZ 0:0
Der FC Zürich beendet eine lange Durststrecke und kommt trotzdem nur zu einem Punkt. Bei Servette spielt der FCZ 0:0. 26 Spiele lang hatte die Zürcher Defensive in der Super League nicht mehr zu null gespielt. Letztmals hielt sich die Abwehr der Zürcher im Februar schadlos, als der FC Winterthur im Letzigrund mit 3:0 geschlagen wurde.
In den letzten Wochen kam der FC Zürich trotz der zu vielen Gegentore zu guten Resultaten und drei Siegen in Folge: 4:2 gegen Thun, 2:1 gegen Luzern und 5:3 gegen YB. An Servette biss sich Marcel Kollers Team nun aber die Zähne aus. Vor 9675 Zuschauern neutralisierten sich die beiden disziplinierten Teams grösstenteils.
Eine sehr gute Torchance gab es auf beiden Seiten. Mathis Lambourde scheiterte vor der Pause aus exzellenter Position am erstmals für das Schweizer Nationalteam aufgebotenen FCZ-Keeper Silas Huber. Kurz nach dem Seitenwechsel verpasste der Zürcher Captain Lindrit Kamberi eine vielversprechende Möglichkeit.
Der FC Zürich hält Servette mit dem Remis in der Tabelle auf Distanz: Die fünftplatzierten Zürcher liegen weiterhin vier Punkte vor den unmittelbar dahinter klassierten Genfern.
Servette - Zürich 0:0
9675 Zuschauer. - SR San.
Servette: Gertmonas; Houboulang Mendes, Rouiller, Allix, Njoh; Pedro Naressi, Simo (65. Douline); Lambourde (86. Sida), Lopes (75. Ouattara), Karlsson; Mráz.
Zürich: Huber; Lichtenstein, Kamberi, Hack, Walker; Schödler; Spadanuda (70. Selmin Hodza), Reichmuth, Comenencia (70. Ramic), Emmanuel (77. Di Giusto); Kény (87. Greco).
Bemerkungen: Verwarnungen: 43. Simo, 70. Rouiller, 83. Reichmuth, 91. Walker. (pre/sda)
Die Tabelle
Die Torschützenliste
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