Sport
Fussball

Tor-Festival in Alkmaar und weitere Highlights des Fussball-Wochenendes

epa10436955 Vangelis Pavlidis of AZ Alkmaar celebrates the 2-2 during the Dutch premier league game between AZ Alkmaar and FC Utrecht, in Alkmaar, Netherlands, 28 January 2023. EPA/ED VAN DE POL
Vangelis Pavlidis von AZ Alkmaar durfte an diesem Wochenende nicht nur einmal jubeln.Bild: keystone

Tor-Festival in Alkmaar und Cup-Spektakel in England – die Highlights des Wochenendes

Zehn Tore in Alkmaar, Spektakel im englischen FA-Cup, tolle Tore in Polen und Brasilien und weitere Highlights des Fussball-Wochenendes.
30.01.2023, 09:2631.01.2023, 07:38
Mehr «Sport»

Tor-Festival in Alkmaar

Dass in der niederländischen Eredivisie nicht nur Teams wie Ajax Amsterdam oder Feyenoord Rotterdam guten Fussball spielen, konnte man am Wochenende mal wieder sehen. In der Partie zwischen AZ Alkmaar und dem FC Utrecht kamen die Zuschauer nämlich voll auf ihre Kosten.

Im AFAS Stadion in Alkmaar erlebten die Fans beider Mannschaften ein wahres Wechselbad der Gefühle. Zunächst gingen die Gäste durch einen Doppelpack von Anastasios Douvikas mit 2:0 in Führung. Doch noch vor der Pause drehten die Hausherren die Partie zu ihren Gunsten. Maxim Dekker erzielte den Anschlusstreffer und Vangelis Pavlidis traf ebenfalls doppelt. Allerdings setzte Utrecht nochmals nach und Nick Viergever erzielte kurz vor der Pause den Ausgleich zum 3:3.

Nach Wiederanpfiff verwehrte dann zunächst der VAR Utrechts Douvikas den Hattrick, doch dies liess der Grieche nicht auf sich sitzen und traf nur wenig später erneut zur 4:3-Führung für die Gäste. Alkmaar hatte allerdings auch noch nicht genug, zunächst traf Mees de Wit zum erneuten Ausgleich, ehe Pavlidis ebenfalls seinen Hattrick perfekt machte und die Hausherren mit 5:4 in Führung brachte.

Den Schlusspunkt der Partie setzte aber erneut Utrecht. Zehn Minuten vor Schluss traf Sander van de Streek zum umjubelten 5:5-Ausgleich. Ein Spiel, das Spieler und Zuschauer wohl so schnell nicht vergessen werden.

Die Highlights des Spiels.Video: YouTube/FC Utrecht

Minimal zu spät

Einst sollte er Fernando Torres beim FC Liverpool beerben, heute spielt er in der zweiten englischen Liga für den FC Reading. Die Rede ist von Andy Carroll. Dieser traf mit seinem Klub am Wochenende im FA-Cup auf Manchester United.

Dass Carroll in der Partie nicht bis zum Schluss auf dem Platz stehen konnte, lag daran, dass er sich innerhalb von fünf Minuten zwei Gelbe Karten abholte. Bei seinem zweiten Foul an Casemiro kam er mit seiner Grätsche zwar nur «minimal» zu spät, doch der Schiedsrichter sah dies etwas anders. So verabschiedete sich der ehemalige englische Nationalspieler bereits nach 65 Minuten unter die Dusche.

Andy Carroll kommt einen Tick zu spät.Video: streamja

Fred trifft brasilianisch

Doch Andy Carroll lieferte nicht das einzige Highlight dieser Partie. Manchester Uniteds Fred traf kurz nach Carrolls Platzverweis sehenswert per Hacke zum 3:0 für die «Red Devils».

Fred trifft mit viel Gefühl.Video: streamja

In Brasilien können sie das schon lange

In Freds Heimat Brasilien beherrschen die Spieler diese Tricks schon lange. Dies bewies zumindest Flamengos Stürmer Pedro im Spiel gegen Palmeiras. Der Stürmer traf ebenfalls sehenswert zum zwischenzeitlichen 3:3-Ausgleich. Am Ende nützte es dennoch nichts, sein Team verlor die Partie mit 4:3.

Liverpools Angstgegner

Brighton & Hove Albion wurde seinem Ruf als Angstgegner des FC Liverpool mal wieder gerecht. In der vierten Runde des FA-Cups bezwangen die «Seagulls» den Titelverteidiger mit 2:1.

Den Siegtreffer für Brighton erzielte Kaoru Mitoma in der Nachspielzeit und konnte sich sehen lassen. Der Japaner kam nach einem Freistoss an den Ball und liess mit einem lässigen Lupfer erst Joe Gomez ins Leere laufen, um anschliessend den Ball ins Tor zu schiessen.

Mitoma schiesst Brighton in die nächste Runde.Video: streamja

Der polnische Messi

Der Name Tomasz Pienko dürfte nur absoluten Kennern der polnischen Ekstraklasa ein Begriff sein. Doch beim Auswärtsspiel seines Klubs Zaglebie Lubin bei Slask Wroclaw wurde Pienko kurzzeitig zu Lionel Messi.

Lubin führte nach 90 Minuten bereits mit 2:0, als Pienko in der Nachspielzeit auf der rechten Aussenbahn den Ball erhielt. Daraufhin setzte er zu einem Dribbling an, wie man es sonst nur vom argentinischen Weltmeister kennt. Pienko liess seine Gegenspieler wie Slalomstangen stehen und schob gekonnt mit dem linken Fuss zum 3:0-Endstand ein.

Pienkos super Solo zum 3:0.Video: YouTube/Ekstraklasa

Die Magie des Pokals

Der Pokal hat bekanntlich seine eigenen Gesetze. Dies dachte sich wahrscheinlich auch ein Fan von Leeds United, denn dieser stürmte beim 3:1-Sieg seines Teams beim Drittligisten Accrington Stanley kurzerhand den Platz, um den beliebten Wurm-Torjubel aufzuführen. Das Spiel war für den Fan danach zwar beendet, doch sein «Wurm» konnte sich durchaus sehen lassen.

Zwei Bälle sind einer zu viel

Ein Torwart ausserhalb seines Strafraums bedeutet stets Gefahr. Dieser war sich auch Justin Bijlow bewusst, als er im Spiel seines Teams Feyenoord Rotterdam gegen Twente Enschede seine Komfortzone verliess.

Zunächst sah noch alles gut aus, mit einer gekonnten Grätsche verhinderte Bijlow einen Angriff. Doch als Virgil Misidjan das Spiel anschliessend schnell mit einem Einwurf fortsetzen wollte, wurde es plötzlich brandgefährlich für Bijlow und sein verwaistes Tor. Allerdings reagierte der Keeper schnell und warf einfach einen Ersatzball aufs Feld, um so den schnellen Angriff zu verhindern. Die Gelbe Karte, die er dafür kassierte, nahm der Niederländer dafür nur allzu gern in Kauf.

Alles hat ein Ende

Seit April 2016 hatte Inaki Williams kein Spiel mehr für Athletic Bilbao verpasst. Williams stand in dieser Zeit unglaublich 251-mal hintereinander für die Basken auf dem Feld. Nun verpasste er am Wochenende erstmals seit knapp sieben Jahren wieder eine Partie aufgrund von Knieproblemen.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Sie waren «Golden Boys»: Zum besten Talent der Welt gekürt
1 / 23
Sie waren «Golden Boys»: Zum besten Talent der Welt gekürt
2023: Jude Bellingham (Real Madrid).
quelle: keystone / pablo garcia
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Dieser Angler hat etwas ganz grosses am Haken
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
3 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3
Warum die NBA diesen 24-jährigen Basketballprofi lebenslang gesperrt hat
Die NBA greift hart gegen Jontay Porter durch. Der Profi hat sich an Wettbetrug beteiligt – und darf nun nie wieder in der US-Liga auflaufen.

Jontay Porter ist wegen Wettbetrugs lebenslänglich aus der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA verbannt worden. Der Spieler der Toronto Raptors habe vertrauliche Informationen an Wettende weitergegeben und selbst auf NBA-Spiele gesetzt. Das teilte die Liga, die eine Untersuchung gegen den 24-Jährigen eingeleitet hatte, am Mittwoch mit.

Zur Story