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WM 2026: Johan Manzambi und Ruben Vargas brechen Training vorzeitig ab

Switzerland's Ruben Vargas, right, celebrates with Switzerland's Johan Manzambi, left, after scoring the first goal during the World Cup Group B soccer match between Switzerland and Canada a ...
Johan Manzambi und Ruben Vargas (r.) mussten das Training am Tag vor dem WM-Achtelfinal vorzeitig abbrechen.Bild: keystone

Grosse Sorgen um Nati-Stars – Manzambi und Vargas mussten Training abbrechen

06.07.2026, 23:5307.07.2026, 00:37

Fünf Tore erzielten die beiden, dazu kommen drei Vorlagen: Johan Manzambi und Ruben Vargas gehören an der Weltmeisterschaft zu den wichtigsten Schweizer Spielern. Besonders der 20-jährige Manzambi ist an der WM bisher überragend und konnte mehrere Spiele zugunsten der Nati entscheiden. Doch aktuell ist unklar, ob die beiden im WM-Achtelfinal gegen Kolumbien am Dienstagabend (22 Uhr) zur Verfügung stehen.

Wie die Nati-Verantwortlichen bei der Pressekonferenz vor dem Spiel verraten haben, mussten Manzambi, Vargas und auch Djibril Sow das Training am Montag frühzeitig abbrechen. Noch ist unklar, ob und wie schwer die drei Spieler verletzt sind. Trainer Murat Yakin erklärte lediglich, dass die drei noch am Montagnachmittag untersucht würden. Danach werde weiter informiert.

epa13092551 Switzerland's head coach Murat Yakin reacts during a training session one day ahead of the FIFA World Cup 2026 Round of 16 match between Switzerland and Colombia, in Vancouver, Canada ...
Murat Yakin plagen Verletzungssorgen bei mehreren seiner Spieler.Bild: keystone

«Es wäre natürlich ein Riesenverlust für uns», sagte der Schweizer Nationaltrainer, der sichtlich angespannt wirkte. «Ich hoffe, dass ich in ein paar Stunden wieder etwas entspannter sein werde.» Auf eine Nachfrage nach Manzambis Wert für das Team fügte Yakin an: «Wir werden alles dafür geben, dass Johan morgen auf dem Platz stehen wird. Es wäre schade, wenn es nicht klappt.» Er habe sich jedoch gezwungenermassen bereits mit dem schlimmsten Fall auseinandergesetzt, so Yakin. «Zum Glück haben wir viele Optionen.»

Bereits klar ist, dass Luca Jaquez und Michel Aebischer für das Spiel gegen Kolumbien fraglich sind. Verteidiger Jaquez fehlte schon im Sechzehntelfinal gegen Algerien verletzt. Aebischer wurde dort noch kurz vor Schluss eingewechselt, trainierte aber bereits ab Samstag nicht mehr mit dem Team. Beide plagen muskuläre Probleme.

Sollte die Schweiz tatsächlich auf mehrere Spieler verzichten müssen, wäre das ein herber Schlag. Gerade im Fall von Manzambi und Vargas, die während des Turniers bisher enorm wichtig für den Erfolg der Nati waren. Dennoch zeigte sich Yakin, der gegen Kolumbien ein hart geführtes Spiel erwartet, zuversichtlich: «Wir müssen uns etwas anpassen, aber dann wird das schon gut gehen.» (nih)

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